Fleisch (BRD, 1979) mit Jutta Speidel und Herbert Herrmann

  • Retro hat in dem Thema Heimatkanal über Jutta Speidel gesprochen. Sie ist mir als Jugendlicher in den Paukerfilmen aufgefallen und ich fand sie damals extrem süß - heute finde ich Kristina Nel interessanter, aber das ist ein anderes Thema ;-)


    Ein Film den ich bei Jutta Speidel hervorheben kann ist "Fleisch" von 1979. Kennt Ihr den Film? Er ist auch auf DVD erhältlicht: https://amzn.to/2MIdI8K [Anzeige] Es ist ein deutscher Film, der in den USA gedreht wurde und im Gesamtbild auch sehr US-Amerikanisch wirkt. Der Film behandelt das Thema des illegalen Organhandels.


    Ich habe den Film bei imdb.com 7 von 10 Punkten gegeben - allgemein hat der Fiml dort eine Wertung von 6,2 von 10 Punkten.


    Hier habe ich ein Profil zum Film erstellt: http://deutsche-filme.com/filme/1979fleisch/index.html


    Meine Kurzkritik:

    "Spannend, unterhaltsam, fesselnd."

    Kennt Ihr den Film?

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • "Meine IMDB Listen" - In den Klassikern 10 bis 7 ist er nicht enthalten. Doch mit einer 7 hab ich ihn auch bewertet. (gerade nachgeschaut) Viele sind noch im Pfuhl der Sonderlinge drin, bei den "weiblichen Stars" ist er leicht sichtbar. Hab auch erst Anfang 2018 begonnen. Ich hatte eine Phase "Romane zum Film" zu sammeln, dadurch hatte ich auch "Basic Instinct" gelesen, bevor ich den Film sah, den ich nie sehen wollte. Basic Instinct ist ein solcher Fall, wo ich über meinen Schatten springen konnte. Doch "Fleisch" konnte ich nicht fertig lesen. Das muss ich mal wieder nachholen, wenn ich das Buch noch mal finde.


    Zum Film: Ich fand ihn wichtig, unheimlich, aufhorchend. Jedoch keiner, den ich oft sehen kann/will. Ein Film, wo sich innerlich mit der Thematik drauf eingestellt werden muss, sonst wird nach der ersten Krankenwagen Szene abgeschaltet. Was das Genre betrifft, setze ich ihn lieber bei "Psychodrama" ein.


    Was ich auf jeden Fall sagen muss: Speidel hat ihn mich zu ende sehen lassen, sonst wäre das wahrscheinlich nicht passiert.

  • Rainer Erler würde ich ohne zu übertreiben als meinen Lieblingsregisseur aus der Blütezeit des Autorenfilms bezeichnen, und das, obwohl er nur fürs Fernsehen drehte (manche Filme kamen allerdings auch ins Kino). Von seinen Werken, die erhältlich sind, finde ich nahezu alle einzigartig und an Genialität unübertroffen. Es ist bezeichnend, dass ihm nie die Würdigung zuteil wurde, die ihm gebührte - die Themen, die er aufgegriffen hat, waren vermutlich zu brisant oder provokant...

    Erler und Herzog sind für mich beide Sonderlinge, die abseits der damaligen Pfade in der deutschen Filmlandschaft ihren eigenen Weg gingen.


    "Fleisch" war der erste Film von ihm, den ich gesehen habe, und so völlig anders als all jenes, was ich bis dahin aus deutschen Landen gewohnt war - er mutet tatsächlich sehr US-typisch an, aber im positiven Sinne.