Posts by JTVR

    Staffel 1 1979/80 wirkt total zeitlos und - obwohl das Wort eigentlich nicht passt, aber ums mal zu verdeutlichen was ich meine: - "altbacken", Staffel 2 ist nur wenige Jahre später gedreht, also 1984/85 und wirkt so über 80er Jahre mässig. Wo schon viele der modernen Elemente mit drin sind, die langsam in die 90er Jahre hinein führen

    Obwohl Pumuckl mit Sicherheit die Lieblingsrealserie meiner Kindheit war, habe ich später nie wieder eine Folge gesehen oder mich sonst damit beschäftigt (und das in diesem Forum...Schande über mich *g*), deswegen kann ich das leider überhaupt nicht beurteilen. Ich habe mir aber fest vorgenommen, die Blu-ray baldigst zu bestellen, jetzt wo die zweite Staffel erstmals offiziell erhältlich ist.

    Danach muss ich eine private Drehortführung bei dir buchen...deine Fahrtkosten nach München übernehme ich, keine Sorge. ;)


    Das Lokale/Volkstümliche/Traditionelle, was du in dem anderen Faden ansprichst, schätze ich durchaus und ich sehe natürlich auch, wie das stetig verdrängt wurde, doch meine Grenzen sind bekanntlich nicht gar so eng gesteckt wie deine, was ich hin und wieder ein bissl selbstkritisch sehe, andererseits aber nur in begrenztem Maße beeinflussen kann.

    Er erinnert mich auch sehr an Jan Tenner (Super Hörspielreihe!)


    Das mit der Pferderennbahn erinnert mich daran, dass ich mir auch Rivalen der Rennbahn reinziehen möchte :D

    Mit Hörspielen kenne ich mich leider gar nicht aus und von Rivalen der Rennbahn habe ich noch nie gehört. Wie ich sehe, stammt die Musik von Dieter Bohlen. ^^

    Quote

    Ok, dann sollte ich zumindest eine der späteren Folgen auch anschauen zumindest die mit dem 2. Anwalt, den ich auch von den Weissblauen Geschichten kenne (Folge: Der Gendarm) :)Bei 20:00 mit Lisa Fitz zusammen, das ist er doch, oder? Hier aber als Bösewicht der von Gustl Bayrhammer aufs Kreuz gelegt wird.

    Spricht er echt so seltsam, oder wurde die Szene nachsynchronisiert? In anderen Serien habe ich ihn bisher kaum gesehen.

    Ich gebe zu, Rainer Hunold gehört nicht zu meinen Lieblingsdarstellern (ich bringe ihn immer mit der Werbung für Slim-Fast in Verbindung) und es hat eine Weile gedauert, bis er in die Rolle hineingewachsen ist.

    Mathias Herrmann als Dr. Voss war anscheinend nicht sonderlich beliebt bei den Zuschauern und auch nur drei Jahre dabei, aber ich fand ihn ziemlich gut. Matulas letzter Partner Dr. Lessing war mir wiederum zu glattgebügelt.

    Quote

    ... weil es mich an die gemütliche Zeit der 80er erinnert hat... wo die Familie noch ums Wetten-Dass Lagerfeuer gesessen ist, und es heute ganz anders ist, bin halt emotional, aber ja, überemotional sollte man auch nicht sein, das hasse ich mittlerweile. A

    Haha, die ersten Sendungen sind doch kürzlich auf DVD erschienen, vielleicht setze ich mich mal ans Wetten-Dass-Lagerfeuer um zu sehen, ob mir warm wird.

    Die Emotionalität hat bei mir auch nachgelassen, die Notgeilheit nach Fernsehschätzen allerdings nicht. ^^

    Quote

    da hatte nicht jeder seinen eigenen Kasten (heute seinen eigenen Computer/Smartphone), alles so individualisiert, auseinanderdividiert, weniger Zusammenhalt wie früher... wäre also noch so wie früher, müsste man auch nicht so sentimental melancholisch depri mässig manchmal sein. :D Ist diese Vereinzelung politisch gewollt? Naja, ist wieder ein anderes nämlich politisches Thema (offtopic)! :)

    Genau, wäre es wie früher, müsste ich meine Freizeit nicht mit Retro-TV verschwenden, sondern würde viel eher hinausgehen und am realen Leben teilnehmen, hehe. Klar, in die Natur kann man immer gehen, die ist zeitlos, aber alles andere gibt mir persönlich gar nix...

    Ich halte es durchaus für möglich, dass hinter all den Entwicklungen eine Art sozialer Manipulation steckt. Oder es ist einfach eine logische Konsequenz der Individualisierung und technischen Entwicklung.

    Übrigens sind TV-Kommissare/Detektive zumeist auch totale Einzelgänger, haben höchstens viele Bekannte, aber keine wirklichen Freunde, Familie sowieso nicht, außer vielleicht mal ein Kind von der Ex.



    So gerne ich mir Krimis reinziehe: sehr geistreich sind sie wohl eher selten, im Gegensatz zu Komödien etwa.

    Die Inflation an Morden und alles, was da an Brutalität und menschlichen Niederungen gezeigt wird, spiegelt nicht gerade das Gute, Wahre und Schöne wider, und viele Drehbücher und Darstellungen sind eine Beleidigung jeglicher Intelligenz.

    Vogel Specht meinte mal, er könne sich für dieses Genre nicht so begeistern (außer Derrick ;)), vermutlich u. A. aus diesen Gründen.

    Mir geht es dabei allerdings primär um die Welt von damals - Mode, Musik, Architektur, Technik, das Stadtbild mit den Autos und Telefonzellen, die düsteren Kneipen und schmuddeligen Ecken wie Schrottplätze, Bahnhofsviertel usw.

    Und ein wesentlicher Aspekt sind selbstverständlich die Schauspieler. Gerade in den Achtzigern waren noch richtige Größen im Fernsehen vertreten. Jedoch finde ich es auch interessant, bekannte Namen von heute in ihren allerersten Rollen zu sehen.

    Die DVD habe ich mir mal als Blindkauf zugelegt, da sie im Angebot war, obwohl ich Zweifel hatte, dass mir eine Vater-Tochter-Geschichte zusagen könnte. Ich wurde allerdings positiv überrascht.

    Es fängt schon an mit Klaus Doldingers eingängiger Titelmelodie, die so "unschuldig", fast schon kitschig daherkommt, und doch zu gefallen weiß.

    Die Geschichten sind hingegen um einiges bissiger als man es vermuten würde.

    Sie ist nicht schlecht gemacht, hat schönes Flair der 80er Jahre, obwohl ich es merkwürdig finde, dass die Produktion 1980 gedreht wurde, es aber teilweise ausschaut als wären wir im Jahr 1984 oder 1985.

    Hm, darauf habe ich gar nicht geachtet. Kann man denn zwischen 1980 und '85 einen wesentlichen Unterschied ausmachen?

    Bei diesem 80er-Flair befällt mich immer eine gewisse Wehmut (Shairaptor lässt grüßen ;)) an diese - rein oberflächlich betrachtet - heile Welt, die so stinknormal, natürlich und vertraut erscheint, zumindest ohne die moderne Hektik und technische Reizüberflutung.

    Außerdem vermisse ich die Art, in der Geschichten damals erzählt wurden, mit dieser Leichtigkeit und dem zeitlosen Humor.

    Brilliant gespielt von Gerd Baltus, der alleine durch seine Mimik glaubhaft den gestressten Rainer Braun gekonnt verköperte. Von Beate Bock hat man nach dieser Serie leider nichts mehr gehört, dabei gab sie der Serie das Gesicht und hätte das Zeug zu einer erstklassigen Schauspielerin gehabt.

    Jap, mich hat es auch verwundert, dass Beate Bock als das bockige und zugleich liebenswerte Mädchen, welches sie so überzeugend darstellte, mit ihrem jungen Talent keine Schauspiellaufbahn einschlug. Über sie habe ich leider auch keine weiteren Informationen gefunden.

    Der Humor ist auch toll in der Serie.

    Stimmt, der Humor kommt darin nicht zu kurz. Matula ist eine Figur, die sich selbst nicht so ganz ernst nimmt und zwischen Action- und Antiheld wechselt, was diese äußerst sympathisch macht.

    Quote

    Gestern habe ich die Folge 2 geschaut, mit Pferden, als großer Pferdefan ist das auch fabulös!

    Ich wäre wie selbstverständlich davon ausgegangen, die Folge handle von Wettbetrug o. Ä. auf der Pferderennbahn: ein klassischer Schauplatz in Krimis aus dieser Zeit. :) Das ist aber gar nicht der Fall.

    Quote

    Die 2. Staffel ist dann nicht mehr mit Günter Strack, von daher unspannend für mich. Und die aktuellen Folgen gehen gar nicht, mit diesen Schauspielern die keine Sau kennt und - lasst mich raten - wohl total langweilig glattgebügelt politisch korrekt unspannend sind, von daher, nur die 1. Staffel mit Günter Strack!

    Ganz so streng sehe ich das nicht: Mögen auch Günter Stracks Nachfolger im Vergleich ziemlich blass gewirkt haben, gab es dennoch immer wieder sehenswerte Folgen, da man dem Konzept lange Zeit treu blieb und auf moderne Effekthascherei verzichtete.

    Was die Neuauflage angeht: Antoine Monot Jr. mit seinem Hipster-Bart kann ich als Anwalt eh nicht ernstnehmen, der soll lieber bei seiner Saturn-Werbung bleiben.

    Mann, ist das zum Heulen gut gemacht! Und das ist es auch! Sowas von 70er/80er Atmosphäre in dieser Serie, besser als so mancher 70er/80er Tatort!

    Mensch, bist du emotional. ^^

    Gut man könnte sich fragen, welche Serie aus den 70ern und 80ern nicht die Atmosphäre aus ihrer Zeit versprüht, was ja irgendwie in der Natur der Sache liegt, aber ich meine schon zu verstehen, was du meinst. Die 60/70/80er waren einfach die goldenen Zeiten der Krimiserien. (Korrektur: das gilt natürlich für Serien generell)
    Beim Tatort ist oftmals das Problem, dass die Drehbücher keinen Stoff für 90 Minuten hergeben, demgegenüber ist "Ein Fall für zwei" im Vorteil, denn wenigstens ziehen sich die weniger berauschenden Folgen nicht so sehr in die Länge.

    Mit am besten (bis auf die Auflösung) fand ich übrigens den Dreiteiler "Morgengrauen" (Folge 26-28), der ist richtig groß aufgezogen, sehr spannend und top besetzt!

    Quote

    Die 1. Vorspannmelodie von Klaus Doldinger ist noch nicht so brilliant wie die 2. Vorspannmelodie, die er dann überarbeitet hat und ab Folge 26 dann verwendet wird!

    Stimmt, die zweite war um einiges flotter.

    Quote

    Ähnlich wie beim Tatort übrigens, wo Klaus Doldinger auch die Vorspannmusik gemacht hat, diese in den 70ern aber noch nicht so brilliant war wie die spätere (Ende 70er/Anfang 80er) die ich auch viel besser finde, er auch, sagt er in der Zimmer Frei Folge wo er auftritt!

    Für den Vorspann mag das gelten, aber nichts geht über die originale Abspannversion. Sobald die Hammondorgel zum Solo einsetzt und schließlich das Orchester zum fulminanten Ende führt, geht mir regelmäßig einer ab.

    Mathias77 hat 3500 Beiträge Glückwunsch!


    Im Moment ist Mathias auf Platz 12 der meisten Beiträge. Angemeldet seit 2018.


    Nostalgie Fan ist mit 2037 Beiträgen und 2017er Anmeldung auch recht weit vorne dabei im Vergleich zur Anwesenheitszeit. :thumbup:

    Fleißig, fleißig! Glückwünsch und weiter so!

    Shairaptor hat über 1000 Likes erhalten! Glückwunsch und Grüße an den schönen begehrenswerten turboaffentollen Shairaptor!!!!! :D :D

    Ich schließe mich den Glückwünschen an! Super, dass Du an den alten Shairaptor gedacht has! :-) :thumbup:

    Jawohl, der gute alte Shairaptor hat sich das echt verdient! Herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle, falls er noch mitliest!

    Ja doch, meinetwegen gerne. :)

    Da ich eher gitarrenlastigen Klängen fröne, fürchte ich zwar, dass mir nicht alles zusagt, aber bei 68 Titeln werden zwangsläufig Titel nach meinem Geschmack dabei sein. Ich bin echt neugierig, denn aus dem Stegreif würde ich nicht mal ein Dutzend Hits aus diesem Jahr aufzählen können.

    Wenn hier jemand 1988 geboren wurde, da habe ich 68 Titel - mein stärkster Jahrgang! Kunststück, da war ich 16. ;)

    *Hand heb*

    Allerdings verhält es sich bei mir ironischerweise so, dass viele meiner Lieblingslieder und -alben entweder ein Jahr vor oder nach meinem Geburtsjahr erschienen sind.

    Von meiner Jugend an bis ins frühe Erwachsenenalter hinein waren es, was Musik und Filme angeht, hauptsächlich die Extreme, die mich gereizt haben, passend zu meinem damaligen Gemüt. X(^^

    Tja, und heute befindet sich eine dicke Staubschicht auf der "harten" CD-Sammlung und an den letzten Horrorfilm kann ich mich schon gar nicht mehr erinnern.


    Es gibt allerdings schon einen Soundtrack meiner Jugend, oder generell von Lebensabschnitten, der mit positiven (positiv-schmerzlichen oder bittersüßen trifft es eher) Erinnerungen verknüpft ist, allerdings mache ich darum zumeist einen großen Bogen, wegen Wehmut, Triggern und so, ihr versteht schon...;)

    Ich habe in einer Antwort auf das bereits existierende Thema verlinkt, woraufhin IceFox das Thema gelöscht hat - und ich meinen Beitrag danach ebenfalls. Dass da nun steht, ich hätte das Thema gelöscht, kann in der Tat zu Missverständnissen führen.

    Kehraus lief bei mir runter wie Öl, Man spricht deutsh fand ich hingegen etwas sperrig und Herr Ober! habe ich so als Zwischending in Erinnerung.

    So geht's mir auch bei seinen Bühnenprogrammen: manches ist eher massentauglich ausgelegt und anderes sehr speziell.

    Wie dieser Youtuber zurecht darauf hinweist, ist es natürlich das Recht eines jeden Privatkonzerns, Inhalte auszuschließen, die der Unternehmensphilosophie in irgendeiner Form zuwiderlaufen, selbst wenn sie gegen keine Gesetze verstoßen. So gesehen hätten die auch das Recht, den TV-Kult-Kanal zu schließen, was natürlich Unsinn wäre.

    Interessant finde ich allerdings, dass der Kanal vor Inkrafttreten der neuen Richtlinien, gegen die einzelne Aussagen in den Videos verstoßen könnten, gelöscht wurde und das bisher ohne Begründung (was zwar nett wäre, aber nicht deren Pflicht).

    Ich frage mich, ob es ein bzw. mehrere Videos waren, die dazu geführt haben, oder ob die komplette inhaltliche Ausrichtung nicht erwünscht ist - in diesem Fall wäre es allerdings etwas seltsam, dass man die so lange gewähren ließ.


    Die Kommentare zu dem Video sind mal wieder die besten. Wenn sie recht hätten, müssten sie eigentlich jeden Augenblick verhaftet werden.

    Ohne die im Einzelnen gelesen zu haben, kann mir ungefähr vorstellen, in welche Richtung sie gehen...

    Ich glaube, Youtube ist mittlerweile so riesig, also gesellschaftlich und sogar politisch bedeutsam und Teil des Alltags geworden, dass viele dieses Videoportal für eine öffentlich-rechtliche Einrichtung halten, daher kommt der Denkfehler, dass einem Youtube irgendwelche Rechte schuldet. Die könnten ja beispielsweise von heute auf morgen auch zu einer Bezahlplattform werden.