Posts by IceFox

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    Im Mittelpunkt der Serie steht eine fiktive Kriminaldauerdienst-Einheit im Berliner Bezirk Kreuzberg. Anders als konventionelle Krimiserien rückt KDD nicht die Lösung eines Falls in den Mittelpunkt, sondern den Arbeitsalltag der Einheit sowie die beruflichen und privaten Geschicke der einzelnen Personen. Typisch für KDD sind die unterschiedlichen Ebenen, auf denen die Geschichte erzählt wird. Übergreifender, sich durch alle drei Staffeln ziehender Handlungsrahmen ist ein Korruptionsfall innerhalb der Berliner Polizei, in den die KDD-Beamten auf unterschiedliche Weise hereingezogen werden. Eine zweite, ebenfalls stetig durcherzählte Ebene thematisiert die persönlichen Geschicke der Ermittler. Die dritte Ebene schließlich sind die alltäglichen Fälle aus dem KDD-Alltag. In der ersten Staffel waren dies meist zwei pro Folge, in den Folgestaffeln – abhängig vom Verlauf der Gesamthandlung – gar keiner, ein oder zwei Fälle.


    https://de.wikipedia.org/wiki/…80%93_Kriminaldauerdienst

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    Flamingo Road basierte auf einem Spielfilm von 1949 mit Joan Crawford in der Hauptrolle, nach einem Buch von Robert Wilder. Wie in den anderen Seifenopern ging es auch hier um Macht, Intrigen und Sex. Das Geschehen spielte in der fiktiven Stadt Truro in Florida. In Deutschland wurde die Serie, als „Sommerpause-Füller“ für Dallas, Dienstagabend von der ARD ausgestrahlt. Spätere Wiederholungen folgten auf den dritten Programmen.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Flamingo_Road_(Fernsehserie)

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    In der Kung Fu-Schule des Meisters Hung Tai arbeitet Chien Fu (Jackie Chan) als Hausbursche. Er ist freundlich und fleißig, wird jedoch wegen seiner Tollpatschigkeit und seiner mangelnden Kung-Fu-Kenntnisse zumeist herumgeschubst.

    Eines Tages bietet Chien Fu einem alten Bettler Gastfreundschaft an. Dieser führt zum Dank spielerisch gewisse Tanzschritte auf, bei denen er eine Teeschale auf der Oberseite seiner Finger balanciert. Am nächsten Morgen ist der alte Mann verschwunden. Als Chien Fu das Muster der Fußabdrücke auf dem Boden mithilfe seiner Erinnerung „nachtanzt“, erkennt er, dass es sich um Kung-Fu-Schritte handelt. Die Handbewegungen zur Balance der Teeschale entstammen der „Schlangentechnik“, bei der die Hände die Bewegungen von Schlangenköpfen nachahmen.

    Der alte Bettler ist in Wirklichkeit Pei Ching Yeng, ein polizeilich gesuchter Rebell gegen die (despotische) kaiserliche Staatsmacht. Er versteckt sich vor seinem Gegner Len Yün. Dieser ist Mitglied der kaisertreuen „Geheimpolizei der Adlerklaue“ und verwendet den Kung-Fu-Stil „Adlerklauentechnik“, mit welchem man die „Schlangentechnik“ besiegen kann (daher auch der Titel: Die Schlange im Schatten des Adlers).

    Chien Fu beginnt, sich im Geheimen das Kung Fu des Rebellen Pei Ching Yeng anzueignen. Er wird darin allmählich immer versierter und kann sich gegen Hänseleien spielerisch zur Wehr zu setzen. Als er bei einem Kampf um die Ehre seiner Schule die „Schlangentechnik“ öffentlich anwendet, wird der Geheimpolizist auf ihn aufmerksam. Die „Schlangentechnik“ wird nur von Pei Ching Yeng verwendet, und wer sie beherrscht, muss mit Pei Ching Yeng, dem Rebellen, in Kontakt stehen.

    Len Yün nimmt mit dem Hausburschen Kontakt auf. Er erweckt den Eindruck, mit Pei Ching Yeng befreundet zu sein. Obwohl der unbedarfte Chien Fu zuvor in einem Kampf gegen die „Adlertechnik“ Len Yüns eine empfindliche Niederlage einstecken musste, nimmt er dies für bare Münze. Er führt den Geheimpolizisten direkt zu Pei Ching Yengs Aufenthaltsort, dem Hinterhof der Kung-Fu-Schule, wo der Rebell den Hausburschen erneut besucht hatte. Pei Ching Yeng hat sich inzwischen aus dem Staub gemacht. Er hatte Chien Fu ein Lehrbuch über die „Schlangentechnik“ dagelassen; dieses wurde allerdings zwischenzeitlich von Chien Fus Katze „Tiger“ zerrissen.

    Nachdem Chien Fu erkannt hat, dass er Pei Ching Yeng unabsichtlich verraten hat, eilt er in den Wald, um Pei Ching Yeng doch noch zu warnen. Len Yün kommt dem zuvor und offenbart, dass er Mitglied der „Geheimpolizei der Adlerklaue“ ist und den Auftrag habe, Pei Ching Yeng zu fassen. Zur großen Überraschung Pei Ching Yengs wird der Geheimpolizist jedoch von dem Hausburschen getötet, und zwar mit einer neuartigen Kung-Fu-Technik, welche Pei Ching Yeng noch nie gesehen hat. Gemeinsam entledigen die Freunde sich dann noch des Heuchlers und Verräters Wang Chiang, der als Koch in der Kung-Fu-Schule gearbeitet hatte und nun versucht, die misslungene Aktion Len Yüns doch noch zu vollenden.

    Auf die Frage Pei Ching Yengs, was denn das für eine Technik sei, antwortet Chien Fu, dies sei die neuartige „Tigerpranketechnik“, abgeleitet von Chien Fus Hauskatze „Tiger“. Nachdem das Lehrbuch über die „Schlangentechnik“ verloren gegangen war, konnte Chien Fu nämlich durch Beobachtung lernen, auf welche Weise sich seine Katze gegen eine angreifende Schlange zur Wehr setzte und gewann.


    https://de.wikipedia.org/wiki/…ge_im_Schatten_des_Adlers

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    Der Film beginnt mit der Einführung des Kämpfers Yen Tie Hsin, auch bekannt als Donnerfuß. Er ist ein sehr fähiger Kung Fu-Kämpfer, allerdings auch sehr berüchtigt, da er sein Können für seine Arbeit als Auftragskiller missbraucht. So erhält er den Auftrag, den Vier Türe-Faust-Champion Charlie Wei zu töten. Ein Gegenangebot Weis, den Auftraggeber wiederum zu töten und dafür die doppelte Summe zu kassieren, lehnt Donnerfuß ab und führt seinen tödlichen Auftrag aus.

    Wong Fei Hung ist ein Schüler in der Kung Fu-Schule seines Vaters Wong Kei Ying, in dem die Gruppe von einem unfähigen Lehrer unterrichtet wird. Der übermütige Fei Hung macht sich daraus einen Spaß, den Lehrer zu ärgern und seinen Stil als amateurhaft bloßzustellen. Nach dem Unterricht verbringt die Gruppe ihre Freizeit in ihrem Dorf, wo sie gerade essen. Dabei erblicken sie ein hübsches Mädchen. Fei Hung wettet mit seinen Kumpels, dass er es schafft, dass das Mädchen ihn küsst. Dazu gibt er vor, vom Mädchen versehentlich von einer Haarnadel ins Auge gestochen worden zu sein, worauf das Mädchen ihn unfreiwillig küsst. Als das Mädchen beim Anblick einer Schlange erschrickt, springt sie ihm dabei in die Arme. Eine ältere Dame durchschaut das Schauspiel jedoch und wirft Fei Hung vor, sie zu belästigen. Verletzt in seinem Stolz provoziert Fei Hung einen Kampf, den er überraschenderweise aber verliert und flieht. Am Dorfmarkt ist gerade der Sohn des mächtigen Lee unterwegs und randaliert dort herum. Er versucht einen Händler um seine Jade zu prellen und prügelt auf ihn ein. In dem Moment erscheint gerade Fei Hung und steht für den Händler ein und verpasst Lee eine Tracht Prügel.

    Bei seiner Heimkehr muss Fei Hung schockierenderweise feststellen, dass es sich um die alte Dame und dem Mädchen vom Markt um seine Tante und ihre Tochter handelt. Kurze Zeit später erklärt Fei Hungs Cousine die Vorfälle vom Markt, was Kei Ying sehr verärgert und er drauf und dran ist, seinen Sohn zu töten, was durch seine Schwester verhindert wird. Im gleichen Moment erscheint Lee mit seinem verletzten Sohn und fordert Wiedergutmachung von Kei Ying. Allerdings schlägt Fei Hungs Tante vor, das Ganze in einem Kampf zu klären, den Fei Hung aber gewinnen kann. Nichtsdestotrotz ist Kei Ying von seinem Sohn enttäuscht und will ihn strenger disziplinieren. Zu dem Zweck soll er jeden Tag fünf Stunden in der Pferdestellung verbringen, wo er zusätzlich Gewichte an den Handgelenken trägt und mehrere Teeschüsseln mit heißem Wasser an verschiedenen Stellen jonglieren soll. Zusätzlich wird er vom rachsüchtigen Lehrer der Kung Fu-Schule getriezt. Fei Hungs Kumpel gelingt es unbemerkt einen Hocker zu organisieren, was seine Stellung angenehmer gestaltet. Allerdings findet Kei Ying das heraus und sieht sich gezwungen, die Disziplinierung Fei Hungs Großonkel So Hai zu übergeben. Nach einer weiteren Disziplinarmaßnahme erfährt Fei Hung von seinem Kumpel, dass So Hai den Ruf eines Schänders hat, weswegen Fei Hung in Angst von Zuhause ausreißt.

    Dies nützt Fei Hung aber nichts. Nachdem er versucht hat, sich in einem Restaurant durchzuschnorren, bekommt Fei Hung Hilfe von einem alten, betrunken Bettler, der spielend leicht mit dem Lynchmob fertig wird, der dem Jungen ans Leder will. Fei Hung und der alte Bettler können entkommen, allerdings erfährt er, dass der alte Bettler ausgerechnet So Hai ist. So ist Fei Hung gezwungen, mit ihm mitzugehen, wo er gleich von So Hai in die Grundlagen der Fallschule genommen wird. In der Nacht versucht Fei Hung erstmals zu fliehen, wird von So Hai aber davon abgehalten. Am nächsten Tag soll er Wasser von verschiedenen Krügen umschütten, was er ausnutzt, um in einen Krug zu springen und vorzugeben, dass er ertrinkt. So Hai fällt darauf rein, Fei Hung gelingt es, ihn in den Krug zu ziehen und versperrt den Deckel mit einem Stein. Als So Hai sich befreien kann, ist Fei Hung längst über alle Berge.

    Unglücklicherweise versucht Fei Hung seine nasse Kleidung an derselben Stelle zu trocknen, wo Donnerfuß seine Aufträge abholt. So kommt es, dass Donnerfuß tatsächlich erscheint und Fei Hung auffordert zu verschwinden, was dieser aber ablehnt. So greift Donnerfuß an. Fei Hung hat keine Chance und wird schnell besiegt und gedemütigt. Verletzt in seinem Stolz, zieht sich er sich zurück und kehrt zurück zu So Hai, der ihm aber zunächst die kalte Schulter zeigt. Dennoch erkennt er die Reumütigkeit von Fei Hung und akzeptiert ihn wieder, auch wenn Fei Hung unbeabsichtigt seine Hose verbrennt. Fei Hung unterwirft sich jetzt dem Training So Hais, versucht aber weiterhin seine Übungsresultate zu beschönigen, was sein Meister aber immer herausfindet und die Aufgaben immer schwieriger gestaltet.

    Nach einer Übungsserie, in der Fei Hung Walnüsse mit seinen bloßen Fingern knacken muss, gehen die beiden ins Dorf, wo sie an einem illegalen Hütchenspielerstand auf ihr Geld wetten. Dank So Hais Reflexen gewinnt er ein Spiel nach dem anderen. Als ein anderer Spielmeister das Spiel übernimmt, stellt So Hai fest, dass dieser versucht, ihn zu betrügen, was zu einem Kampf führt. Dabei wird klar, dass der zweite Spielmeister einen Kampfstil hat, der um seine harten Kopfstöße aufgebaut ist. Erst unter Zuhilfenahme eines Hammers gelingt es So Hai und Fei Hung ihn zu besiegen. Zurück in So Hais Hütte, bemerkt dieser, dass sein Vorrat an Wein ausgegangen ist und fordert Fei Hung dazu auf, neuen zu besorgen. Mit dem Geld geht Fei Hung aber in einem Restaurant ausgiebig essen und hat so kein Geld mehr für den Wein. Daher füllt er den Weinkrug mit Wasser. Bei seiner Rückkehr stellt Fei Hung fest, dass So Hai vom Spielmeister und einem zweiten Angreifer, dem sogenannten Bambusking Hsu Chieng-Tien, der mit einem großen Bambusstock kämpft, angegriffen wird. Er wirft den Krug zu So Hai, welcher erschreckend feststellt, dass dieser nur mit Wasser gefüllt ist. So können der Spielmeister und Bambusking So Hai und Fei Hung in Bedrängnis bringen, denen nur die Flucht bleibt.

    Nachdem Bambusking und sein Begleiter weggegangen sind, kommt es beim Abendessen zur Aussprache zwischen Fei Hung und So Hai. Dabei erklärt So Hai, dass er Fei Hung nur so geschändet hat, um ihn abzuhärten und zu einem besseren Kampfkünstler zu machen, der die Grundlagen schätzen lernt. So Hai sieht aber die Zeit gekommen, Fei Hung in die Tiefen seiner Kampfkunst einzuweihen, den Stil der acht betrunkenen Götter (s. Acht Unsterbliche). Dieser sei aber nur möglich, wenn Fei Hung reichlich Alkohol getrunken hat, der damit sofort anfängt. Mit dem richtigen Pegel lehrt So Hai den Stil, wobei Fei Hung den für ihn weibischen Stil der betrunkenen Göttin Ho vernachlässigt.

    Währenddessen bekommt Kei Yang wieder Besuch von Lee. Dieser möchte von ihm ein Stück Land abkaufen, wonach einige seiner Ahnen dort bestattet wurden und somit ein Fluch auf der Familie liegt. Kei Yang kennt aber den wahren Grund, so ist dieses Gebiet reich an Rohstoffen, was deren Besitzer überaus reich machen würde. Lee versucht Kei Yang mit einem großzügigen Angebot zum Verkauf zu bewegen, doch der lehnt endgültig ab. Wütend droht Lee Kei Yang und verlässt sein Anwesen. Kurz darauf heuert er Donnerfuß an, Kei Yang zu töten.

    Fei Hung hat zwischenzeitlich das Anwesen von Bambusking betreten, bei dem gerade eine Feier vorbereitet wird. Als Bambusking ihn sieht, lässt er sich seinen Stock bringen und beginnt einen Kampf mit Fei Hung. Mit seinen neuen Kampfkünsten ausgestattet und mit reichlich Alkohol im Blut, hat Fei Hung keine Probleme mehr. Bambusking lässt sich verwirren und wird so besiegt. Dabei verwundet Fei Hung Bambusking schwer. Er schnappt sich darauf hin zwei große Amphoren mit Wein und will damit So Hai überraschen. Dieser ist allerdings nicht mehr in seiner Hütte. Fei Hung findet dabei einen Abschiedsbrief, wonach So Hai wieder in die Welt hinauszieht und sich für die Zeit bedankt, die er mit ihm verbracht hat. Mit dem Rat regelmäßig zu üben und seinem Vater ein guter Sohn zu sein, hinterlässt er ihm seinen Weinkrug. Jedoch versucht Fei Hung So Hai hinterher zu rennen.

    Inzwischen wurde Kei Yung von einem Mann aus seinem Anwesen gelockt, der berichtet, dass er von Banditen angegriffen werde. Kei Yung mobilisiert seine Schüler und geht schonmal voraus. Als er plötzlich allein an einer Lichtung steht, stellt sich heraus, dass dies eine Falle von Donnerfuß ist. Dieser greift ihn sofort an und bringt ihn schwer in Bedrängnis. Kurz darauf erscheint Fei Hung, der seinem Vater zur Hilfe kommt. Dabei stellt er fest, dass Donnerfuß der Typ von einst ist, der ihn gedemütigt hat. Bevor der Kampf zwischen Fei Hung und Donnerfuß beginnt, erscheint So Hai, der sich den Kampf und den Fortschritt von Fei Hung anschauen will. Dabei überlässt er ihm eine Flasche starkem Sake, damit er den Stil besser umsetzen kann. Fei Hung kann Donnerfuß somit Paroli bieten. Als dieser allerdings neue Techniken einsetzt, überrascht er Fei Hung und beeindruckt sogar So Hai. Im Verlauf lernt Fei Hung die Wichtigkeit des Stils der Göttin Ho und kann das Blatt somit wenden. Am Ende kann er Donnerfuß besiegen und töten.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Sie_nannten_ihn_Knochenbrecher

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    Der exzentrische Millionär Lionel Twain lädt die fünf größten lebenden Detektive nebst Begleitung in sein Schloss ein, um zu beweisen, dass er der größte Kriminalist aller Zeiten sei. Er sagt voraus, dass Punkt Mitternacht jemand aus der Runde sterben und keiner in der Lage sein werde, das Verbrechen aufzuklären. Ansonsten würde er demjenigen eine Million Dollar zahlen. Jeder ist sich schon im Vorfeld sicher, dass nur Twain der Täter sein kann, da er den Zeitpunkt und die Todesursache (zwölf Stiche mit einem Fleischermesser) genau voraussagt. Zunächst jedoch wird gegessen, was durch die wenig konstruktive Zusammenarbeit des blinden Butlers Jamesir Bensonmum mit der taubstummen Köchin Yetta zu einem eher ungewöhnlichen Ereignis wird.

    Alle sind überrascht, als es Punkt Mitternacht ausgerechnet Twain ist, der ermordet wird. Der Täter kann sich, da der Butler bereits vorher ermordet aufgefunden wurde und die Köchin sich als Roboter entpuppt, logischerweise nur noch unter den Detektiven und deren Begleitung befinden, die alle ein Motiv haben, wie sich im Laufe der von überraschenden und skurrilen Ereignissen begleiteten Erkundung des Hauses herausstellt.

    Schließlich kommen die Gäste zur Ruhe, wobei jeder mit seinem Begleiter beinahe einem heimtückischen Mordversuch zum Opfer fällt. Alle treffen schließlich nacheinander in Twains Arbeitszimmer ein, aber am Schreibtisch sitzt der Butler, lebendig und ohne Blindheit. Jeder gibt nun seine ganz eigene Theorie über die wahre Identität des Butlers und damit des Mörders zum Besten und fordert die Million Dollar, doch dann nimmt der Butler eine Gesichtsmaske ab. Er ist Lionel Twain, der sich nur tot gestellt hat und jetzt damit droht, der Welt das Versagen der Detektive preiszugeben, und es wird daher niemand die Belohnung erhalten. Während die Gäste frustriert abreisen, zündet Twain sich eine Zigarette an und entpuppt sich nach Ablegen einer weiteren Maske als Yetta, die vermeintlich taubstumme Roboter-Köchin.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Eine_Leiche_zum_Dessert

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    Oliver Cromwell ist ein überzeugter Puritaner, vermögender Gutsherr und ehemaliger Politiker. Mit der Politik des englischen Königs Charles I. ist er nicht einverstanden. Der König enteignet Untertanen und führt angeblich katholische Rituale bei Hof ein. Cromwell plant, mit seiner Familie in die „Neue Welt“ auszuwandern. Doch am Vorabend seiner Abreise wird er in die politischen und religiösen Angelegenheiten verwickelt, die in den englischen Bürgerkrieg münden.

    Der König braucht Geld für die „Bischofskriege“ gegen Schottland und Irland. Das Englische Parlament will der Bewilligung der Gelder nicht zustimmen, bis Charles einer Reform zu einer konstitutionellen Monarchie zustimmt. Charles pocht auf die gottgegebenen Rechte des Königs. Als Charles fünf Parlamentarier unter Arrest stellen lässt, kommt es zum Bürgerkrieg. Beide Parteien, die Monarchisten und die Parlamentarier, glauben, dass Gott auf ihrer Seite sei.

    Cromwell, von der mangelnden Effizienz der parlamentarischen Truppen schockiert, begründet eine neue Form von Armee, die New Model Army. Schon bald stellen sich Erfolge ein, so dass der König um Hilfe bei katholischen Nationen ersucht, was wiederum seine protestantischen Unterstützer empört. Charles ist besiegt, doch da er an das Gottesgnadentum glaubt, lehnt er die Ansprüche Cromwells ab, das Parlament dem König gleichzustellen. Da Cromwell den König nicht umstimmen kann, wird dieser des Landesverrats angeklagt. Er wird schuldig gesprochen und zum Tode verurteilt. Charles geht gefasst zur Exekution, was auch seine ärgsten Kritiker anerkennen.

    Es stellt sich heraus, dass das Parlament das Land nur schlecht regieren kann. Cromwell muss, wie König Charles, einiges wagen. Doch im Gegensatz zum König gelingen seine Unternehmungen, sodass seine Regentschaft an Stabilität gewinnt. Der Abspann sagt, dass Cromwell als Lordprotektor das Land erfolgreich regierte, aber nach seinem Tod Charles II., der Sohn des hingerichteten Königs, Staatsoberhaupt von England wurde.


    https://de.wikipedia.org/wiki/…0%93_Krieg_dem_K%C3%B6nig

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    Die Handlung des Films erstreckt sich über die Jahre vor, während und nach der Russischen Revolution 1917. Die Haltung des Titelhelden Doktor Schiwago gegenüber den Umwälzungen in seinem Land bleibt dabei durchgängig im Hintergrund. In einer Zeit, in der viele Leute vorgeben, mit Blick auf das Allgemeinwohl zu agieren, behält Schiwago einzelne Menschen im Auge. Im Zentrum seiner Aufmerksamkeit – und damit auch im Zentrum des Films – stehen die beiden Liebesbeziehungen des Protagonisten.

    Jurij Schiwago wird im Alter von circa fünf Jahren Vollwaise. Er wird von der Familie seines Onkels Alexander Gromeko aufgenommen und wächst in deren Haus in Moskau auf.

    Bereits während seines Medizinstudiums gibt es in einer Straßenbahn eine zufällige Begegnung mit Lara, die aber keine Folgen hat. Nach seinem Studium heiratet er jedoch Tonya, die Tochter seiner Pflegeeltern, und hat später einen Sohn mit ihr.

    Im Laufe des Films wird immer deutlicher, dass Jurijs Ehe nicht den emotionalen Mittelpunkt darstellt, sondern vielmehr seine außereheliche Verbindung zu Lara. Lara ihrerseits befindet sich zunächst im Einflussbereich zweier Männer – des rücksichtslosen opportunistischen Politikers Komarovsky und des idealistischen Revolutionärs Pawel („Pascha“) Antipow.

    Komarovsky hat sowohl auf Lara als auch auf ihre Mutter, mit denen er jeweils ein Verhältnis hat, einen sehr ungünstigen Einfluss. Laras Mutter versucht einen Suizid – offenbar aus Enttäuschung über sein Verhalten.

    Komarovsky braucht einen Arzt, um Laras Mutter aus der Lebensgefahr, in die sie sich gebracht hat, zu retten. Der Universitäts-Arzt, den er herbeiruft, wird von Jurij begleitet. Dieser begegnet bei dieser Gelegenheit der in einem Lehnstuhl schlafenden Lara, und er ist erkennbar von ihr angetan.

    Am Ende eines Rendezvous mit Lara beschimpft Komarovsky sie als Dirne, fällt über sie her und vergewaltigt sie. Später spürt sie ihn bei einer Abendgesellschaft auf, schießt auf ihn, verletzt ihn aber nur leicht. Ihr Freund Pascha holt sie danach dort ab. Auch bei diesem Vorfall ist Jurij anwesend und behandelt Komarovsky.

    Jurij begegnet Lara das nächste Mal während des Ersten Weltkriegs an der ukrainischen Front. Er ist als Arzt tätig, sie als Krankenschwester. Sie hat in der Zwischenzeit den Revolutionär Pascha geheiratet. Jurij und sie arbeiten ungefähr sechs Monate zusammen. Sie verlieben sich ineinander, belassen es aus Respekt gegenüber ihrem jeweiligen Ehepartner allerdings bei einer platonischen Liebe.

    Als Jurij vom Fronteinsatz nach Moskau zurückkehrt, muss er sich damit arrangieren, dass die Revolution bis in die persönlichsten Verhältnisse hinein Auswirkungen hat. Das Haus seiner Familie ist von den Revolutionären beschlagnahmt worden. Seine Frau, sein Sohn und sein Schwiegervater haben für ihren Haushalt nur wenig Platz zur Verfügung.

    Sein Halbbruder, Jewgraf, hochrangiges Mitglied der Partei, drängt ihn dazu, mit seiner Familie Moskau zu verlassen, denn als bekannter Verfasser von Gedichten gilt er den neuen Machthabern als verdächtig.

    Jurij zieht mit seiner Familie in den Ural, sein Schwiegervater besitzt dort ein Anwesen. Dort wollen sie jetzt leben. Auf einer beschwerlichen mehrtägigen Zugfahrt dahin trifft er zufällig auf Pascha, der sich inzwischen Strelnikow nennt und mit einem Panzerzug der Bolschewiki die Bevölkerung terrorisiert. Nach einem kurzen Verhör wird Jurij entlassen und darf weiterreisen.

    Im Ural macht Jurij die Entdeckung, dass Lara dort in einer Stadt ganz in der Nähe lebt. Er besucht sie und sie verlieben sich endgültig ineinander. Als seine hochschwangere Frau Tonya kurz vor der Entbindung steht, fasst er den Entschluss, die Beziehung zu Lara zu beenden. Als er nach einem tränenreichen Abschied zum Anwesen zurück reitet, wird er auf einem Waldweg von bolschewistischen Partisanen aufgegriffen, verschleppt und zum Dienst als Arzt bei ihnen gezwungen, ohne seine Familie noch einmal sehen zu dürfen.

    Nach zwei Jahren an verschiedenen Fronten mit verlustreichen Kämpfen gelingt es ihm mitten im strengen Winter zu fliehen, und es zieht ihn zu dem Haus, in dem er seine Familie zurückgelassen hat. Doch seine Familie hat die Gegend verlassen. Lara jedoch ist für ihn da, und die beiden nehmen ihre Beziehung wieder auf. Durch einen an Lara gesandten Brief seiner Frau Tonya erfährt er von ihrer Flucht nach Paris und dass Tonya über seine Beziehung zu Lara Bescheid weiß. Lara wird in dieser Zeit von Jurij schwanger, ohne dies jedoch Jurij mitzuteilen.

    Komarovsky erscheint überraschend bei Lara und versucht sie dazu zu bringen, mit ihm zusammen zunächst in den Fernen Osten und von dort ins Ausland zu fliehen. Laras Ehemann Strelnikow ist bei der Partei in Ungnade gefallen, und damit ist auch ihre eigene gesellschaftliche Position nicht mehr sicher. Jurij und deshalb auch Lara lehnen zunächst ab, doch als Komarovsky Jurij unter vier Augen berichtet, dass Pascha vor seiner Erschießung ganz in der Nähe sich selbst erschossen hat und Lara nun nicht mehr als „Lockvogel“ benötigt werde, willigen sie schließlich ein.

    Jurij gibt vor, Lara auf ihrer Reise mit Komarovsky zu begleiten, folgt ihnen aber in Wirklichkeit nicht. Er kehrt allein nach Moskau zurück. Acht Jahre später glaubt er dort, in einer an der Straßenbahn vorbeigehenden Frau Lara zu erkennen. Jurij kann die überfüllte Straßenbahn nur mit großer Anstrengung verlassen und versucht verzweifelt, dieser Frau zu Fuß zu folgen. Aufgrund seiner Herzschwäche bricht er jedoch auf offener Straße zusammen und stirbt.

    Den ganzen Film hindurch wird die Handlung durch die Stimme eines Erzählers begleitet. Der Erzähler ist Jurijs Halbbruder Jewgraf, der in der KPdSU und im NKWD Karriere gemacht hat.

    In einer Rahmenhandlung des Films ist Jewgraf auf der Suche nach der lange vermissten Tochter von Jurij und Lara und glaubt, sie in einer jungen Arbeiterin gefunden zu haben. Er zeigt ihr ein Buch mit Gedichten von Jurij und beobachtet sie, ob der Anblick von Laras Foto Erinnerungen bei ihr auslöst. Sie reagiert zunächst eher unbeteiligt. Gegen Ende des Films gibt es jedoch Anzeichen dafür, dass sie wahrscheinlich die Tochter von Jurij und Lara ist.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Doktor_Schiwago_(1965)

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    Schatten der Leidenschaft (Originaltitel: The Young and the Restless) ist eine US-amerikanische Seifenoper, die in der fiktiven Stadt Genoa City in Wisconsin spielt. Sie wird seit dem 26. März 1973 von dem amerikanischen Network CBS ausgestrahlt. Erfunden wurde die Serie von William J. Bell und Lee Phillip Bell, die vierzehn Jahre später auch die Schwester-Seifenoper Reich und Schön kreierten. Seit 1988 ist Schatten der Leidenschaft die erfolgreichste tägliche Seifenoper im US-Fernsehen.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Schatten_der_Leidenschaft

    Heute ist der 129. Geburtstag des deutschen Schauspielers und Sängers † Hans Albers (eigentlich Hans Philipp August Albers), der als "blonder Hans" zum Volksidol wurde. Geboren am 22. September 1891 in Hamburg und gestorben am 24. Juli 1960 in Berg, Bayern.

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    Der Film, der in den ersten Jahren des 20. Jahrhunderts spielt, hat eine Rahmenhandlung: Louis Mazzini D’Ascoyne, der 10. Herzog von Chalfont, schreibt in der Todeszelle eines Londoner Gefängnisses seine Memoiren. Es ist die letzte Nacht vor seiner Hinrichtung.

    Wir erfahren seine Lebensgeschichte: Louis’ Mutter ist die Tochter des 7. Herzogs von Chalfont, des Oberhauptes der adelsstolzen (fiktiven) Familie D’Ascoyne auf Chalfont Castle in Kent. Sie verliebt sich in den italienischen Opernsänger Mazzini, brennt mit ihm durch und heiratet ihn. Aus ihrer Familie deswegen verstoßen, muss sie nach ihrer Hochzeit unter ärmlichen Umständen in Clapham leben. Aus der Ehe geht Louis hervor. Sein Vater ist von der Geburt des Sohnes so ergriffen, dass er einen Herzschlag erleidet, als er ihn zum ersten Mal sieht; die Mutter ist mit dem Kind allein.

    Der kleine Louis wird von seiner Mutter im Wissen um seine Herkunft äußerst sorgfältig zu besten Umgangsformen und perfekter Selbstbeherrschung erzogen. Immer wieder zeigt sie ihm den Stammbaum ihrer Familie und macht ihn mit der Familiengeschichte vertraut. Die Würde eines Herzogs von Chalfont ist den D’Ascoynes im 17. Jahrhundert von König Karl II. verliehen worden. Der 1. Herzog hat sie für seine Verdienste als Offizier während der Wiederherstellung der Monarchie erhalten. Aus nicht näher benannten Gründen ist der Familie das Recht verbrieft worden, die Herzogswürde auch in der weiblichen Linie zu vererben. Theoretisch kann also auch Louis eines Tages Herzog werden.

    Die D’Ascoynes ignorieren die Mazzinis allerdings. Briefe von Louis’ Mutter an ihre Familie bleiben stets unbeantwortet. Als sie für ihren erwachsenen Sohn eine Stellung in der Privatbank von Lord Ascoyne D’Ascoyne sucht, teilt dieser ihr mit, dass er von der Existenz eines Sohnes nichts wisse. Louis kann deshalb keinen standesgemäßen Beruf ergreifen und muss sich als Verkäufer in einem Modegeschäft durchschlagen. Louis’ Mutter erleidet eines Tages einen Unfall und äußert vor ihrem Tod den Wunsch, in der Familiengruft der D’Ascoynes auf Chalfont begraben zu werden. Louis schreibt dem Bruder seiner Mutter, dem 8. Herzog von Chalfont, der aber die Bitte abschlägt.

    Louis fasst nun den Entschluss, sich für das an seiner armen Mutter begangene Unrecht an den D’Ascoynes zu rächen und selbst Herzog von Chalfont zu werden. Erreichen kann er dies nur, wenn nicht nur der amtierende 8. Herzog stirbt, sondern auch alle übrigen Anwärter sterben, die in der Erbfolge vor Louis stehen, sieben an der Zahl. Da diese Situation auf natürlichem Weg aber kaum jemals eintreten wird, muss Louis sämtliche hinderlichen Verwandten, den augenblicklichen Herzog eingeschlossen, (allesamt gespielt von Alec Guinness) beseitigen:

    Den Sohn des Inhabers der Privatbank, der Louis einst eine Anstellung verweigert hat, ertränkt er bei einer Bootsfahrt in Maidenhead (samt dessen Geliebter); den jungen Amateurfotografen Henry D’Ascoyne lässt er bei einer Explosion sterben, die er in dessen Dunkelkammer arrangiert; dem Pfarrer D’Ascoyne verabreicht er Gift; die Suffragette Lady D’Ascoyne ermordet er, indem er den Ballon abschießt, von dem aus sie Flugblätter abwirft; der Armeegeneral D’Ascoyne stirbt bei einem Sprengstoffattentat in der Offiziersmesse. Louis gelingt es sehr geschickt, die Morde jeweils wie Unfälle oder natürliche Todesfälle aussehen zu lassen. Ein weiterer Anwärter auf den Titel stirbt, ohne dass Louis dies verursacht: Admiral D’Ascoyne geht mit seinem Schiff nach einer Kollision mit einem anderen Schiff unter.

    Inzwischen hat sich Louis seinen gesellschaftlichen Aufstieg erarbeitet. Kurz nach der Ermordung des Bankierssohnes tritt er in die Bank des Vaters ein, den er durch ein hervorragend stilisiertes Kondolenzschreiben für sich gewinnt. Er erwirbt allmählich sein Vertrauen und bringt es schließlich bis zum Teilhaber. Auch in Louis’ Privatleben kommt es zu Veränderungen: Als er seiner Jugendliebe Sibella einst einen Heiratsantrag gemacht hat, ist er zugunsten des damals noch reichen Geschäftsmanns Lionel Holland abgewiesen worden, unterhält aber bis jetzt eine ehebrecherische Beziehung zu Sibella. Nun hofiert er aber Edith D’Ascoyne, die schöne Witwe des von ihm ermordeten Amateurfotografen Henry D’Ascoyne. Um sie zu heiraten, muss er Sibella aufgeben, denn Edith erscheint ihm als die würdigere Herzogin. Edith stimmt seinem Antrag zu und informiert den Chef der Familie, den 8. Herzog von Chalfont, von der geplanten Verlobung.

    Der lädt aus Anlass seiner eigenen Hochzeit Louis und Edith nach Chalfont Castle ein. Louis begleitet den Herzog am nächsten Tag zur Jagd in die umliegenden Wälder und erschießt ihn, nachdem er ihn in eine seiner eigenen Wildererfallen gelockt hat; den Mord lässt er wie einen Jagdunfall aussehen. Da der Herzog selbst keinen Sohn hat, geht der Titel nun auf den letzten Konkurrenten von Louis, den Privatbankier über. Der erleidet einen Schlaganfall, als er davon erfährt, und macht kurz vor seinem Tod Louis noch zum Teilhaber und Erben. Louis ist damit am Ziel und zieht als 10. Herzog von Chalfont mit Edith auf dem Schloss ein.

    Mit einer Ansprache im Schloss stellt er sich seinen begeisterten Untergebenen vor. Doch noch während Louis damit befasst ist, alle einzeln zu begrüßen, erscheint ein Scotland-Yard-Detektiv und verhaftet ihn wegen Mordes. Louis fragt sich, bei welchem seiner Morde ihm ein Fehler unterlaufen sein könnte, erfährt aber schließlich, er stehe im Verdacht, Lionel Holland, Sibellas Ehemann, der inzwischen Konkurs angemeldet hat, da ihm Louis kein Darlehen mehr gewährt hat, ermordet zu haben; man hat ihn tot aufgefunden. Zwar hat er schon wenige Tage zuvor Louis gegenüber verzweifelt angekündigt, er müsse sich töten, da aber kein Abschiedsbrief gefunden wird, steht Louis nun im Verdacht, ihn als Rivalen um Sibella umgebracht zu haben; in Wahrheit hat Lionel, der als Dummkopf dargestellt wird, nichts von der jahrelangen Untreue seiner Frau geahnt. Die hat offenbar den Abschiedsbrief verschwinden lassen, um Louis einen Mord in die Schuhe schieben zu können. Sie bezeichnet in einer theaterreifen Vorstellung während der Gerichtsverhandlung vor dem House of Lords Louis als Mörder ihres Mannes; er habe ihn ihretwegen aus dem Weg schaffen wollen. Die Lords fallen darauf herein und stimmen für schuldig. Louis wird zum Tod durch Erhängen verurteilt.

    Der Film kehrt zur Rahmenhandlung zurück: In den Tagen vor seiner Hinrichtung erhält Louis Besuche von Edith und Sibella. Während Edith ihm die Affäre mit Sibella verzeiht und mit ihm die Ehe schließt, bietet Sibella ihm ein Geschäft an: Sie lässt durchblicken, sie habe ihn als Mörder der D'Ascoynes durchschaut, und falls er sich nun noch bereit erkläre, auch Edith zu töten und stattdessen sie zu heiraten (womit Sibella Herzogin würde), werde Lionels Abschiedsbrief auf wunderbare Weise auftauchen und beweisen, dass Lionel sich selbst aus Verzweiflung über seinen finanziellen Ruin getötet hat. Louis bleibt nichts anderes übrig, als auf diesen Erpressungsversuch einzugehen. Als der Termin für die Hinrichtung dann immer näher rückt, ohne dass Sibella ihren Teil der Vereinbarung einhält, denn es kommt keinerlei Nachricht von ihr, beschließt Louis, sich in sein Schicksal zu fügen und seine Lebensgeschichte einschließlich aller begangenen Morde detailliert niederzuschreiben.

    In der Nacht vor der Hinrichtung liest er das Manuskript noch einmal durch. Am nächsten Morgen holen ihn der Gefängnisdirektor und der Henker in der Zelle ab. Der Henker bittet darum, noch ein Gedicht vorlesen zu dürfen, und Louis erlaubt es, höflich wie immer. Dadurch kommt es zu einer Verzögerung der Hinrichtung, und ein Vollzugsbeamter kann in letzter Sekunde mit der Nachricht herbeieilen, der Abschiedsbrief sei gefunden worden. Louis wird freigelassen.

    Als Louis vor das Gefängnis tritt, warten dort nicht nur seine zahlreichen Untergebenen, die seine Freilassung bejubeln, sondern auch zwei Kutschen. In der einen sitzt Edith, in der anderen Sibella. Beide Frauen öffnen die Tür ihrer Kutsche und stellen Louis so vor die Wahl, sich für eine von ihnen zu entscheiden. Ehe er reagieren kann, kommt ein Zeitungsreporter auf ihn zu und bietet ihm den Abdruck seiner Memoiren an. Da erst fällt ihm sein Manuskript ein, das noch auf dem Tisch in der Zelle liegt…


    https://de.wikipedia.org/wiki/Adel_verpflichtet_(Film)

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    Irgendwo in den französischen Alpen liegt das kleinste Land der Welt, das Herzogtum Groß Fenwick, das von der verwitweten Großherzogin regiert wird. Dank des Exports ihres Weines „Pinot Grand Fenwick“ geht es den Einwohnern nicht schlecht. Als ein Unternehmen in den USA den Wein imitiert, droht Groß Fenwick allerdings der Bankrott. Also wird beschlossen, den USA den Krieg zu erklären, diesen zu verlieren und mit der dann zu erwartenden Wiederaufbauhilfe der USA den Staatshaushalt zu sanieren (eine deutliche Anspielung auf die Situation Deutschlands nach dem Zweiten Weltkrieg infolge des Marshall-Plans). Im State Department hält man die Kriegserklärung jedoch für einen Scherz. Mangels eigener Transportmöglichkeiten wird das großherzogliche Heer (ausgestattet mit den modernsten Rüstungen und Langbögen, die bei der letzten Streitkräftereform im 15. Jahrhundert zu haben waren) an Deck eines Frachters nach New York eingeschifft. Unglücklicherweise findet dort gerade eine Luftschutzübung statt, so dass die Stadt menschenleer ist. Die Fenwicker Armee nimmt kurzerhand Professor Kokintz und seine Tochter gefangen und mit ihnen die gerade erfundene Q-Bombe.

    Mit dieser Superwaffe in Händen ist das Herzogtum mit einem Schlag eine Weltmacht. Die völlig überrumpelten USA sehen als einzige Lösung des Problems ihre Kapitulation. In einem Friedensvertrag wird festgelegt, dass das Weinimitat vom Markt verschwindet. Groß Fenwicks Geldsorgen sind damit gelöst.

    Als Tully, Helen und ihr Vater die Bombe einlagern wollen, fällt sie aus Versehen herunter. Wider Erwarten explodiert sie jedoch nicht, so dass die Drei zu dem Schluss kommen, dass es sich um einen Blindgänger handelt. Als sie den Lagerraum verlassen, krabbelt eine Maus aus der Bombe heraus. Offenbar hat sie verhindert, dass die Bombe explodiert. Nachdem die Maus die Bombe verlassen hat, schaltet diese sich wieder scharf. Offenbar handelt es sich also doch nicht um einen Blindgänger ...

    Berühmt geworden ist der Ausspruch der Großherzogin, mit dem sie ihre Truppen vor der Abreise in die USA verabschiedet: „Ich möchte nicht, dass jemand verletzt wird!“


    https://de.wikipedia.org/wiki/Die_Maus,_die_br%C3%BCllte

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    Das kleine europäische Herzogtum Grand Fenwick steht kurz vor dem Bankrott. Der einzige Exportartikel des Landes, der dort angebaute Wein, entwickelt plötzlich explosive Eigenschaften.

    Premierminister Rupert von Mountjoy hat jedoch die rettende Idee: Er erbittet von den USA eine halbe Million Dollar Hilfe. Angeblich soll mit dem Geld der Bau einer Mondrakete finanziert werden, tatsächlich will Mountjoy damit aber ein Warmwassersystem für den Palast finanzieren. Die Russen wollen den Amerikanern nicht nachstehen und schenken Grand Fenwick eine ausrangierte Rakete.

    Der Premierminister lädt Politiker aus aller Welt zum Start der Rakete ein, der mit einem planmäßigen Fiasko enden soll.

    Den Anwesenden verschlägt es die Sprache, als besagte Rakete wider Erwarten tatsächlich startet, angetrieben von einem Treibstoff, den Professor Kokintz aus dem explosiven Wein entwickelt hat.


    https://de.wikipedia.org/wiki/…_Kleinen_wollen_nach_oben

    Heute wäre der 100. Geburtstag des Schweizer Schlagersängers, Schauspielers und Showmasters † Vico Torriani (eigentlich Ludovico Oxens Torriani). Geboren am 21. September 1920 in Genf und gestorben am 26. Februar 1998 in Agno.