Kein Halt in Freimann

  • Ich habe schon mehrere Hörspiele veröffentlicht. Idee, Skript schreiben, sprecher suchen, Aufnehmen, Schneiden, Mischen, Artwork, CD Produktion.... viel viel arbeit, viel nerven, viel kosten. Wenig anerkennung, die Wenige ist aber meistens sehr positiv.

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • Wenn man nen Verlag findet hat man wenig Arbeit, kriegt kaum Geld
    Wenn man es selbst macht hat man viel Arbeit und kriegt erst recht kein Geld :-D Außer man hat viele Käufer, aber das ist selten


    Wenn man einen Vertrieb findet läufts (damit habe ich auch erfahrungen) auch nciht viel besser und der Vertrieb kriegt viel vom Geld ab. Das Probelm ist, dass die teilweise 50 oder 100 CDs an einen Laden auf Kommission geben, wenn die Sachen nicht verkauft werden haben sie dann meistens Rückgaberecht. Es verkaufen sich dann von den 100 Stück vielleicht 10 Stück, man kriegt 30-40 EUR raus, und von den 90 Stück die zurück kommen sind viele dabei wo das Plastik gesprungen ist, auf den CDs sind Preiszettel usw. D.H. die CDs sind kaum noch zu verkaufen. Viel Stress für nichts.

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • Ich würde mich nur so nennen, wenn ich damit auch gute Einnahmen generieren würde. So bin ich jemand, der Hörspiele produziert hat bzw. es ab und zu noch tut. Das was mir an der Sache gefällt sind die fertigen Geschichten die mir (zum Glück) Freude bereiten und eine solche Wirkung in Zukunft hoffentlich noch bei einigen Menschen haben werden. Auch in einer Zeit in der ich schon lange nicht mehr existiere.

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • Wenn man nen Verlag findet hat man wenig Arbeit, kriegt kaum Geld
    Wenn man es selbst macht hat man viel Arbeit und kriegt erst recht kein Geld :-D Außer man hat viele Käufer, aber das ist selten


    Wenn man einen Vertrieb findet läufts (damit habe ich auch erfahrungen) auch nciht viel besser und der Vertrieb kriegt viel vom Geld ab. Das Probelm ist, dass die teilweise 50 oder 100 CDs an einen Laden auf Kommission geben, wenn die Sachen nicht verkauft werden haben sie dann meistens Rückgaberecht. Es verkaufen sich dann von den 100 Stück vielleicht 10 Stück, man kriegt 30-40 EUR raus, und von den 90 Stück die zurück kommen sind viele dabei wo das Plastik gesprungen ist, auf den CDs sind Preiszettel usw. D.H. die CDs sind kaum noch zu verkaufen. Viel Stress für nichts.


    Bei Büchern ist so etwas viel einfacher, weil es dort Anbieter gibt, die das Print-on-Demand-Verfahren anwenden. D. h. es werden nur dann Bücher gedruckt, wenn sie auch bestellt werden. Für CDs gibt es so etwas aber meines Wissens nach nicht und das macht die Sache schwierig. Da bleibt nur der digitale Download als Alternative, wenn man kein Risiko eingehen will und auf eine "richtige CD" keinen Wert legt. Bei CDs muss man wohl tatsächlich eine gewisse Mindestmenge pressen lassen und dann zusehen, wie man diese losbekommt. Bei Büchern können auch einige wenige für einzelne Bestellungen gedruckt werden.

  • Oh danke - die 50.000 rücken näher :-D


    Ich hatte zwar schon geplant damit einen Gewinn zu erwirtschaften - so leicht ist das aber leider nicht, sodass es bisher nur ein teures Hobby war. Aber immerhin etwas, was ich der Nachwelt hinterlasse.


    Mein Gott bei dem Gespräch oben war ich 25 ... !! Wie die Zeit vergeht... ;-)

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    André Gide

  • Am Montag als ich von München zurück gefahren bin, habe ich mir das Hörspiel und auch den gesamten Soundtrack danach mal wieder angehört. Und so gut wie diesmal hat mir das Hörspiel wohl noch nie gefallen. Es soll kein Eigenlob sein, denn ich sehs ja aus meiner eigenen Perspektive, mir ist bewusst und sogar recht, wenn es anderen nicht gefällt. Aber ich habe damals vieles in das Hörspiel eingebaut, was mir damals wohl noch garnicht so richtig bewusst war, bzw. Dinge, die mir heute erst richtig klar sind, damals auch schon vorhanden waren, ich selbst aber noch nicht richtig greifen konnte.


    Außerdem war es wohl erstmals so, dass mir alles "rund" erschienen ist. Als Macher hat man ja immer Probleme mit dem Ergebnis, weil nicht immer alles 100%tig so umgesetzt ist, wie man es sich gedacht hat. Ich konnte mich aber erstmals von den alten Vorstellungen lösen und das so annehmen wie es im fertigen Hörspiel drin ist und habe gesehen bzw. gehört, dass das so auch passend ist.


    Auch zu dem Gespräch was ich 3 Beiträge weiter oben eingefügt habe kann ich heute noch zu 100% stehen und das Witzige ist, dass das was ich bzgl. Broilers und Onkelz gesagt habe jeweils eingetroffen ist und ich deswegen große Probleme mit den beiden Bands inzwischen habe - und das damals schon vorab beschrieben habe in gewisser weise.


    Was mir aber schon während der Produktion klar war - bis heute: dass der Epilog zu "Kein Halt in Freimann" das ist was mir bisher am besten gefallen hat, von den Dingen, die ich so verfasst habe. Das wird vielleicht auch auf ewig so bleiben.


    Auch schön, dass ich durch Kombi-Angebote (also Kein Halt in Freimann zusammen mit einem Buch oder einem Punk-Fanzine oder einer anderen CD) bei ebay nach und nach doch die CDs inzwischen verkauft kriege und sie so unter das Volk kommt.


    Ich weiss nicht, ob ich jemals wieder mal dazu kommen werde, Hörspiele zu produzieren. Wenn, dann würde "Ignaz 2" erstmal anstehen, weil das ja schon angefangen wurde. Ich hätte aber schon Lust mal wieder ein ernstes Thema anzupacken. Und wenn ich so gerade drüber nachdenke gibt es ja heute genug Brandthemen, die eine passende Grundlage für einen Stoff liefern.... da könnte ich mal damit ein wenig schwanger gehen..

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    André Gide