Posts by Nostalgie Fan

    Bisher beschäftige ich mich ja im Rahmen meiner Nachforschungen schwerpunktmäßig mit den Kinder- und Jugenddarstellern der 1930er und 1940er Jahre. Bisher habe ich mich nur gelegentlich mit dem Thema "Kinder- und Jugenddarsteller im deutschen Film der 1950er Jahre" beschäftigt, auch ein wichtiges Thema über das auch wenig bekannt ist, wie ich unerwartet feststellte. Bisher komme ich leider nur gelegentlich mal dazu, zu dem Thema zu recherchieren. Jedoch werde ich mich ab 2023/2024 wahrscheinlich auch verstärkter mit dem Thema "Kinder- und Jugenddarsteller im deutschen Film der 1950er Jahre" beschäftigen.


    In diesem Strang habe ich das Themengebiet erstmal auf die west-deutsche Filmproduktion eingegrenzt, weil ich denke, dass das Thema "Kinder- und Jugenddarsteller in der DDR" nochmal einen eigenen Strang bekommen sollte, da die DDR ja auch für ihre Kinder- und Jugendfilme sehr bekannt gewesen ist. Wenn ich dazu komme, werde ich mich auch darum kümmern. Mit den Nachforschungen zu den Kinder- und Jugendfilmen der DDR-Produktionsfirma DEFA, die es ja schon seit 1946 gibt, habe ich ja schon begonnen. Manches dazu steht im Thema zu den Kinder- und Jugenddarstellern der 1930er und 1940er Jahre.


    Wie gesagt, was die 1950er Jahre angeht bin ich noch nicht so tief im Thema drin, die wenigen west-deutschen Kinder- und Jugenddarsteller, die mir bisher bekannt sind, liste ich hier schon mal auf:


    Oliver Grimm (1948-2017)

    Wolfgang Condrus (*1941)

    Peter Finkbeiner (*1942)

    Axel Scholtz (*1935)

    Adi Lödel (1937-1955)

    Claus Geißler (1940-2007)

    Heidi Brühl (1942-1991)

    Peter Uwe Witt (*1942)

    Christoph Schneider (unbekannt-?)


    Das ist jetzt erstmal eine kleine Liste und bestimmt bei weitem unvollständig. Ich bin in den nächsten Jahren wahrscheinlich noch schwerpunktmäßig mit dem Thema "Kinder- und Jugenddarsteller im deutschen Film der 1930er und 1940er Jahre" ausgelastet. Falls Ihr Lust und Zeit habt etwas zu ergänzen, sehr gerne! :)

    Vor ein paar Wochen habe ich den Film "Versprich mir nichts!" angesehen. Da bei mir leider öfter mal viel los ist, komme ich erst jetzt dazu, zu dem Film etwas zu schreiben. Der Film interessiert mich vor allem im Hinblick auf meine Nachforschungen zu dem Thema "Kinder- und Jugenddarsteller im alten deutschen Film", da der Kinder- und Jugenddarsteller Günther Brackmann auch an dem Film mitgewirkt hat.


    Zum Film allgemein muss ich sagen, dass ich ihn mit gemischten Gefühlen gesehen habe. Von Anfang an hatte ich als Zuschauer den Eindruck als liege eine Art grauer Schleier über dem Geschehen. Der Konflikt wird bereits am Anfang sichtbar. Ein Künstler (gespielt von Viktor de Kowa) an dessen Werk durchaus Interesse besteht, ist nicht bereit einzelne Werke zu verkaufen, weil er seine Bilder für noch nicht gut genug erachtet. Er und seine Frau (gespielt von Luise Ullrich) können die Rechnungen nicht mehr bezahlen und stehen kurz davor ihre Wohnung zu verlieren. Die Stimmung zwischen den beiden Lebensgefährten wird angespannter.


    In ihrer Not beschließt seine Frau, bei einem erfolgreichen Kunsthändler (gespielt von Heinrich George) ein paar Bilder von ihrem Mann zu verkaufen, die sie als ihre eigenen Bilder ausgibt. Der Kunsthändler ist zunächst skeptisch, schließt dann aber einen Vertrag mit ihr ab. Als sie ihrem Mann davon berichtet, ist dieser zuerst wenig begeistert, lässt sich dann aber doch darauf ein. Ab diesem Zeitpunkt klart die Handlung etwas auf. Die Ausstellungen mit den Bildern des Künstlers sind sehr erfolgreich und das wohlhabende Paar kann sich so einiges leisten. Insgesamt enthält der Film auch einige humorvolle Szenen.


    Jedoch bahnt sich der nächste Konflikt an. Der Kunsthändler verliebt sich in die Frau des Künstlers und versucht, sie unter Druck zu setzen, sich von ihrem Mann zu trennen, um ihn zu heiraten.


    Letztendlich findet der Film aber doch noch ein gutes Ende.


    In dieser Kritik von filmdienst.de wird der Film als Komödie bezeichnet. Dem kann zumindest ich nicht beipflichten. Ich würde den Film eher als eine Kombination aus Komödie und Drama bezeichnen: https://www.filmdienst.de/film…5418/versprich-mir-nichts


    Als ich mir die Besetzungslisten des Films angesehen habe, ist mir eine Unstimmigkeit aufgefallen: Und zwar werden in allen Besetzungslisten, die zugänglich sind (filmportal.de, imdb.com) für die Rolle des Pagen Gustav zwei Darsteller angegeben. Dabei handelt es sich um die Jugenddarsteller Günther Brackmann und Walter Bienenstein. Nun stellt sich für mich natürlich die Frage, wer die Rolle des Pagen Gustav gespielt hat.


    Als ich den Film gesehen habe, war ich mir merkwürdigerweise bei einigen Szenen mit dem Pagen Gustav sicher, dass Günther Brackmann die Rolle gespielt hat, bei anderen Szenen kamen mir hingegen Zweifel. Dazu muss man sagen, dass der Page Gustav immer nur in kürzeren Szenen und entweder von der Seite oder von schräg hinten zu sehen ist, weshalb sich die Zuordnung als schwierig erweist. Eventuell hat Günther Brackmann die Rolle bekommen, ist dann im Verlauf der Dreharbeiten erkrankt und dann ist Walter Bienenstein eingesprungen. Oder umgekehrt.


    Auf filmportal.de habe ich ein Foto mit dem Pagen Gustav gefunden. Dort ist er von der Seite zu sehen. Ich kann leider nicht sicher sagen, ob es sich um Günther Brackmann handelt. Einerseits könnte er es sein, aber andererseits hat Günther Brackmann etwas markantere Gesichtszüge, weshalb ich eben auch wieder Zweifel habe, ob er auf dem Foto zu sehen ist. Außerdem hat der Page Gustav in der Szene auch ein paar Worte zu sprechen und seine Stimme klingt etwas anders als die von Günther Brackmann. Von Walter Bienenstein habe ich leider keine Fotos, um vergleichen zu können. Hier ist das Foto zu sehen: https://www.filmportal.de/node/2475/gallery


    Der Jugenddarsteller Karl-Heinz Reppert ist in dem Film übrigens in der Rolle eines Lehrlings zu sehen, der für den Chef Schulden von dem Künstler-Paar eintreiben soll.


    Der Jugenddarsteller Günther Brackmann starb 1949 im Alter von 28 Jahren. Bei den Jugenddarsteller Walter Bienenstein (ebenfalls 1920 geboren) und Karl-Heinz Reppert ist bisher leider nichts über deren weiteres Leben bekannt. Karl-Heinz Reppert müsste ungefähr so alt wie Walter Bienenstein gewesen sein. Die Wahrscheinlichkeit, dass sie noch leben, ist fürchte ich, eher gering. Beide würden jetzt um die 100 Jahre alt sein.


    Ist Ihnen / Euch etwas zu den ehemaligen Jugenddarstellern Günther Brackmann, Walter Bienenstein und Karl-Heinz Reppert bekannt?

    Ist Ihnen / Euch etwas zu den Dreharbeiten an dem Film "Versprich mir nichts!" bekannt?

    Ja, letztendlich drängt die Zeit bei dem Film "Liebe muss verstanden sein" noch etwas mehr. Bei Hitlerjunge Quex" habe ich die Suche nach noch lebenden Darstellern schon aufgegeben, da die Darsteller in dem Film ja schon damals zwischen 14 und 17 Jahre alt waren. Bei "Liebe muss verstanden sein", weiß ich nicht, wie realistisch es da noch ist, noch lebende Darsteller zu finden. Daher würde ich sagen, der Film "Im Lande Widukinds" hat Priorität.


    Dazu möchte ich noch mal sagen, dass ich Dich auch nicht unter Druck setzen möchte. Wenn Du momentan noch viel zu tun hast, kann ich auch erstmal zu anderen Filmen, Darstellern forschen, habe da ja ziemlich viele Projekte und ich weiß ja auch, dass Du viele Projekte hast.

    Spannend. Also wenn Du mal Zeit hast, seine Tagebucheinträge zu den Dreharbeiten der Filme abzutippen, bin ich auf jeden Fall ein interessierter Leser, für meine Forschung ja alles sehr interessant, weil an fast allen Filmen auch Kinderdarsteller mitgewirkt haben.

    Sehr spannend, ein großartiger Fund! :)


    Auch für meine Forschungsarbeit sind die Filme "Hitlerjunge Quex", "Liebe muss verstanden sein" und "Im Lande Widukinds" sehr interessant!


    Quote from Vogel Specht

    "Im Lande Widukinds" war z.B. 1935 ein Kurzfilm (wahrscheinlich Dokumentation?) https://www.imdb.com/title/tt1015200/?ref_=fn_al_tt_1

    Bei dem Film "Im Lande Widukinds" (1935) handelt es sich um einen Spielfilm mit einer ideologisch gefärbten Dokumentarfilmeinlage. Hier habe ich zu dem Film schon mal ein Thema eröffnet: Im Lande Widukinds (1935) von Felix Lampe, Gösta Nordhaus und Kurt Stanke


    Quote from Vogel Specht

    mit Herrn Gästa Vordthaus (?

    Könnte es sich auch um einen Herrn Gösta Nordhaus handeln? Die Idee ist mir gerade gekommen, weil Gösta Nordhaus zusammen mit Kurt Stanke und Felix Lampe bei dem Film "Im Lande Widukinds" Regie geführt hat: https://www.filmportal.de/film…050d647c087643715a548fd97

    Hallo und herzlich Willkommen hier im Forum! :)


    Von der Reihe "Aktuelle Filmbücher" habe ich mir vor ein paar Jahren mal gebraucht ein paar Exemplare gekauft. Vom Format her klein und handlich, haben sie inhaltlich viel zu bieten und es sind auch viele seltene Fotos abgedruckt.


    Gerade habe ich die drei Aktuellen Filmbücher, die ich habe, noch einmal durchgeblättert und festgestellt, dass bei einem Exemplar auf der letzten Seite eine Titel-Auflistung der ersten 70 Ausgaben existiert. Diese kann ich Ihnen gerne einscannen. Muss mich zuvor noch bei unserem Forenbetreiber erkundigen, wie das urheberrechtlich aussieht, aber ich denke mal Abtippen wird sogar im Notfall schon noch erlaubt sein. Werde mich mal erkundigen...

    Im Rahmen meiner Facharbeit zu dem Thema "Kinder- und Jugenddarsteller im alten deutschen Film", die ich 2017/2018 geschrieben habe, bin ich auf den NS-Jugendfilm "Jakko" aufmerksam geworden. Der Film bildete nicht nur einen Schwerpunkt meiner Facharbeit. Nach Abgabe der Facharbeit habe ich die Nachforschungen fortgesetzt und der Film nimmt noch immer einen sehr wichtigen Platz in meiner Forschungsarbeit ein. Bisher habe ich mich damit zurückgehalten, ein Thema zu dem Film hier im Forum zu eröffnen, da ich zu dem Film so viel schreiben könnte, dass ich mich nicht entscheiden konnte, wo ich bei dem Thema anfange und wo ich aufhöre. Ich hoffe, dass mein erster Beitrag, mit dem ich dieses Thema starte, nicht den Rahmen sprengt. In diesem Beitrag werde ich erstmal das Wesentliche zu dem Film, den Darstellern, meiner Forschung und dem aktuellen Forschungsstand darlegen. Auf Details werde ich dann in den nächsten Beiträgen eingehen.


    Bei dem Film "Jakko" handelt es sich um einen Jugendfilm, der propagandistisch gefärbt ist und der die Geschichte eines Zirkusjungen namens Jakko erzählt. Der Waisenjunge Jakko flieht aus dem Zirkus, da er unter dem Zirkusdirektor leidet. Eines Tages lernt er den Jungen Jochen Schröder, Sohn eines Reeders und Mitglied der Marine-Hitlerjugend, kennen. Nach anfänglichen Streitereien werden sie gute Freunde und Jakko wird bei der Familie Schröder aufgenommen. Sein neues Leben in Schule und Marine-Hitlerjugend ist Jakko jedoch nicht gewohnt, sodass es zu Spannungen kommt. Letztendlich lebt sich Jakko bei der Familie Schröder ein.


    Der Hauptdarsteller des Films, der die Titelrolle des Jakko spielte, war der Kinderdarsteller Norbert Rohringer, der ein Jahr zuvor durch den Film "Der Sündenbock" bekannt wurde. Die Rolle des Jakko ist wohl seine anspruchsvollste und somit auch interessanteste Rolle, die er sehr überzeugend und eindrücklich verkörpert. Norbert Rohringer ist ja bereits 2009 verstorben. Da ich 2017 auf ihn aufmerksam wurde und mit der Forschungsarbeit begann, hatte ich leider keine Möglichkeit mehr, ihn zu seiner Mitwirkung an dem Film "Jakko" zu befragen.


    Der Jugenddarsteller Rüdiger Trantow spielte mit der Rolle des Jochen Schröder die zweite große Hauptrolle in dem Film. Als ich damals begann, zu Rüdiger Trantow zu recherchieren, habe ich zu einem Jugendschauspieler Rüdiger Trantow erstmal kaum etwas gefunden. Jedoch bin ich auf einen Zeitungsartikel über einen Dirigenten und Musikpädagogen namens Rüdiger Trantow aufmerksam geworden. Im dritten Absatz des Artikels wurde in einem Satz erwähnt, dass der Dirigent und Musikpädagoge Rüdiger Trantow als Jugendlicher an dem Film "Jakko" mitgewirkt hat. Als ich weiter recherchiert habe, habe ich erfahren, dass Rüdiger Trantow auch eine Autobiografie mit dem Titel "Mosaik meines Lebens" geschrieben hatte, von der ich mir natürlich ein Exemplar zulegte.


    In seiner Autobiografie schrieb Rüdiger Trantow, dass er um die Jahrtausendwende in die Straße "An der Rehwiese" in Berlin gezogen ist. Im Telefonbuch fand ich einen Rüdiger Trantow, der in der Straße "An der Rehwiese" wohnte. Daraufhin habe ich Rüdiger Trantow angeschrieben. Wenige Tage später meldete sich seine Frau bei mir. Sie teilte mir mit, dass Rüdiger Trantow (damals 91 und kurz vor seinem 92. Geburtstag) sich kaum noch an die Zeit der Dreharbeiten erinnern kann, ein Interview konnte nicht zustande kommen. Frau Trantow bemühte sich sehr, mich in meinem Anliegen zu unterstützen und erzählte mir, was Sie über die Filmtätigkeit von Rüdiger Trantow wusste und kopierte mir einige Unterlagen, die für meine Forschungsarbeit sehr interessant sind.


    Jeder/m, der sich für Rüdiger Trantow und den Film "Jakko" interessiert, kann ich seine Autobiografie "Mosaik meines Lebens" empfehlen. Dort hat Rüdiger Trantow unter der Überschrift "Meine Zeit als Filmkind bei 'Jakko'" sogar ein eigenes Kapitel geschrieben. An dieser Stelle möchte ich noch unbedingt erwähnen, dass Rüdiger Trantow seine Rolle in dem Film "Jakko" großartig gespielt hat. Er war sehr talentiert. Schade, dass er nicht an weiteren Filmen mitgewirkt hat.


    Ein weiterer Hauptdarsteller des Films ist der Kinder- und Jugenddarsteller Heddo Schulenburg/Hans-Joachim Schulenburg. Im Film spielt er die Rolle des Albert Pleschke, einen Mitschüler von Jakko, einen schüchternen und idealistischen Jungen. Heddo Schulenburg ist mit einer der talentiertesten Kinder- und Jugenddarsteller, auf die ich im Laufe meiner Facharbeit aufmerksam geworden bin, seine Rolle spielt er ganz hervorragend. Bereits in den 1930er Jahren wirkte er an seinen ersten Filmen mit, den letzten mir bekannten Filmauftritt hatte er 1949 als junger Erwachsener. Danach war er als Schauspieler am Theater tätig. Bisher habe ich ihn noch nicht kontaktieren können, aber ich habe bereits vielversprechende Anhaltspunkte.


    Zum Forschungsstand zu den weiteren Kinder- und Jugenddarstellern, die an dem Film mitgewirkt haben:


    Bei dem Kinder- und Jugenddarsteller Gerhard Hüfner, der den Sohn von Kurt Buske spielte, habe ich im Telefonbuch zu dem Namen recherchiert und bin auf insgesamt sieben Personen aufmerksam geworden, die Gerhard Hüfner heißen. Alle sieben Personen habe ich angeschrieben. Daraufhin erhielt ich einen Brief von einer Frau (Namen nenne ich hier nicht, weil ich nicht weiß, ob sie damit einverstanden wäre), die mir mitteilte, dass sie die gesetzliche Vertreterin für die Angelegenheiten von Gerhard Hüfner sei und sie teilte mir mit, dass Gerhard Hüfner im März 2018 verstorben sei. Als ich ihr daraufhin einen Brief schrieb und Sie fragte, ob sie sicher wüsste, dass es sich um DEN Gerhard Hüfner handeln würde, erhielt ich daraufhin keine Antwort. Über ihre Telefonnummer habe ich sie auch nicht erreichen können.


    Die Jugenddarsteller Günther Schlichting und Maximilian Jurké sind bereits verstorben. Um zu Günther Schlichting etwas zu schreiben, muss ich noch Rücksprache mit den Angehörigen halten, die ich bisher noch nicht erreichen konnte. Bei Maximilian Jurké bin ich im Laufe der Recherchen auf seine Todesanzeige gestoßen, Näheres dazu habe ich im Beitrag #17 hier im Thema geschrieben: Der „Forschungsthread“ zum Thema UFA-Schauspieler


    Bei der Kinderdarstellerin Inge Cupei stehe ich mit einem Angehörigen in Kontakt und muss noch abklären, was ich von dem, was ich bisher erfahren habe, hier im Forum schreiben darf. Zu Eva Maria Meier, Martin Affelt und Horst Rittberger habe ich vielversprechende Anhaltspunkte und werde darüber hier im Forum berichten sobald mir Näheres bekannt ist.


    Zu Bettina Moissi/Bettina Hambach habe ich bisher noch keine Kontaktdaten finden können. Daher werde ich mich, sobald ich dazu komme, an ihren Sohn Olivier Berggruen wenden und ihn fragen, ob er bereit wäre, einen Brief von mir an Bettina Moissi weiterzuleiten.


    Der Jugenddarsteller Günther Clemm hat einen seltenen Nachnamen, daher werde ich in diesem Fall versuchen, mithilfe des Telefonbuchs bei meinen Nachforschungen voranzukommen.



    Hier noch die Auflistung der mitwirkenden Kinder- und Jugenddarsteller, die ich bei neuen Erkenntnissen aktualisieren werde:


    Norbert Rohringer (1927-2009)

    Rüdiger Trantow (1926-2019)

    Heddo Schulenburg / Hans-Joachim Schulenburg (1928-?)

    Gerhard Hüfner (unbekannt-?)

    Rolf Storch (unbekannt-?)

    Günther Clemm (unbekannt-?)

    Horst Rittberger (unbekannt-?)

    Martin Affelt (unbekannt-?)

    Günther Schlichting (Geburts- und Todesdatum bekannt, Rückfragen nötig)

    Maximilian Jurké (1923-2014)

    Eva Maria Meier (Geburtsdatum bekannt, jedoch rechtliche Unklarheiten)

    Inge Cupei (Geburtsdatum bekannt, Rückfragen nötig)

    Bettina Moissi / Bettina Hambach (*1923)

    Inge Schlenker (unbekannt-?)

    Ursula Zell (unbekannt-?)


    Ist Ihnen / Euch etwas zu den ehemaligen Kinder- und Jugenddarstellern bekannt, die an dem Film mitgewirkt haben?


    An dem Film "Jakko" haben auch zahlreiche Kinder- und Jugenddarsteller mitgewirkt, deren Namen nicht in den Besetzungslisten stehen und die auch mir namentlich nicht bekannt sind. Ist Ihnen / Euch zu diesen ehemaligen Kinder- und Jugenddarstellern etwas bekannt?

    Vor ein paar Jahren habe ich den Film "Allotria" auch mal gesehen. Der Film ist ja mehrmals auf DVD veröffentlicht worden. Ich besitze die DVD-Veröffentlichung von 2007, die mittlerweile ausverkauft ist. Die neue DVD-Veröffentlichung von Filmjuwelen (2017) ist zum Glück noch im Handel erhältlich: https://fernsehjuwelen.de/gesa…nsehjuwelen/2534/allotria


    Zum Film möchte ich erst einmal sagen, dass ich ihn hervorragend finde. An dem Film sieht man, dass Willi Forst ein ganz besonders talentierter Regisseur ist, ich kenne bisher nur wenige Regisseure, die Komödien von so einer außergewöhnlich hohen künstlerischen Qualität inszeniert haben.


    Wenn ich an den Film "Allotria" denke, muss ich zuerst an das Lied "Blindekuh" aus dem Film denken. Vom Text her finde ich es teilweise etwas albern, zum Teil aber auch sehr einfallsreich, musikalisch ist das Lied hervorragend:




    Auch heutzutage wird das Lied noch öffentlich vorgetragen:


    E.W.Emo

    Als ich vor knapp zwei Jahren in den digitalisierten Beständen der Österreichischen Nationalbibliothek zu dem Namen Günther Brackmann recherchiert habe, bin ich auf vier Rundfunkproduktionen aufmerksam geworden, an denen er mitgewirkt hat. Mehr habe ich aber auch nicht gefunden. In dem Günther-Brackmann-Thema im Personen-Bereich habe ich die Rundfunkproduktionen mit Günther Brackmann aufgelistet, die ich finden konnte (Beitrag #2) Günther Brackmann


    Bisher wusste ich gar nicht, dass Günther Brackmann auch an dem Hörspiel "Die Stützen der Gesellschaft" mitgewirkt hat. Hast Du noch weitere Hörspiele/Rundfunksendungen mit Günther Brackmann ermitteln können? Wenn Du Lust hast, Deine neuen Informationen ins Günther-Brackmann-Thema zu schreiben, würdest Du mir einen großen Gefallen tun :)


    Die Forschung zu Günther Brackmann ist bisher eines der schwierigsten Projekte von allen, an denen ich arbeite. Da bin ich natürlich für jede Spur sehr dankbar! :)

    Durch Zufall bin ich bei meinen Nachforschungen auf den Theaterschauspieler und Schriftsteller Hermann Schöne aufmerksam geworden, genauer gesagt auf eine neuere Auflage seiner Autobiografie, die unter dem Titel "Aus den Lehr- und Flegeljahren eines alten Schauspielers" erstmals 1903 erschien.


    Die Neuauflage seiner Autobiografie ist 2013 erschienen: https://amzn.to/3afMPVZ [Anzeige]


    Seine Autobiografie zu lesen, würde mich ja auch mal interessieren, das wäre sicher sehr interessant im Hinblick auf Theater- und Zeitgeschichte. Wird aber noch etwas dauern bis ich dazu kommen werde.


    Hermann Schöne war wohl zu Lebzeiten sehr bekannt. Dokumente von ihm sind noch immer sehr gefragt. Hier werden einige handgeschriebene Briefe von ihm verkauft (zumindest wenn ich die Abkürzungen wie "Eigenh." und "U." in der Artikelbeschreibung richtig verstanden habe). Der preisgünstigste Brief kostet 100€, ein anderer Brief kostet aber auch 180€. Ganz ordentliche Summen: https://www.zvab.com/buch-such…cm_sp=brcr-_-bdp-_-author