Posts by Nostalgie Fan

    Der Film "Mutterlied" ist heutzutage fast vollständig in Vergessenheit geraten. Dabei galt Beniamino Gigli, einer der Hauptdarsteller, als einer der bekanntesten Tenöre seiner Zeit. Im Mittelpunkt des Films steht die von Maria Cebotari verkörperte Fiamma Vanni. In der an sich ernsten Handlung sorgen Hans Moser und der Kinderdarsteller Peter Bosse für Humor.


    Mir hat der Film gut gefallen, wobei der Film mir im späteren Verlauf zu ernst wird und mir eher die humorvolle erste Hälfte des Films zusagt.

    Hola ismaelfonseca,


    no sabe, que el foro "TV-Kult" es conocido en Espana. Estoy muy feliz :)


    Pero muchos utilizadores no saben entender Espanol. Por eso puede ser dificil con los dialogos. Pregunto al administrador

    Für die Dokumentation "Hitlers Helden - Propaganda für das dritte Reich" wurden viele Szenen aus Amateur- und Spielfilmen verwendet, die akribisch restauriert und koloriert wurden. Eine beeindruckende Leistung!


    Da ich die Dokumentation noch nicht vollständig gesehen habe, kann ich bisher leider keinen Gesamtüberblick geben, aber ich denke es wäre praktisch aufzulisten, welche Raritäten in dieser Dokumentation verwendet wurden Quax hat die Dokumentation bereits weiter geschaut und auch noch Material von Max Schmeling und Anny Ondra entdeckt: Der große Sprung (1927) mit Leni Riefenstahl



    Verwendetes aufbereitetes Material:


    Szenen aus dem Stummfilm "Der große Sprung" (1927)

    Szenen aus dem Tonfilm "Stürme über dem Mont Blanc" (1930)

    Amateurfilmaufnahmen von Max Schmeling und Anny Ondra (u.a auch von ihrer Hochzeit)

    Habe den Film vor einiger Zeit gesehen, da Hermann Braun in dem Film mitgewirkt hat und Günther Brackmann laut Besetzungsliste auch eine Rolle in dem Film spielte.


    Zuerst einmal muss ich sagen, dass es sich bei dem Film "Jugend" (1938) um einen sehr ernsten Film handelt. Der Film spielt im 19. Jahrhundert und beschäftigt sich mit einem Liebespaar (gespielt von Kristina Söderbaum und Hermann Braun) ebenso wie mit einem Pfarrer und einem Kaplan, die jeweils ein vollkommen unterschiedliches Verständnis vom Christlichen Glauben haben. Der Pfarrer (gespielt von Eugen Klöpfer) sieht sich auch als Diener seiner Gemeinde und der Menschen seiner Ortschaft, die ihn brauchen. Der Kaplan (gespielt von Werner Hinz) sieht die Dogmen des Christentums als höchstes Gut und ist der Überzeugung, dass die Menschen den Dogmen untergeordnet sind.


    Annchen, die Nichte des Pfarrers (Kristina Söderbaum) bekommt eines Tages Besuch von ihrem Cousin Hans (Hermann Braun). Während des gemeinsamen Aufenthalts verlieben sie sich ineinander. Dies fällt auch dem Kaplan auf, der daraufhin versucht, Annchen von näherem Kontakt zu Hans abzuhalten. Dies versucht er mit der Einwirkung auf ihr Gewissen, und, in erster Linie, durch die Erzeugung von Angst. Nach einer (in dieser Form ungeplanten) gemeinsamen Nacht erwartet Annchen ein Baby. Dem psychischen Druck, den der Kaplan auf sie ausübt, hält sie nicht länger stand und nimmt sich das Leben.


    Der Pfarrer erfährt erst nach ihrem Tod von dem Wirken des Kaplans und ist zutiefst erschüttert. Eindrücklich bringt der Pfarrer zum Ausdruck, dass einem eine Sünde, sofern man sie bereut, vollständig vergeben werden kann und das der Mensch nicht perfekt, sondern auch fehlbar sein kann.


    Ein eindrucksvoller Film mit einer klaren Botschaft, die am Ende des Films von dem Pfarrer klar benannt wird: Nicht für die Dogmen, für die Menschen müssen wir da sein


    Der Film "Jugend" (1938) ist auch ein künstlerisch sehr eindrucksvoller Film. Alle Darsteller des Films überzeugen in ihren Rollen. Besonders die Filmmusik von Hans-Otto Borgmann hat mich sehr beeindruckt. Sowohl die ruhige, harmonische Musik in den Anfangsszenen, als auch die spannende, dramatische Musik im späteren Verlauf des Films. Ebenfalls besonders beeindruckend ist die meisterhafte Regie von Veit Harlan, der mit dem Film "Jugend" (1938) ein künstlerisch anspruchsvolles, sehr eindrückliches Werk geschaffen hat.


    Entgegen den Angaben der Besetzungslisten ist Günther Brackmann in dem Film "Jugend" (1938) nicht zu sehen. Die Rolle des Jaskow, die er laut Besetzungsliste spielt, wurde von Heinz Dugall verkörpert. Eventuell hat Günther Brackmann ja in einer Szene des Films mitgewirkt, die im Endschnitt entfernt wurde und im fertigen Film nie zu sehen war. Ist Ihnen / Euch diesbezüglich etwas bekannt?

    Ursus

    So genau habe ich das nicht mehr in Erinnerung aber soweit ich weiß bekam Karl zwischen den Folgen 14 und 16 eine tiefere Stimme, von daher wird Niki Nowotny wahrscheinlich in dieser Zeit in den Stimmbruch gekommen sein


    Übrigens war das für mich damals eine große Überraschung. Ich kannte zuerst nur die späteren Hörspiele von TKKG (ca. ab Folge 25) und war sehr überrascht, als ich später die jüngeren Stimmen der vier Sprecher kennenlernte

    Finde das System mit den Tags super! Leider bin ich in letzter Zeit nicht so oft zum Taggen gekommen. Hoffentlich komme ich da wieder etwas öfter zu. Und eventuell kann ich ja den Tag-Meister auch mal wieder ein bisschen mobilisieren ;)

    Melde mich nach langer Abwesenheit wieder zurück. Bei mir war viel los und da innerhalb dieser kurzen Zeit so viel passiert ist, bin ich leider nicht dazu gekommen, im Forum zu schreiben. Zuerst war ich für 9 Tage auf Rügen, dann war ich wieder zu Hause, allerdings nur kurz. Einen knappen Tag später bin ich dann nach Berlin gefahren. Dort war ich eine Woche um zu dem Thema "Kinder- und Jugenddarsteller im alten deutschen Film" im Bundesarchiv und in der Akademie der Künste zu recherchieren.


    Von Berlin aus habe ich dann direkt Freunde von mir besucht, die in einer anderen Ecke von Deutschland leben. Von dort aus bin ich dann noch mal ganze 200 Km zu meinem Großonkel gefahren, der seinen 90. Geburtstag gefeiert hat. Wir haben mit ihm noch ein paar Tage verbracht. Bin heute erst wieder zu Hause angekommen.


    Somit bin ich nun endlich wieder zu Hause und auch wieder im Forum :)

    Der Film "Stürme über dem Mont Blanc" (1930) ist eine Kombination aus Bergfilm und Fliegerfilm mit der damals aufstrebenden Bergfilmschauspielerin Leni Riefenstahl und dem Flieger Ernst Udet, dem wohl bekanntesten deutschen Flieger seiner Zeit


    Der Film wurde bereits in einer Doppel-DVD-Edition (mit Bonus-Material) veröffentlicht: https://amzn.to/2JXo5ok [Anzeige]


    1931 veröffentlichte Arnold Fanck, der Regisseur des Films, sogar ein Filmbildbuch zu dem Film: https://amzn.to/2JXnR0s [Anzeige]


    Eben habe ich auch noch eine interessante Entdeckung gemacht. Einige Szenen des Films wurden für eine Filmdokumentation nachkoloriert (ab Min. 8:00 sind die Szenen zu sehen)

    Ferdinand Marian ist finde ich auch ein großartiger Schauspieler und ich finde es sehr schade, dass viele Menschen ihn nur mit "Jud Süß" in Verbindung bringen, das liegt aber wahrscheinlich daran, dass "Jud Süß" sehr oft öffentlich thematisiert wird und die meisten anderen Filme von ihm heutzutage so gut wie unbekannt sind.


    Ein paar wichtige Hintergrundinformationen zu Ferdinand Marian und "Jud Süß": Ferdinand Marian wollte die Rolle des "Jud Süß" eigentlich gar nicht spielen, der NS-Propagandaminister Joseph Goebbels hat ihn dazu gezwungen, die Rolle anzunehmen. Da er die Rolle des "Jud Süß" gespielt hat, erhielt er nach dem Krieg lebenslanges Berufsverbot, für eine Rolle, die er gar nicht spielen wollte. Daraufhin starb er bei einem Verkehrsunfall (vermutlich beging er Selbstmord). Es macht mich immer wieder wütend und traurig, wenn ich daran denken muss, was Ferdinand Marian angetan wurde.


    Quelle:


    Ab Min. 3:32:


    Ab Min. 5:07:


    Ferdinand Marian war übrigens ein sehr vielfältiger Schauspieler. Er überzeugte nicht nur in bösartigen Rollen, sondern wirkte auch erfolgreich in Komödien mit. Auch liebenswürdige und menschliche Charaktere konnte er gut verkörpern.


    Diese Dokumentation zeigt sehr eindrücklich das vielfältige Schauspiel von Ferdinand Marian:

    "Citizen Kane" gilt ja als einer der größten künstlerischen Meilensteine der Filmgeschichte. Der Regisseur und Hauptdarsteller Orson Welles arbeitete mit revolutionären Kamera-Perspektiven. Darüber hinaus bricht er für den Film die chronologische Erzähl-Struktur auf. In dem Film kommen somit viele Zeitsprünge vor.


    Über den Film habe ich vor Jahren schon einiges gelesen, gesehen habe ich ihn leider noch nie. Dabei würde mich der Film sehr interessieren :)

    Der Film gilt ja als einer der bekanntesten Filme mit Humphrey Bogart. Fast schon erschreckend, dass wir so lange kein Thema zu diesem weltberühmten Filmklassiker hatten. Der Film ist ja auch sehr prominent besetzt. Neben Humphrey Bogart wirken auch Ingrid Bergman, Claude Rains, Conrad Veidt, Peter Lorre, S.Z. Sakall (ehemals Szöke Szakall) und Curt Bois mit :)

    Mit diesem Beitrag habe ich eben schon im Wiener-Sängerknaben-Thema angefangen, habe den Beitrag aber dann noch in das Personen-Thema verfrachtet und ein eigenes Thema eröffnet, damit es übersichtlicher bleibt


    Ist Euch eventuell etwas über den ehemaligen Wiener Sängerknaben Wolfgang Kiesling bekannt? Wie ich in Erfahrung bringen konnte, hat er 1939 ein Schallplatten-Solo für den Wiener Rundfunk eingesungen: http://anno.onb.ac.at/cgi-cont…2&ref=anno-search&seite=8


    Über die Mitglieds-Zeit von Wolfgang Kiesling ist mir nur bekannt, dass er um 1939 Mitglied der Wiener Sängerknaben gewesen ist. Zu der Zeit wurde auch der Großfilm "Mutterliebe" gedreht, an dem viele Wiener Sängerknaben mitgewirkt haben. Ob Wolfgang Kiesling auch an dem Film mitgewirkt hat, ist mir aber nicht bekannt.


    Zu den Kinderdarstellern des Films "Mutterliebe" forsche ich mittlerweile seit über einem Jahr, aber über die meisten Kinderdarsteller des Films konnte ich bisher noch nicht so viel in Erfahrung bringen, aber das kann sich ja noch ändern...