Posts by Nostalgie Fan

    "Gruß und Kuss - Veronika" ist ein weiterer Film, der mich sehr interessiert. Bei der Filmkomödie handelt es sich nach meinen Kenntnissen um die zweite gemeinsame Filmarbeit von Paul Hörbiger und Franziska Gaal. Beide standen bereits für den Film "Paprika" (1932) zusammen vor der Kamera.


    Außerdem freut es mich, dass der Film "Gruß und Kuss - Veronika" mehrmals bei Kino-Retrospektiven gezeigt wurde. Daher scheint ein gewisses Interesse an dem Film vorhanden zu sein.


    Hier eine kurze Übersicht der Vorführungen bei Kino-Retrospektiven, soweit sie mir bekannt sind:


    Aufführung im Zeughauskino (Berlin,2006) https://www.filmblatt.de/2006/…ronika-d-1933-carl-boese/


    Aufführung vom Filmarchiv Austria (Wien,Datum leider nicht angegeben) https://info.filmarchiv.at/pro…/gruss-und-kuss-veronika/


    Zweite Aufführung im Zeughauskino (2023) https://www.dhm.de/zeughauskin…s-und-kuss-veronika-9825/


    In dem Film kommen auch zwei Lieder vor, die von Franz Waxman komponiert wurden. Dabei handelt es sich zum einen um das gleichnamige Lied "Gruß und Kuss - Veronika" und zum anderen um das Lied "Die kleinen Mädchen mit dem treuen Blick". Beide Lieder kenne ich auch schon und sie gefallen mir gut.


    Da der Film 2023 im Kino gezeigt wurde, wird er, denke ich, in einer guten digitalisierten Fassung bereits vorliegen. Daher würde sich ja eine DVD-Veröffentlichung des Films durchaus anbieten! :)


    Ist Euch noch etwas zu dem Film bekannt?

    Auf der Suche nach Filmmusik aus den Filmen der 1930er Jahre bin ich über das Lied "Im Mai" von dem bekannten Filmkomponisten Michael Jary auch auf den Film "Schüsse in Kabine 7" aufmerksam geworden, aus dem das Lied "Im Mai" entnommen und dann auf Schallplatte vermarktet wurde. Vor ein paar Jahren wurde die CD "Sing', Nachtigall, sing'" veröffentlicht, die eine Auswahl der Kompositionen von Michael Jary enthält und auf der auch das Lied "Im Mai" zu finden ist.


    Der Film "Schüsse in Kabine 7" ist bisher leider nicht auf DVD erschienen. Da es zum Genre des Films unterschiedliche Angaben gibt, weiß ich auch nicht genau, ob es sich um einen Kriminalfilm oder um eine Komödie handelt.


    Nach den Angaben der Murnau-Stiftung handelt es sich um eine Komödie: https://www.murnau-stiftung.de/movie/822


    Nach den Angaben von Filmdienst handelt es sich um einen Kriminalfilm: https://www.filmdienst.de/film…/8139/schusse-in-kabine-7


    Das Deutsche Filminstitut und Filmmuseum (DFF) hat auch einige Film-Fotos zu dem Film digitalisiert: https://f-films.deutsches-film…-in-kabine-7-de-19371938/


    Das Lied "Im Mai" ist, finde ich, im Vergleich zu anderen Film-Liedern jener Zeit besonders heiter und witzig. Auch bei Betrachtung der Zusammenfassungen/Inhaltsangaben zum Film halte ich es für wahrscheinlich, dass es sich bei dem Film um eine Kriminalkomödie handelt.


    Ist Euch noch etwas über den Film bekannt?

    Hallo J.David.O.,


    leider hatte ich in den letzten zwei Jahren mit meinem Studium und der Berufsplanung viel zu tun und musste meine Forumtätigkeit einige Zeit ruhen lassen. Nun habe ich aber wieder genug Zeit, um Beiträge der letzten zwei Jahre zu lesen und zu beantworten.


    Zu Ihrer Frage: Leider habe ich bisher keine weiteren Informationen über den Film und kann Ihnen daher leider nicht mehr mitteilen als das, was ich hier im Thema bereits geschrieben habe.


    Welche Art von Information zu dem Film würde Sie denn interessieren?

    Da ich in den letzten zwei Jahren mit meinem Studium und der Berufsplanung viel zu tun hatte, musste ich meine Forumtätigkeit leider einige Zeit ruhen lassen. Nun habe ich wieder genug Zeit, um im Forum zu schreiben und Beiträge der letzten zwei Jahre zu lesen und zu beantworten.


    Emeli 12  Einfach Paff  WilliamG

    Zuerst einmal danke ich Ihnen für Ihre Beiträge hier in dem Thema und für Ihr großes Interesse an der Biografie von Jürgen Ohlsen!


    Emeli 12

    Vielen Dank für Ihren Beitrag und für Ihre Fragen. Leider habe ich bisher keine neuen Erkenntnisse über Jürgen Ohlsen. Daher kann ich Ihnen leider nicht mehr mitteilen als das, was ich hier im Forum bereits geschrieben und verlinkt habe. Möglicherweise finden Sie in dem Buch von Herrn Gillespie, auf das er nach Ihrem Beitrag verwiesen hat, Antworten auf Ihre Fragen.


    Einfach Paff

    Vielen Dank für Ihren Beitrag und für den Verweis auf das mir bisher unbekannte Foto von Jürgen Ohlsen aus dem Jahr 1938. Leider kann ich Ihnen bei der Einschätzung des Fotos leider nicht weiterhelfen, da ich mich mit den Abzeichen der Hitlerjugend nicht gut genug auskenne, um Näheres zu dem Foto (bezüglich der Schulterklappe) sagen zu können. Möglicherweise helfen Ihnen die biografischen Informationen weiter, die Herr Gillespie nach Ihrem Beitrag hier im Thema dargelegt hat.


    WilliamG

    Vielen Dank für den Hinweis auf Ihr neu geschriebenes Buch und auf das Kapitel über Jürgen Ohlsen. Da haben Sie ja wirklich viel über die Biografie von Jürgen Ohlsen in Erfahrung gebracht. Ich werde mir Ihr Buch auf jeden Fall bestellen und bin gespannt darauf, zu lesen, was Sie über Jürgen Ohlsen in Erfahrung gebracht haben.

    Da ich in den letzten zwei Jahren mit Studium und Berufsplanung viel zu tun hatte und daher meine Forumtätigkeit ruhen lassen musste, freut es mich sehr, hier im Thema von den DVD-Veröffentlichungen der letzten zwei Jahre zu lesen. Da sind ja wirklich einige Filme erschienen, vor allem über die beiden Moser/Albach-Retty-Filme "Maske in Blau", "Abenteuer im Grand-Hotel" und über die vielen Filme, die bei International Cine Archive erschienen sind, freue ich mich sehr! :)


    Außerdem kann ich eine DVD-Veröffentlichung ergänzen, die bisher (soweit ich gesehen habe) noch nicht genannt wurde, auch wenn es sich dabei um eine Neu-Auflage von bereits zuvor veröffentlichten Filmen handelt: Das Label Filmjuwelen hat am 17.07.2025 die beiden Filme "Sieben Jahre Pech" (1940) und "Sieben Jahre Glück (1942) in einer Edition wiederveröffentlicht: https://fernsehjuwelen.de/Sieb…Neuauflage-2-DVDs/6424997


    Beide Filme wurden bereits 2015 von Kinowelt und nochmal 2017 von Filmjuwelen veröffentlicht. Diese Auflagen waren aber anscheinend bereits ausverkauft und nur noch gebraucht oder in Form von Restposten erhältlich. Daher finde ich es erfreulich, dass die Filme wieder im Handel erhältlich sind.


    Die neue DVD-Edition mit den beiden Filmen werde ich mir auf jeden Fall bestellen. Den Film "Sieben Jahre Pech" (1940) kenne ich zwar bereits, da ich vor einigen Jahren eine Theo-Lingen-Edition gekauft habe, in der der Film auch enthalten ist. Den Film "Sieben Jahre Glück" (1942) kenne ich hingegen noch nicht und möchte ihn unbedingt sehen, da Hans Moser und Wolf-Albach-Retty (was erwachsene Schauspieler betrifft) zu meinen Lieblings-Schauspielern gehören! :)

    Er wird dort unter Wilhelm Sensburg geführt, Personalakte


    Bundesarchiv, BArch R 9361-V/112525 (das habe ich allerdings aus der DDB, nicht aus dem Bundesarchiv selbst, der Link ist

    https://www.deutsche-digitale-…stHit=lasthit&hitNumber=1


    Vielen Dank für den Link!


    Biografische Informationen zu Wilhelm Sensburg sind mittlerweile auch vorhanden, es müssen nur noch ein paar Fragen geklärt werden.


    Mittlerweile habe ich Kontakt zu Personen, die Wilhelm Sensburg persönlich kannten. Daher habe ich erfahren, dass Wilhelm Sensburg bereits verstorben ist.


    Es wäre für mich sehr interessant gewesen, ihn zu seiner Filmtätigkeit zu befragen, da ich Wilhelm Sensburg im Rahmen meiner Nachforschungen schon in dem Film "Der Sündenbock" (1940) sehen konnte, an dem er auch zusammen mit Norbert Rohringer mitgewirkt hat.


    Nun bleiben von ihm seine Filme und die Erinnerungen der Menschen, die ihn gekannt haben.


    Ruhe in Frieden!

    Da ich in den letzten zwei Jahren mit Studium und Berufsplanung viel zu tun hatte, musste ich meine Forumstätigkeit leider einige Zeit ruhen lassen. Nun habe ich zum Glück wieder genug Zeit, um im Forum zu schreiben und Beiträge der letzten zwei Jahre zu lesen.


    Edmund van Kann (spielte 1944/45 im Film "Wie sagen wir es unseren Kinder?") ist verstorben

    Wir nehmen Abschied von Pfarrer i. R. Edmund van Kann | Ev. Kirchengemeinde Zum Heilsbronnen

    Vielen Dank für die traurige Nachricht. Ende 2022 habe ich Edmund van Kann über die Kirchengemeinde, bei der er als Pfarrer tätig war, angeschrieben. Herr van Kann hat mir geantwortet und wir haben dann auch miteinander telefoniert. Es war ein langes, interessantes und schönes Gespräch und ich bin sehr dankbar dafür, dass ich die Möglichkeit hatte, Herrn van Kann so kennenzulernen. Durch seine Rolle als Klaus Westhoff in dem Film "Wie sagen wir es unseren Kindern?" und durch unser Gespräch wird er mir immer in Erinnerung bleiben.


    Ruhe in Frieden!




    Bettina Moissi Später Bettina Berggruen ist am 21.11. im alter von 100 Jahren verstorben seht hier https://www.bild.de/unterhaltu…er-100-86451940.bild.html


    grus Christian

    Vielen Dank für die traurige Nachricht. Bereits vor ein paar Jahren hatte ich darüber nachgedacht, Bettina Moissi anzuschreiben, und sie um ein Interview zu ihrer Filmtätigkeit zu bitten. Sie hat ja in den 1940er-Jahren an einigen Filmen mitgewirkt, unter anderem auch mit Norbert Rohringer an dem Film "Jakko" (1941), was für meine Nachforschungen besonders interessant ist. Anfangs wusste ich nicht, wie ich Sie kontaktieren konnte, bis ich auf die Webseite ihres Sohnes, des Kunsthistorikers Olivier Berggruen aufmerksam geworden bin. Leider kam es dann nicht mehr zu der Kontaktaufnahme mit Frau Moissi, weil ich zu dem Zeitpunkt bereits zu viel zu tun hatte und mir die Zeit fehlte, um ein mögliches Interview vorzubereiten. Es wäre sicher sehr interessant gewesen, sie kennenzulernen und mehr über ihr Leben und ihre Filmtätigkeit zu erfahren. Nun ist sie leider verstorben, aber in ihren Filmen bleibt sie lebendig.


    Ruhe in Frieden!

    Für "Die gute alte Zeit" wird er nirgends aufgeführt, auch nicht im Knorr. Hast Du den Film gesehen? Was spielt er da?

    Von Norbert Rohringers Mitwirkung an dem Film "Die gute alte Zeit" habe ich durch die Korrespondenz zwischen Rohringer und Hensel erfahren. Dort sind ja auch beschriftete Film- und Theaterfotos mit Rohringer enthalten. Leider bin ich bisher noch nicht dazu gekommen, den Film zu sichten, daher kann ich Dir leider noch keine detaillierte Rollenbeschreibung geben. Aber spätestens im März werde ich wieder nach Berlin reisen können und im Bundesarchiv auch Filme sichten. Spätestens dann kann ich Dir Näheres sagen.



    Eine weitere Statistenrolle ist noch hinzugekommen in "Tagebuch der Geliebten" (1935).

    Stimmt, den Film "Tagebuch der Geliebten" hatte ich ganz vergessen zu erwähnen.



    Es ist teilweise recht lange her, dass ich die Filme gesehen habe; daher bleiben jetzt folgende offene Fragen:


    1) Seine Tochter ist der Peter (1935) - Ist er in den vorhandenen Fassungen enthalten? Mein Vermerk, dass er dort nicht zu finden ist, ist kein Zufall. Ich weiß aber nicht mehr, ob ich mir den einmal selbst gemacht habe oder ob das noch auf anderen Infos beruht

    In der Fassung des Films "Seine Tochter ist der Peter", die ich gesehen habe, kommt Norbert Rohringer nicht vor. Die Szenen mit ihm sind, soweit ich weiß, herausgeschnitten worden.



    2) Anton, der Letzte (1939) - Im Klaus wird er nicht genannt und ich kann mich auch beim besten Willen nicht erinnern ihn da irgendwo gesehen zu haben. Wo taucht er auf und was spielt er?

    Norbert Rohringer kommt in einer der Szenen am Anfang des Films "Anton der Letzte" vor. Die Szene zeigt erst den Kammerdiener Anton Jöbstl (gespielt von Hans Moser), der im Fluss angelt und einen Schuh von einem der Söhne des Herrn Franz Lugauer (gespielt von Hans Adalbert Schlettow) angelt. Jöbstl wirft den Schuh dann über die Mauer auf das Grundstück von Franz Lugauer, der mit seiner Familie draußen am Tisch sitzt. Seine vier Söhne sitzen in einer Reihe auf der linken Seite vom Tisch. Norbert Rohringer spielt den zweiten Jungen von vorne, der den Jungen neben ihm antippt, der daraufhin seinen Schuh aufhebt und anzieht.



    3) Der Ochsenkrieg (1943) - In der imdb wird er aufgeführt als "unfinished". Nähere Infos zur Rolle und was es mit der gescheiterten Mitwirkung auf sich hat fehlen. Auch hier kann ich mich nicht mehr im Detail erinnern, wie mein Vermerk zu Stande kam.

    Zu den Hintergründen kann ich leider auch noch nicht viel sagen. Vor einiger Zeit ist ja die Filmografie im Wikipedia-Artikel zu Norbert Rohringer ergänzt worden. Dort steht ja, dass seine Rolle und die Szenen, in denen er vorkommt, im Endschnitt entfernt wurde. Da ja in den Filmografien selbst keine Fußnoten angegeben sind, weiß ich nicht, ob die Information einem der unten angegebenen Literatur-Titel entnommen ist, oder aus einer anderen Quelle stammt.


    Mir ist leider auch nicht bekannt, wer den Wikipedia-Artikel zu Norbert Rohringer damals ergänzt hat. Als ich unser Forumsmitglied Filmfan der ja in den 1990er Jahren Kontakt zu Norbert Rohringer hatte, gefragt habe, hat er mir mitgeteilt, dass er nicht derjenige war, der den Wikipedia-Artikel ergänzt hat. Tobis-Fan und Hans-Castorp könnte ich danach fragen, wenn sie wieder hier im Forum vorbeischauen. Falls sie nicht diejenigen waren, die den Wikipedia-Artikel ergänzt haben, muss es noch eine weitere Person geben, die sich ebenfalls sehr für Norbert Rohringer interessiert und möglicherweise Näheres zu der Frage weiß.



    4) Freitag der 13. (1944) - Bis auf den Hinweis im Interview gibt es sonst gar nichts, was Norbert Rohringer mit dem Film in Verbindung bringt. Hat er das vielleicht einfach nur mit einem anderen Film verwechselt?

    Das wäre auf jeden Fall möglich. Leider habe ich auch hierzu keine weiteren Informationen.



    Möglicher Weise hat mir zu "Peter" und "Ochsenkrieg" seinerzeit Uwe Hensel am Telefon mal etwas erzählt was er von Norbert Rohringer selbst wusste, aber es ist einfach zu lange her.

    Dann kanntest Du Uwe Hensel persönlich? Ich habe ja leider keinen Kontakt zu ihm gehabt, da ich ja erst 2017 mit der Film- und Biografie-Forschung angefangen habe, als Uwe Hensel bereits verstorben war. Ein Herr, mit dem ich auch zur Film- und Biografie-Forschung in Kontakt stehe, hat mir auch berichtet, dass er Uwe Hensel gekannt hat, als ich ihm von den Korrespondenzen aus dem Nachlass von Herrn Hensel berichtet habe. Uwe Hensel muss damals enorm viel im Bereich Filmgeschichte geforscht haben und er hat der Akademie der Künste ja auch einen sehr umfangreichen Nachlass hinterlassen.



    5) In einem älteren Beitrag wird ein nicht realisiertes Filmprojekt "Lili Marleen" angesprochen. Das Lied erschien im August 1939, entwickelte sich im Sommer 1941 zum Hit und wurde im April 1942 verboten. Daher wäre das Projekt auf Mitte/Ende 1941 zu datieren und logisch, dass es im Frühjahr 1942 gestoppt wurde. Ich habe aber sonst nirgends etwas dazu gefunden; woher kommt das?

    Die Hintergründe zu dem Lied "Lili Marleen" erfahre ich hier mit Deinem Beitrag zum ersten Mal. Da weist Du zu diesem Thema sicherlich viel mehr als ich. Mir ist dazu leider nicht mehr bekannt. Soweit ich weiß, hat unser Forumsmitglied Divine dazu recherchiert und kann möglicherweise Näheres berichten.

    c.n.-tonfilm

    Respekt, mit der Tabelle hast Du viele Informationen zusammengetragen! Gerade die Informationen aus den Anmerkungen zu "Madame wünscht keine Kinder" (1933), "Freitag, der 13." (1944) und "Wir beide liebten Katharina" (1945) waren mir bisher noch nicht bekannt. Ich bin bisher auch noch nicht dazu gekommen, die Filme im Bundesarchiv zu sichten, weil die Zeit bei meinen Archiv-Besuchen leider oft knapp ist und es dort viele Unterlagen gibt, die für mein Forschungs-Thema relevant sind.


    Mit meinen bisherigen Kenntnissen über die Filmografie von Norbert Rohringer würde ich sagen, dass Du fast alle Filme aufgelistet hast, an denen Norbert Rohringer mitgewirkt hat.



    Es gibt aber noch zwei weitere Filme, an denen Norbert Rohringer mitgewirkt hat und die ich zur Ergänzung nennen kann. Dabei handelt es sich um folgende Filme:


    Rendezvous in Wien (1936)

    Die gute alte Zeit (1939)



    Zu dem Film "Rendezvous in Wien" (1936) habe ich vor ein paar Jahren ein Thema eröffnet, leider hatte ich ganz vergessen, hier im Rohringer-Thema auf die Mitwirkung von Norbert Rohringer an dem Film hinzuweisen. Daher verlinke ich hier das Thema mit meinem Beitrag zu dem Film. Dort habe ich auch geschrieben, in welchen Szenen Norbert Rohringer zu sehen ist: Rendezvous in Wien (1936) mit Magda Schneider und Wolf Albach-Retty


    Bei dem Film "Die gute alte Zeit" (1939) handelt es sich um einen Kurzfilm mit einer Länge von ca. 20 Minuten.

    Hallo c.n.-tonfilm,


    vielen Dank für Dein Interesse! :) Ich finde es auch sehr schade, dass das Norbert-Rohringer-Thema in den letzten Jahren eingeschlafen ist. Leider hatte ich ja vor allem ab Januar 2024 mit meinem Studium und der Berufsplanung viel zu tun und konnte daher leider nicht so umfangreich zu Norbert Rohringer forschen, was sehr schade und sehr traurig ist.


    Als ich das Rohringer-Thema eben nochmal durchgeschaut habe, habe ich entdeckt, dass es Neuigkeiten zu Norbert Rohringer (auch von meinen Nachforschungen aus der Zeit vor 2023) gibt, bei denen ich im Zuge der vielen Recherchen ganz vergessen habe, im Forum darüber zu berichten. Daher möchte ich das jetzt hier nachholen.


    Neuigkeiten gibt es zum einen zu Quellen und Korrespondenzen mit Bezug zu Rohringer und zu der Suche nach Zeitzeugen, die Rohringer kannten.


    Zu Quellen und Korrespondenzen:


    Neuigkeiten gibt es vor allem zu Norbert Rohringer's Tätigkeit am Theater. Ich habe in den Beiträgen #42 und #43 hier im Thema ja begonnen, die Theaterstücke, an denen Norbert Rohringer mitgewirkt hat, aufzulisten. Allerdings habe ich in Erfahrung gebracht, dass Norbert Rohringer noch an deutlich mehr Theaterstücken mitgewirkt hat als mir bisher bekannt waren.


    Interessant ist in diesem Zusammenhang eine Korrespondenz zwischen Norbert Rohringer und Uwe Hensel aus den 1990er-Jahren, die von der Akademie der Künste aufbewahrt wird und die ich dort bei einer meiner Archiv-Reisen eingesehen habe. Uwe Hensel hatte damals Norbert Rohringer angeschrieben und Rohringer hat ihm dann unter anderem auch Informationen zu den Theaterstücken geschickt, an denen er als Kinderdarsteller mitgewirkt hat.


    Da die Korrespondenz, die in der Akademie der Künste archiviert ist, aus dem Nachlass von Uwe Hensel stammt, sind nur die Briefe von Rohringer an Hensel erhalten, aber nicht die Briefe von Uwe Hensel selbst. Anhand der vielen Briefe kann davon ausgegangen werden, dass es einen umfangreichen Schriftwechsel zwischen Uwe Hensel und Norbert Rohringer gegeben hat.


    Zu der Suche nach Zeitzeugen:


    Bisher konzentriere ich mich bei meinen Nachforschungen zu Norbert Rohringer ja auf die Suche nach Zeitzeugen, nach ehemaligen Kinder- und Jugenddarstellern, die gemeinsam mit Norbert Rohringer gefilmt haben. Außerdem suche ich nach Musikern, die mit ihm zusammengearbeitet haben und darüber hinaus generell nach allen Personen, die Norbert Rohringer persönlich gekannt haben und etwas von ihren Erinnerungen an ihn berichten können.


    Die Kinder- und Jugenddarsteller, zu denen ich forsche, sind für mich auch abgesehen von einem Bezug zu Norbert Rohringer interessant, da ich ja generell zu dem Thema "Kinder- und Jugenddarsteller in alten deutschen Film" forsche und daher grundsätzlich alle Kinder- und Jugenddarsteller aus den 1930er, 1940er und 1950er Jahren für meine Forschung relevant sind, auch diejenigen, die "nur" kleinere Rollen in Filmen gespielt haben.


    Leider erwies sich die Suche nach Zeitzeugen als schwieriger als gedacht. Bisher habe ich zwar fünf ehemaligen Kinderdarstellern und zwei ehemaligen Kinderdarstellerinnen, die mit Norbert Rohringer gefilmt haben, ausfindig machen können. Zu einem Interview ist es aber leider nicht gekommen. Von den insgesamt sieben Darstellern waren vier bereits verstorben, zwei waren dement und von einer weiß ich nichts genaues, weil ich auf meinen Brief keine Antwort bekommen habe.


    Bei den Jazzmusikern, die mit Norbert Rohringer zusammengearbeitet haben, ist es schwieriger, herauszufinden, wie viele ihn persönlich kannten, weil Rohringer im Laufe seiner Musiker-Karriere in mehreren Jazz-Bands gespielt hat, wobei ich bisher auch nicht genau weiß, ob mir alle Bands bekannt sind, in denen er tätig war. Von Rohringers Jazz-Musiker-Kollegen, die mir bisher namentlich bekannt sind, sind fast alle verstorben. Nur einen gibt es, der noch leben könnte und bei dem ich schaue, ob ich ihn kontaktieren und um ein Interview zu seiner Zusammenarbeit mit Norbert Rohringer bitten kann.


    In den letzten Jahren habe ich leider wertvolle Zeit verloren. Jetzt habe ich aber mehr Zeit und werde die Nachforschungen wieder fortsetzen.


    Als die Tochter von Norbert Rohringer im Januar 2023 zum ersten Mal hier ins Forum gekommen ist, hatte ich ja leider ein PC-Problem mit einem Trojaner, weshalb ich eine Zeit lang meinen Computer nicht auf sicherem Weg benutzen konnte und erst wieder ins Forum gehen konnte, als sie schon eine Weile hier auf mich gewartet hat. Als mein PC-Problem behoben war und ich ihr hier im Rohringer-Thema geschrieben habe, hat sie leider nicht mehr vorbeigeschaut, vielleicht dachte sie, dass ich nicht mehr komme, oder ihr ist auch etwas dazwischengekommen, das weiß ich nicht.


    Vielleicht schaut sie ja wieder hier ins Forum. Schade, dass der Kontakt zwischen uns, wegen meinem PC-Problem bisher nicht zustande gekommen ist. Daher würde ich mich sehr freuen, wenn die Tochter von Norbert Rohringer wieder hier ins Forum kommt! :)

    In den letzten zwei Jahren hatte ich leider mit meinem Studium und der Berufsplanung viel zu tun und musste meine Forum-Tätigkeit leider ruhen lassen. Nun habe ich aber endlich wieder genug Zeit, die Forumsbeiträge der letzten zwei Jahre zu lesen und zu beantworten.


    parufamet

    Zu dem Erwerb dieser seltenen Aushangfotos von "Jakko" gratuliere ich Dir! Bei den Fotos gibt es ein paar, die ich bereits kenne, weil manche Aushangfotos damals ja auch für Filmzeitschriften und Filmprogramme verwendet wurden. Manche Fotos sehe ich hier zum ersten Mal! Und gerade die Aushangfotos sind wirklich selten! Zumal die Aushangfotos ja noch nicht in Form von Film-Programmen zu einer Collage zusammengefügt wurden. Gratuliere, da hast Du wirklich seltene Stücke ergattern können!


    c.n.-tonfilm

    Spannend! Bisher wusste ich nur, dass Ursula Zell an drei Filmen mitgewirkt hat. Laut der Datenbank imdb.com handelt es sich dabei um "Jakko" (1941), "Das Konzert" (1944) und "Die Frau des Hochwaldjägers" (1956). Von ihrer Synchron-Tätigkeit war mir bisher nichts bekannt. Vielen Dank für diese weiterführenden biografischen Informationen zu Ursula Zell!

    Hallo wulff,


    vielen Dank für Ihre zahlreichen Forumsbeiträge zu dem Film "Die Bande vom Hoheneck" und für die vielen, interessanten Informationen zu der Entstehungsgeschichte des Films!


    Den Film und seine Entstehungsgeschichte finde ich sehr interessant, vor allem auch die von Ihnen geschilderten Hintergründe, dass der Film ursprünglich als Pfadfinder-Film gedreht wurde und dann auf Veranlassung des NS-Regimes zu einem HJ-Film umfunktioniert werden musste.


    Leider hatte ich in den letzten zwei Jahren mit meinem Studium und der Berufsplanung viel zu tun und musste meine Forum-Tätigkeit ruhen lassen. Jetzt habe ich zum Glück wieder genug Zeit. Umso mehr freue ich mich, dass ich jetzt Ihre Forumbeiträge lesen konnte. Auch die beiden Zeitschriftenartikel, auf die Sie aufmerksam gemacht haben, werde ich auf jeden Fall lesen. Mal sehen, ob ich auch ein Exemplar der Pfadfinder-Zeitschrift Kreuzwacht (02/1999) erstehen kann, um den dort abgedruckten Artikel zur Entstehungsgeschichte des Films zu lesen.


    Es freut mich sehr, dass Sie sich so für den Film interessieren und Ihr Wissen hier mit uns teilen. Daher würde es mich sehr interessieren, wie Ihr Interesse für den Film "Die Bande vom Hoheneck" entstanden ist? Interessieren Sie sich für die Geschichte der Pfadfinder in den 1930er-Jahren und / oder kennen /kannten Sie persönlich einen der ehemaligen Kinder- und Jugenddarsteller, die an dem Film mitgewirkt haben?

    Bei meiner letzten Forum-Tätigkeit vor meiner Rückkehr (2023) gab es ja nur den einen Like-Button zum reagieren. In der Zeit seit meiner Rückkehr sind mir ein paar dieser verschiedenen Button auch immer wieder begegnet. Erst war ich ja etwas skeptisch gegenüber den neuen Button (Nostalgie-Fan-Angewohnheit), aber an sich ist es, finde ich, eine schöne Sache und ich werde die Button nun auch nutzen! :)

    IceFox

    Danke für den Link! Da werde ich mal meinen bisher kaum verwendeten Youtube-Account wieder reaktivieren müssen, um mein Alter zu bestätigen. Auf jeden Fall vielen Dank für die Begrüßung! :)


    Quax

    Vielen Dank für die Begrüßung! Es freut mich sehr, als Filmfreund unter Filmfreunden hier im Forum wieder aktiv sein zu können! :)

    Zu dem Film "Das Hofkonzert" habe ich ja in meinem vorherigen Beitrag schon einiges geschrieben. Meiner Meinung nach ist "Das Hofkonzert" einer der besten Operettenfilme der 1930er-Jahre! :)


    Daher freut es mich besonders, dass ich einen relativ aktuellen Artikel über den Film gefunden habe, der im Mai 2025 erschienen ist und die Dreharbeiten des Films thematisiert, die im August 1936 im Veitshöchheimer Hofgarten in Würzburg stattfanden. Der Artikel wurde von Karl-Heinz Krämer alias Charly Chester verfasst. Hier der Link: https://www.veitshoechheim-blo…annes-heesters-statt.html


    p.s. Warum die Cookie-Richtlinien auf französisch sind, weiß ich nicht.


    Wenn ich mal in der Nähe von Würzburg sein sollte, werde ich dort auf jeden Fall mal vorbeischauen und mir die Drehorte ansehen! :)

    c.n.-tonfilm

    Da ich in den letzten zwei Jahren leider mit meinem Studium und der Berufsorientierung sehr gefordert war, musste ich meine Tätigkeit im Forum leider für einige Zeit ruhen lassen. Nun finde ich zum Glück die Zeit, die vielen Beiträge der letzten zwei Jahre zu beantworten und auch auf Deine Frage einzugehen.


    Mich würde v.a. interessieren ob der Betreffende Erinnerungen hat die erhellen, wie Viktor de Kowa sich persönlich zum NS-Regime und dem Projekt stellte. Wie verhielt er sich bei den Dreharbeiten, welche Überzeugeungen wurden dabei spürbar? De Kowa hat nur drei Filme als Regisseur gedreht und war an sich gar nicht prädestiniert dafür, ausgerechnet einen solchen Tendenzfilm zu inszenieren. Dadurch steht mit diesem Film seit jeher schon immer die Frage nach einer Anbiederung de Kowas an die Machthaber im Raum. Vielleicht kann er ja dazu ein paar Eindrücke wiedergeben und eine Einschätzung aus damaliger wie heutiger Sicht treffen.


    Der ehemalige Schüler der Nationalpolitischen Erziehungsanstalt (NPEA) Oranienstein, den ich befragt habe, konnte sich zwar an Viktor de Kowa erinnern, jedoch betrafen die Erinnerungen, die er mir geschildert hat, nicht das Verhältnis von Viktor de Kowa zum NS-Regime. Daher befürchte ich, dass ich Dir leider keine zufriedenstellende Antwort auf Deine Frage geben kann.


    Möglicherweise lassen sich aber über andere Quellen Antworten auf Deine Frage finden. Bis ich auf den Film "Kopf hoch, Johannes" aufmerksam geworden bin, war mir Viktor de Kowa auch hauptsächlich als Schauspieler bekannt, der in erster Linie komische Rollen gespielt hat und mit seinen Komödien sehr erfolgreich war. Daher finde ich Deine Frage, warum ausgerechnet De Kowa bei dem Film "Kopf hoch, Johannes" Regie führte, sehr nachvollziehbar und sehr interessant.


    Nach Stoffen wie "Schneider Wibbel" (1939) und "Casanova heiratet" (1940) kann man sich zumindest kaum vorstellen, dass er ausgerechnet diesen Film nicht gemacht hätte, wenn er es denn nicht selbst ausdrücklich gewollt hätte.


    Soweit ich weiß hielten die Nationalsozialisten Viktor de Kowa als Regisseur für den Film "Kopf hoch, Johannes" für geeignet, weil de Kowa selbst als Jugendlicher Schüler einer Kadettenanstalt gewesen ist. Daher trauten die Nationalsozialisten ihm zu, mit "Kopf hoch, Johannes" einen Film über die Nationalpolitische Erziehungsanstalt Oranienstein zu drehen. Kadettenanstalten existierten ja bereits im Deutschen Kaiserreich, zu der Zeit als de Kowa selbst ein Jugendlicher war. Die Nationalsozialisten versuchten, die NPEA's in die Tradition der Kadettenanstalten zu stellen und einige Kadettenanstalten wurden zu NPEA's.


    Daher bin ich mir nicht sicher, ob de Kowa den Film "Kopf hoch, Johannes" wirklich selbst drehen wollte. Daher würde ich eher sagen, dass die Nationalsozialisten de Kowa als Regisseur haben wollten, weil er Schüler einer Kadettenanstalt war, und de Kowa hat den Film dann gedreht.


    Regisseur de Kowa äußerte sich entsprechend euphorisch:

    „Die Aufgabe, ein Abbild zu schaffen von dem Leben dieser jungen Generation, dieser zukünftigen Führerschaft Großdeutschlands – das ist eine Arbeit, für die man sich ehrlich und ohne Vorbehalte begeistern kann.“


    Das Zitat klingt in der Tat sehr euphorisch, aber dennoch ist schwer zu beurteilen, was die Beweggründe von de Kowa waren, als er das sagte. Es ist, finde ich, schwer zu sagen, ob de Kowa diese Äußerung aus Überzeugung getätigt hat oder aus Opportunismus, oder weil er dachte, dass die Nationalsozialisten eine solch euphorische Stellungnahme erwarteten und er nicht auffallen wollte.


    Ob er den Film aus Überzeugung gedreht hat, ob taktische oder opportunistische Überlegungen eine Rolle spielten, oder ob er einfach nicht wusste, wie er das Regie-Angebot ablehnen sollte, ohne von den Nationalsozialisten als Gegner wahrgenommen zu werden, ist, finde ich, schwer zu beurteilen.

    Thoma_dd

    Da ich nach meiner, leider sehr langen, Abwesenheit hier im Forum in diesem Thema zum ersten Mal von Dir lese, möchte auch ich Dich hier noch begrüßen. Es freut mich sehr, dass mit Dir ein weiteres Foren-Mitglied, dass sich für die alten deutschen Filme interessiert, den Weg hier in das TV-Kult-Forum gefunden hat! :)


    Vor einiger Zeit habe ich den Dokumentarfilm "Johannes Heesters - Sein Leben in Bildern" gesehen. Dort wurde berichtet, dass Johannes Heesters an dem gleichnamigen Theaterstück "Axel an der Himmelstür" mitgewirkt hat. Möglicherweise kam daher auch die Idee, die Geschichte zu verfilmen.