Peter Alexander

  • Ja. Als er kam, blieb er, auch als er ging


    Bevorzugte Lieder


    - Hier ist ein Mensch

    - Der Moser Witz

    - Sag beim Abschied leise Servus

    - Komm und bedien dich

    - Der Papa wirds schon richten

    - So richtig nett ists nur im Bett

    - Die kleine Kneipe

    - Teure Heimat

    - Schwarzes Gold

    - Genieß dein Leben

    - Böse Menschen haben keine Lieder

    - Schneewalzer

    - Dankeschön

    - Im Prater blühn wieder die Bäume

    - Wie Böhmen noch bei Östrreich war


    Gesehene Filme


    - Münchhausen in Afrika

    - So ein Millionär hats schwer

    - Peter schießt den Vogel ab

    - Die Fledermaus

    - Charleys Tante

    - Wie verführt man einen Playboy

    - Hauptsache Ferien

    - Lümmelfilme


    Mit dem Peter war das ne schwierige Sache. Er war im Grunde schon immer da, nur halt nicht so nah, wie er später wurde als ich ne Doppelkassette (Live 84) kaufte. Ich hörte sie rauf und runter und der Moserwitz wurde mir zum Verhängnis. Durch ihn erkannte ich, dass ich auch Hans Moser in Situationskomik imitieren kann. Es klappt nicht auf Kommando, nur dann, wenn keiner damit rechnet, ich auch nicht.


    96 im Allgäu sagte ich mal kurz nach dem Mittagessen (Miasta da immer uff dem Moser drif riam hacken?). Da war das Unheil angerichtet. Alles lachte und kritisierte nicht mehr. (Das war damals eine therapeutische Einrichtung)


    Als mir Daheim mein eigener Dialekt verboten wurde (Ich solle hochdeutsch schwätzen), ging ich zu Moser & Co und sprach nach einer Weile Österdütsch. Doch der Peter zeigte mir mein eigenes Imitieren. Der stille Partykiller konnte plötzlich unterhalten, wenn sinnvolle Ohren da waren. Da mir schon sehr früh Heinz Erhardt im Herzen war, und durch ihn den Weg vom Prügelknaben zum Klassenclown schaffte, konnte Peter Alexander mich dann in den 90ern dazu bringen, dass ich über mich selbst lachen konnte.


    Wenn mir im Singen eine Stimme hörhaft schmeckt, dann höre ich die Lieder, ist dies nicht der Fall, lass ich es sein.

    "Als Kind, wo mir sehr viel privat verboten wurde,

    durfte ich trotzdem weit mehr als ich heute mit über 40 Jahren darf."


    (Der Kunde ist nicht mehr König und dies ist nicht mehr meine Welt)

  • Dazu hab ich eine kleine Geschichte zu erzählen:

    Als Peters Frau Hilde noch lebte, wurden die beiden in der Shopping City im Süden Wiens, bei Ikea gesehen.

    Nun wer Ikea kennt, weiß wie ermüdend es sein kann dort länger durch die Gänge zu wandeln.

    Irgendwann dürfte es Peter zuviel geworden sein und er ließ sich erschöpft auf einen bequemen Stuhl nieder und wartete,

    bis Hilde endlich fertig war, was sicher nicht sehr schnell passierte.^^

    Nun er war privat auch Mensch!

  • Der WDR zeigt gleich um 8.10 Uhr den Film "Liebe, Jazz und Übermut" aus dem Jahr 1957


    Ich weiss noch, dass mein Vater den auf Video hatte. Als Kind wollte ich ihn mal sehen und ich durfte viel/fast alles sehen. Das war sicher auch schon die Zeit, wo ich Rambo geschaut habe und ähnliches. Ich habe mit 2 Jahren schon "A-Team" geschaut. Bei dem Film meinte mein Vater, dass er nichts für mich (nichts für Kinder? Ich weiss nicht mehr den Wortlaut) ist und hat ihn mit nicht eingelegt. Ich ging davon aus, dass es vielleicht ein wenig Schlüpfrig wird in dem Film und ich ihn deswegen nicht sehen soll. Was aber nicht der Fall ist.

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide