Ist die Bibel noch zeitgemäß?

  • "Seit geraumer Zeit hetzen Medien und Homosexuelle in Berlin gegen eine aus Korea stammende Christin, die in Schöneberg einen Imbiss betreibt.

    Die Berliner Staatsanwaltschaft hat nun Ermittlungen wegen des Verdachts auf Volksverhetzung gegen die Wirtin eingeleitet.

    Der Grund: Bibelverse, die die Frau an den Wänden ihres Lokals aufgehängt hat."


    Quelle: Bibel bald verfassungsfeindlich?


    Sie kann ja mal durchprobieren, was am wenigsten bemängelt wird- Koranverse, Zitate von Karl Marx, oder einfach bunte Blumen an die Wände malen...

  • Als zeitgemäß würde ich die Bibel eigentlich nicht bezeichnen - gar keine religiöse Schrift im Rahmen einer säkularisierten Gesellschaft.

    Das passt irgendwie nicht mehr zusammen. Jede Religiosität ist in meinen Augen eine reine Privatsache. Klar - man kann den christlichen und kirchlichen Einfluss in unseren Regionen nicht leugnen, trotzdem sollte man dem ganzen nicht mehr den Stellenwert von früher zubilligen, auch wenn es einem zT schwer fallen kann. Zugegeben auch mir.. Es ist ja immerhin ein Teil unserer Identität, kulturell gesehen.

    "Alkohol in Maßen genossen, schadet auch in größeren Mengen nicht"


    Anderl Heckmair (1906-2005), deutscher Bergführer und Alpinist

  • In der Bibel stehen viele Wahrheiten. Ich habe mich nicht ausführlich damit beschäftigt, was in erster Linie an meiner Kindheit liegt. Da haben diverse Lehrer, Pfarrer und Familienmitglieder reichlich dazu beigetragen mir die Lust an der Bibel zu vermiesen.


    Was ich erst jüngst erfahren habe ist, dass in der Bibel steht, dass man sich keine Herrscher (neben Gott) suchen soll. Das finde ich einen guten und wichtigen Punkt und das ist auch ein großes Übel auf unserer Welt.

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • In der Bibel stehen viele Wahrheiten. Ich habe mich nicht ausführlich damit beschäftigt, was in erster Linie an meiner Kindheit liegt. Da haben diverse Lehrer, Pfarrer und Familienmitglieder reichtlich dazu beigetragen mir die Lust an der Bibel zu vermiesen.


    Was ich erst jüngst erfahren habe ist, dass in der Bibel steht, dass man sich keine Herrscher (neben Gott) suchen soll. Das finde ich einen guten und wichtigen Punkt und das ist auch ein großes Übel auf unserer Welt.

    Das alte Testament lese ich ab und zu - sogar sehr gerne.

    Allseitiger Unbeliebtheit erfreuen sich Deutsche, die über ein Gedächtnis verfügen und Geschichtskenntnisse besitzen.


    © Wilhelm Schwöbel (1920 - 2008), deutscher Zoologe und Aphoristiker

  • Was ich erst jüngst erfahren habe ist, dass in der Bibel steht, dass man sich keine Herrscher (neben Gott) suchen soll. Das finde ich einen guten und wichtigen Punkt und das ist auch ein großes Übel auf unserer Welt.

    Herrscher schon, aber keine Götter. Jesus sprach (Matthäus 22,21): So gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist, und Gott, was Gottes ist. Damit antwortete er auf die heuchlerische Frage, ob es recht ist, dem Kaiser Steuern zu zahlen.

    Gott schuf die Katze, damit der Mensch einen Tiger zum Streicheln hat.

    Victor Hugo (1802 - 1885)