Warnung vor Killerbakterien im ewigen Eis!

  • Zum Teil gewiss.


    Erstens sind Hitzewellen in Sibirien überhaupt nichts ungewöhnliches, sie passieren dort jedes Jahr. Inwiefern es da einen Permafrostboden geben kann, vermag ich nicht zu sagen.


    Zweitens frage ich mich, wie die Pest-Erreger da hin gekommen sind, wo weit und breit niemand wohnt. Sind die Erreger so stabil, dass sie den weiten Weg dorthin überleben?


    Drittens ist es wie mit Ebola: Eigentlich zu 100% tödlich, aber das ist der Schwachpunkt der Seuche. Es rafft die Betroffenen so schnell dahin, dass diese niemand mehr anstecken können, und das Virus stirbt mit. Jetzt gibt es weniger starke Ebola-Viren. Diese werden sich weiter verbreiten, hinterlassen aber Überlebende, um selbst zu überleben.


    Viertens gibt es gegen die Pest - noch - wirkungsvolle Antibiotika. Ich selbst hatte mal solche genommen, allerdings gegen einen grippalen Infekt. ;)


    Die Gefahr lauert ganz woanders - im Urwald. Hier ist der Mensch noch nicht in alle Regionen vorgedrungen, und das sollte er auch besser nicht tun. Wissenschaftler gehen davon aus, dass die Rodung der Urwälder Krankheitserreger freisetzt, die wir noch gar nicht kennen. Auch AIDS haben wir uns so eingehandelt.

    Liebe ist wie die Ozonschicht: Man vermisst sie erst, wenn die nicht mehr da ist.

    Leslie Nielsen als Lt. Frank Drebin in "Die nackte Kanone"