Posts by Austernprinzessin

    Perfekt! Heute ist sie angekommen :thumbup:

    Im Anhang seht ihr die ganz junge Hanni Weisse auf sieben signierten Film Sterne Postkarten. Es ist die komplette Serie 116/1 bis 116/7.

    Ich finde es sind schon ein paar ganz süße Motive dabei, und ihr Ausschnitt auf dem einen oder anderen Foto ist auch wundervoll :love: Ob ich mir das allerdings noch einmal antue, eine so lange signierte Postkartenserie aus den 10er Jahren vollständig zu suchen, ohne zu wissen ob es die Karten überhaupt noch gibt, weiß ich nicht ^^ Jetzt bin ich erst einmal froh, dass ich diese Serie komplett habe :)








    Hanna Hoessrich, die in Westfront 1918 Karls Frau spielt, starb ganz offensichtlich 1941 im Alter von 39 Jahren. Sie war vor allem Theaterschauspielerin. Unter dem Vornamen 'Hanni' findet man noch mehr Informationen über sie. Einen Grund für ihren frühen Tod habe ich allerdings bis jetzt nicht gefunden.


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    Ich hatte bis jetzt immer gelesen, Hans Joachim Moebis, der in Westfront 1918 als 'Student' eine der Hauptrollen spielt (auf dem Bild links), hätte von 1902 bis 1976 gelebt. Allerdings war das wohl eine Verwechslung mit dem Schauspieler Hans Moebus. Hans Joachim Moebis' Lebensdaten sind ganz offensichtlich unbekannt.


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    Das war das 1. Hesse-Buch, das ich gelesen habe und es hat mich echt umgehauen, so viele Themen, die mich und die Menschheit derzeit beschäftigen. Wie er die mittelalterliche Gesellschaft während der Pest beschreibt, kein Unterschied zu jetzt.

    Kannst du da mal eine kurze Zusammenfassung geben? Mich interessiert das auch. Ich komme aber leider kaum zu Belletristik, weil ich mich sehr viel mit anderer Literatur beschäftigen muss, und da fehlt mir dann die Energie für lange Romane.

    Was hat denn Hesse für einen Stil? Ich habe ihn noch nie gelesen.

    Aber eine positive Nachricht gibt's auch ;) Der Verkauf von Klopapier ist letzte Woche eingebrochen. Jetzt kann man wieder ohne Sorgen regelmäßig seine Sitzungen abhalten ^^

    No Nick hat recht: Auch in der größten Not scheißt niemand öfter;)

    Aber kein Unterdrücken. Wir dürfen diskutieren, sie wollen nur nicht mitreden.


    Unterdrücken lässt sich die Diskussion sowieso nicht, das weiß man auch in der Regierung. Und sie wird auch irgendwann Stellung nehmen, weil sie muss.

    Ich glaube da füllen wir den Begriff "unterdrücken" etwas unterschiedlich. Lassen wir das besser so stehen. Sonst drehen wir uns im Kreis.

    So oder so, die Diskussion muss jetzt stattfinden. Markus Söder hat in den letzten Tagen einige Äußerungen gemacht, die zeigen, dass er eigentlich kein Konzept hat, sondern vor allem den starken Mann zeigen will. Auch die Schüler und Studenten werden massiv die Folgen spüren. Und die Schüler und Studenten Bayerns werden in den nächsten Jahren noch einmal besonders stark im Vergleich zu anderen Bundesländern von den Folgen betroffen sein.

    Ja, geht es denn nicht wenigstens ums Leben? :/

    Klar geht es darum. Aber das ist kein Argument, eine Debatte zu unterdrücken. Das gilt sowohl für eine Exit-Strategie, als auch die Maßnahmen selber. Durch diese Moralisierung wird implizit zum Ausdruck gebracht, dass jeder, der eine andere Meinung vertritt, unmoralisch ist und das Leben von Menschen aufs Spiel setzt.

    Wer inhaltliche Debatten unterdrückt, spielt in mehrfacher Hinsicht mit dem Feuer.

    Auch wenn er im Forum schon verlinkt worden ist, ist doch kein Thread über Eva May vollständig, wenn sie nicht auch zu sehen ist ;) Wie parufamet ja schon geschrieben hat, ist der Ausschnitt aus ihrem vorletzten Film, Die Fledermaus (1923).


    Ich habe mir gestern G. W. Pabsts Kameradschaft angesehen und bin ganz überrascht, dass hier noch kein Thema dazu im Forum ist. Deshalb mache ich gleich eins auf, um meine Meinung dazu loszuwerden ;)


    Der Film lief in Frankreich unter dem Titel La Tragédie de la mine in den Kinos und ist eigentlich ein französisch-deutscher Spielfilm, weil große Passagen von französischen Darstellern auf Französisch gesprochen werden. Dass in der Originalfassung keine Untertitel angeboten werden, macht auch Sinn, denn hier geht es ja um eine internationale Solidarität unter der Arbeiterschaft, jenseits sprachlicher Grenzen. Insofern nimmt einen der Film dann in diese Situation mit hinein.


    Ich möchte hier gleich mit meinem einzigen Kritikpunkt anfangen. Das bezieht sich aber eigentlich nur auf ein Problem, das man bei den frühen Tonfilmen häufig hat, nämlich dass bei gesprochenen Passagen der Unterschied zwischen wirklich routinierten guten Darstellern wie Fritz Kampers oder Alexander Granach und unausgebildeten oder weniger talentierten wie Adolf Fischer schon sehr deutlich wird. Ich könnte mir vorstellen, dass das vor allem technische Gründe hat, weil die damaligen Mikrofone so wenige Sprechnuancen zugelassen haben und man so laut reden musste. Ansonsten finde ich aber, dass Pabst den Ton sehr kreativ und gut eingesetzt hat. Es gibt keinerlei durchhängende Stellen. Immer da, wo der Ton fehlt, tritt das Bild in die Lücke. Die Kamera ist sowieso sehr gut eingesetzt, und wir haben an keiner Stelle abgefilmtes Theater. Sowohl Ton, als auch Bild unterstützen die Botschaften, die der Film vermitteln will. Ich finde auch, dass es einige hervorragende Darstellerleistungen gibt, vor allem, wenn man im Hinterkopf behält, dass die einzelnen Charaktere relativ wenig Konturen besitzen und stark typisiert sind.


    Eine weitere Stärke sind auch die Aufnahmen, die zum Teil in Zechen in Gelsenkirchen entstanden (bzw. Lens und Béthune) und zum Teil Studioaufnahmen waren. Wobei diese Studioaufnahmen zu keinem Moment eine Studioatmosphäre besitzen, sondern (soweit ich das beurteilen kann) sehr realistisch die Situation in der Mine zum Ausdruck bringen und somit auch nacherlebbar machen. Mich persönlich spricht auch die pazifistische Botschaft des Films sehr an. Ich finde sie sehr überzeugend umgesetzt, und das zwiespältige Ende, als die Grenze zwischen den alten Feinden, Franzosen und Deutschen, wieder errichtet wird, ist in der Geschichte leider allzuoft bestätigt worden und wird das in Zukunft auch immer wieder werden. Das heißt aber nicht, dass solche Filme überflüssig sind, denn sie weisen auf das hin, was wichtig ist, und das tut auch Kameradschaft, der zudem eine Alternative bietet, die auch jenseits einer Solidarität der Arbeiterschaft umsetzbar ist.


    Ich persönlich kann mit Karl Marx zwar nicht so wahnsinnig viel anfangen, aber dem Film kann man das natürlich nicht anlasten ;), zumal seine zutiefst humanistische Botschaft meiner Meinung nach den Film über solche Zweifel hinaushebt. Man muss sich auch immer vor Augen halten, welche geistesgeschichtlichen Hintergründe betont werden und welche nicht. Das wird leider viel zu häufig versäumt, weshalb man Vorwürfe macht, die den Film überhaupt nicht betreffen.


    Und das bringt mich auch schon zu zwei Kritikpunkten, die ich gelesen habe, und auf die ich auch noch eingehen möchte. Zum einen habe ich gelesen, dass die Charakterzeichnung der Darsteller zu wenig konturiert sei und sie deshalb zu wenige individuelle Züge haben. Dass es sich hier um Typisierungen handelt, ist zwar richtig, ist aber kein Versäumnis von G.W. Pabst, sondern es ist eine konsequente Umsetzung des Gedankenguts von Karl Marx. Er sieht die Arbeiterschaft als Ganzes und nicht das einzelne Individuum. Und auch Karl Marx hat das nicht selber erfunden, sondern das von seinen eigenen Quellen übernommen. Ich kann da auf Ludwig Feuerbach verweisen, der in seinem atheistischen Ansatz von "dem Menschen" als Teil eines Ganzen spricht, der an die Stelle eines erfundenen Gottes treten muss, auf den er seine positiven Eigenschaften projiziert hat. Insofern ist dieser Vorwurf nicht stichhaltig.


    Der zweite Vorwurf ist der, dass die starke Betonung einer internationalen Solidarität der Arbeiterschaft aus heutiger Sicht etwas naiv anmutet. Aber auch hier muss man auf den geistesgeschichtlichen Hintergrund des Films verweisen, den Pabst umsetzen will. Und wenn man bedenkt, wie schnell man heutzutage mit dem Begriff 'Solidarität' bei der Hand ist, wenn er gerade gebraucht wird und das ohne ihn gesellschaftswissenschaftlich abzusichern, finde ich den Vorwurf der Naivität nicht gerechtfertigt, sondern definitiv zu fortschrittsoptimistisch. Meiner Meinung nach sollte man den Film hier weniger als Zustandsbeschreibung (die von der Geschichte natürlich oft widerlegt wurde) sehen, sondern als Appell. Die emotionale Kraft dazu besitzt er definitiv.


    Und um ein Fazit zu ziehen: Insgesamt gesehen finde ich, dass Pabst mit Kameradschaft in vielerlei Hinsicht ein Kunstwerk gelungen ist, das ohne Zweifel in die erste Reihe der deutschen Filmerrungenschaften gehört, selbst wenn man seinen Aussagen nicht oder nicht vollständig zustimmt. Wie gesagt, mit Karl Marx kann ich persönlich auch nicht so wahnsinnig viel anfangen. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass er zu den einflussreichsten Denkern der letzten 200 Jahre gehört.

    Ich habe gerade gesehen, dass ich mit der letzten Karte meine 30. Signatur und mein 25. Motiv von Eva May gekauft habe. Ich habe zwar erst 29 Karten, aber eine ist doppelt signiert (vorne: Eva May, hinten: May-Film) :)

    Meine Bilanz also jetzt: 29 Karten mit 30 Signaturen auf 25 unterschiedlichen Motiven :)

    Ich habe gerade eine neue Karte gekauft :) Es ist ein richtig schönes Motiv. Ich habe es zwar schon, aber leider hat diese Karte einen Nachteil. Normalerweise sehe ich die Spuren der Poststempel weniger als Makel, sondern mehr als Zeitdokument. Wenn sie allerdings so über das Bild gehen, dass man das Bild nicht mehr richtig anschauen kann, nervt das schon :( Auf der Karte jetzt sind zwar auch Stempelspuren, allerdings nur am Rand und nicht so dominant mitten im Bild :)

    Meine Bilanz im Moment: 69 signierte Karten, wovon ich einige aus verschiedenen Gründen doppelt habe, meistens weil die erste Karte keinen optimalen Zustand hatte. Deshalb sind es 62 unterschiedliche Motive :)

    ...Was sind denn das für Widersprüche in der deutschen Politik!? ...


    Und was noch dazukommt: Auf der einen Seite beschwert man sich, im Internet würden Verschwörungstheorien verbreitet, und auf der anderen Seite werden kritische Diskussionen in der Öffentlichkeit immer schon im Ansatz mit dem Totschlagargument, es ginge um Leben und Tod, unterdrückt. Ist doch klar, dass viele Leute dann aufs Internet ausweichen.


    Es ist so wie Peter Dabrock gestern gesagt hat: Diskussionen sind Bestandteil einer offenen Gesellschaft! Meine Beobachtung ist aber, dass im Moment anscheinend so gut wie alle Politiker panische Angst davor haben, oder dass es ihnen aus anderen Gründen an den Voraussetzungen, eine offene Gesellschaft zu leiten, fehlt (vielleicht auch aus Machtgier). Für mich lässt das nur den Schluss zu, dass wir im Moment keine Politiker in verantwortlichen Positionen haben, die geeignet sind, dem Mandat, das sie von einer offenen Gesellschaft erhalten haben, gerecht zu werden. Und das macht sie in meinen Augen gefährlich.

    Heute wurde ja die zweiwöchige Quarantäne beschlossen für alle, die nach Deutschland einreisen. Ich bin derzeit in Italien und gehe nicht davon aus, dass ich vor Weihnachten wieder in Deutschland sein werde, wenn überhaupt.

    Ich kann dich gut verstehen! Was sind denn das für Widersprüche in der deutschen Politik!? Auf der einen Seite lamentiert man, dass Europa nicht zusammenhält, und auf der anderen Seite behandelt man alle, die nicht explizit auf deutschem Boden waren, als potentielle Virenträger! Auf der einen Seite beschwert man sich, dass in Europa Grenzen hochgezogen werden, und auf der anderen Seite zieht man fleißig mit! :thumbdown:

    Dann ist das wohl ein neues Programm von eBay. Bei mir waren das bis jetzt drei Händler, wobei ich mit einem noch nie was zu tun hatte. Da hatte ich nur was zur Beobachtung gespeichert. Bei den beiden anderen bin ich Stammkunde.