Posts by Austernprinzessin

    Auf arte kam letztes Wochenende eine hochspannende philosophische Betrachtung der Corona-Maßnahmen unter dem Titel "Corona - Gesundheit oder Freiheit?" Man muss zwar im Hinterkopf behalten, dass die Maßnahmen in Frankreich um einiges massiver waren als in Deutschland - zum Beispiel durfte man das Haus nur noch für eine Stunde mit behördlicher Genehmigung (die man sich allerdings selbst ausstellte) verlassen - trotzdem kann man die wesentlichen Aussagen definitiv auf Deutschland übertragen, weil der Gedankenstrang, der zu den jeweiligen Maßnahmen führte, in Deutschland und Frankreich der Gleiche war. Auch wenn arte ein deutsch-französischer Sender ist, ist es eine Tatsache, dass "phiLoSophie" eine französische Sendung ist, sämtliche Gesprächsteilnehmer Franzosen sind und die Argumentationslinien sich auschließlich auf Basis französischer Philosophen (im wesentlichen) der Aufklärung bewegen. Wenn ich mir die gezogenen Schlussfolgerungen vor Augen halte, kann ich nur zum Schluss kommen, dass zumindest diese Sendung aufs Ganze gesehen um einiges mutiger ist als alles, was ich in diesem Zusammenhang während der ganzen Corona-Krise im deutschen Fernsehen gesehen habe.

    Um die "deutsche Ehre" ein wenig zu retten, kann ich allerdings anfügen, dass der Philosph Michaël Fœssel Kantianer ist, auch wenn Kants Name selber kein einziges Mal genannt wird ;)

    Marietta Millner wurde am 8. Dezember 1894 als Marie Biberhofer in Linz geboren und agierte seit 1925 beim Film, ab 1926 in Berlin. Anschließend folgte sie dem Regisseur Georg Jacoby auf einer Filmreise nach Nordamerika und Ostasien und erhielt schließlich von Paramount einen Vertrag, im Rahmen dessen sie in vier Filmen zu sehen war. 1928 kehrte sie nach Deutschland zurück. Am 27. Juni 1929 starb sie an einem durch ein Lungenleiden, welches durch eine strenge Diät verschlimmert worden war, ausgelösten Blutsturz.

    Ich habe eine weitere Darstellerin in Richard Oswalds Unheimliche Geschichten (1919) identifiziert. Peggy Longaard (oder Longard, siehe Anhang) lässt sich zwischen 1918 und 1922 in deutschen Filmen nachweisen. Geboren möglicherweise am 20.1.1896 in Berlin, taucht sie in Filmen plötzlich wie aus dem Nichts auf und verschwindet 1922 genauso schnell wieder, möglicherweise weil sie geheiratet hat. Sie heißt nach ihrer Eheschließung Peggy Löwenthal.

    In Unheimliche Geschichten ist sie in der zweiten Geschichte, "Die Hand", anfangs in einer kurzen Szene, u.a. zusammen mit Conrad Veidt, Reinhold Schünzel, Anita Berber, rechts an einem Tisch und anschließend beim Tanzen zu sehen. Einen größeren Part hat sie in der vierten Geschichte, "Der Selbstmörderclub", als Schwester der von Conrad Veidt dargestellten Figur. Auch wenn sie selbstverständlich auf Grund der kleinen Rollen keinen wirklich großen Eindruck hinterlassen kann, beeindruckt sie doch in beiden Episoden durch ihre ordinäre Ausstrahlung und ihr Charisma und macht Interesse auf mehr. Hier findet ihr den Versuch einer charakterlichen Beschreibung auf Basis ihrer Handschrift. Naja....


    Interessant wäre auch zu wissen, wer in der ersten Geschichte, "Die Erscheinung", das Zimmermädchen spielt. Leider habe ich bis jetzt nicht die geringste Idee, wer das sein könnte.

    Wow- Überwachungsstaat pur <X <X <X

    Wie konnte Bill Gates nur so ein Fehler passieren ;) Plant bis ins Detail die Übernahme der Weltherrschaft und lässt sich dann ausgerechnet von Xavier Naidoo, Ken Jebsen und Attila Hildmann erwischen ;)

    Du scheinst etwas desorientiert zu sein, daß du deine eigenen Beiträge nicht mehr kennst.


    "Zumindest keine, die 6 Millionen Juden ermordet haben. Das nur mal als Beispiel"


    Die 6 Millionen Juden wurden also 1871 ermordet - oder wie soll dein Beitrag sonst verstanden werden?

    Bruno Du weißt genau, was ich meine. Also ein drittes Mal: Du bist der Ansicht, der Holocaust mit seinen 6 Millionen jüdischen Opfern hat nicht stattgefunden?

    Auch wird man einsehen, daß Austernprinzessin gegenüber es in dieser Angelegenheit nur einen Weg gibt, seinen Verstand an den Tag zu legen, und der ist, daß man mit ihm nicht redet.


    (frei nach Arthur Schopenhauer)

    Auf manche Gespräche verzichte ich auch lieber - vor allem mit Personen, die Eindruck schinden wollen mit angeblich fremdem Gedankengut und sich dabei auch noch des Namens eines Frauenfeinds und Rassisten bedienen. Das lässt tief blicken...