TKKG - Folge 220: Attentat am Gämsengrat

Die Klasse 9b befindet sich auf Abenteuerwoche in den Tiroler Alpen. Zwar steckt Tim, Karl, Klößchen und Gaby noch das Wildbach-Rafting vom Vortag in den Knochen, aber dennoch wollen sie heute die Gamsspitze erklimmen. Auf dem Weg nach oben setzen sich die vier von ihrer Klasse ab und beobachten in der Ferne einen Kampf zwischen zwei Gestalten. Hat die eine die andere gerade vom Berggrat gestoßen? Sind TKKG also Zeugen eines Attentats geworden? Bevor sie dem auf den Grund gehen können bricht plötzlich ein Unwetter über sie herein und TKKG sitzen im strömenden Regen auf dem Berg fest. Ein Blitz zuckt am Himmel, ein Schuss gellt durchs Gebirge und ganz in der Nähe kämpft sich ein Mann mit blutender Schläfe auf TKKG zu...


Was nach einem extrem spannenden Hörspiel klingt, entpuppt sich als durchschnittlich aufregendem Alpen-Ausflug. Dennoch weiß die Story zu unterhalten, auch – oder gerade weil – es dieses Mal um keinen verschachtelten Fall geht, bei dem Tim am Ende gefühlte acht Stunden lang die Zusammenhänge monologisieren muss. Passende Geräusche sorgen gekonnt für Urlaubsstimmung - und mit den Sprecher der „Fünf Freunde“ als Mitschüler von TKKG wird ein netter Gag am Rande geboten.


Wirklich ärgerlich, weil grottenschlecht, sind die Dialekte der Alpenbewohner. Das hätte nicht sein müssen: Wenn Frau Körting keine Schauspieler findet, die diesen Dialekt beherrschen, sollte sie darauf verzichten!


Was generell schade ist: Die Story hätte auch genauso auf die „Fünf Freunde“ oder „Die drei ???“ übertragen werden können. Wo ist das TKKG-Alleinstellungsmerkmal? Dass Klößchen eine Tafel Schokolade nach der anderen wegschrotet, ist ein bisschen wenig.


Trotz allem handelt es sich um eine unterhaltsame Folge, die Luft nach oben bietet.


Wertung: 7 von 10 Punkten
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