Agatha Christie Serien / Filme

  • R.I.P. Steve Jobs, Robin Williams, Udo Jürgens, Demis Roussos, Joe Cocker, Richard von Weizsäcker, Leonard Nimoy, Christopher Lee, Omar Sharif, Satoru Iwata, Helmut Schmidt, Achim Mentzel, David Bowie, Prince , Muhammad Ali, Götz George, Bud Spencer, Walter Scheel, Tamme Hanken, Manfred Krug, Robert Vaughn, George Michael, Carrie Fisher, John Hurt, Roger Moore, France Gall, Aretha Franklin, Burt Reynolds, Montserrat Caballé, Stan Lee, Doris Day, Karel Gott, Ariane Carletti & Jan Fedder !

    Edited once, last by IceFox ().

  • IceFox :thumbup:


    Für Hercule Poirot- nur Peter Ustinov. Er hat mich am Besten überzeugt! :thumbup:


    Für Miss Marple- kommt für mich nur Margaret_Rutherford in Frage. Ihr Leben war wie ein Krimi, außerdem war sie ja mit "Mr. Stringer" (Stringer Davis) im wahren Leben verheiratet. An ihren Charme kam keine mehr ran, und sie und Mr Stringer waren einfach so perfektes Dreamteam! :thumbup:

  • IceFox Danke auch von mir, ich wollte den anderen Faden nicht kapern ;)


    Wie schon woanders geschrieben, ich habe die Miss Marple Bücher recht früh gelesen und war dann von den Verfilmungen mit Margaret Rutherford ein bisschen enttäuscht. In den Romanen ist Miss Marple eine kleine, ältere, sehr scharfsinnige, aber nicht neugierige, Dame mit einem sehr stark ausgeprägten Gerechtigkeitsgefühl, d.h. ihr ist es sehr wichtig (wie auch Poirot) das ein Verbrechen nicht ungesühnt bleibt bzw. dass nicht jemand zu Unrecht eines Verbrechens angeklagt wird.


    Bei den Verfilmungen mit Margaret Rutherford wird mir Miss Marple zu sehr als neugierige, schrullige Alte dargestellt, außerdem mag ich gerade die Einbindung von "Mr. Stringer" nicht so gerne, obwohl es in dem Kontext ganz gut passt.


    Angela Lansbury (die Dritte in der oberen Reihe) fand ich in "Mord im Spiegel" nicht schlecht, obwohl die Verfilmung so mit Stars gespickt ist (Rock Hudson, Liz Taylor, Tony Curtis, Kim Novak und und und ...), dass Angela Lansbury fast ein bisschen in dem Drama untergeht, dass sich im Film zwischen Liz Taylor und Rock Hudson abspielt.


    Geraldine McEwan und Julia McKenzie (die letzen Beiden in der unteren Reihe) in "Agatha Christie's Marple" fand ich von der Darstellung her beide auch ganz gut. Was mich bei dieser Serie allerdings ganz enorm gestört hat war, dass die Autoren sich teilweise sehr stark von den Vorlagen entfernt haben, und teilweise auch Änderungen vorgenommen wurden, die ich für dem heutigen Zeitgeit geschuldet halte. So wurde häufig das Motiv des Mörders verändert oder gleich ein ganz anderer Charakter zum Mörder gemacht. Manchmal wurde auch gleich der ganze Plott verändert, oder es wurden gleichgeschlechtliche Beziehungen eingfügt wo in der Vorlage keine sind. (Wohlgemerkt, mich stört nicht die gleichgeschlechtliche Beziehung, mich stört die Abweichung von der Vorlage).


    "Meine" Miss Marple wird daher immer Joan Hickson sein (erstes Bild, untere Reihe). Sie ist vielleicht ein bisschen zu groß für die Rolle, aber ansonsten passt sie für mich wie die Faust aufs Auge. Sie spielt Miss Marple eher zurückhaltend, aber man merkt jedes Mal wie es anfängt in ihr zu brodeln, wenn sie spürt, dass ein Unrecht geschieht. Außerdem halten sich die Verfilmungen alle ziemlich eng an die Vorlage.

  • Mein absoluter Lieblingfilm von Agatha Christie: "Mörder ahoi" und ich liebe den Ohrwurm des Films :thumbup:


    Ein Buch habe ich von Agatha Christie gelesen, ist aber schon so lange her, dass ich den Titel nicht mehr weiß- aber hervorragend geschrieben! :thumbup:


    Mord im Orientexpress von 2017 kommt leider so gar nicht an die Verfilmung von 1974 ran. Er hat mich schrecklich gelangweilt :thumbdown:

  • Die Verfilmung von 1974 ist definitiv besser als die von 2017. Wie schon gesagt, Kenneth Brannagh ist kein schlechter Poirot, aber er ist leider (meiner Meinung nach) kein besonders guter Regisseur. Gerade "Mord im Orientexpress" sollte doch ein Ensemble Film sein, aber mir kam es so vor, als bekäme in dieser Verfilmung jeder Schauspieler seinen einen großen Auftritt (manchmal auch zwei große Auftritte) und dann verschwindet er oder sie wieder im Hintergrund. Eine andere Sache ist, dass ich dem "colourblind casting" etwas ambivalent gegenüberstehe. Es gibt viele Filme/ Serien, wo es mich überhaupt nicht stört, aber in dieser Agatha Christie Verfilmung hat es mich gestört. Für mich hat diese Besetzung nicht gepasst.


    Eine andere gute Verfilmung ist auch diese hier von 2010 mit David Suchet (aus der Reihe Agatha Christie's Poirot)



    Auf der anderen Seite ist es natürlich auch so, wenn man bei "Mord im Orientexpress" einmal die Auflösung kennt, dann lässt sich dieser Überraschungseffekt nicht wiederholen. Bei anderen Agatha Christie Verfilmungen/ Romanen kann man schon mal vergessen wer denn nun eigentlich der Mörder war, aber bei "Mord im Orientexpress" geht das nicht. Das bleibt fest im Gehirn eingegraben.

  • Ich habe die Doku über ihr Leben, oben in der Liste unter Sonstiges, hinzugefügt.

    R.I.P. Steve Jobs, Robin Williams, Udo Jürgens, Demis Roussos, Joe Cocker, Richard von Weizsäcker, Leonard Nimoy, Christopher Lee, Omar Sharif, Satoru Iwata, Helmut Schmidt, Achim Mentzel, David Bowie, Prince , Muhammad Ali, Götz George, Bud Spencer, Walter Scheel, Tamme Hanken, Manfred Krug, Robert Vaughn, George Michael, Carrie Fisher, John Hurt, Roger Moore, France Gall, Aretha Franklin, Burt Reynolds, Montserrat Caballé, Stan Lee, Doris Day, Karel Gott, Ariane Carletti & Jan Fedder !

  • Ich kann meinen Beitrag oben nicht mehr editieren. Dieser Film, mit 2 bekannten Filmstars, zeigt den Zeitraum, wo Agatha Christie "verschwunden" war.


    Das Geheimnis der Agatha Christie (GB, 1979)

    R.I.P. Steve Jobs, Robin Williams, Udo Jürgens, Demis Roussos, Joe Cocker, Richard von Weizsäcker, Leonard Nimoy, Christopher Lee, Omar Sharif, Satoru Iwata, Helmut Schmidt, Achim Mentzel, David Bowie, Prince , Muhammad Ali, Götz George, Bud Spencer, Walter Scheel, Tamme Hanken, Manfred Krug, Robert Vaughn, George Michael, Carrie Fisher, John Hurt, Roger Moore, France Gall, Aretha Franklin, Burt Reynolds, Montserrat Caballé, Stan Lee, Doris Day, Karel Gott, Ariane Carletti & Jan Fedder !

  • IceFox :thumbup:


    Für Hercule Poirot- nur Peter Ustinov. Er hat mich am Besten überzeugt! :thumbup:


    Für Miss Marple- kommt für mich nur Margaret_Rutherford in Frage. Ihr Leben war wie ein Krimi, außerdem war sie ja mit "Mr. Stringer" (Stringer Davis) im wahren Leben verheiratet. An ihren Charme kam keine mehr ran, und sie und Mr Stringer waren einfach so perfektes Dreamteam! :thumbup:

    Bei Poirot bin ich ganz bei dir. Nur Ustinov. :thumbup: Da stört mich auch der Sprung der Jahrzehnte (die eine Handlung in den 30er Jahren, die andere in den 80er Jahren) ganz und gar nicht.

    Bzgl. Miss Marple lass ich neben der Rutherford nur noch Joan Hickson gelten. Die Serie mag ich.


    Miss Marple (G.B., 1984-92)

    "Alkohol in Maßen genossen, schadet auch in größeren Mengen nicht"


    Anderl Heckmair (1906-2005), deutscher Bergführer und Alpinist

  • Peter Ustinov bezeichnet sich selbst als Hercule Poirot in 7 verschiedenen Sprachen




    David Suchet spricht über seine Charakterrolle als Hercule Poirot:


    R.I.P. Steve Jobs, Robin Williams, Udo Jürgens, Demis Roussos, Joe Cocker, Richard von Weizsäcker, Leonard Nimoy, Christopher Lee, Omar Sharif, Satoru Iwata, Helmut Schmidt, Achim Mentzel, David Bowie, Prince , Muhammad Ali, Götz George, Bud Spencer, Walter Scheel, Tamme Hanken, Manfred Krug, Robert Vaughn, George Michael, Carrie Fisher, John Hurt, Roger Moore, France Gall, Aretha Franklin, Burt Reynolds, Montserrat Caballé, Stan Lee, Doris Day, Karel Gott, Ariane Carletti & Jan Fedder !

  • Ich mochte Ustinov sehr gerne in "Tod auf dem Nil", "Das Böse unter der Sonne" und "Rendezvous mit einer Leiche", das sind auch die drei Filme, die alle in den 30er Jahren angesiedelt sind. Die anderen drei Ustinov Poirots ("Mord à la Carte" und "Mord mit verteilten Rollen" und "Tödliche Parties"), die in die 80er Jahre verlegt wurden, habe ich nur einmal gesehen und fand sie nicht so gut. Das mag eventuell auch daran liegen, dass sie alle für's Fernsehehen produziert wurden.


    David Suchet als Poirot gefällt mir wahrscheinlich deshalb so gut, weil man der Darstellung anmerkt, dass er sich wirklich extrem mit den Büchern/ Kurzgeschichten beschäftigt hat. Ich glaube, er erzählt das auch in der Dokumentation, die IceFox eingefügt hat. Als man ihm die Rolle angeboten hat, hat er sämtliche Poirot Romane und Kurzgeschichten gelesen und sich akribisch notiert, wie Poirot von der Autorin beschrieben wird, wie er auf andere Personen wirkt, was seine Marotten sind, wie er gekleidet ist und was seine kleinen Marotten sind. Und das merkt man dieser Darstellung an, allein schon sein Gang mit diesen kleinen, abgezirkelten Schritten, seine kleinen Eitelkeiten und seine wunderbare Abneigung gegen englisches Essen und die völlig überraschte Reaktion, wenn dann doch mal etwas gut schmeckt .... Ich mag das wirklich sehr.


    Daher "mein" Poirot ist David Suchet, aber ich möchte die Ustinov Filme (vor allem die drei Kinofilme) absolut nicht missen.

  • Größtenteils bin ich mit euch Harper und Lillian einer Meinung.


    Zu den Miss Marple Schauspielerinen: Margaret Rutherford bringt die Erfahrung mit in die Rolle, aber man muß auch den Charakter, wie von der Autorin beschrieben, glaubhaft spielen - sprich: in die Rolle schlüpfen. Das bringen Joan Hickson, Geraldine McEwan und Julia McKenzie. Der Film mit Angela Lansbury war mir zu vollgepackt mit Weltstars. Kennt einer von euch die Namen der 3 anderen Frauen (oben) ? Ich kann mich nicht erinnern, sie im Fersehen gesehen zu haben.


    Hercule Poirot: sicher ist Sir Peter Ustinov ein Charakterdarsteller, der als Nero und andere Rollen bewiesen hatte, das er das Zeug dazu hatte. Aber auch David Suchet hat sehr hart gearbeiten und den Charakter sehr gut gespielt.


    David Suchet als Poirot gefällt mir wahrscheinlich deshalb so gut, weil man der Darstellung anmerkt, dass er sich wirklich extrem mit den Büchern/ Kurzgeschichten beschäftigt hat. Ich glaube, er erzählt das auch in der Dokumentation, die IceFox eingefügt hat. Als man ihm die Rolle angeboten hat, hat er sämtliche Poirot Romane und Kurzgeschichten gelesen und sich akribisch notiert, wie Poirot von der Autorin beschrieben wird, wie er auf andere Personen wirkt, was seine Marotten sind, wie er gekleidet ist und was seine kleinen Marotten sind. Und das merkt man dieser Darstellung an, allein schon sein Gang mit diesen kleinen, abgezirkelten Schritten, seine kleinen Eitelkeiten und seine wunderbare Abneigung gegen englisches Essen und die völlig überraschte Reaktion, wenn dann doch mal etwas gut schmeckt

    Kenneth Branagh ist kein schlechter Schauspieler und vom Aussehen her bringt er als Poirot seinen persönlichen Stil mit, trotzdem hat der Film mit Albert Finney seinen Reiz; obwohl in beiden Filmen sehr bekannte Stars mitgespielt hatten. Was ist mit Tony Randall (1. Foto), John Malkovich und den beiden anderen ? Kann da wer was dazu sagen ?


    Ich stelle mal die Intromelodien hier rein von Margaret Rutherford, Joan Hickson und Geraldine McEwan als Miss Marple und David Suchet als Hercule Poirot.





    R.I.P. Steve Jobs, Robin Williams, Udo Jürgens, Demis Roussos, Joe Cocker, Richard von Weizsäcker, Leonard Nimoy, Christopher Lee, Omar Sharif, Satoru Iwata, Helmut Schmidt, Achim Mentzel, David Bowie, Prince , Muhammad Ali, Götz George, Bud Spencer, Walter Scheel, Tamme Hanken, Manfred Krug, Robert Vaughn, George Michael, Carrie Fisher, John Hurt, Roger Moore, France Gall, Aretha Franklin, Burt Reynolds, Montserrat Caballé, Stan Lee, Doris Day, Karel Gott, Ariane Carletti & Jan Fedder !

  • Quote from Ice Fox

    Das bringen Joan Hickson, Geraldine McEwan und Julia McKenzie. Der Film mit Angela Lansbury war mir zu vollgepackt mit Weltstars. Kennt einer von euch die Namen der 3 anderen Frauen (oben) ? Ich kann mich nicht erinnern, sie im Fersehen gesehen zu haben.


    Helen Hayes. Nun brauchen wir noch 2. oben rechts.

    Fehlt noch oben links, und unten die 2. von links oder?

  • Harper Gute Arbeit :thumbup:Wie haben die Frauen Miss Marple gespielt ?


    Und die anderen Hercule Poirot Darsteller ?

    R.I.P. Steve Jobs, Robin Williams, Udo Jürgens, Demis Roussos, Joe Cocker, Richard von Weizsäcker, Leonard Nimoy, Christopher Lee, Omar Sharif, Satoru Iwata, Helmut Schmidt, Achim Mentzel, David Bowie, Prince , Muhammad Ali, Götz George, Bud Spencer, Walter Scheel, Tamme Hanken, Manfred Krug, Robert Vaughn, George Michael, Carrie Fisher, John Hurt, Roger Moore, France Gall, Aretha Franklin, Burt Reynolds, Montserrat Caballé, Stan Lee, Doris Day, Karel Gott, Ariane Carletti & Jan Fedder !

  • Harper Gute Arbeit :thumbup:Wie haben die Frauen Miss Marple gespielt ?

    Die beiden Verfilmungen mit Helen Hayes "Das Mörderfoto ("A Carribean Mystery") "Mord mit doppeltem Boden" ("Murder with Mirrors") sind in die 80er Jahre verlegt worden, was mich aber tatsächlich weniger gestört hat, wenn mir auch generell eine Verortung in den 30er oder 40er Jahren besser gefällt. Mag aber auch daran liegen, dass die 80er mittlerweile jach durchaus auch ein nostalgisches Flair haben ^^.


    Helen Hayes ist folglich eine etwas modernere Version von Miss Marple, aber sie spielt das durchaus überzeugend und ihre kleinen liebenswerten Eigenheiten sind fein dargestellt. Ihr fehlt vielleicht ein bisschen diese englische Diskretion, die ich unter anderem an Joan Hickson so überzeigend fand. Außerdem mag ich der amerikanischen Schauspielerin auch nicht ganz abnehmen ,dass sie tatsächlich im beschaulichen St. Mary Mead beheimatet sein soll. Im Original kommt der amerikanische Akzent immer mal wieder durch, aber für die deutsche Synchro (die ganz gelungen ist) ist das ja egal .


    Auf Youtube habe ich die Filme vollständig im Original gefunden, es gibt aber auch eine deutsche DVD mit beiden Filmen.



    • John Malkovic
    • Alfred Molina

    Quelle: PoirotFans


    John Malkovic


    "Die Morde des Herrn ABC", eine BBC Produktion, die auf Amazon lief.


    Die BBC hat zeigt seit 2015 regelmäßig einmal im Jahr eine neue zwei- oder dreiteilige Agatha Christie Verfilmung. Das fing 2015 mit "Dann gabs keines mehr ("Then there were none"), ging dann 2016 mit "Zeugin der Anklage" weiter. 2018 folgten "Tödlicher Irrtum", 2019 "Die Morde des Herrn ABC" und 2020 "Das fahle Pferd". Alle Verfilmungen sind teuer produziert, teilweise mit ziemlich bekannten Schauspielern besetzt und wurden von der Autorin Sarah Phelps alle neu bearbeitet. Die Verfilmungen spielen immer in der Zeit, in der die entsprechende Romanvorlage entstanden ist, also z. B. spielt "Dann gabs keines mehr" im Jahr 1939, "Tödlicher Irrtum" spielt im Jahr 1958, "Das fahle Pferd" im Jahr 1961 und die"Der ABC Mörder" im Jahr 1936. Die Autorin versucht das Zeitgeschehen und die gesellschaftlichen Strömungen in ihre Adaptionen mit aufzunehmen. Verknüpft man z.B. die Handlung von "Dann gabs keines mehr" mit dem zeitgeschichtlichen Hintergrund von 1939 (England am Rand des 2. Weltkrieges) dann bekommt die Geschichte automatisch einen viel düstereren Klang. Das funktioniert bei "Dann gabs keines mehr" super, bei "Tödlicher Irrtum" auch.


    Leider kann auch Phelps es sich nicht verkneifen teilweise die Handlung zu verändern indem sie das Motiv oder gleich den Mörder selbst ändert.


    Bei "Die Morde des Herrn ABC" funktioniert die Neubearbeitung für mich leider überhaupt nicht. Die Geschichte selbst, die Motive der Beteiligten und vor allem Hercule Poirots Hintergrund sind so düster und teilweise so boshaft, dass ich nach der vierten Folge wirklich das dringende Bedürfnis hatte mich vor lauter Verzweifelung an der Schlechtigkeit der Welt vor einen Zug zu schmeißen. Sorry für die Theatralik, aber ich war von der Verfilmung wirklich sehr enttäuscht.



    Alfred Molina


    "Mord im Orientexpress" von 2001 mit Alfred Molina als Hercule Poirot und Fritz Wepper (!!) als Wolfgang Bouc (der Vertreter der Zugbetreibergesellschaft) und Kai Wiesinger (als einer der unter Verdacht stehenden Mitreisenden). Der Film ist, wenn ich mich richtig erinnere, in die Gegenwart oder zumindest die jüngere Vergangenheit verlegt worden, er spielt jedenfalls nicht in den 20er, 30er oder 40er Jahren. Ich war ziemlich enttäuscht und fand die Verfilmung einfach fade. Eine typische Fernsehproduktion.