Sie sind nicht angemeldet.

  • Anmelden
  • Registrieren

sk

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 13. April 2002

Beiträge: 47 259

41

Sonntag, 1. Dezember 2002, 03:46

und das ist auch gut so :)
„Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“

André Gide
  • Zum Seitenanfang

Lilith

4-fache Frau TV-Kult

Registrierungsdatum: 30. August 2002

Beiträge: 3 330

42

Sonntag, 1. Dezember 2002, 11:18

wer hätte das gedacht? :D
Ich hasse es, immer Recht zu haben :whistling:
  • Zum Seitenanfang

sk

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 13. April 2002

Beiträge: 47 259

43

Montag, 9. Dezember 2002, 03:21

...und der rest?!
Gibt es hier auch stark gläubige leute? Ich glaube wir hatten da mal einen wenn ich mich nicht täusche?!
„Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“

André Gide
  • Zum Seitenanfang

MG286

3-Facher Herr TV-Kult

Registrierungsdatum: 13. April 2002

Beiträge: 2 188

44

Montag, 9. Dezember 2002, 17:43

Tja, ich bin eigentlich römisch-katholisch...
Und Serpico war scho lang nimmer da...
[-]Franken ist spitze!!![/-] (bis 2007)
[-]Franken ich komme!!![/-] (bis 2008)
Franken - endlich geschafft!!! (ab 2008)
  • Zum Seitenanfang

sk

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 13. April 2002

Beiträge: 47 259

45

Montag, 9. Dezember 2002, 19:27

Genau! Serpico war das!!
Mhhh war er nicht irgendwas in richtung moslem?!
„Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“

André Gide
  • Zum Seitenanfang

MG286

3-Facher Herr TV-Kult

Registrierungsdatum: 13. April 2002

Beiträge: 2 188

46

Montag, 9. Dezember 2002, 22:55

Ja, war/ is er....
[-]Franken ist spitze!!![/-] (bis 2007)
[-]Franken ich komme!!![/-] (bis 2008)
Franken - endlich geschafft!!! (ab 2008)
  • Zum Seitenanfang

sk

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 13. April 2002

Beiträge: 47 259

47

Mittwoch, 11. Dezember 2002, 20:53

Schade.. hoffentlich lässt er sich wieder mal blicken.
„Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“

André Gide
  • Zum Seitenanfang

sk

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 13. April 2002

Beiträge: 47 259

48

Mittwoch, 11. Dezember 2002, 20:53

ähhh das schade war nicht auf die tatsache bezogen, dass er moslem ist ;-)
„Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“

André Gide
  • Zum Seitenanfang

sk

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 13. April 2002

Beiträge: 47 259

49

Sonntag, 11. Dezember 2005, 23:59

http://www.uebel-trost.com/include.php?path=content/articles.php&contentid=1579&PHPKITSID=402655d6f0ef107cc89069323bc01cf9
„Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“

André Gide
  • Zum Seitenanfang

mrtom1980

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 9. Oktober 2005

Beiträge: 4 935

50

Montag, 12. Dezember 2005, 11:27

Daß schlimmste ist, daß nach den Messen die Leute vor der Kirche oder auf Friedhöfen stehen um nicht nur zu plaudern, was es neues gibt, sondern dann über die und den jenigen wird dann gemault und gelästert.

War letztens auf einer Beerdigung: Als man nach der Trauerfeier zum Leichenschmaus ging, da wurde an vielen Tischen nur über den Verstrobenen schlecht hergezogen, z.B. wie er zur Familie war, usw. ein Toter kann sich nicht mehr wehren, zu Lebzeiten traut sich keiner direkt was sagen, aber danach wird zum Grossteil er nur noch schlecht gemacht;
Da mach ich immer wieder die gleiche Erfahrung!

Oder an Allerheiligen, wenn man auf den Friedhof geht, da laufen die Leute zu viele Gräber und lästern über den Blumenschmuck. Soll jeder sein Grab so pflegen und schmücken, wie man es für richtig findet. Die eine läßt sich eine Platte über das Grab errichten, dann heißt´s gleich wieder, die sei zu faul, die Blumen anzupflanzen, da stellt sie lieber nur einen Blumentopf drauf.

Die Leute kümmern sich viel zu sehr um andere Probleme und wissen oft mehr über einen, als man selber über sich weiss.
  • Zum Seitenanfang

No Nick

Meister

Registrierungsdatum: 30. Oktober 2015

Beiträge: 2 262

51

Montag, 31. Oktober 2016, 23:39

Das wird jetzt etwas länger:

Ich möchte das uralte Thema mal aufwärmen, denn es gibt etwas zu feiern:

500 Jahre Reformation!


Ein Jahr vor dem Jubiläum haben die Feierlichkeiten begonnen. Sie sind vor allem geprägt durch Versöhnung zwischen den beiden größten christlichen Konfessionen. Papst Franziskus reiste aus dem Anlass ins evangelisch geprägte Schweden. Kardinal Karl Lehmann wurde als erstem Katholik die Luther-Medaille verliehen.

Was war die Reformation? Mit ihr sorgte Martin Luther dafür, dass die Christen wieder mehr nach der Bibel leben konnten, in der z.B. das Freikaufen von Sünden (Ablass-Briefe) nicht erwähnt werden. Auch sie haben zum heutigen Reichtum der Kirche beigetragen, der allerdings deutlich schrumpft, nicht nur wegen staatlicher Enteignungen früherer Jahrhunderte*, sondern auch wegen der zahlreichen Kirchenaustritte.

Ich frage mich schon lange, warum so viele Menschen der Kirche den Rücken kehren. Die Kirche selbst kann nicht der Grund sein. Sie ist heute mehr denn je für die Menschen da, das war nicht immer so. Ich glaube, man will einfach nur die Kirchensteuer sparen, mehr steckt nicht dahinter.

Denn am Glauben kommt keiner vorbei, wie immer der am Ende auch sein möge. Man kann sich einer anschließen oder selbst eine stiften. Ich glaube, dass mehr Menschen religionslos leben als gottlos.

Ich selbst bin gläubiger Christ lutherischen Glaubens, gehe aber auch nicht in die Kirche. Die Kirchensteuer werde ich dennoch weiterhin bezahlen, weil ich weiß, dass der angebliche Reichtum der Kirche nur theoretischer Natur ist. Er besteht vor allem aus Kirchengebäuden. Einige davon sind schon verkauft worden, wie auch die Kirche, in der ich (mit 18 erst) konfirmiert wurde.

Die 500-Jahr-Feier sehe ich mit gemischten Gefühlen, bestärkt durch den Hinweis der evangelischen Kirche, dass es keine religiöse, sondern eine gesellschaftliche Feier werden soll. Aber was gibt es diesbezüglich zu feiern? Gerade wir in Berlin sind umgeben von Ländern, die heute Feiertag haben, wir aber nicht. die Nordländer (außer Mecklenburg-Vorpommern) auch nicht. Weder die christlichen, noch die Arbeiter-Parteien konnten sich bisher dazu durchringen, den 31. Oktober auch in Berlin zum Feiertag zu erklären. Stattdessen stürmen die Brandenburger Berliner Geschäfte und machen ein geordnetes Einkaufen teilweise unmöglich. Selbst der Beschluss, sich der Initiative Bundesweiter Feiertag am 31.10.17 anzuschließen, hat etwa zwei Jahre gedauert, Alle anderen Bundesländer, auch Bayern, waren da schneller.

Auch hier geht es um Geld. Umsatzsteuer. Es klingt paradox, aber für mich ist das armselig!

Dass man des Ereignisses gedenkt, ist okay, aber man muss es nicht ein ganzes Jahr lang durchziehen. Von dem, was Luther wollte, ist ohnehin nicht viel übrig geblieben. Nicht einmal die Kirchenspaltung hat er gewollt.

Danke denen, die bis hierher durchgehalten haben. :thumbsup:

*Als Entschädigung erhebt der Staat Kirchensteuer und führt sie an die Kirche ab.
Zufrieden? - Nein, im Gegentum!
  • Zum Seitenanfang

Vogel Specht

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 13. April 2002

Beiträge: 47 259

52

Dienstag, 1. November 2016, 16:44

Gerade wenn man bedenkt, welche Macht die Kirche in den letzten 2000 Jahren hatte, war die Reformation nach dem Wirken, was die Geschichte von Jesus hatte und nach dem Jahre 9 (Varusschlacht) eines der wichtigsten und einschneidensten Ereignisse der Menschheitsgeschichte. Ähnliche Einschnitte danach war die Kolonisation Amerikas und der 30jährige Krieg. Danach fällt mir die Französische Revolution, die Befreiungskriege, sowie die Weltkriege ein, die ähnlich einzustufen waren.

Wobei das eine oft auf das andere Folgt. Der 30jährige Krieg war schließlich eng verknüpft mit den Wirken Luthers.

Warum soviele Menschen der Kirche den Rücken kehren. Doch, die Kirche trägt ihren Teil dazu bei, aber besonders auch die Gesellschaft, zweierlei. Einerseits durch das Degenerieren der Gesellschaft (lieber "Mitten im Leben" auf RTL schauen als die Bibel lesen - also das Desinteresse an "höheren Dingen")), andererseits durch die "Aufklärung" (im positiven Sinn), aber auch durch die Medien die entsprechend gegen die Kirche arbeiten (oft nicht grundlos, aber der Zweck dahinter wirkt auf mich, dass man am Ende doch lieber "mitten im leben" schauen soll - um es mal plump zu sagen ;-) )
„Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“

André Gide
  • Zum Seitenanfang

No Nick

Meister

Registrierungsdatum: 30. Oktober 2015

Beiträge: 2 262

53

Dienstag, 1. November 2016, 21:15

Gerade wenn man bedenkt, welche Macht die Kirche in den letzten 2000 Jahren hatte, war die Reformation nach dem Wirken, was die Geschichte von Jesus hatte und nach dem Jahre 9 (Varusschlacht) eines der wichtigsten und einschneidensten Ereignisse der Menschheitsgeschichte. Ähnliche Einschnitte danach war die Kolonisation Amerikas und der 30jährige Krieg. Danach fällt mir die Französische Revolution, die Befreiungskriege, sowie die Weltkriege ein, die ähnlich einzustufen waren.

Wobei das eine oft auf das andere Folgt. Der 30jährige Krieg war schließlich eng verknüpft mit den Wirken Luthers.


Stimmt, da hängt vieles miteinander zusammen, wobei ich noch das Ende der europäischen Teilung erwähnen würde, also nicht die Deutsche Einheit, sondern die Überwindung der Europäischen Teilung in 2 Blöcke.
Zufrieden? - Nein, im Gegentum!
  • Zum Seitenanfang

mrtom1980

Erleuchteter

Registrierungsdatum: 9. Oktober 2005

Beiträge: 4 935

54

Samstag, 15. Juli 2017, 00:53

Ich halte auch nicht viel davon, was die seit 2.000 Jahren erzählen. Der Reichtum der Kirche ist auch Blutgeld. Länderei, Ketzerei, Hexenverbrennung, Folter, u.s.w. Die Missbrauchsfälle, solche die die Kinder missbraucht haben, können keine Gottesdiener sein. Oder wie so mancher Pfarrer früher in der Schule zugeschlagen hat. Ein riesen Machtapparat aus Gold, Aktien, Konzernen, Länder, Immobilien....
  • Zum Seitenanfang

Conrad

Profi

Registrierungsdatum: 25. Mai 2011

Beiträge: 1 108

55

Samstag, 15. Juli 2017, 09:45

Da bin ich nur teilweise deiner Ansicht, denn mit diesem Bereich habe ich mich sehr lange und sehr ausführlich auseinandergesetzt. Das würde allerdings seitenlang werden, und das erspare ich euch ;) . Ich will nur darauf hinweisen, dass man mit Klischees und gefühlten Totschlagargumenten nicht weit kommt. Allerdings stehe ich in einer Sache relativ nahe bei dir:

Warum soviele Menschen der Kirche den Rücken kehren. Doch, die Kirche trägt ihren Teil dazu bei, aber besonders auch die Gesellschaft, zweierlei. Einerseits durch das Degenerieren der Gesellschaft (lieber "Mitten im Leben" auf RTL schauen als die Bibel lesen - also das Desinteresse an "höheren Dingen")), andererseits durch die "Aufklärung" (im positiven Sinn), aber auch durch die Medien die entsprechend gegen die Kirche arbeiten (oft nicht grundlos, aber der Zweck dahinter wirkt auf mich, dass man am Ende doch lieber "mitten im leben" schauen soll - um es mal plump zu sagen ;-) )

Das einzige, dem ich ein wenig widerspreche würde, ist die Bedeutung der Aufklärung, die du nennst. Sie hatte sehr wichtige Auswirkungen in jeglicher Hinsicht, auch theologisch. Aber auf diese Weise ist noch nicht durchgedrungen, dass wir längst in einer nachaufklärerischen Epoche leben. Wissenschaft und Theologie sind längst weiter, häufig sogar gemeinsam. Das kann man ohne Probleme nachweisen, aber das kommt nicht bei der Masse an. Wer will schon gern seine "Mündigkeit" einschränken ;) .

Aber in der Essenz gebe ich euch absolut recht, nämlich dass Religiösität in irgendeiner Form immer eine Rolle spielt. Das gilt sowohl für sie, die sich als reine Atheisten bezeichnen und auch für solche, die die Betonung auf den "modernen, aufgeklärten, selbstständigen Menschen" legen. Man muss da nur etwas tiefer gehen. Wenn man in ein offenes Gespräch auf Augenhöhe eintritt, kann so etwas zu einem tollen Austausch für beide werden.
Voraussetzung ist natürlich, dass keiner als "Oberlehrer" auftritt und niemand sich so einem Gespräch total verweigert. Dann bleibt man nämlich bei solchem Schwachsinn wie der Erschaffung der Welt in sechs Tagen (die angeblich von der Bibel behauptet wird) oder dem gefühlten "Totschlagargument" Kreuzzüge stecken.
  • Zum Seitenanfang

No Nick

Meister

Registrierungsdatum: 30. Oktober 2015

Beiträge: 2 262

56

Dienstag, 18. Juli 2017, 02:15

Ich halte auch nicht viel davon, was die seit 2.000 Jahren erzählen. Der Reichtum der Kirche ist auch Blutgeld. Länderei, Ketzerei, Hexenverbrennung, Folter, u.s.w. Die Missbrauchsfälle, solche die die Kinder missbraucht haben, können keine Gottesdiener sein. Oder wie so mancher Pfarrer früher in der Schule zugeschlagen hat. Ein riesen Machtapparat aus Gold, Aktien, Konzernen, Länder, Immobilien....


Dass die Kirchen einst komplett enteignet wurden, ist offenbar nie an die Öffentlichkeit geraten, nur die Konsequenz daraus, die sich Entschädigung nennt, die wir als Kirchensteuer kennen.

Reichtum kennt die Kirche heute nicht mehr, im Gegenteil.
Zufrieden? - Nein, im Gegentum!
  • Zum Seitenanfang