​Alternative, experimentelle, autarke, ökologische Gemeinschaften

  • Alternative, experimentelle, autarke, ökologische Gemeinschaften


    Was es nicht alles gibt. Keine Ahnung ob ich da wo reinpassen würde. Ob sowas überhaupt funktioniert, bzw. besser funktioniert als allgemein eine Stadt/ein Land?

    Ob wirtschaftlich, politisch, ökologisch, religiös oder sonstwas... aus welchen Gründen manche aussteigen wollen- aber eben nicht auswandern, oder selbst etwas schaffen wo sie reinpassen. Manche bauen ganze Dörfer, andere einfach nur einen Häuserkomplex oder größeren Wohngemeinschaftskomplex.

    Weiß nicht ob das was für mich wäre. Ich bin nicht so der gesellige Typ. Ich bin weder Religiös noch total gegen was modernes.

    Aber gesellschaftlich, psychologisch und politisch gesehen schon auch interessant was die so umzusetzen versuchen.


    Evovillagefinder weltweit

    Alternativ leben in Schleswig-Holstein: Ein Dorf voller Zirkuswagen | die nordstory | NDR Doku

  • Tiny Häuser sind irgendwie nett. Aber zu zweit wird es auch schon wieder schwierig oder? Da muss man sich schon verdammt gut verstehen, gleiche Hobbys haben, und ein geduldiger ruhiger Mensch sein 8|


    Vollautarkes Leben im Tiny House - Wolfgang stellt seinen Wohnwagon vor


  • WGs müsste ich mal ausprobieren ob es was für mich ist.

    Immerhin kann man da eine Menge Geld sparen und man ist nicht auf der Straße, wenn man wenig geld hat.

    Wohnung z.B. 1000€ Miete, zu teuer alleine, aber 4 Bewohner, durch 4 = 250€

    Ein Freund wohnt in einer WG und findet das das beste, was er machen konnte.

    Die Jungs können sich sogar ne eigene Putzfrau leisten. 100€ durch 4 ... ihr wisst schon :) :thumbup:

    Er mag's!

    Allerdings hast Du recht - privatsphäre ist für mich auch wichtig! Aber man hat ja immerhin sein eigenes Zimmer, wo man ungestört ist! Das reicht eigentlich!
    Küche und Badezimmer teilen... ok... Ist Gewöhnungssache.


    Ein andere Freund hat ein RV (Recreational Vehicle) und lebt da, kann hinfahren wo er will, heute mal in den Bergen wohnen, morgen mal am Meer :) :thumbup:

    Allerdings muss man da gerne Autofahren. Ich hab nen Führerschein, fahre aber gar nicht gerne selbst Auto.

    Und wenn man was kaputt ist, muss man rumkurven überallhin, und alles wieder reparieren lassen usw.

    Und der ganze Besitz in einem großen Wohnwagen. Wenn der mal geklaut würde, ist die gesamte Wohnung nebst Besitz futsch!


    Tiny Houses finde ich schnuckelig! :) Gibt auch mobile, genau. Mit denen kann man dann auch umziehen!


    Muss man alles mal testen! Für mich wäre ein Bauernhof mit Tieren klasse!

    Aber nicht alleine, und so klein wie möglich, weil es sonst echt harte arbeit ist!
    Zig Kühe usw zu melken? Nein danke :D Eine (zwei?) reichen. Zwei Hühner (und Hahn?) für Eier reichen. Zwei Gänse. Ein Traum.

    Es gibt schon super spannende Lebensentwürfe!


    Nomade Thilo Vogel - ein super sympathischer Typ! Der braucht nur sein Auto !!!! Und ist glücklich !!! Genial! :)


    - Oh Jegerl, gut dass mich dran erinnerst! - An wos? - Nojo, na was kommt nach dem 31. März? - Der 1. April! - Richtig! Er weiss wieder besser! Jetzt derfst weiterschnupfern!

  • Ich bin zwar relativ anspruchslos im Vergleich zu anderen Leuten. Aber ein Bett oder irgendwas wo ich mich vollständig ausstrecken kann bräuchte ich schon zum Schlafen. Sieht nicht so aus als ob der sich darin strecken könnte. :D Aber WG- ne, ich hab schon oft genug bei anderen WCs, Bad, Küchen geputzt, ich weiß was das für Schmutzfinken sind.

  • Cohousing: ein Konzept mit Zukunft - FUTURE - ARTE

    In Kanada hat FUTURE ein neues partizipatives Wohnprojekt besucht: Cohabitat Québec. Etwa einhundert Personen teilen dort miteinander Haushaltsgeräte, Wohnraum, Miete und persönliche Erfahrungen. Außerdem zeigt FUTURE den Alltag eines Mehrgenerationenhauses in Bonn.

  • Nix für mich :S da bin ich wohl zu egoistisch :D


    Wenn Marcus ins Kino geht, nimmt er sich Geld aus der Gemeinschaftskasse. Braucht er Geld für einen Urlaub mit der Familie, entscheidet das Plenum, das tagt immer dienstags. Marcus findet das selbstverständlich, wie auch seine 80 Mitbewohner*innen in der Kommune in Niederkaufungen bei Kassel.

    1986 gegründet, ist sie heute ein Unternehmen mit Bauernhof, Gemüseanbau, Hofladen, Schreinerei, Kita und Altenpflege. Viele Bewohner arbeiten in den kommuneeigenen Kollektiven, manche verdienen das Geld extern. Das Einkommen wird für die Gemeinschaft erwirtschaftet, einmal im Monat hängt der aktuelle Finanzstand aus, absolut transparent. Sie teilen Wohnungen und Wertvorstellungen. Das sind vor allem: Ohne Hierarchie solidarisch und ökologisch miteinander leben. Auf Besitz zu verzichten, nicht in Kleinfamilien zu leben, über alles gemeinschaftlich zu entscheiden – ist das ein Modell für die Zukunft?

    Quelle: Leben ohne Besitz - Alles teilen | doku | erlebnis hessen:

  • Kann man bestimmt nicht so verallgemeinern. Gibt gute und schlechte WGs. Wie große das Dachbett ist, müsste man gucken.

    Mir würd's nur grauen davor, nachts im Freien irgendwo, allein zu schlafen, und dann kommen irgendwelche Typen an, "ey alder, du zelt schlafen, komm runter alda!" oder so. :D Aber er sagt er hat da nie Probleme... von daher ist es auch nur ein weiteres Vorurteil. :)

    Aber ja, ein Bett, und warmes ruhiges Zimmer usw, muss schon sein. Aber man gewöhnt sich ja an alles :D

    Ich muss da in der Richtung Gleichgesinnte kennnelernen. Da hilft nur mit Leuten reden reden reden.

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  • Mitbewohner*innen... bin raus :D

    Alles teilen, kein Besitz... ok, KommunISMUS pur! :D
    Weiss nicht, da gäbe es sicher Streit :D
    Aber auch da muss man das ausprobieren, z.B. paar Monate da leben und dann kann man sagen joa passt oder näh, is nix für mich, Tschüssi! :)

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  • Ein Großteil der WGs die nicht wegen des Studierens (und daher Geldmangels) zusammenleben, leben so wegen Öko-/Kommunismus- Ansichten. Also: Wir haben uns alle gern und teilen alles. Erinnert mich etwas an die 68er mit den Kommunen. Ich finde es weder verwerflich, noch lächerlich, noch dumm. Im Gegenteil: Nix für mich- aber ich finde es richtig mutig und stark von denen dass sie ihre Ideen und Träume versuchen zu verwirklichen ohne was darauf zu geben was andere dagegen sagen. Ich bezweifle halt dass es lange funktioniert. Bzw. dass es besser funktioniert wie in der "normalen" Welt. Ich denke sie werden mit der Zeit die gleichen Probleme haben: Neid, Eifersucht, Streit, Wut, Faulheit, genervt sein. Und das dann auf engen Raum...

  • Ja, so sehe ich das auch!

    Brauche viel Pausen und Abstand von/zu Menschen. Die sind mir oft viel zu anstrengend!
    In einer WG wäre ich die meiste Zeit in meinem Raum (bzw draussen, in der Natur, bei den Tieren) - und nur in der Küche wenn da keiner oder fast keiner grad in der Küche ist.

    Eigener Hof, TinyHouse, wär auch mein Ding.

    Bei Tieren gibt's bei mir kein zeitliches Limit <3 :) - bei Menschen schon.

    Menschen beleidigen oft meine Intelligenz - Tiere nie! <3 :)

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  • Und mit diesem neuen Hype von alternativem Wohnen haben wir schon wieder eine neue Quer-Denker-Gruppe: :D

    Leute die anders als einige andere denken, und anders leben wollen.

    Aber da das Linke und Grüne gut finden, sind Querdenker wohl die die als Paar oder Familie in einzelnen Häusern wie vorher weiterleben wollen. Also alles raus- und in WGs und in Dorf-WGs. Ich ziehe dann in den Kuhstall :D

  • Ja komisch oder? Es wird immer bunt und vielfältig propagiert von links, aber sobald man das macht, nämlich individuell seinen Lebensweg zu verfolgen, abseites des Mainstreams (nur Mainstream folgen = eben NICHT bunt und vielfältig), dann wird man aber als Nazi und Reichsbürger und Querdenker und Skeptiker und pipapo beschimpft. Kannste Dir nicht ausdenken, diese Verbohrtheit und Ignoranz :D


    Ich will auf nem kleinen Dorf leben mit Gleichgesinnten, viel Natur und Tiere um mich rum. Kaum Technik (in dem Bauernhaus oder Tiny House dann schon klasse Technik) aber ausserhalb eben nicht, pure Natur usw :) Im Kuhstall schlafen im Heu, schön :)

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  • :D Hast du sowas schon probiert- ich meine Tiere den Stall ausmisten- ob du den Gestank und Dreck aushältst und die Knochenarbeit?

    Und im Heu schlafen wo Spinnen und Mäuse wohnen?

    Und mit kaum Technik- also nie sicher ob du warm oder kalt duschen kannst?

  • Also ich bin Mitglied auf unserem örftlichen Pferdehof - und miste da natürlich auch aus bzw räume die Pferdeäpfel weg, und fege den Hof sauber, und reche die Reitbahn wieder glatt. Das macht mir nichts aus, im Gegenteil, ich geniesse das sogar (wenn man ansonsten viel vor dem Rechner, im Büro usw sitzt ist das ne tolle Abwechslung, genau das was man braucht als Ausgleich!)


    Das "nötigste an Luxus" (was das ist definiert ja eh jeder anders für sich) sag ich mal sollte schon vorhanden sein. Selbst Leute die den Minimalismus leben duschen gerne warm (ich auch) Wir sind eben Warmduscher :D


    Ok, in Filmen sieht das immer romantisch aus im Heu zu schlafen. Betten gibt's aber auch in jedem Bauernhaus :)


    Und bei Dir, wie siehst Du das?

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  • Okay- wenn dir Stall misten nichts ausmacht dann trau ich dir das eher zu als so manchen anderen auf einem Hof zu leben. Ich finde es nämlich sehr amüsant wenn Leute davon reden dass wir wieder ein Land mit lauter Bauernhöfen werden müssen. Und Strom und Gas und Wasser überteuer werden sollten wegen Klima/Natur/usw.. Ich war in drei Museumsdörfern. Sehr interessant. Erinnert mich sofort an "Herbstmilch". Und ich bezweifle dass das die derzeitigen Generationen wollen.

  • Danke! Ja, stimmt, und ich finde es stinkt auch gar nicht. Und Pferdeäpfel sogar mal mit der Hand aufsammeln usw davor scheue ich mich nicht. Es ist doch was ganz natürliches und Hinterlassenschaften von Tieren gehört eben dazu. Der Geruch nach Kuhmist, erinnert mich z.B. immer an Autofahrten in den Urlaub! :)


    Fingernägel schmutzig machen, finde ich, gehört dann auch dazu , wenn man so eine Arbeit bzw Lebensstil annimmt. Wenn schon, denn schon! Wer A sagt muss auch B sagen.


    Ok, diese Arbeit sollte man sich aber dann mit mehreren teilen und nicht komplett alleine mache. Ich möchte auch nicht mich krummbuckelig arbeiten und das alles alleine machen und dann hundemüde nur noch ins Bett fallen. Bevor man also große Töne spuckt, müsste man den Lebensstil auf dem Land tatsächlich mal eine zeitlang leben, Rund um die Uhr, wie gesagt mal eine Zeit lang selbst ausprobieren und dann sagen ob es einem passt. Ich träume jedenfalls seit meiner Kindheit schon davon und muss endlich mal meine Fühler dahingehend noch mehr ausstrecken, gleichgesinnte finden usw :)

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