Der Teufelsgeiger (D/A/I, 2013)

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    Der Film setzt mit einer Szene ein, in der Niccolò Paganini nur mäßigen Erfolg beim Publikum hat. Aber einer im Publikum erkennt sein Talent: Urbani, der noch am gleichen Abend zu Paganini kommt und mit ihm einen Vertrag als sein Manager abschließt. Dabei werden Anspielungen auf einen Teufelspakt gemacht („jetzt diene ich Ihnen, wenn wir uns im Jenseits wiedersehen, werden Sie mir dienen“).

    Urbani vermarktet Paganini gut, muss aber auch erleben, dass dieser sein Geld schnell wieder verspielt. Im Jahr 1830 ist Paganini auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Um seine Person ranken sich Geheimnisse, und Urbani tut alles, um die zirkulierenden Skandalgeschichten lebendig zu halten. Schließlich hat er starkes Interesse daran, seinen berühmten Klienten bestmöglich zu vermarkten. Einzig das Londoner Publikum muss noch gewonnen werden. Um Paganini zu seinem ersten Auftritt nach London zu bewegen, riskieren der britische Impresario John Watson und seine Geliebte Elisabeth Wells ihren gesamten Besitz.

    Dem geschäftstüchtigen Urbani gelingt es schließlich, Paganini gegen seinen Willen in die englische Metropole zu bringen. Dank der Berichterstattung der Journalistin Ethel Langham scheint das Vorhaben von Erfolg gekrönt zu sein. Es kommt zu tumultartigen Menschenaufläufen vor seinem Hotel, so dass der Musiker und sein Manager bei Watson Unterschlupf suchen müssen. Hier findet Paganini schnell Gefallen an Charlotte, der schönen Tochter seines Gastgebers.[3] Über die Musik finden sie und Paganini zueinander. Er verliebt sich in die junge Sängerin. Urbani befürchtet jedoch, seinen Einfluss auf seinen Schützling zu verlieren, und schmiedet einen teuflischen Plan: Der medikamentenabhängige Paganini erhält im betrunkenen Zustand Besuch von einer Prostituierten, die er für Charlotte hält. Gleichzeitig lockt Urbani Charlotte zu Paganini ins Hotel, und sie sieht, wie diese Frau aus Paganinis Zimmer kommt und offensichtlich Sex mit ihm hatte. Anschließend erscheint Paganini und fragt verwirrt, was los ist, womit das Verhältnis zu Charlotte beendet ist, bevor es richtig begonnen hat.

    Paganini feuert Urbani, arrangiert sich aber bald wieder mit ihm. Bei dieser Gelegenheit sagt Urbani: „Ich bin nicht der Teufel, sondern ich diene ihm“ um anschließend zu versichern, dass er Paganinis Diener sei. Sie verlassen London, und in Paris beteiligt sich Paganini an einem Casino, in dem er auch auftritt. Seine Versuche, Charlotte brieflich zu versöhnen, enden abrupt, als sie ihm mitteilt, dass sie geheiratet hat. Kurz darauf gerät das Casino in Schwierigkeiten, Paganini trennt sich endgültig von Urbani und zieht nach Italien. Aber wie von Urbani vorhergesagt, kann er ohne ihn nicht leben: seine Krankheiten verschlimmern sich, und auf dem Sterbebett verweigert er die katholischen Sterbesakramente. Im Abspann wird erwähnt, dass ihm ein kirchliches Begräbnis verweigert wurde.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Teufelsgeiger

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