Verliebt in Chopin (GB/F, 1991)

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    Die kleine Aurora streift durch den Wald, setzt sich vor einen Baum und bittet darum, dass sie eines Tages die vollkommene Liebe finden möge. Als Erwachsene wartet Aurora, die sich nunmehr George Sand nennt und erfolgreich Romane schreibt, noch immer auf eine Antwort auf ihre Gebete. Ihrem ehemaligen Liebhaber Alfred de Musset versucht sie aus dem Weg zu gehen und auch von ihrem derzeitigen Favoriten Felicien Mallefille, dem Tutor ihrer beiden Kinder, hat sie genug. Mit einem Vorschuss ihres Verlegers hofft die für ihren unkonventionellen Lebenswandel bekannte George, Paris zu verlassen und Ruhe auf dem Land zu finden. Bei einer Abendgesellschaft hört sie fasziniert einem Pianisten beim Spielen zu. Sie verpasst es jedoch, dem jungen Frédéric Chopin vorgestellt zu werden. Da er in Kürze mit anderen Künstlern, darunter Franz Liszt und Eugène Delacroix, in Angers auf dem Anwesen der Herzogin D’Antan weilen wird, lädt sich George kurzerhand selbst als Gast der Herzogin ein. Die Herzogin, die sich als Förderin der Künste beweisen will, blickt der Zusammenkunft der Bohémiens aufgeregt entgegen. Vor allem die zumeist Männermode tragende George erregt ihre Neugier. Ihr Mann Charles zeigt sich hingegen wenig begeistert und geht lieber auf die Jagd, als die Gäste eintreffen. George und ihre Kinder kommen schließlich in einer Kutsche zusammen mit Liszt und seiner Geliebten Marie d’Agoult an.

    Bei einem gemeinsamen Picknick zieht sich George, die auf die Ankunft Chopins wartet, in den angrenzenden Wald zurück und trifft dabei auf den Herzog, der befangen vor seinem verletzten Pferd steht. George nimmt sein Gewehr und erlöst das Tier von seinen Qualen. Gemeinsam kehren sie zu seinem Anwesen zurück. Als George dort Mallefille entdeckt, reitet sie mit einem Pferd davon. Unterwegs wird sie vom Pferd abgeworfen. Erst am Abend kehrt sie erschöpft zum Haus ihrer Gastgeber zurück. In ihrem Schlafzimmer wartet bereits Mallefille, der sich liebesdurstig auf sie stürzt. Unter einem Vorwand schickt George ihren Geliebten fort. Mallefille schließt jedoch die Tür ab, weshalb sie sich gezwungen sieht, über die Brüstung des Fensters zu einem anderen Zimmer zu klettern. Dort spielt Chopin gerade Klavier. Als er George bei sich entdeckt, weist er ihr der Etikette wegen resolut die Tür. Der Zurückweisung zum Trotz ist George glücklich, Chopin endlich kennengelernt zu haben.

    Tags darauf bittet sie ihre Freundin Marie d’Agoult, Chopin einen Liebesbrief zu überbringen. Marie, die nicht will, dass George einen begabteren Komponisten an ihrer Seite hat als sie selbst, unterschreibt den Brief mit ihrem Namen und gibt ihn Chopin. Auch ist Marie überzeugt, dass eine Affäre mit George den sensiblen und kränklichen Komponisten zugrunde richten würde. Beim Abendessen macht sie Chopin gezielt Avancen, was diesen nach dem Lesen des Briefs umso mehr schockiert. Schwer hustend zieht er sich von der Abendgesellschaft zurück. Überzeugt, dass George eine Affäre mit Liszt hat, macht Mallefille der Schriftstellerin eine Szene, worauf sich der ebenfalls eingetroffene Alfred de Musset zu erkennen gibt und Mallefille eine Kanne Wasser über den Kopf gießt. Gedemütigt fordert Mallefille Georges ehemaligen Liebhaber zum Duell heraus. Am nächsten Morgen reitet der betrunkene de Musset in Georges Arbeitszimmer und verlangt einen Kuss, da er bald tot sein werde. George weist ihn jedoch zurück. Beim darauffolgenden Duell verwundet de Musset den Unparteiischen, Mallefille wiederum schießt ins Leere.

    Als es tagelang nicht aufhört zu regnen und sich die Herzogin nach Abwechslung sehnt, schlägt de Musset vor, der Gastgeberin sein neuestes Bühnenstück über Noah und die Sintflut vorzuspielen. Als sich de Musset und George beim Spielen ihrer Rollen über die Herzogin lustig machen, hört Chopin abrupt auf, die Begleitmusik am Klavier zu spielen, sei es doch unhöflich die großzügige Gastgeberin derart zu düpieren. Tags darauf reisen die illustren Gäste ab. Zurück in Paris ist George entschlossener denn je, Chopins Herz für sich zu gewinnen. Marie jedoch macht Chopin glauben, dass George mit de Musset gewettet habe, ihn innerhalb kürzester Zeit erobern zu können. Chopin geht George in der Folge aus dem Weg. Von Delacroix erfährt George, dass Marie sie hintergangen hat. Nach dem Tod ihrer Mutter sucht George Chopin auf. Sie gesteht ihm ihre Liebe und versichert ihm, dass der Liebesbrief aus ihrer Feder stamme und Marie ihn belogen habe.

    Mit Georges neuestem Roman stattet Chopin Marie, die inzwischen ihr drittes Kind von Liszt zur Welt gebracht hat, einen Besuch ab. Er spricht sie auf den Liebesbrief an, dessen Zeilen sich in Georges Roman wiederfinden. Da das Buch jedoch erst kürzlich erschien, kann Marie unmöglich daraus abgeschrieben haben. Als George Chopin ein weiteres Mal besucht, spielt er ihr sein neuestes Impromptu vor. George zeigt sich entzückt und gibt dem an seinen Fähigkeiten zweifelnden Chopin einen Kuss. Von der Situation überfordert, wendet er sich von ihr ab, lässt sich jedoch überreden, gemeinsam einen Spaziergang zu machen. Auf der Straße begegnet ihnen der eifersüchtige Mallefille, der nun Chopin zum Duell herausfordert. Beim Zählen der Schritte wird Chopin jedoch ohnmächtig. George nimmt seine Pistole und schießt Malleville in den Arm. In einem nahegelegenen Haus kommt Chopin wieder zu sich und gesteht George seine Liebe. Da er sich körperlich zu schwach fühlt, wehrt er ihren Kuss zunächst ab, gibt ihr aber schließlich seinerseits einen Kuss, und sie werden doch noch ein Paar. Auf Georges Vorschlag hin widmet Chopin seine 1837 veröffentlichten Etüden Marie d’Agoult, was wiederum Liszt glauben lässt, Marie habe ihn mit Chopin betrogen. Wütend macht Liszt seiner Geliebten Vorwürfe. Chopin und George reisen derweil in Richtung Spanien ab, wo sie sich mit Georges Kindern Erholung vom Trubel der Großstadt erhoffen.


    https://de.wikipedia.org/wiki/Verliebt_in_Chopin

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