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Vogel Specht

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Donnerstag, 23. März 2017, 22:52

Schon wieder München, mal wieder Schwabing: http://www.sueddeutsche.de/muenchen/ents…abing-1.3434297
„Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“

André Gide
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Vogel Specht

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Sonntag, 23. April 2017, 00:45

Irgendwo habe ich vorhin gelesen, dass jährlich hierzulande noch über 5000 Blindgänger (ich glaube die Zahl war bei 5600 oder 5800) gefunden werden. Also täglich mehrere... der Kostenaufwand würde mich ja auch mal interessieren.
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Conrad

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Sonntag, 23. April 2017, 09:42

Die bayerische Staatsregierung offenbar auch... Deshalb wird auch nicht ernsthaft danach gesucht, sondern man kümmert sich nur um die, die zufällig irgendwo auftauchen. München muss voller Blindgänger stecken :(
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Sonntag, 23. April 2017, 14:01

Jedes Bundesland muss die Bomben auf eigene Kosten entschärfen. Der Bund übernimmt nur bei Deutschen Bomben. Ja, selbst die werden gefunden. Welcher Trottel die da abgeworfen hat, wird sich wohl nicht mehr feststellen lassen. :huh:

Also macht die gezielte Suche aus Kostengründen wenig Sinn, allerdings könnten die Zünder jederzeit hochgehen. Chemische Zünder sind so eingerichtet, dass sie sicher irgendwann hochgehen, auch nach 72 Jahren noch. Das Land Brandenburg hat letztes Jahr das Gelände um den Bahnhof Oranienburg durchsucht und alle Fliegerbomben unschädlich gemacht, um die Sicherheit im Bahnverkehr zu gewährleisten.
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Vogel Specht

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Sonntag, 23. April 2017, 16:57

Naja die Front war ja nicht gerade eine kurze Zeit auch mitten im Bundesgebiet - da wurden sicher nicht wenige deutsche Bomben abgeworfen. Es ist aber auch üblich, Material des Feindes zu übernehmen und zu verwenden, sodass viele deutsche Bomben ggf. auch von Russen benutzt wurden usw.
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Sonntag, 23. April 2017, 18:33

Meinst du echt, das könnte so passiert sein? So richtig vorstellen kann ich mir das nicht, aber wer weiß.

Nur hätte man die Bomben raustragen müssen, ihre Flugzeuge, die wahrscheinlich nicht passten, damit bestücken und wieder zurückfliegen. Das wäre irgendwie nicht minder bekloppt. 8|
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Vogel Specht

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Sonntag, 23. April 2017, 18:38

Ich bin mir sogar sehr sicher. Der Krieg gegen Polen wurde auch mit Panzern aus der Tschechoslowakei geführt, weil man selbst zu wenige hatte. Und man wäre doch "schön blöd", dass wenn man erbeutetes Waffenmaterial nicht selbst nutzen würde.

Zitat

Nur hätte man die Bomben raustragen müssen, ihre Flugzeuge, die wahrscheinlich nicht passten, damit bestücken und wieder zurückfliegen. Das wäre irgendwie nicht minder bekloppt. 8|

Wo raus tragen? Wenn z.B. in Pommern Bomben gelagert waren (oder in den Fabrikenl agen, wo sie hergestellt wurden) und Pommern von der Roten Armee erobert wird, liegt es nahe, dass man diese Bomben zur Eroberung Berlins nutzt. Außer man hat Material im Überfluss dabei. Kommt dann auch auf die Geschütze usw an, ob man das verwenden kann und wie kompliziert es ist das erfolgreich zu nutzen.
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Sonntag, 23. April 2017, 18:59

Artillerie ja, aber Fliegerbomben waren nicht zu gebrauchen. Soweit ich weiß, hat die Rote Armee keine Luftangriffe auf Deutschland geflogen, und Großbritannien und die USA hatten ihre Luftwaffenbasen außerhalb Deutschlands. Wenn also eine Deutsche Fliegerbombe auf Deutschland niedergeht, muss man sich fragen warum. Sie extra aufzuladen, nach London zu transportieren, um sie wieder auf Deutschland abzuschmeißen, erscheint mir sehr aufwändig, zumal Fliegerbomben ja auch ein bisschen was wiegen, man entsprechend Material anrollen lassen muss, um das abzutransportieren. Das wäre wohl kaum im Verborgenen möglich gewesen.
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Sonntag, 23. April 2017, 19:47

Ja gut das weiss ich nicht im Detail. Wobei es bei den Bombenfunden nicht mimer um Fliegerbomben geht. Die Dame aus München die fast soviel hätte bezahlen müssen, saß ja auch auf Munition und "normalen" Bomben, soweis ich weiss.

Ansonsten weiss ich nicht, inwieweit die Westmächte und die Russen ihre Flugplätze nach Osten bzw. Westen vorgerückt haben, als sich die Fronten verschoben haben. Also da muss ich passen - ich schließe es mal nicht aus, aber prinzipiell hast Du natürlich recht.
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Sonntag, 23. April 2017, 20:00

Die Dame aus München die fast soviel hätte bezahlen müssen


Musste sie den Betrag doch nicht zahlen? Das wäre eine gute Nachricht - es ging ja geradezu um ihre Existenzgrundlage!
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Vogel Specht

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Sonntag, 23. April 2017, 20:13

Wir hatten vor einigen Tagen Besuch hier und die meinten, dass sie es doch nicht zahlen musste. Ggf. war der öffentliche Druck entsprechend hoch. Ob das wirklich so ist, weiss ich aber nicht - mir wurde es nur so gesagt.
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Sonntag, 23. April 2017, 22:26

Es wäre sicherlich richtig, sie da nicht in Verantwortung zu nehmen, weil es, wie es so schön heißt, eine "unbillige Härte" darstellen würde. Es war ja schließlich kein Hundehaufen, den sie wegmachen musste.
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Vogel Specht

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Dienstag, 2. Mai 2017, 18:14

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Sonntag, 7. Mai 2017, 14:15

Acht Wochen hat's gedauert, jetzt steht die Vorbereitung: Die größte Evakuierungsaktion in Hannover hat begonnen:

http://www.ndr.de/nachrichten/niedersach…,bombe2542.html
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Donnerstag, 11. Mai 2017, 21:17

In Werder bei Potsdam wurden zwei Weltkriegsbomben kontrolliert gesprengt:

https://www.rbb-online.de/panorama/beitr…errung-a10.html
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Vogel Specht

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Freitag, 12. Mai 2017, 19:31

Nun ist Köln dran mit einem Fliegerbombenfund. 800 Menschen wurden evakuiert. Man muss sich mal diese Nachrichtendichte vorstellen. Und es ist das jahr 2017. Die Bomben stammen aus der Zeit von ca. 1941-1945... wäre schön, wenn die heutigen Kriegstreiber daraus mal Lehren ziehen würden.
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