Posts by Kuroi

    Wieder ein türk. „Barbier" mehr der meint Haare schneiden zu müssen/können.


    Diese Läden wachsen aus dem Boden wie Pilze.

    Es gibt hier in Oldenburg Strassen da sind bis zu 6 Haarschneidebuden die sich „Barbier" nennen.

    Da gibt es aber auch ganz löbliche Ausnahmen, für die man mal eine Lanze brechen muss. Mein Stammfriseur seit über 5 Jahren ist Mr. Barbier in Würzburg, ein Mann aus Aserbaidschan, der wirklich unfassbar gut, exakt und mit einem Auge für‘s Detail Haare schneiden kann. Nix mit Maschine, alles mit Schere, Kamm und Messer, knallhartes Handwerk. Und auch wenn das Haare schneiden im ersten Moment vielleicht etwas seltsam anmutet, da sind echte Profis mit Leidenschaft am Werk, der Laden ist nicht umsonst mittlerweile in ganz Unterfranken bekannt und die Schlangen vor dem Laden bestätigen die Qualität. :) Ich jedenfalls lasse nur noch ihn an meine Haare, besser als jeder deutsche Friseur, bei dem ich je war.


    Video: https://www.facebook.com/14976…5/videos/301494283983808/?

    Ahh krass. Ich hab bisher nur grob rein geschaut. Das mit dem Zeichner kenne ich! War das nur in dieser Sendung oder gabs das öfter mit dem Zeichner und die Kinder, die sich die Bestandteile des Wesens raussuchen? Das habe ich als Kind öfter gesehen und fand das richtig cool. Wenn es das nur in der Sendung gab, dann hab ich die Sendung damals öfter gesehen. War ja auch genau meine Kindheit.


    Was mich gerade noch viel mehr flasht! Der Zeichner war Dieter Hanitzsch! Ich hatte die Ehre Herrn Hanitzsch vor 2-3 Jahren mal persönlich kennenlernen zu dürfen - er saß sogar in meinem Münchner Chaos-Büro. Er war äußerst freundlich. Schade, dass ich erst jetzt diesen nostalgie-Zusammenhang habe. Also dass er mich als Kind begesitert hat und ich ihn mal persönlich kennengelernt habe. Aber immerhin hab ichs noch erfahren, wenn auch nachträglich - wow! :-)

    Dieter Hanitzsch war, soweit ich mich erinnern kann, regelmäßig in der Sendung als Zeichner zu sehen, soweit ich weiß gab es diese Zeichnungen auch nur bei »Zapp Zarapp« bzw. später wahrscheinlich auch bei »Flori's Zapp Zarapp«. Ob er in jeder Folge dabei war, weiß ich allerdings nicht. Er hat das offensichtlich auch sehr gern gemacht, wie er hier und da in Interviews durchscheinen lässt:

    Quote from Dieter Hanitzsch
    "(...) Zapp Zarapp: Bei dieser Kindersendung von 1990 bis 1994 haben mir Vorschulkinder gesagt, was ich malen sollte. Da kamen die abenteuerlichsten, lustigsten Fantasietiere raus. Die wären mir nie in den Sinn gekommen. (...)

    Übrigens, die Titelmelodie wurde von der bayerischen Musikgruppe Haindling komponiert, von denen bspw. auch das Titellied von Café Meineid stammt. :)

    Ja, ist ein etwas eigenartiges Vorschaubild, aber in der Folge erkennt man ihn dann doch sehr leicht. ;) Er spielt darin halt auch wieder eine seiner typischen Rollen. :P

    Ich konnte eine komplette Folge der ersten Serie Zapp Zarapp (also die Sendung vor dem Nachfolger Flori‘s Zapp Zarapp) aus meinen alten VHS-Aufnahmen digitalisieren und habe sie nun auf YouTube hochgeladen. Soweit ich sehen konnte sind nicht nur vollständige Aufnahmen sehr selten, es gibt auf den üblichen Serienportalen auch so gut wie keine Informationen über die Serie, geschweige denn Bild-/Videomaterial. Ein echter Glücksfund also, der hier natürlich nicht fehlen darf. :)


    Ich konnte eine komplette Folge der ersten Serie Zapp Zarapp (also die Sendung vor dem Nachfolger Flori‘s Zapp Zarapp) aus meinen alten VHS-Aufnahmen digitalisieren und habe sie nun auf YouTube hochgeladen. Soweit ich sehen konnte sind nicht nur vollständige Aufnahmen sehr selten, es gibt auf den üblichen Serienportalen auch so gut wie keine Informationen über die Serie, geschweige denn Bild-/Videomaterial. Ein echter Glücksfund also, der hier natürlich nicht fehlen darf. :)


    (...) Ich weiß ja nicht, ob Zertifikate ablaufen können und wie sie ggf. erneuert werden. Aber erlebt habe ich das so noch nicht. Weil ich aber diese Seite als vertrauenswürdig kenne, habe ich sie weiterhin ohne jeden Zweifel besucht.

    Genau so ist es: Eine typische Fehlermeldung, die von Browsern angezeigt wird, wenn SSL-Zertifikate ablaufen und vom Hosting Provider nicht rechtzeitig erneuert werden. ;) Wurde jedoch schnell behoben, siehe Screenshot:


    Wenn das so logisch ist, dann schick das Video am besten ans RKI, damit sie sich endlich mal ihr Basiswissen aneignen ;) Die haben nämlich heute schon wieder gesagt, dass sie nicht mit letzter Sicherheit sagen können, wie die unterschiedlichen Todesraten zu erklären sind :D

    Genau, »nicht mit letzter Sicherheit« ist auch eine völlig korrekte Aussage – denn es kann dir wohl aktuell niemand im Detail und mit belastbaren Referenzen aufzählen und erläutern, welche der vielen Faktoren wie bspw. Umwelt, Bevölkerung bzw. Bevölkerungsdichte, geplante bzw. laufende bzw. bereits durchgeführte Maßnahmen zur Eindämmung, gesellschaftliche Akzeptanz der Maßnahmen, verfügbare Intensivbetten mit Beamtmungsgeräten, medizinische Ausstattung, personelle Kapazitäten in Krankenhäusern, Pandemiepläne, Hygiene, demografische Merkmale, Test-Strategien, usw. usf. sich tatsächlich, innerhalb welcher Wechselwirkungen und in welcher Intensität auf eine niedrige bzw. hohe Mortalitätsrate auswirken. Das kann man wissenschaftlich belastbar natürlich erst analysieren und auswerten, wenn Zeit verstrichen ist und entsprechende Untersuchungen und Erhebungen durchgeführt wurden.


    Dass sich ganz grundsätzlich unterschiedliche Voraussetzungen in verschiedenen Staaten wie obige Beispiele selbstverständlich auf die jeweilige Mortalitätsrate bzw. Unterschiede im direkten Vergleich auswirken, das steht jedoch außer Frage.


    Im Übrigen scheut das RKI ganz zurecht direkte Vergleiche bezüglich der Entwicklung der Pandemie innerhalb einzelner Staaten, da es die eigenen Aussagen grundsätzlich und auch in den gegebenen Pressekonferenzen ausschließlich auf belastbare Fakten und Zahlen stützt. Und die kann es hinsichtlich der Mortalität eben noch nicht geben, da wir, wie auch das RKI immer wieder betont, erst am Anfang der Epidemie stehen.


    Oder in kurz: Die Mortalitätsrate eines Landes ist abhängig von den jeweils gegebenen Umständen. Welche Umstände in welcher Weise und in welcher Wechselwirkung mit welchen anderen Umständen die Mortalitätsrate tatsächlich beeinflussen, ist aktuell noch nicht bekannt. Und deshalb lassen sich die konkreten Ursachen für potenziell unterschiedliche Mortalitätsraten zum jetzigen Zeitpunkt auch noch nicht benennen.

    (...) Wenn die Thesen und allein schon die Sterberaten so weit auseinandergehen, sagt mir vor das vor allem eines, nämlich, dass wir nicht, wie der eine behauptet, an der Erfahrung gescheitert sind. (...)

    Bezüglich

    empfehle ich jeder Person eindringlich dieses Video mit Harald Lesch, der dort in ganz einfachen, klaren Worten und mit nackten Fakten den ersten Punkt vollständig entkräftet und den zweiten Punkt auch für Menschen ohne wissenschaftlichen Hintergrund verständlich ausführt (und hinsichtlich Covid-19 selbstverständlich bestätigt). Und weil es mir so wichtig ist, für diejenigen, die sich das 9-minütige Video dennoch nicht ansehen möchten, hier die allerwichtigste Kernaussage direkt mit Timecode verlinkt.




    Im Übrigen ist das mit den unterschiedlichen Mortalitätsraten bei Covid-19-Infizierten innerhalb Europas bzw. im internationalen Vergleich eine völlig logische Konsequenz aus den grundlegenden Charakteristika des Verlaufs einer Pandemie – ebenfalls von Lesch wunderbar anschaulich und verständlich erläutert:


    Unschön, dass Kuroi ihn von daher einfach mal so als unseriös darstellt. Er ist nicht vom Fach in Hinsicht auf die Medizin, aber gerade in der aktuellen Lage sind psychologische Aspekte alles andere als unwichtig.

    Das war eigentlich gar nicht speziell auf dein letztes verlinktes Video bzw. dessen Inhalt bezogen, sondern ein Kommentar eher genereller Natur. Ich kann das auch noch gern etwas ausführen:


    Es gibt zum Thema Coronavirus so viele ausführliche und aktuelle Texte, Videos und Hörstücke von Experten, Fachmenschen und Politikern aller Art, öffentlich zugängliche wissenschaftliche Daten, Erhebungen, Statistiken usw., und die Bandbreite an wissenschaftlichen Erkenntnissen und darauf basierenden politischen Handlungen – und um die muss es während dieser Krise primär gehen – ist aufgrund einer noch nie so dagewesenen Situation ebenso vielfältig und breitgefächert wie nur möglich (bspw. die unterschiedlichen Meinungen zwischen dem bereits erwähnten Virologen Christian Drosten und dem Arzt Alexander Kekulé). Du verlinkst hier jedoch deutlich überwiegend auf mehr als fragwürdige, unwissenschaftliche Quellen und Gesichter wie RT Deutsch, Wolfgang Wodarg, Der fehlende Part (ebenfalls RT Deutsch) sowie die Wissensmanufaktur, die alle primär vor allem eines bieten: Meinungsbilder ohne jegliche wissenschaftliche Evidenz, dafür aber mit einer eindeutigen (politischen) Agenda. Das kann man schon machen, diese dann aber als Quellen für eine inhaltliche, sachliche Diskussion heranzuziehen, ist meiner Ansicht nach ein bisschen wenig bzw. einseitig.


    Du hattest kürzlich hier geschrieben: »Ich bin wahrheitssuchend und beschäftige mich nach Möglichkeit mit allen Facetten der Angelegenheit.« Das spiegelt sich bei diesem Thema nur überhaupt nicht in den von dir verlinkten und weiterempfohlenen Inhalten wieder. Im Gegenteil, du gibst ja auch ganz offen ein »großes Misstrauen gegenüber den Institutitonen« zu haben (dazu zähle ich natürlich auch die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, korrigiere mich bitte, wenn ich in dieser Auslegung falsch liege), da liegt es nur nahe, sich eher in den Bereichen der »alternativen Medien«, wie du sie nennst, nach neuen Erkenntnissen und Informationen umzusehen. Nur ist für jene die Corona-Krise oftmals nur ein einfaches Mittel zum Zweck und eine gute Gelegenheit, sich durch die vermeintliche Außenseiterrolle auch mit inhaltlich eher schwachen Beiträgen profilieren zu können. Und ja, für mich sind alle diese Beispiele im Hinblick auf eine sachliche, faktenbasierte Betrachtung der Situation und Entwicklung der Corona-Krise, wie wir sie hier sicher alle gern lesen würden, unseriös.


    Es gibt im wissenschaftlichen als auch im politischen Journalismus dieser Tage eine große Anzahl an unterschiedlichen Meinungen, Analysen und Handlungsempfehlungen, die mehr als genug Möglichkeiten bieten, das Thema aus vielen verschiedenen Richtungen tiefgreifend zu betrachten. Man muss die Angebote aber dafür auch in Anspruch und sich dafür entsprechend Zeit nehmen.

    Um mal wieder seriöse Stimmen zu Wort kommen zu lassen: Ich empfehle jedem dringend den täglichen NDR Info-Podcast mit Virologe Christian Drosten. Ein Mann vom Fach, der die Coronakrise nüchtern, sachlich und mit der gebotenen Sorgfalt betrachtet. Keine Panikmache, keine Verharmlosung, keine politische Agenda, er vermittelt einfach und in klaren Worten das unbedingt notwendige Hintergrundwissen, dass es in dieser Situation braucht.

    Ich bin ganz bei Dir. Nur mit dem Unterschied dass man nicht alle Menschen so erziehen kann wie man sie gerne haben möchte. Menschen sind Menschen und agieren wie Menschen.

    Es geht hier ja auch nicht um (Um)-Erziehung, es wird in der Öffentlichkeit seit Wochen schlicht um vernünftiges, besonnenes Verhalten gebeten. Und als vernunftbegabtes Wesen hat jeder Mensch eben sehr wohl die Möglichkeit, das eigene Verhalten zu reflektieren – wir sind unseren Trieben und Instinkten eben nicht hilflos ausgeliefert.


    Was ist [an der Angst vor dem Kollaps] irrational?

    Erstmal wäre es wichtig, zu konkretisieren, in welchem Lebensbereich ein Kollaps zu befürchten wäre. Bezüglich des Warenverkehrs habe ich oben bereits konkret beschrieben, weshalb die Angst vor einem derartigen Zusammenbruch irrational ist: Es gibt kein einziges Anzeichen und keinen auch noch so geringen Hinweis auf etwaige Produktions- oder Lieferengpässe für Güter des täglichen Bedarfs in Europa. Keine. Nichtmal in Italien, wo die Lage in den letzten Wochen durchaus angespannt war, ist die Versorgung mit Lebensmitteln noch ein großes Thema.


    Im gesamtwirtschaftlichen Bereich ist die Lage in Deutschland und Europa offensichtlich sehr angespannt. Aber auch dort wird von politischer Seite (sowohl national als auch supra- und international) durch Hilfemaßnahmen, Rettungsschirme und Änderungen am Leitzins bereits sehr viel getan, um genau das zu verhindern. Auch hier sehe ich mittelfristig deshalb nicht sehr viel Gefahrenpotenzial für einen Zusammenbruch. Und nochmal: Sollte es zu diesem äußerst unwahrscheinlichen Fall dennoch kommen, wird dir ein Toilettenpapiervorrat nicht sehr viel bringen, wenn du weder Strom noch fließend Wasser mehr hast, da dann auch unser gesamtes Versorgungssystem nach und nach die Biege machen würde. Für dieses Szenario würdest du in ganz anderen, sehr viel elementareren Nöten stecken als sich mit der Sorge um Toilettenpapierknappheit zu befassen.


    Da gibt es auch unendlich viel Solidarität, aber die beginnt im Kleinen, also in der Familie und in der Nachbarschaft - das was greifbar ist und das was - egoistisch - auch am Ende einem selbst wieder was bringt.

    Grundsätzlich stimme ich dir zu, dass Solidarität oftmals im Kleinen beginnt, was auch vollkommen verständlich und in Ordnung ist; ich sehe das an der eigenen Familie bzw. auf dem Land auch genau so passieren. Es hat nach meinem Verständnis aber nicht viel mit solidarischem Verhalten zu tun, wenn man etwas aus der Hoffnung heraus tut, um einen eigenen Vorteil daraus zu ziehen. Das mag zwar kurzfristig das eigene Gewissen erleichtern, ist im gesellschaftlichen Rahmen aber trotzdem nicht das, was ich als solidarisches Handeln bezeichnen würde. Für mich ist das eher Augenwischerei. Wichtig ist es, die gesamte Gesellschaft im Blick zu behalten – das Zuhause bleiben bspw. schützt nicht nur mich selbst, sondern potenziell alle anderen Menschen da draußen in gleichem Maße.


    Was mich aber nervt und der Grund für meinen Beitrag war, ist, dass die Leute nicht verstehen oder verstehen wollen, dass Klopapier im Falle des Zusammenbruchs ein wesentlicher Hygieneartikel ist - aber soweit denken viele Leute halt auch nicht, sie sehen immer die jetzt-situation und rechnen wenn dann mit 4 Wochen Ausgangssperre und ähnlichem.

    Korrigiere mich, wenn ich falsch liege, aber ich lese in deinem Beitrag Unsicherheit und ein großes Misstrauen gegenüber den Institutionen, die uns durch die Corona-Krise führen, heraus. Da liegt vielleicht auch die Ursache des Unverständnisses: Menschen horten für einen Notfall, der aber weder politisch noch wirtschaftlich noch gesellschaftlich absehbar und wahrscheinlich ist. Als bestes Beispiel ist im europäischen Rahmen da vor allem Italien. Auch dort wurde zu Beginn gehamstert bis nichts mehr ging. Und trotz aller Probleme, mit denen Italien aktuell zu kämpfen hat – überlastete Krankenhäuser, Ausgangssperren, usw. – wird dort schon länger nicht mehr über die eigenen Verhältnisse eingekauft. Und weshalb? Weil die Menschen sich mehr und mehr einfach an die ihnen auferlegten Reglementierungen halten. Und das hat konsequenterweise ein entspannteres gesellschaftliches Leben, weniger Infektionen, weniger Sorge und Angst zur Folge.


    Was mich an deiner Position etwas verwundert: Einerseits siehst du dir Videos von Menschen an, die propagieren, dass die Corona-Krise bzw. die bereits erfolgten Maßnahmen völlig überzogen sind, andererseits bevorratest du dich für einen Ernstfall selbst, was widerum andere als völlig überzogen ansehen (bspw. jene, die sich über das Horten von Toilettenpapier belustigen), über die du dich dann schlussendlich aufregst. Das passt für mich nicht so recht zusammen, wenn ich ehrlich bin. :/

    Du scheinst Dich schon ausgiebig mit manchen Themen beschäftigt zu haben. Kannst Du mehr dazu sagen wieso Wodarg dubios ist? Und wieso er Märchen erzählt? Das sind ja schon sehr klare Aussagen von Dir, da bin ich sehr gespannt auf die Ausführungen diesbezüglich.

    Zumindest scheint er noch so akzeptiert zu sein, dass er in den öffentlichen Medien aufgegriffen wird.

    Das liegt wohl eher an Wodargs politischer Vergangenheit als an seinen aktuellen Äußerungen. Diesbezüglich liefert bspw. CORRECTIV im eigenen Fakten-Check einen sehr guten und ausführlichen Text, weshalb seine Behauptungen der Realität oftmals nicht standhalten.

    Sehr derb formuliert, aber zu 100% zutreffend. :thumbup:

    Ja, das tut mir auch irgendwie leid, aber auch irgendwie wieder nicht. Ich bin ja sonst eher für eine sachliche und kultivierte Diskussionskultur, aber wer in einer solchen Krise primär nur an sich selbst denkt, dem muss mit klaren Worten begegnet werden. Denn in dieser Situation hat das Verhalten jedes Einzelnen ganz konkrete Auswirkungen auf alle anderen Menschen, ob es um das Kaufverhalten, die Nies- und Hustetikette oder die Soziale Distanzierung geht. Jetzt und in Zukunft ist Solidarität, Zusammenhalt und vernünftiges Verhalten wichtiger denn je.

    Mein lieber da merkt man, dass du kein Österreicher bist denn Sarkasmus und schwarzer Humor scheint dir gänzlich fremd zu sein...:D:D:D

    Da bin ich aber beruhigt, dass dein Post nur im Spaß gemeint ist. :thumbup: Leider gibt es durchaus Stimmen, die solche Aussagen wie die deine ernst meinen – und es gibt genug Menschen, die unreflektiert genug sind, daran zu glauben. Nur nebenbei bemerkt, ich habe enge Verwandtschaft in Österreich, die haben am Anfang auch gern ihre Scherze über den Coronavirus gerissen – mittlerweile lachen aber auch die die Krise nicht mehr so einfach weg, aus verständlichen Gründen.

    P.S: Jedes Jahr verursachen Influenzainfektionen weltweit ungefähr 500 Millionen Erkrankungsfälle. Laut Robert-Koch-Institut werden im Verlauf von Grippewellen fünf bis 20 Prozent der Bundesbürger angesteckt. Weltweit sterben jedes Jahr zwischen 290 000 bis 650 000 Menschen an Influenza.

    Und was soll dieses P.S. jetzt genau aussagen? Wie du sicherlich weißt, unterscheidet sich das Influenza- und das Coronavirus grundsätzlich voneinander: Gegen Influenza existiert zum einen ein wirksamer Impfstoff sowie diverse Medikamente, sodass bei einer Ansteckung der Krankheitsverlauf häufig sehr viel milder verläuft bzw. es erst gar nicht zu Krankheitssymptomen kommt; zum anderen ist die Inkubationszeit des Coronavirus mit 14 Tagen deutlich länger als bei einer Influenza mit 2-3 Tagen. Darüber hinaus gibt es, wie bereits ausgeführt, gegen das Coronavirus innerhalb der Weltbevölkerung noch keinerlei Immunität, was aufgrund der Charakteristik einer Pandemie, die in Wellen verläuft, für die Gesundheitssysteme eine überdurchschnittliche Belastung bedeutet. Was daraus folgt, kann man derzeit überall nachlesen: Die Letalität bei Infektionen mit dem Coronavirus sind statistisch fast 10x so hoch wie bei Influenza-Krankheitsverläufen.


    Wenn also aus deiner Anmerkung eines ersichtlich wird, dann die Tatsache, dass das Coronavirus für uns als Gesellschaft zum jetzigen Zeitpunkt weitaus gefährlicher ist als die Influenza-Grippewelle und daher keinesfalls verharmlost oder gar weggelächelt werden kann/sollte.