Analoge Rundfunksignale werden in den Vereinigten Staaten abgeschaltet

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Datum: 30.01.2009 | Kategorie: Sonstiges

Zwar wollte sich der neue US-Prsident Barack Obama gegen diese Entscheidung stark machen, doch nun ist es doch schon entschlossene Sache: Am 17. Februar werden in den Vereinigten Staaten von Amerika smtliche analogen Sendesignale abgeschaltet. Darunter fllt natrlich auch das analoge Fernsehen. Obama sieht das Problem in dieser Abschaltung, dass 7,8 Millionen Haushalte in den USA nicht auf digitales Fernsehen vorbereitet sind. Das sind 6,8 Prozent aller US-Fernsehhaushalte. Dies ergibt eine Schtzung des Marktforschungsinstitutes "Nielsen Media Research".

Der US-Prsident wollte die Verschiebung noch bis Juni hinaus zgern, um den restlichen Haushalten noch Zeit zu geben, ihre Fernsehgerte umzursten. Davon seien Kabel- und Satellitenfernsehen aber nicht betroffen. Das Reprsentantenhaus hat aber am Mittwoch die geplante Verschiebung der Analog-Abschaltung berraschend scheitern lassen, was fr den neuen Prsidenten natrlich erst einmal ein Rckschlag ist. Somit ist es nun endgltig beschlossen, dass am 17. Februar alle analogen Rundfunksignale in den USA abgeschaltet werden.

In der Bundesrepublik ist die Abschaltung der Rundfunksignale fr 2010 geplant. Die komplette EU mchte im Jahr 2012 nachziehen. Im restlichen Europa, in Afrika, Iran und im Nahen Osten findet diese Abschaltung im Jahr 2015 statt. Der Sinn dieser Abschaffung ist es, Kosten zu sparen. Auerdem kann man durch digitale Rundfunksignale Strungen vermeiden und hat eine hhere bertragungskapazitt. Smtliche neue Fernsehgerte sind schon auf digitales Fernsehen eingestellt. Herkmmliche Fernseher bentigen ein digitales Empfangsgert, eine "Set-Top-Box", um nach dieser Umstellung weiterhin funktionieren zu knnen. (sk)

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