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Datum: 28.01.2011 | Kategorie: TV-Szene

Als der Privatsender Vox in den 1990ern seinen Sendebetrieb aufnahm, gab er sich den Beinamen "Das Ereignisfernsehen" und Dokumentationen spielten im Programm eine wichtige Rolle. Im Laufe der Zeit wurde das Programm unterhaltungsorientierter, aber Dokumentationen hatten darin stets noch ihren Platz. Im letzten Jahr begann Vox in Zusammenarbeit mit dem Filmemacher Alexander Kluge damit, Dokumentationen von vier Stunden Lnge zu einem ausgewhlten Thema am einem Samstagabend auszustrahlen. Da sich dieses Konzept bewhrt hat, mchte der RTL-Schwestersender seine Kooperation mit Alexander Kluge fortsetzen, dabei allerdings noch einen groen Schritt weitergehen. Vox plant fr dieses Jahr Thementage mit je einer zwlfstndigen Dokumentation!

Die erste 12-Stunden-Doku soll am 30. April, dem 65. Jahrestag des Selbstmordes von Adolf Hitler, ausgestrahlt werden und den letzten Tag des Diktators zum Gegenstand haben. Dabei soll unter anderem zu jeder vollen Stunde eine etwa zehnmintige Parallelkonstruktion der Geschehnisse aus je einer Stunde des 30. Aprils 1945 zu sehen sein. Einen weiteren Thementag dieser Art mchte Vox im September ausstrahlen, ebenfalls an einem Samstag. Dann sollen die Attentate vom 11. September 2001 zwlf Stunden lang thematisiert werden. (jh)

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