Hoff the Record - Staffel 1

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Datum: 07.01.2017 | VÖ: 25.11.2016 | Herausgeber: Polyband/WVG | Kategorie: Serie

In ihrer US-amerikanischen Mini-Serie "Fat Actress" machte Kirstie Alley ("Kuck mal wer da spricht") aus der Not eine Tugend: Weil die Engagements ausblieben, verwurstet die ehemals gefragte Schauspielerin sich selbst und nimmt ihren Kampf gegen die Pfunde genauso aufs Korn wie ihre Frustration ber ihren sinkenden Stern.

Ins gleiche Horn blst nun 80er-Jahre-Teenieschwarm David Hasselhoff, der zweifelsohne seine besten Zeiten hinter sich hat und an groe Erfolge wie "Knight Rider", "Baywatch" oder Hitsongs wie "Looking for Freedom" nicht mehr anknpfen kann. Mit einer gehrigen Portion Selbstironie spielt er in "Hoff the Record - Staffel 1" sich selbst und beleuchtet seine Biografie des Scheiterns.

Dass dabei die Grenzen zwischen Realitt und Fiktion krftig verwischen, ist natrlich gewollt. Wie tragikomisch, wenn der ehemalige Superstar einen Job nach dem anderen versemmelt, von keiner Sau mehr erkannt wird - und zu allem berdruss auch noch auf seinen unehelichen Sohn Dieter (Mark Quartley) trifft. Die Situationskomik und Hasselhoff als arme Wurst sorgen dafr, dass auch Nicht-Fans der Ikonie voll auf ihre Kosten kommen und die sechsmal 30 Minuten wie im Flug vergehen.

Schade ist, dass das Bonusmaterial mit einigen nicht verwendeten Szenen recht mager ausfllt und in der deutschen Synchronisation naturgem einige Gags auf der Strecke bleiben. Daher sollte man "Hoff the Record" unbedingt in der englischen Originaltonspur hren - nur dann ist das saukomische Erlebnis perfekt. (bv)

Wertung: 1 von 10 Punkten (1 von 10 Punkten)

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