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Datum: 22.11.2008 | VÖ: 30.10.2008 | Herausgeber: e-m-s | Kategorie: Film

Diverse asiatische Kampffilme fllten in den vergangenen Jahrzehnten den Markt und etablierten das Genre als einen wichtigen Teil der asiatischen Medienkultur. Wenngleich sich das Genre in Hollywood nie durchsetzen konnte, gibt es eine beachtliche Anzahl dieser Spielfilme: "Kung-Fu Hustle", "Vulcano High" oder "Ong Bak", um nur einige zu nennen. "Chocolate" gesellt sich jedoch nicht nur zu diesen dazu, sondern erweitert das Genre sogar noch um einige interessante Elemente.

Das Leben der bildhbschen, jungen Frau Zen ist vom Schicksal gezeichnet. Sie leitet seit ihrer Geburt an Autismus, einer bislang unheilbaren Informationsverarbeitungsstrung. Dennoch hat sie ganz besondere Fhigkeiten, die sie gekonnt wei, einzusetzen. So verfgt sie ber auergewhnliche Reflexe und einer perfektionierten, asiatischen Kampftechnik.

Da urpltzlich ihre Mutter erkrankt und der Familie das Geld fr teure Medikamente fehlt, begibt sich Zen auf die Suche nach Schuldnern, um die wichtigen Zahlungsmittel aufzutreiben. Schon bald gert sie an die Mafia.
Regie des in Thailand gedrehten Films fhrte Prachya Pinkaew, der bereits mit "Revenge of the Warrior" eine Meisterleistung ablieferte. Erneut bewies er mit "Chocolate", welche Leistungen er erbringen kann. Die Schnitte sind gut verarbeitet, die Macher hinter den Kameras haben alles perfekt in Szene gesetzt.

Auch die Choreographie der Kampfszenen, die mehr als gelungen ist, ist magebend fr die Klasse des Films. Hier haben Professionelle gearbeitet - sowohl vor als auch hinter der Kamera. Die fr die Bewertung magebende Mischung ist jedoch entscheidend: In nur wenigen Filmen ist es wirklich gelungen, verschiedene Genres zu vereinen. So verbinden sich in "Chocolate" zahlreiche Actionszenen und Kampfeinlagen mit einer ausgeklgelten Mafiastory und einer Briese Herzschmerz. Zudem ist der Film von einem asiatischen Soundtrack hinterlegt, der perfekt mit dem Streifen harmonisiert.

Als Bonusmaterial darf sich der Zuschauer an einem Making Of, einem Behind-the-Scenes-Video, diversen Trailern und einer Bildergalerie erfreuen. Das 16:9-Bildformat liegt selbstverstndlich im Bluray-Standard 1080p vor und untersttzt somit die Full-HD-Auflsung. Gelegentlich ist ein leichtes Rauschen zu vernehmen, das sich jedoch nur bei genauerem Betrachten bemerkbar macht. Hingegen sind die Farben mehr als deutlich und stechen zur Freude des Zuschauers munter hervor. Als Tonformat steht nicht nur die deutsche sondern auch die thailndische Fassung in DTS HD Master Audio 5.1 zur Auswahl. (dl)

Wertung: 9 von 10 Punkten (9 von 10 Punkten)

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