Zurück zur Übersichts-Seite

Datum: 18.11.2012 | VÖ: 27.09.2012 | Herausgeber: Walt Disney | Kategorie: Zeichen & Trick

"Bernard & Bianca" gehrt zu Disneys Zeichentrick-Klassikern aus den 1970er-Jahren. Hier standen weniger brilliante Animationen im Vordergrund. Stattdessen gab es eine Vielzahl an aberwitzigen Einfllen, umwerfend komischen Charakteren und spannenden Storys. Die Abenteuer der Musepolizei bieten massig von allen drei Kategorien.

Deshalb - da gibt es nichts zu diskutieren - kann fr den Film als solcher nur die Hchstwertung vergeben werden: Wie Hausmeister Bernard und Lady Bianca das kleine Waisenmdchen Penny aus den Teufelssmpfen befreien, ist fr die Kleinsten bis hin zu den Groeltern uerst unterhaltsam! Nicht zuletzt wegen legendrer Figuren wie das arme Libellchen, das sich beim Chauffeurdienst des Wassertaxis jedesmal vllig verausgabt, oder der bsen Madame Medusa, die auf der Suche nach dem riesigen Diamanten ist und mit ihrem Assistenten Snoops fr einen Gag nach dem anderen sorgt.

Ebenfalls ist die deutsche Synchronisation absolut gelungen, wenn nicht sogar besser als das Original. Dafr sorgen Schauspiel-Legenden wie Harald Juhnke als Bruchpilot Orwell, Gerd Duwner (bekannt als Ernie aus der "Sesamstrae") in der Rolle des Bernards oder die groartige Beate Hasenau (Disneys deutsche Standartstimme fr weibliche Oberschurken wie Seehexe Ursula aus "Arielle" oder Cruella de Vil aus "101 Dalmatiner") als Medusa.

Abstriche gemacht werden mssen allerdings bei der Qualitt der Blu-ray, denn es kann weder von einem hervorragenden Bild noch Ton die Rede sein. Beim Bild fallen zum Beispiel Schmutzpartikel negativ auf. Schrfe und Kontrast knnten ebenfalls besser sein.

Das Bonusmaterial ist mit einem halbstndigen Naturfilm "Wasservgel", einem Kurzfilm und einem Liedchen ein schlechter Witz und somit hinterlsst "Bernard & Bianca" auf Blu-ray einen sehr zwiespltigen Eindruck.

Film top, Blu-ray Flop. (bv)

Wertung: 6 von 10 Punkten (6 von 10 Punkten)

Jetzt kaufen

Besuchen Sie unser Forum!

Hinweis: Unsere Kritiken geben logischerweise die Meinung des jeweiligen Autors wieder und sind NICHT zwingend identisch mit der Ansicht der gesamten Redaktion.