Rules of Engagement - Die zweite Season

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Datum: 23.02.2012 | VÖ: 09.02.2012 | Herausgeber: Paramount Home Entertainment | Kategorie: Serie

Jede Serie macht im Laufe ihres Ausstrahlungszeitraumes einen gewissen Wandel durch. Aufgrund von nderungen der Besetzung mal abrupter oder aufgrund ihrer Langlebigkeit eher schleichend. Der Zuschauer muss diese nderungen jedoch nicht zwangslufig bemerken beispielsweise, wenn hinter der Kamera etwa der Produzent, ein Autor oder der Regisseur ausgetauscht wird. Deutlicher wird es dann natrlich, wenn etwa Charlie Sheen durch Ashton Kutcher ersetzt wird. Es ist deutlich schwieriger, wenn eine Serie noch relativ jung ist. Das beste Beispiel wre hier die CBS-Sitcom "Rules of Engagement". Whrend hierzulande erst drei Staffeln ausgestrahlt wurden, umfasst die Sitcom in den USA bereits sechs Seasons. Hier ist auch der erste Wandel sichtbar: Whrend der spteren Staffeln kamen einige Nebencharaktere hinzu, sodass neue Storylines ermglicht wurden. Doch in den ersten Staffeln lsst sich kaum ein Wandel zu erkennen geben. Die erste Season umfasste lediglich sieben Episoden. Danach steigerte man die Anzahl der Folgen auf insgesamt 15.

Auch anhand der Zuschauerzahlen lsst sich kein wirklicher Trend erkennen. Nachdem die ersten beiden Staffeln mit durchschnittlich 12,4; 10,9 und 11,4 Millionen Zuschauern gut abschnitten, sanken die Reichweiten der beiden darauffolgenden Staffeln auf etwa 8,6 Millionen US-Brgern ab. Die aktuelle sechste Staffel liegt nun wieder bei mehr als zehn Millionen und ist damit auf dem einstigen Niveau der ersten Staffeln.

Im Mittelpunkt der Serie stehen zwei Paare unterschiedlichen Alters, die sich auf amsante Art und Weise ergnzen und als Freunde durchs Leben gehen. Patrick Warburton ("Scream 3", "Get Smart") und Megyn Price ("Keine Gnade fr Dad") spielen das Paar jenseits der Dreiiger. Oliver Hudson ("Dawson's Creed") und Bianca Kajlich ("Halloween: Resurrection") spielen dagegen das jngere Prchen, welches wenig Erfahrung hinsichtlich einer lngeren Beziehung aufweisen kann und deshalb noch viel zu lernen hat. Abgerundet wird die Sitcom-Konstellation durch David Spade("Jack & Jill"), der als lterer Dauer-Single keinen Flirt auslsst und eine Art bodenstndigen Charlie Harper darstellt.

Die Serie selbst macht sehr viel Spa. Die Charaktere rgern sich untereinander gegenseitig mit ihren verschiedenen Schwchen. Dabei gibt es auch die eine oder andere Situation, die den Zuschauer dazu animiert, herzhaft zu lachen. Dennoch ist "Rules of Engagement" nicht sonderlich Kult-verdchtig. Vielmehr reiht sich die Sendung in Formate wie "How I met your Mother" oder "Still Standing" ein, als in der Kult-Liga von "The King of Queens", "Two and a Half Men" oder "The Big Bang Theory" mitzuspielen. Dieses geringe Mainstream-Potential drfte hierzulande auch den Sendern bekannt sein. Auf Kabeleins verblieb die Sendung lediglich in der Daytime.

Auf zwei Disks finden 15 Folgen mit einer gesamten Laufzeit von 311 Minuten Platz. Neben der englischen Sprache (Dolby Digital 5.1) kann man sich die Serie auch auf Deutsch, Franzsisch und Italienisch (2.1 Surround) ansehen. (dl)

Wertung: 6 von 10 Punkten (6 von 10 Punkten)

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