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Datum: 09.06.2011 | VÖ: 20.05.2011 | Herausgeber: Folgenreich | Kategorie:

Erneut ist Dorian Hunter, der abtrnnige Sohn des Hllenfrsten Asmodi, auf der Jagd nach den Mitgliedern der Schwarzen Familie. Diesmal verfolgt er seinen Bruder, den Vampir Frederic de Buer, der der vorangegangen "Wolfshochzeit" entfliehen konnte. De Buer entert den Eurostar-Zug, der Ashfort und Calais den Eurotunnel unter dem Meeresspiegel passiert. Gegen den Willen seiner Vorgesetzten beim Secret Service erreicht Dorian Hunter ebenfalls in letzter Minute den Zug. Doch lngst hat sich der Vampir De Buer beim Zugfhrer einen kleinen Imbiss gegnnt und die Kontrolle ber den Zug bernommen. Zum Glck erhlt Dorian Untersttzung von einem Passagier, dem Franzosen Armand Melville. Allerdings weigern sich Chief Sullivan und die Mnner vom Secret Service beharrlich, Dorians Alleingang zu untersttzen und setzen alle Hebel in Bewegung, um den Zug zu stoppen. Schlielich hlt der Zug mitten im Tunnel an, und von beiden Enden nhern sich Polizisten dem Zug. Und der gestellte Vampir stellt Dorian vor eine schwere Wahl: De Buer wrde Dorian im Tausch gegen sein Leben den derzeitigen Aufenthaltsort Asmodis verraten

Wo der Vorgnger teilweise etwas zu durchschnittlich fr die ansonsten (auch von mir) hochgelobte Serie war, trifft die "Jagd nach Paris" wieder voll ins Schwarze. Mit seiner gekonnten Inszenierung und der stets makellosen Produktion erreicht die Serie langsam ein atemberaubend hohes Niveau, ohne jedoch anstrengend zu werden. Besonders muss ich an dieser Folge die Geruschkulisse loben, die die Zugfahrt und die anschlieende Jagd durch den Tunnel perfekt untermalen. Sehr interessant ist auch, dass die Musik in weiten Teilen wie das Stampfen und Rattern eines Zuges arrangiert ist. Da werden durchaus Erinnerungen an das Stck "Bionic Train" von Sound-Magier Chris Hlsbeck wach.

Ein wenig ungewhnlich, aber keinesfalls negativ, fr die preisgekrnte Mystery-Serie ist diesmal die Fokussierung auf einen berschaubaren Handlungsort und eine relativ knappe Zeitspanne, in der die Folge spielt. Das Passieren des Tunnels dauert im Normalfall gut eine halbe Stunde. Erwhnenswert ist auch der diesmalige Gast: Oliver Kalkofe, der in einigen Episoden schon Cameo-Auftritte innehatte, gibt den etwas tollpatschigen Franzosen Armand Melville, ohne ihn jedoch aufgrund seines Akzents ins Lcherliche zu ziehen. Die Leistungen der anderen Sprecher sind auf gewohnt hohem Niveau, es macht einfach Spa, sich diese Folge anzuhren, auch wenn die Sullivan-Szenen einige Lngen aufweisen. (fk)

Wertung: 9 von 10 Punkten (9 von 10 Punkten)

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