InAlienable

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Datum: 04.03.2011 | VÖ: 21.02.2011 | Herausgeber: Alive | Kategorie: Film

Doktor Eric Norris ist ein genialer Wissenschaftler, doch trbt der Tod seiner Frau und seines Sohnes sein Gemt sehr und deswegen versucht er sich mit seiner Arbeit abzulenken. Doch leider hat Dr. Norris einen Chef, der ihn nicht ausstehen kann, deswegen versucht dieser alles, um Norris zu vergraulen. Doch wie das Schicksal so will, bringt ihm sein Bruder eines Tages einen seltsamen Stein. Dieser Stein ist etwas Besonderes, denn er kommt aus dem All und zum groen Erstaunen ist dieser Stein nicht leblos, denn er beinhaltet eine Lebensform, die daraufhin eine Symbiose mit Eric Norris eingeht und dieser bringt einige Zeit spter ein Alien/Mensch-Mischwesen zur Welt. Doch damit fangen die Probleme erst an, denn die Wissenschaftler halten dieses Wesen als wissenschaftlichen Durchbruch, whrend Dr. Norris um die Rechte fr sein seltsames Wesen kmpft und im Laufe der Zeit fr dieses Vatergefhle entwickelt.

Mein Gte, ich wei ehrlich gesagt nicht wo ich anfangen soll. Bei dem seltsamen Plot, der stellenweise so grausam konstruiert wirkt, dass man sich fragt, ob dieser auch in einem Reagenzglas gezchtet wurde? Oder wie wre es mit der Leistung der Schauspieler? Nein, darber sollte man auch nicht wirklich sprechen, denn diese wirkt auch bei weitem nicht auerirdisch gut, sondern meistens eher unterirdisch schlecht. Ich meine: Okay, ich bin mir durchaus bewusst, dass der Film ein Low-Budget Meisterwerk sein soll, aber wieso muss man dann einfach so extrem seltsame Kostme basteln? Denn das Kostm sieht eher nach Spezialeffekten fr Anfnger aus. Natrlich kann man jetzt argumentieren, dass fr der Film nur wenig Geld zur Verfgung stand. Ja, das stimmt, aber das heit ja nicht, dass man an die Gestaltung des Aliens htte fantasievoller heran treten knnen.

Fr mich hatte der Film seinen absoluten Tiefpunkt, als er dann spter die Gerichtsverhandlung zeigte, in der debattiert wurde ob das Alien nun Menschenrechte htte oder nicht. Beziehungsweise ob Doktor Norris sein leiblicher Vater sei. Ich meine die Idee an sich ist jetzt nicht die Schlimmste, dennoch fallen dabei Vergleiche die mir doch glatt die Schuhe ausgezogen haben. Da diese Vergleiche doch von dem grausamsten Musen erdacht wurden die dort drauen im Kosmos herum spuken mgen.

Kommen wir zum Cover und ich muss diese Mal echt gestehen, dass das Cover mir mehr versprochen hat als der eigentliche Film. Zu sehen ist eine Hand von einem Erwachsenden welche eine kleinere Kinder Hand hlt, dabei schlngelt sich eine Tentakel um die Hand des Erwachsenen. Alles ist einem sehr kalten Blau gehalten und gibt dem Cover einen wirklichen eignen Charme. Im Vergleich zum Film macht das Cover eigentlich schon Lust sich den Inhalt der DVD an zu schauen. Doch leider kann der Film nicht die Versprechen des Covers einhalten. Es gibt bei weitem bessere Cover, dass sollte einem jedem Leser klar sein, dennoch sehe ich das Ganze doch in einem Rahmen und von daher ist das Cover, dass bis jetzt einzig positive an diesem Machwerk.

Zu guter Letzt mchte ich sagen, dass man sich den Film wo mglich besser nicht anschauen sollte. Die Idee mag grundstzlich ganz stimmig sein, doch gibt es einfach zu viele negative Faktoren die den Film einfach eher kaputt und schlecht machen. In diesem Sinne, schaut euch lieber einen Frankenstein-Film an, dann da geht es ja auch irgendwie um eine kaputte Vater-Sohn-Beziehung. (sr)

Wertung: 1 von 10 Punkten (1 von 10 Punkten)

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