Lila, Lila

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Datum: 08.09.2010 | VÖ: 27.08.2010 | Herausgeber: Warner Home Video | Kategorie: Film

David ist Kellner und fllt niemandem auf. Auch nicht Literaturstudentin Marie, der er unbedingt ins Auge fallen mchte. Auf einem Flohmarkt sieht er sie zum ersten Mal, wo sie sich ihm direkt ins Herz brennt, whrend sie kaum Notiz von ihm nimmt. Auf diesem Flohmarkt ersteht David einen Nachttisch und entdeckt darin ein Manuskript fr ein Buch. Da Marie auf Literatur steht, schreibt er das Manuskript auf seinem Computer nochmal ab und gibt es ihr zu lesen. Diese ist total begeistert davon und schickt das Manuskript ein. Der Verlag ist ebenfalls begeistert und bringt das Buch und damit David ganz gro raus. Marie verliebt sich in den Schreiberling David und alles htte prima laufen knnen, wenn sich nicht pltzlich ein verlotterter Typ David gegenber als wahren Autor zu erkennen gegeben htte. Dieser weicht David ab sofort nicht mehr von der Seite und der Schwindel droht aufzufliegen.

"Lila, Lila" ist eine Literaturverfilmung nach einem Roman von Martin Sutter. Und hier steckt ein bisschen das Problem des Filmes: Wer das Buch kennt, wird vom Film eher enttuscht sein. Wie das eben fter so ist bei Literaturverfilmungen

Diejenigen, die das Buch aber nicht kennen, werden sicherlich Spa an der romantischen Komdie haben. Vor allem die Hauptdarsteller machen den Film charmant. Der umjubelte Beau Daniel Brhl darf den schchternen Kellner geben, whrend die bezaubernde Hannah Herzsprung Marie Leben einhaucht. Doch der wahre Star ist Henry Hbchen als heruntergekommener Herumtreiber und vermeintlicher Autor Jacky. Alle drei zeigen die unterschiedlichen Facetten der Figuren und deren Entwicklung whrend des Filmes, so dass der Zuschauer sich in alle Perspektiven hineinversetzen kann.

Schn ist auf jeden Fall auch der Blick hinter die Kulissen der Literaturszene. Diese entpuppt sich in diesem Film als Haifischbecken, in der es auch wie in anderen Branchen nur um eines geht: Nur um das liebe Geld. Da geht es nicht um die Kunst, die Literatur oder um schne Geschichten, sondern um Profit und Prestige. Das kommt in "Lila, Lila" wunderbar und herzlich komisch zu Tage.

Schn ist auch das Bonusmaterial: Man erfhrt viel ber die Dreharbeiten bei Interviews mit den drei Hauptdarstellern und dem Regisseur Alain Gsponer. Auch das Making of erzhlt vom Spa am Set, von den Problemen einer Literaturverfilmung und noch einiges mehr.

Ein groer Film ist "Lila, Lila" nicht, aber er ist amsant, romantisch und gut gemacht. Fr einen netten Filmenachmittag eignet er sich auf alle Flle. (sak)

Wertung: 6 von 10 Punkten (6 von 10 Punkten)

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