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  • Quax : Du schreibst mir aus der Seele, Quax. Ich wünschte, mehr Menschen wären über diese unseelige Kassationsthematik orientiert, sodass man erfolgreich dagegen protestieren könnte. Es ist eine Sauerei, wie das Bundesarchiv als Sachwalterin des deutschen Filmerbes mit diesen Beständen umgeht, ein nicht-wiedergutzumachendes Sakrileg gegenüber kommenden Generationen Wenn man mehr Zeit hätte, müsste man in Zeitschriften wie Der Archivar oder anderswo ganz gezielt diese Vernichtung von Film- und a…
  • (Quote from Quax)Mich würden vor allem dokumentarische Filme, Wochenschauen usw. interessieren, die verschollen sind.An Spielfilmen: Das Schönheitsflecken (1936, Rolf Hansen), da in Farbe gedreht.
  • (Quote from Sebastian)Nicht unbedingt. Erstens existierten manche Filme nur in wenigen Kopien und zweitens darf man nicht vergessen,dass durch Bombenkrieg und Raub unwahrscheinlich große Mengen von Filmkopien vernichtet oder unserem Zugriff entzogen wurden.Das beste Beispiel ist das Reichsfilmarchiv, vor 1945 das weltweit größte Filmarchiv überhaupt (wobei man nicht unterschlagen sollte, dass ein großer Teil vor allem ausländischer Filme durch Beschlagnahme = Raub dorthin gelangten). Bei Kriegs…
  • Na ja, überall dort eben, wo es die entsprechende Kopie hinverschlagen hat. Grundsätzlich kann überall ein Filmschatz liegen. Zwar ist die Lagerung von Nitrofilm in Deutschland wg. der Brandgefährlichkeit Privatleuten verboten, aber da kümmert sich - zu Recht - kein Schwein drum. Es gibt genügend Privatleute, die Sammlungen von Nitrofilmen besitzen und, wenn sie tatsächlich einen verschollenen Film in ihrer Sammlung haben, natürlich finanzielle Forderungen stellen können - etwa an das Bundesarch…
  • Da gibt es natürlich auch die verschiedensten Möglichkeiten. In den meisten Fällen waren es bestimmt Kinobesitzer, die privat Kopien von Filmen gesammelt haben, die sie im Repertoire hatten und die ihnen gefallen haben. Albert Fidelius, dessen Sammlung den Grundstock der Stiftung Deutsche Kinemathek ausgemacht hat,http://www.deutsche-kinemathek.de/soll zum Beispiel an einen Teil seiner Filme bei Kriegsende gekommen sein. In Berlin-Babelsberg, Tempelhof und Köpenick befanden sich damals die Anla…
  • Hat jemand zufällig die Ausstrahlung des Dokumentarfilms "Der Filmsammler" vorgestern nacht im NDR gesehen? Auf der Homepage heißt es dazu: (Quote)Interessant klingt, dass auch verschiedene bislang verschollene Filme davor sein sollen (von vor 1945)?Weiß jemand genaueres?
  • (Quote from Conrad)Im ersten Moment hab ich mich gefragt, ob Deine Frage ernstgemeint ist, da Du Dich ja sehr intensiv mit der früheren deutschen Filmgeschichte befasst hast. Aber vielleicht ist diese Frage ja auch bei Spezialisten gar nicht so präsent wie sie eigentlich sein sollte? - Natürlich sind Unmengen von Filmen zerstört worden. Nichts hat der Filmüberlieferung in Deutschland so geschadet wie der Zweite Weltkrieg. Vor allem Unikate sind extrem dezimiert worden, desweiteren kostbare Nega…
  • (Quote from Conrad)Du redest jetzt nur von Spielfilmen, nicht wahr? Kann ich Dir nicht sagen, weil ich mich mit Spielfilmen nicht beschäftigt habe. Nach meinem Eindruck sind die meisten Spielfilme der 30er/40er Jahre, zumindest die Langfilme, die auch ausgewertet wurden, überliefert. Bei Kurzfilmen und Produktionen, die unter Verschluss gehalten wurden, sieht das anders aus - ein Beispiel wäre hier Der 5. Juni, der 1942 verboten wurde und nur nochj fragmentarisch erhalten ist: http://www.filmpo…