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  • Nachdem hier in diesem Thema Über was wundert ihr euch gerade? schon ein paar Mal etwas über alte Briefe geschrieben habe, möchte ich hier nun ein Sammelthema eröffnen, da ich sicher ab und zu noch Fragen / Bermerkungen zu alten Briefen habe bzw. manche von Euch ggf. auch mal alte Dokumente entdecken und darüber was berichten möchten. Hier ein Zitat aus dem anderen Thema (Quote) Das zeigt, wie spannend so etwas sein kann. Gerade liegt vor mir auch ein Brief vom 20. Juni 1919, also 8 Tage bevor …
  • Soweit ich weiss gab es Seeblockaden usw. Durch den Krieg gab es sowieso schon sehr viele Hungertote in Deutschland und hätte man das Diktat nicht unterschrieben, wäre das so weiter gegangen. Ja ich finde diese Einzelansichten auch bemerkenswert. Gerade bei den Briefen im 2. Weltkrieg ist mir bisher auch sehr deutlich aufgefallen, dass die Leute, von denen ich Briefe habe, stets auf Frieden hoffen. In der heutigen Geschichtsschreibung wird das gerne so dargestellt, als wäre das gesamte Volk kri…
  • Das stimmt, gerade Feldpostbriefe gehen bei ebay zu stolzen Preisen raus. Auch die Inhalte der Briefe sind zu 75% belanglos. Aber dann gibt es genug kleine Sätze mit zeithistorischen Bezug. Ab und zu sind das sogar ganze Briefe mit solchen Bezügen. Diese Dokumente sind dann besonders interessant. Für mich haben Briefe von Auswanderern bis in die 50er/60er Jahre (umso älter umso besser natürlich) besonders spannend. Ich finde die Thematik sehr interessant und interessiere mich sehr für die Leben…
  • Ja, einerseits sind es ja Unikate. Von daher sollte es, solang man die Namen unkenntlich macht (damit man die ursprünglichen Verfassernicht zurückführen kann, keine Probleme geben...? Wie da die genaue Rechtslage ist, weiss ich aber nicht. Im Grunde ist Rechteinhaber weiterhin der Verfasser und seine Erben (mit dem Erwerb eines Briefes erwerbe ich ja nicht die Rechte der Texte..?), andererseits werden Texte doch nach einer bestimmten Zeit rechtefrei. Oder ist das nur bei veröffentlichten bzw. fü…
  • In einem Brief von 1944 schreibt jemand, der in der Marinekriegsschule in Mürwig (später knapp einen Monat Lang der Sitz von Dönitz, als neues Staatsoberhauptes des Reiches) als Schüler tätig war, dass er in den nächsten Tagen "Die Feuerzangenbowle" zu sehen bekommt. Mal schauen, ob in den späteren Briefe nochmal drauf eingegangen wird
  • Die Brief-Recherche erweist sich als sehr spannend. Neben vielen zeitgenössischen Aussagen der damaligen Zeit habe ich offenbar einige Briefe, die ein junger Mann, offensichtlich eine Art Heiratsschwindler (?), von seinen Frauen bekommen hat. Auch von ihm habe ich ein paar Briefe vorliegen. Es sind alles sehr übertriebene Texte und es läuft oft darauf hinaus, dass seine Eltern nicht erlauben, mit dem jeweiligen Fräulein zusammenkommen zu dürfen und erst ein paar Mille (Tausend) Reichsmark sehen …
  • Aus den frühen 30er Jahren. Der Herr hat mit vielen jungen Damen geschrieben. Eine war auch offensichtlic besseren Hause und hat ihn ordentlich zappeln lassen (der Briefverkehr lief lediglich über eine Angestellte der Dame, da diese erst noch Abstand wahren wollte). Es sind mehrere empörte Briefe dabei. Ein Fräulein beschimpft ihn sehr arg und verlangt ihre 20 Reichsmark zurück die sie ihm geliehe hat. Später bezieht sich der Groll nur noch auf seine Eltern. Ich denke dass er diese aus taktische…
  • Ich lese in den letzten Tagen zahlreiche Briefe an eine Münchnerin die Scheinbar in Frankreich bei einem Bauprojekt in den Jahren 1942 und 1943 stationiert war. Aus der Heimat bekommt sie zahlreiche Briefe mit Schilderungen über die Bombenangriffe. Zum Teil mit Zeitangaben. Und vielen Schilderungen, wie es den Leuten erging. Da sind wertvolle Aussagen mit dabei. Aktuell mache ich mit in einem Dokument Stichpunkte davon. Ich habe vor dann mal die Erlebnisse bzgl. München zusammenzufassen. Intere…
  • Ja das ist wirklich ein spannendes Themengebiet. Oftmals aber sehr antrengend, weil die Handschriften gerne undeutlich sind. Außerdem liest man manchmal 10-20 Briefe langn nur banalaes. Aber dann mehrere Briefe hinterereinander in jeder Zeile hochinteressante Aussagen. Ich versuch stichwortmässig mitzuschreiben und ganz besondere Aussagen als Zitat direkt abzutippen. Ich finde das Themengebiet äußerst spannend, weil man hier wirklich authentische Zeitgeschichte zu Lesen bekommt. Außerdem sind d…
  • Auf Dauer ist das alles geplant. Nur würde das aktuell zuviel Zeit kosten. Ich bin froh wenn ich einigermaßen hinter her komme mit der Auswertung. Erster Schritt ist erstmal die Briefe zu katalogisieren mit Stichworten und so in Ordner abzulegen, dass ich sie innerhalb von 1-2 Minuten finde, sobald ich einen bestimmten Brief brauche. Solche Vorhaben wie die von Herrn Kempowski finde ich toll. Mal schauen was sich aus meinem Projekt so entwickelt.
  • Hier mal eine verkleinerte Ansicht meiner Briefe-Datei, dass man sieht wie genau ich das dokumentiere. Ich habe mittlerweile über 600 zeilen Voll. Davon ist jede Zeile ein Brief (+ Namensverzeichnis der oft vorkommenden Schreiber, Konvolut-Auflistung - damit man auch nachvollziehen kann welcher Brief aus welcher Quelle stammt). Ich glaube wenn man da dran bleibt hat man ruck zuck einige tausend Briefe archiviert. Ich kann dann durch die Suchfunktion und den Stichworten sehr schnell das finden, …
  • Und hier noch ein Zitat zum Thema Bombenterror: (Quote) Ich hab den Text 1:1 abgeschrieben. Fehler und fehlende Satzzeichen sind also unverfälscht übernommen. Ein Wort konnte ich nicht entziffern. Tippfehler meinerseits könnten vorgekommen sein. Im Selben Brief wird die Invaion (D-Day) angesprochen, weil die Empfängerin des Briefe scheinbar bis kurz vor der Invasion an der Französischen Nordküste weilte.
  • Ich hab ein kleines Projekt gestartet, um solche Zitate gut gebündelt zusammenfassen zu können: http://geschriebene-geschichte.de Von daher bitte nicht böse sein, wenn ich manche Zitate hier wieder entferne, damit es zu keinen Dopplungen kommt.
  • Hier habe ich einen herrlichen zeitgenössischen Fund abgetippt: http://geschriebene-geschichte.de/1871-1913/wunschzettel.htm
  • Dann war der Knabe einerseits sehr auf dem neusten Stand - andererseits kann man das Dokument dann besser einordnen, nämlich in die Zeit von Oktober bis Dezember 1911. Jedoch muss man auch sagen, dass sowas für die damalige Jugend... sagen wir mal... wie ein sportliches Ereignis war, weil Krieg in der Regel noch nicht so angesehen wurde wie heute. Von daher kann man das objektiv betrachtet nachvollziehen, dass der Junge da sehr scharf drauf war. In Deutschland herrsche schließlich seit 1871 Frie…
  • Glückwunsch zum 8000. Beitrag! Ich denke aber dass diese Ereignisse für die breite Masse trotzdem "weit weg" waren und von daher nicht mit einem "richtigen" krieg wie der gegen Frankreich zu vergleichen war. Mal ganz davon abgesehen, dass die Verluste in Afrika nicht sonderlich groß bzw. grausam waren, man das Ganze also nicht gerade in den falschen bzw. richtigen Hals bekommen hat.
  • Wirklich faszinierend, solche zeitgenössischen Texte. Ich glaube es gibt heute kaum ein besseres Zeugnis der Zeit, wenn man die Gefühlswelt und die Intentionen der Menschen von damals nachvollziehen möchte. Hier ein sehr interessanter Text eines deutschen Funkers, der im Jahr 1942 seinen Eltern beschreibt, wie er in Russland untergebracht ist: http://geschriebene-geschichte…45/1939-1945-russland.htm
  • Respekt! Tolle Recherchearbeit. So kann man sich ein tolles Bild machen. Aber wie kommst Du von den deutschen Bezeichnungen auf die russischen? Einfach nach Gefühl abgeleitet?
  • Ich habe Deine Markierungen mal auf der Seite über dem Text erwähnt. Ich hoffe die Namensnennung ist in Deinem Sinne, ansonsten gib einfach Bescheid in welcher Form ich das abändern soll. Wie findet Ihr eigentlich die Grafiken, die der Seite optisch in meinen Augen sehr aufwerten?
  • Sehr gerne. Im Thema "Über was freut Ihr Euch gerade" habe ich ja schonmal ein handgeschriebenes Buch angesprochen, bei dem nicht klar war, aus welchem Jahr es stammt. Es scheint wohl definitiv aus dem 19. Jahrhundert zu sein, weil dieses Jahrhundert angesprochen wird (nicht rückblickend). Worte wie Ya statt Ja oder Theil statt Teil deuten ebenfalls darauf hin. Auf www.geschriebene-geschichte.de gibt es übrigens seit heute einen interessanten Text von einem Propaganda-Flugblatt.