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  • Nachdem ich seit Jahren für das Wort Taschentelefon oder auch Mobiltelefon statt Handy kämpfe, habe ich nun ein weiteres schönes Wort in einer alten Werbeanzeige entdeckt: Unsichtbare Augengläser Finde ich viel schöner als Kontaktlinsten Genauso wie Klapprechner für Laptop, Bildschirmfoto für Screenshot oder auch allgemeine schöne Worte wie Fernsprecher oder Dauerlauf (statt Jogging). Einkaufen statt "Shoppen". Kleidung statt Anziehsachen (wie es heute von gewissen Schichten gerne genannt wird)…
  • Ja das Wort ist mir auch sehr ans Herz gewachsen. Ganz gegen Anglizismen bin ich ja auch nicht. Die Gallizismen aus der Napolionischen Zeit finde ich ja auch sehr liebenswert und haben unsere Sprache auch bereichert. Nur muss manaufpassen dass es keine Überhand nimmt und dass man eben wunderschöne Wörter aus unserer Sprache nicht ganz verdrängt. Der Anglizismus im 50er Jahre Rock'n'Roll-Schlager nach dem Motto "Oh Little Girl ich liebe Dich!" finde ich z.B. auch sehr niedlich und passend.
  • Ja, "Song" ist auch so ein Wort, das ich nicht mag, da es zu oft eingesetzt wird. Ein englisches Wort, was ich in Ordnung finde, weil es auch schon lange etabliert ist. Pullover. Eine deutsche Alternative die angenehm zu formulieren ist, ist da schwer zu finden. Lange Oberbekleidung?
  • Hehe, freut mich, dass ich einen neuen "Fan" für dieses Wort gefunden habe. Ich stimme Claudia auch voll zu, im Grunde haben wir da die Selbe Intention. Also dass es in Ordnung ist, wenn englische Wörter vorkommen, sie nur keine Überhand nehmen sollten, was lieder immer mehr in diese Richtung geht. Deswegen sehe ich Wortnutzungen wie "Taschentelefon" und "Unsichtbare Augengläser" eher als Rebbelion an und als Möglichkeit, die Leute auf das Thema aufmerksam zu machen. Denn wenn ich das Wort Tasc…
  • Kann Dir soweit recht geben. Als Alternative für "live" gibt es das schöne Wort Direktübertragung
  • (Quote from Deutsche_Farben) Kommen die französischen Begriffe nicht in erster Linie aus der napolionischen Zeit, also um 1806 und nicht aus den "Niederlagen" gegen Frankreich in den Jahren 1870/71 und 1940? Ich denke die wenigsten würden wollen, dass so etwas gesetzlich vorgeschrieben wird. Fakt ist, dass ich die deutsche Sprache mit all ihren Eigenheiten und auch Einflüssen sehr liebe, auch wenn ich niemals behaupten würde, sie perfekt zu beherrschen und auch der letzte bin, der gar keine fre…
  • Ich finde Worte wie Gemütlichkeit bzw. Gemüt toll. Kann Dir von daher nur zustimmen. Oder auch Worte mit alten Ursprüngen wie Buchstabe oder unzählige geflügelte Worte.
  • (Quote from jh) Oder Halstuch für Kravatte
  • Aber gerade Taschenbuch ist weiterhin ein geläufiger begriff, genau wie bei den Meisten noch Dauerlauf, Mobiltelefon oder Rechner (für PC). Von daher würde ich diese Begriffe immer favorisieren. Und bei den nicht mehr so geläufigen Begriffen: Wie gesagt, ich bin gerne Nonkonform und trete gerne Dinge los. Auch wenn ich Worte nicht etablieren kann: Wenn ich sie benutze trage ich meinen Teil dazu bei, dass sie nicht aussterben. Und gerade in ironischer Form oder als Alterantiven z.B. Texten oder …
  • Wobei - mit Ausnahme von einigen etablierten Worte - sich das Französische auch immer mehr verabschiedet. Von meiner Großmutter kenne ich einige Begriffe, die keiner heute mehr verwendet - nur ich manchmal weil es so schöne Begriffe sind. Mein Französisch ist leider unter aller Sau (hatte nur ein paar Stunden in einem Kurs Französisch - was mir aber übrigens viel Spaß machte), deswegen schreibe ich sie mal hin, wie ich sie Ausspreche Für Gehsteig/Gehweg z.B. Trotoa oder für einen Sessel das Wort…
  • Bei Deinem Beitrag musste ich ein wenig an ein Gedicht denken, dass ich vor fast 7 Jahren geschrieben habe: http://sebastiankuboth.de/autor/gedichte.html
  • Nicht ganz
  • Ui das freut mich. Ja, das mit Wilhelm Busch hat auch schonmal jemand anderes gesagt. Liegt vielleicht einerseits daran, weil Max und Moritz genannt wird, andererseits weil das von der Sprache und von der Art her ein wenig in die Richtung geht. Von daher würde ich sagen, dass mich da wohl Busch und Hoffmann inspiriert haben. Aber das sind ja auch eine der wichtigsten Vertreter, was die Autoren von alten "Kinder"büchern angeht.
  • IM ZDF bei Peter Hahne wird das Thema gerade besprochen. Zu Gastsind ist u.a. Bastian Sick. Dort wurde gerade auch Philipp von Zesen angesprochen, der im 17. Jahrhundert deutsche Wörte erfand, die heute ganz normal sind: http://de.wikipedia.org/wiki/Philipp_von_Zesen (Quote) Dabei gefällt mir von den nicht angenommenen Wörtern "Lotterbett" für Sofa besonders schön
  • Neben Revue wurde am Samstag bei "Wetten, dass..?" zweimal der Begriff "Schau" statt "Show" verwendet, was ich sehr begrüßenswert finde
  • Durch einen alten Brief, von den wir es erst hatten, bin ich auf das schöne Wort "Backfisch" gestoßen, als Alternative zu "Teenager". Gefällt mir sehr
  • Phoenix zeigt gerade einige Beiträge zu dem Thema. Hier noch eine schöne Wortalternative: Scanner = Lichtabtaster
  • Stimmt, das ist ja eigentlich schon recht geläufig
  • Ich habe mir heute mal was von "Subway" gegönnt und habe bewusst Steak mit Käse ("Steak & Cheese") und Süße Zwiebelsoße ("Sweet Onion") als Beilage gewünscht. Die Bedienung hat es verstanden, was mich gefreut hat
  • Das nenne ich mal ne provokante Aktion. Wobei ich es sehr interessant finde, dass bis ins frühe 20. Jahrhundert das Wort "Billet" gebräuchlich war.