TKKG Junior - Folge 1: Auf frischer Tat ertappt

Eine Einbruchserie hält die Millionenstadt in Atem. Die Zielobjekte sind jedes Mal Häuser im teuren Villenviertel. Die Polizei tappt völlig im Dunkeln. Es gibt nicht die geringste Spur von den Tätern. Als Karl durch Zufall Zeuge einer geheimen Unterhaltung wird, kommen TKKG den Dieben auf die Spur...


Als Kassettenkind der 80er, das mit dem Original aufgewachsen ist, fällt es schwer, den Ableger von TKKG für die Jüngeren zu bewerten. Zu sehr vermisse ich den schmissigen Titelsong „TKKG, die Profis in spe“, die vielen Vorurteile, die der literarische Vater Stefan Wolf eingebaut hat, das politisch völlig unkorrekte Verhalten Tims, der alles verprügelt hat, das nicht bei drei auf dem Baum war.

Stattdessen gibt es jetzt den TKKG-Rap, einen geheimen Treffpunkt im Garten von Gabys Eltern (Momentchen, seit wann haben die Glockners, die doch eigentlich in der Stadt wohnen, einen Garten?) und einen Klößchen, der auf dem Cover rank und schlank dargestellt ist. Der Einsatz von Smartphones und Co fehlt natürlich auch nicht.

Setzt man die Nostalgie-Brille ab, muss man allerdings konstatieren, dass die Geschichte überzeugt und eine kleine Verbeugung zur ersten Folge des Originals „Die Jagd nach den Millionendieben“ ist. Auch die Sprecher leisten überzeugende Arbeit. Und mit Kerstin Draeger als Karl Viersteins Mutter (die plötzlich noch zwei weitere Söhne hat) ist immerhin ein Europa-Urgeistein mit an Bord.

Vielleicht werden die Abenteuer um TKKG nun unheimlicher und spannender, wenn sich „TKKG junior“ an die Kleineren richtet.


Wertung: 7 von 10 Punkten

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