Die drei Fragezeichen - O du finstere

Für Tante Mathilda erfüllt sich ein lang gehegter Wunsch: Gemeinsam mit Onkel Titus, Justus, Peter und Bob will sie Weihnachten in einer verschneiten Berghütte feiern. Die besinnliche Stimmung wird schnell getrübt, als eine gehörnte Schreckgestalt in die Idylle hereinbricht. Doch auch unheimliche Vorfälle und Drohbotschaften halten die drei ??? nicht davon ab, diesem Rätsel auf den Grund zu gehen. Ein Weihnachtsfall in 24 Kapiteln.
Während ich bei dem „richtigen“ Adventskalender der drei ??? das Gefühlt nicht loswerde, ich habe viel zu viel Geld für viel zu viel nutzloses Plastik ausgegeben, bietet das Hörspiel-Pendant für weniger Mäuse satte drei CDs (alternativ auch auf Vinyl und MC) mit einer Menge Futter für die Ohren – eine feine Sache!


Das winterliche Abenteuer fair zu bewerten, fällt schwer. Die Geschichte ist schließlich so angelegt, dass man ab dem ersten Dezember jeden Tag eines der 24 Kapitel anhört, um sich die Wartezeit bis Heiligabend zu versüßen. Dann fallen die Längen in der Story und die wenigen Szenenwechsel in der Mitte der Geschichte wohl weniger auf – wie es der Falle ist, wenn man sich das Hörspiel in einem Rutsch reinzieht.


Schade ist, dass recht wenig bekannte Sprecher am Start sind – immerhin gibt es ein Wiederhören mit Europa-Urgestein Fabian Harloff, der ein heimeliges Gefühl beschert.


Doch genug gemeckert, im Wesentlichen macht „O du finstere“ eine Menge Spaß und bietet eine gelungene Alternative zum üblichen Weihnachts-Kitsch!


Wertung: 7 von 10 Punkten

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    Comments 1

    • Ein bißchen Agatha Christie, ein bißchen Rober Arthur ergibt eine ganz tolle klassische Krimi-Mischung, wie sie die drei Fragezeichen nur noch selten bieten! Die Folge ist streckenweise vielleicht etwas betulich, aber echt was für Nostalgiker!