Fünf Freunde - Folge 134: ...und die verdächtige Ölfirma

Ein Ölfirma sucht vor der Küste nach Erdöl und die Kirriner Bürger hoffen auf Gewinnbeteiligung. Während Umweltaktivisten gegen die riskanten Bohrungen protestieren, leisten die Fünf Freunde ihren Beitrag zum Umweltschutz mit einem Recyclingprojekt. Als eine kleine Öllache für Aufregung sorgt, verhindert der beherzte Einsatz der Freunde weitere Schäden. Doch dann geschehen seltsame Dinge und Julian und George geraten in ernsthafte Gefahr.


Wenn unsere Freunde nicht gerade den x-ten Geheimgang entdecken (Kirrins Boden und Höhlenlandschaft müssten eigentlich so löchrig sein wie ein Schweizer Käse) oder irgendwelchen Schmugglerbanden hinterherspionieren, dann retten sie die Umwelt. Im 135. Abenteuer mit dem sperrigen Titel „und die verdächtige Ölfirma“ wird sich in bester Greta Thunberg-Manier für die Erhaltung der Natur eingesetzt. Schade, dass einmal mehr die Schwarz-Weiß-Schablone angesetzt wurde: Die Fiesen sind oberfies und handeln nur aus Profitgier. Julian, Dick, Anne und George geben die Moralapostel mit Heiligenschein. Aber damit bleibt das Autorenteam immerhin dem klischeebeladenen Grundmotiv Enid Blytons treu.


Nicht viel Neues in Kirrin - hatten wir alles schon... und das besser als dieses Mal. Immerhin überzeugt die gewohnt liebevoll-behäbige Hörspielregie von Heikedine Körting.


Wertung: 6 von 10 Punkten
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