Posts by Moonbeam28

    da ich mich im Internet umfassend informiert habe

    Ich würde im Zweifelsfall eher meinem Arzt (Kardiologen) glauben, Dass er etwas ungehalten/ungeduldig reagiert hat, kann ich menschlich sogar verstehen ("Ich habe im Internet gelesen, dass..." - damit muss ich mich in meinem Job auch auseinandersetzen, wenn auch nicht als Ärztin).


    Zweitmeinung von einem weiteren Kardiologen einholen. Würde ich bei jedem chirurgischen Eingriff machen.

    Ich glaube, mein Buch ist soweit dass ich es meinem Lektor/Publizisten schicken kann. Was jetzt noch fehlt, das fehlt eben (*Ommmmmmm*). Vielleicht noch eine Woche auf die Antworten verschiedener Archive warten, die noch ausstehen. Dann geht's los.


    Nächster Schritt: die Fotos.


    Es ist Januar, es geht in jeder Hinsicht aufwärts.

    Im Moment würde ich gerne drei Wochen allein in einer Hütte verbringen um von morgens bis abends arbeiten zu können. Ohne jedwede Unterbrechung. Irgendwann aufstehen (nicht zu spät, weil ich es hasse, wenn ich zu lange schlafe und die Tage dann so kurz sind) und dann bis spät in die Nacht (so 2-3 Uhr) arbeiten. Dann könnte ich mit diesem Projekt tatsächlich auch mal fertig sein! Idealerweise wären die Tage schön - aber nicht ZU schön! - und die Umgebung interessant genug für einen täglichen Spaziergang (zur Thrombose-Vorbeugung wenn man 17 Stunden am Tag am Schreibtisch sitzt!!).


    Natürlich sieht ein idealer Tag unter anderen Umständen ganz anders aus: aufwachen in einer meiner Lieblingsstädte, ein Sight-seeing Spaziergang unterbrochen von einem kleinen entspannten Mittagesssen, vielleicht ein paar Stunden ungestört in einem Archiv, abends ein Konzert und/oder Nachtspaziergang. Viel Leute-Beobachten. Wahlweise ein Tag in der Natur an einem wirklich atemberaubenden Ort.


    Aber im Moment: ungestört Arbeiten von früh bis spät.


    (Arbeiten ist nicht immer das, wofür man bezahlt wird. Im Moment ist für mich die bezahlte Arbeit eher eine lästige Unterbrechung meiner eigentlichen Berufung! ;-))

    Die Drei von der Tankstelle ist so ein Film für mich. Oder auch Drei Männer im Schnee.


    Die Zürcher Verlobung würde ich gern mal wieder anschauen, der hat auch sehr viel Charme. Ich glaube, das ist es :-)


    Die Fledermaus (mit Willy Fritsch und Johannes Heesters) habe ich mir auch kurz hintereinander zweimal angesehen, und es wird bestimmt nicht das letzte Mal bleiben. Trotz einiger Schwächen (Willy Fritsch als notgeiler Gefängnisdfirektor, eine der krassesten Fehlbesetzungen die mir einfallen - trotzdem ist er natürlich wie immer eine Freude für die Augen ;-)) finde ich den Film unglaublich witzig.


    Oh Mann, jetzt habe ich meine Nummer Eins vergessen: Wiener Blut! Den könnte ich mir glatt täglich ansehen.

    Die Sprache wird heutzutage aber durch political Correctness von oben herab autoritär geändert, und nicht auf natürliche Weise. Das ist der springende Punkt. Und gewöhnen werd ich mich da nie dran. Ich werde meine Sprache, so wie ich sie gelernt habe, nicht ändern, nur weil jemand anders (Fernsehen, Medien, Politiker) das sagen.


    Hast Du Belege für Deine Überzeugung dass Sprache sich vor dem 21. Jahrhundert nur auf "natürliche Weise" verändert hat (YouTube Videos zählen nicht)? Also irgendwas sprachwissenschaftlich Fundiertes oder so.


    Im übrigen musst Du Deine Sprache ja gar nicht ändern. Du kannst tatsächlich ohne Konsequenzen als Privatperson weiterhin reden wie Du willst. Im beruflichen Bereich wird möglicherweise erwartet, sich an neue Sprachgewohnheiten anzupassen, aber meiner Erfahrung nach regen sich sehr viele Leute über das Gendern auf, die es gar nicht betrifft. Die wenigsten, die wegen des Themas Schnappatmung kriegen, müssen tatsächlich von Berufs wegen "gendern". und allen anderen kann es tatsächlich egal sein, denn es wird nach wie vor niemand gezwungen zu gendern (oder die neue Rechtschreibung zu nutzen, oder nicht mehr "Neger" zu sagen oder oder oder). Du könntest sogar, wenn Du das wolltest, reden und schreiben wie vor 100 Jahren. Und das hätte genau KEINE Konsequenzen, außer dass Deine Gesprächspartner Dich nicht verstehen oder wahlweise für exzentrisch oder bekloppt halten. In manchen Fällen könntest Du Dich möglicherweise unbeliebt machen.


    Ich verstehe nicht, warum es für Menschen so wichtig ist Sprache zu benutzen, die von anderen als ausgrenzend oder verletzend empfunden werden kann. Ist es wirklich so wichtig, unbedingt "Zigeunerschnitzel" sagen zu dürfen? Im übrigen steht auch DAS im privaten Bereich jedem weiterhin frei. Genauso wie nicht zu gendern.

    Und wenn man allgemeine Formen nutzt, aber präzesieren möchte, um welches geschlecht es geht, kann man ja sagen/schreiben "männlicher Erzieher" oder "weiblicher Bauarbeiter".


    Das ist die einfachste und sinnvollste Lösung.


    Wobei am Ende es jeder so handhaben kann wie er mag, soweit es eben nicht aufgezwungen wird. Und das findet in Unis, Schulen und im öffentlich-rechtlichen Rundfunk statt.

    Oder man könnte schreiben/sagen: "Kundinnen und Kunden", "Bauarbeiter und Bauarbeiterinnen". Sprachlich angenehmer, aber genauso ausgrenzend, weil binär denkend.


    Zu der letzten zitierten Zeile:

    Du bist doch libertär/liberal, oder? Glaubst an die freie Wahl mit allen Konsequenzen. Es wird ja keiner gezwungen, an einer dieser Institutionen zu arbeiten.

    Im übrigen habe ich neulich ein Interview mit Petra Gerster gehört, die betonte, dass im ZDF nur auf freiwilliger Basis gegendert wird. Die Menschen die ich kenne, die gendern, tun es aus Überzeugung. Die Anderen gendern eben nicht und keinem passiert was Schlimmes. Überaschung!!


    Mich persönlich stört das Gendern nicht. In beruflichen emails "Guten Morgen/Tag" statt "Sehr geehrte Damen und Herren" zu schreiben empfinde ich nicht als Zumutung. Betrifft mich auch nur dreimal im Jahr.


    Es ist, wie Petra Gerster in diesem Interview sagte, Gewöhnungssache, und wenn man es mal ausprobiert, stellt man fest dass es gar nicht so schlimm ist.


    Man kann nicht darauf bestehen, dass Sprache sich nie verändern darf. Oder besser gesagt, können kann man schon, aber dann muss man mit den Konsequenzen leben. Ich schlage vor, als Selbstversuch in Unterhaltungen statt dem Wort "Frau" die Wörter "Weib" oder "Dirne" zu benutzen. Im Sinne der Sprachpflege natürlich! Sprache hat sich schon immer verändert, und garantiert gab es auch immer Widerstände.

    Ich kann dir diese Frage sehr gerne beantworten. Ich habe die Krankheit in der Tat anfangs ausschließlich unter dem Freiheitsaspekt gesehen. Und diesen Freiheitsaspekt finde ich auch immer noch sehr wichtig. Umfragen, die zeigen, dass man sich in Deutschland sehr schnell aus dem Bauch heraus "härtere" Maßnahmen wünscht, geschlossene Heime, Senioren- und Pflegeheime, in denen Menschen alleine sterben und Vergleichbares mehr finde ich immer noch einen Skandal aus verschiedenen Gründen, und das macht mir auch große Sorgen, was die Gefahren für die Demokratie in diesem Land angeht. Die Sehnsucht nach dem starken Mann in Deutschland, wie man ihn zeitweise in Söder sah, hat mir sehr zu denken gegeben. Die Vorstellung, ein Verwandter von mir sei einsam und allein im Pflegeheim gestorben, finde ich furchtbar und angsteinflößend.

    Danke, Austernprinzessin. Genauso so sah ich das im März/April 2020 auch, wobei es sich bei mir nicht komplett geändert hat. Die von Dir beschriebenen exzessiven Massnahmen (nach denen meinem Empfinden nach förmlich gebettelt wurde, übrigens zu Anfang auch von der AFD, Frau Weidel warf der Regierung vor nicht genug zum Schutz der Bevölkerung zu tun) finde ich noch immer teilweise überzogen (siehe auch abgesperrte Parkbänke, Spielplätze, Bolzplätze und Ausflugsziele für Familien, Polizei die Eltern von Rodelpisten verjagt, etc.). Und ja, das Verlangen nach einem "starken Mann" hat mich ebenso entsetzt wie die Vorgänge in Altenheimen. Ich finde auch jetzt noch die Absage aller Weihnachtsmärkte in BaWü überzogen und halte sie für Aktionismus ("wir müssen was tun damit uns hinterher nicht vorgeworfen wird wir hätten nichts getan"). Die Stimmung in der Bevölkerung war allerdings (mir unverständlicherweise) FÜR die Absage. Aber "das Volk" verlangte ja auch lautstark die Schließung der kostenlosen Testzentren ("Wah! Unsere Steuergelder! Waaah!!") - und als die Testpflicht wiederkam, hatten wir nicht genug (wie schon erwähnt, ich lebe ländlich, bei uns ist alles ein bisschen anders ;-)).


    NIchts davon hat aber auch nur das geringste mit meiner Einstellung zum Impfen zu tun.

    Wir feiern bei unserem örtlichen Italiener. Wird wahrscheinlich ziemlich ruhig und gesittet ablaufen, aber zumindest sind Menschen da.


    Ansonsten befasse ich mich heute mit der Urlaubs- und Recherchetrip-Planung fürs nächste Jahr, arbeite ein paar Stunden (bäh. Hätte eigentlich frei gehabt aber mein lieber Arbeitgeber machte mir einen Strich durch die Rechnung), büffle vielleicht noch ein bisschen meine Sprachen, und singe vor der "Party" beim Italiener beim Jahresabschlußgottesdienst mit dem Chor.


    Das mit der Knallerei sehe ich ähnlich wie Shairaptor. Ich fände Licht- oder Lasershows gut. Ohne Knallerei.

    Du schreibst, jeder sollte für dich selbst entscheiden können. Und jeder könne sich selbst schützen. Ich zeige nur auf, dass das eben nicht stimmt.


    Wenn du dich wirklich vor Covid-19 schützen willst, musst du dich zu Hause einschließen, entweder allein oder mit der Familie, und zwar ohne Kontakt zur Außenwelt. Nur dann ist die Ansteckung zu 100% vermeidbar.


    In einer abgeschwächten Form hatten wir das schon, es nannte sich Lockdown. Aber das will ja auch niemand. Wie soll man sich also selbst schützen können? Durch eigene Entscheidungen jedenfalls nicht.

    Genau so sieht das aus.