Posts by Lillian

    Das habe ich das erste Mal im Fernsehen gesehen als ich ungefähr acht Jahre alt war, und es hat mich damals wirklich Nerven und Tränen gekostet. Ich kannte die Andersen Vorlage, die ja ohnehin schon ziemlich grausam ist, aber hier wird das Ende auf dem Scheiterhaufen wirklich auf die Spitze getrieben und die Rettung erfolgt buchstäblich erst in allerletzter Minute. Das hat mich damals wirklich mitgenommen, und als ich mir vor ein paar Jahren die DVD geholt habe fand ich es immer noch ziemlich verstörend.

    Schöne Bearbeitung des Aschenputtel Märchens mit einigen unerwarteten Wendungen. Cinderella hat nicht nur eine gute Fee sondern bekommt auch noch Hilfe von ihren tierischen Freunden und, ohne es zu wissen, vom Prinzen. Ich fand das ganz gut umgesetzt, unter anderem weil sich die Serie Zeit nehmen kann einen genaueren Blick auf Cinderellas Stieffamilie zu werfen und die Stiefmutter und ihre Töchter, anders als im Disney Film oder in den meisten anderen Filmen, eben nicht nur boshaft und garstig sind.


    Eine DVD ist in Frankfreich erschienen, leider ohne Untertitel (weder französische noch deutsche), aber mann kann sich ganz gut einhören, außerdem ist das Märchen ja bekannt.

    Die japanische Zeichentrickserie wird jetzt in Amerika mit einer englischen Synchronisation auf DVD und BluRay in zwei Teilen veröffentlicht. Der este Teil ist bereits erschienen, der zweite kommt Ende. Wer sich also von der englischen Synchronisation nicht abhalten lassen will und über einen Regionalcode freien Player verfügt kann zuschlagen. Ich habe auf jeden Fall mal bestellt, der erste Teil ist auf dem Weg :).

    Ein fantastischer Film (im wahrsten Sinne des Wortes) und das sage ich nicht nur, weil Lillian Gish mit dabei ist.


    Ein extrem gelungener Genre Mix mit Einflüssen aus dem Film Noir und fantastischen Film, die letzte Einstellung mit Shelly Winters oder die Szene in der die Kinder sich vor ihrem Stiefvater auf die Flucht begeben, bleiben unvergessen.


    In wunderbaren schwarzweiß Bilder fotografiert und bis in die kleinsten Rollen mit einem tollen Schauspiel Ensemble besetzt. Robert Mitchum und Lillian Gish als Verkörperungen von Böse und Gut, aber beide dabei sehr "reale", sehr bodenständige Charaktere. Shelly Winters als überforderte, leicht zu beeinflussende Witwe eines Mörders und Mutter, die sich von den es gut meinenden Nachbarn in eine Ehe drängen lässt in der sie jeden eigenen Willen verliert. Das ganze Kleinstadtszenario mit der Leichtgläubigkeit gegenüber dem vermeintlichen "Mann Gottes" und der völligen Unfähigkeit aller Beteiligten (außer den Kindern) hinter die Fassade des Predigers zu sehen.


    Es ist jammerschade, dass Charles Laughton, der selbst ein wunderbarer Schauspieler war, nur bei diesem einen Film Regie geführt hat. Der Film fiel damals beim Publikum durch und wurde auch von den Kritikern nur gemischt rezensiert, den meisten war er wohl zu "künstlerisch". Das änderte sich laut Wikpedia erst in den 70er Jahren durch die wiederholten Ausstrahlungen im US Fernsehen.


    Es gibt nicht so viele Filme, die ich mir wirklich immer wieder ansehen kann, aber dieser gehört auf jeden Fall dazu.

    Ich mochte die Fortsetzungen beide nicht, ich fand sie schlecht gezeichnet Es ist halt doch ein Unterschied,ob man wie 1950 von Hand zeichnet oder ob das dann am Ende wie in den Fortsetzungen der Computer übernimmt. Außerdem fand ich die Filme auch von der Geschichte her nicht besonders interessant. Meiner Meinung nach tut sich Disney keinen Gefallen mit diesen schnell und schlecht produzierten Fortseztungen alter Klassiker, ist eben reine Geldmacherei.


    Ich sehe auch die Realverfilmungen ziemlich kritisch, Besonders kreativ ist das nicht, von der "Wokeness" mancher Verfilmungen gar nicht zu reden, aber die "Cinderella" Verfilmung und "Aladin" haben mir gefallen. Den ersten "Maleficent" Film fand ich im Kino in 3D auch nicht schlecht, aber zu Hause auf dem kleinen Bildschirm hat er mich nicht mehr gepackt. "Die Schöne und das Biest" fand ich ganz schlimm, bin aber auch auch überhaupt kein Emma Watson Fan.

    Ich bin ein großer "ZVAB" und "Booklooker" Fan, da habe ich schon so viele tolle Sachen zu halbwegs vernünftigen Preisen gefunden.

    Das Filmmuseum Frankfurt zeigt im August im Rahmen der Reihe "Internationale Stummfilmtage - Bonner Sommerkino" die folgenden Filme:



    FLICKAN I FRACK / The Girl in Tails

    SE 1926. R: Karin Swanström. D: Einar Axelsson, Magda Holm. 114 Min. 35mm. OmeU

    Musikbegleitung: Uwe Oberg



    ÚNOS BANKÉRE FUXE / Kidnapping of Fux the Banker

    CS 1923. R: Karel Anton. D: Augustin Berger, Anny Ondráková. 60 Min. 35mm. OmeU

    Vorfilm: LE RENDEZ-VOUS. FR 1913. Max Linder. D: Max Linder, Jeanne Bérangère. 13 Min. DCP. OmU

    Mit Musikbegleitung



    DAS WACHSFIGURENKABINETT :)

    DE 1924. R: Paul Leni. D: Emil Jannings, Conrad Veidt, Werner Krauß, Wilhelm Dieterle. 83 Min. DCP. EF m. dt. U

    Musik: Richard Siedhoff



    MIT DEM MOTORRAD ÜBER DIE WOLKEN

    AT 1926. R: Lothar Rübelt. Dokumentarfilm. 46 Min. DCP

    Vorfilm: HARMONIES DE PARIS

    FR 1928. R: Lucie Derain. Dokumentarfilm. 29 Min. 35mm. OmeU

    Mit Musikbegleitung



    THE SIGNAL TOWER

    USA 1924. R: Clarence Brown. D: Virginia Valli, Rockliffe Fellowes, Frankie Darro, Wallace Beery. 35mm. 84 Min. OF

    Musikbegleitung: Uwe Oberg


    Weitere Infos zu Datum, Uhrzeit und Örtlichkeit findet der geneigte Leser hier

    https://www.dff.film/kino/kino…onale-stummfilmtage-2021/

    Das ist zumindest teilweise eine gute Nachricht, der Film bleibt auf jeden Fall erhalten. Über die Zerstörung des Negativs braucht man kein Wort zu verlieren, das kann eigentlich nur Absicht gewesen zu sein, ansonsten wäre es bodenlose Dummheit.


    Was allerdings eine Veröffentlichung im Ausland angeht habe ich leise Zweifel, denn Stand jetzt sind sowohl "Immensee" als auch "Opfergang" im Ausland nicht erschienen. Aber wer weiß, vielleicht wird der Film ja doch in Deutschland veröffentlicht. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt.

    Es passt nicht 100%ig in diese Diskussion, aber ich hatte es in meinem letzten Beitrag erwähnt und poste es daher hier. In den USA sind vor kurzem "Immensee" und "Opfergang"/"The Great Sacrifice" auf BluRay veröffentlicht worden, wie es scheint sogar mit einem neuen Kommentar.


    Vielleicht bedeutet das wirklich, dass, wenn auch mit Verzögerung, "Die Goldene Stadt" dann irgendwann zumindest im Ausland veröffentlicht wird und auf diesem Weg den Weg zu uns findet. Bei "Paracelsus" scheint es ja auch so zu funktionieren, wenn auch leider nur als DVD und nicht als BluRay.

    Ich habe mir den Film auch gerade bestellt, leider kommt er voraussichtlich erst am nächsten Dienstag an. Muss ich bis dahin halt noch mal „Höllenfahrt nach Santa Fe“ anschauen. Der ist auch schön.:)

    Laura und Nellie, das war die perfekte Hassliebe. Die beiden konnten nicht miteinander, aber auch nicht ohne die andere. Ich habe die Serie auch immer gerne gesehen, aber in den letzten Jahren ist das so ein bisschen unter gegangen, jetzt habe ich wieder richtig Lust darauf.


    Ein bisschen schade ist nur, dass gerade für Melissa Gilbert die Rolle so prägend war, dass sie ihr eigentlich nie wirklich entkommen konnte, obwohl sie eine ziemlich gute Schauspielerin war (ja, klar, tatsächlich nicht Paula Wessely) aber schon ganz gut. Ich erinnere mich an einige Fernsehproduktionen mit ihr. Da hat sie mir meistens gut gefallen.

    Klappt per Mausklick alles. :) Danke für den Hinweis bzgl. Alice Faye. Da ich mir auch US-Filme im Original ansehe, interessiert mich die Schauspielerin ebenfalls.."You´ll never know" ist ein wunderschöner Titel, den ich schon lange kenne - diese Filmfassung war mir neu.

    Wenn Du besonders die Musik im Blick hast dann kann ich für den Einstieg die folgenden Filme empfehlen:


    Schwarzweiß Filme:


    "Alexanders Ragtime Band" (1938) erzählt die Geschichte eines Orchesters mit einem fantastischen Soundtrack von Irving Berlin Songs und als Interpreten neben Alice Faye noch Ethel Merman und ein wirklich tolles Orchester. Das war mein Einstieg :).


    "Rose of Washington Square" (1939), der Film basiert auf der Geschichte des Broadway Stars Fanny Brice (viel später war das auch die Basis für das Musical "Funny Girl" mit Barbra Streisand), gemischter Soundtrack, Alice Faye singt unter anderem "My Man" und "I never knew Heaven could speak", neben Alice Faye ist noch Al Jolson mit dabei.


    "Lillian Russell" (1940), ein typisches BioPic über die Sängerin Lillian Russel, die in den 1890ern in New York sehr erfolgreich war, es werden hauptsächlich Lieder gesungen mit denen Russell aufgetreten ist wie "Come Down Ma Evenin' Star" und "After the Ball", "Blue Lovebird" wurde extra für den Film geschrieben und war einer von Fayes größten Erfolgen.


    Farbfilme:


    "Weekend in Havanna" (1941), Liebesverwicklungenauf einem Kurztripp nach Kuba, gemischter Soundtrack, Carmen Miranda ist auch dabei


    "Hello Frisco Hello" (1943), es geht um die Karriere einer Sängerin und eins Impressarios im Vergnügungsviertel von San Francisco zu Anfang des 20. Jahrhunderts mit dem schon erwähnten "You'll never know", sehr schöner gemischter Soundtrack.

    Das ist eine Fangfrage, oder? Kommt auf die Oper oder das Musical an…


    Aber im Moment wohl eher Oper … andererseits, wenn irgendwo mal wieder „Der Vetter aus Dingsda“… ach nein, ist ja eine Operette, also dann bleiben wir für den Moment bei der Oper.


    Kaffeehaus oder Heurigenlokal?