Posts by E.W.Emo

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    Walter Koppel & Co. zeigt: "Die weiße Hölle vom Piz Palü." Der bekannte ergreifende Stummfilm von Dr. Frank und G. W. Pabst wurde meisterhaft nachsynchronisiert. Er führt das Publikum in die Geheimnisse der Bergwelt und zeigt das Walten der übernatürlichen Mächte mit ergreifender Tragik. Die Musik, von Dr. Becce, untermalt die Handlung in diskreter Form, das Spiel von Leni Rieferstahl und Gustav Dießl ist besonders hervozuheben. Der Film wurde stürmisch akklamiert.

    Uraufführung der Neufassung: 13. Dezember 1935

    Schon für den Stummfilm, aber besonders für den Tonfilm, wurden eigene Musiken und Schlager komponiert.
    Michael Jary war ein viel beschäftigter Komponist und Musikalischer Leiter bei Filmproduktionen. Viele seiner Filmmusiken und Schlager sind sehr eingängig. Wer genau hinhört, kann seine Lieder aber gleich in mehrfach hören. So komponierte er für der Film "Lauter Lügen" (1938) den gleichnamigen Tango. Dieser Tango ist im Folgejahr nochmals in "Paradies der Junggesellen" zu hören. Ein Musikalisches Thema aus "Kitty und die Weltkonferenz" (1939) brachte er 1948 als Schlager mit dem Titel "Ich bin heut' schlecht rasiert" heraus.


    Wer hat noch mehr herausgehört?

    Mir ist aufgefallen, dass in der Schluss-Szene des Films der Walzer "Das muss ein Stück vom Himmel sein" von W. R. Heymann gespielt wird. Heymann war Generalmusikdirektor der UFA, wurde 1933 aufgrund seiner jüdischen Abstammung entlassen und ging in die Emigration.

    Im Jahre 1970 machte sich der eigentlich renomierte Helmut Käutner an die Neuverfilmung der Feuerzangenbowle. Es war ein versuch auf den Zug der Lümmel von der ersten Bank-Filme aufzuspringen. Der Film kam am 18. September 1970 zur Uraufführung, und war kommerziell wohl zufriedenstellend.

    Der Film ist auch eigentlich nicht schlecht besetzt, jedoch kann er der Verfilmung von 1943 nicht annähernd das Wasser reichen, ihm fehlt alles was das Original ausmacht. Es fehlt ihm an Witz, Charme und Atmosphäre.


    Wer hat den den Film gesehen?

    Welches ist eigentlich die beste verfügbare Version des Super RTL-Videos? Ich habe den Film mittlerweile in verschiedenen Formaten und Größen vorliegen. Die Version mit der besten Bildqualität scheint m. E. diese von 2003 zu sein:


    Format : AVI

    Format/Info : Audio Video Interleave

    File size : 889 MiB

    Duration : 1 h 28 min

    Overall bit rate : 1 399 kb/s


    Video

    ID : 0

    Format : MPEG-4 Visual

    Format settings, Matrix : Default (H.263)

    Codec ID : DX50

    Codec ID/Hint : DivX 5

    Duration : 1 h 28 min

    Bit rate : 1 248 kb/s

    Width : 384 pixels

    Height : 284 pixels

    Display aspect ratio : 4:3

    Frame rate : 60.000 FPS

    Color space : YUV

    Chroma subsampling : 4:2:0

    Bit depth : 8 bits

    Scan type : Progressive

    Compression mode : Lossy

    Bits/(Pixel*Frame) : 0.191

    Stream size : 793 MiB (89%)

    Writing library : DivX 5.1.1 (Maupiti) (UTC 2003-11-19)

    Es heisst aber meiner Meinung schon "Ryt" in der Unterschrift. Da sind 2 Punkte über dem "y" und man könnte meinen es ist ein Kurrent "Riht" - aber das "i und h" (das "h" geht in der deutschen Schrift nach unten) sind das "y" - über das "y" hat man früher oft 2 Punkte gemacht. Aber das ist nur meine Einschätzung. Wenns von Frau Hauser ist, ist es auch sehr wahrscheinlich, dass es echt ist. Zumal Frau Ryt kein großer Star war, sodass es scih hier auch kaum gelohnt hätte Autogramme zu fälschen.

    Wikipedia sagt dazu: "Buchstabenfolge ij: Die Buchstabenfolge IJ, die beispielsweise im Niederländischen oder im Frühneuhochdeutschen vorkommt, wird bisweilen durch ein ÿ ersetzt, da dieses besonders in Handschriften oft genau gleich aussieht."


    https://de.wikipedia.org/wiki/%C5%B8

    Die Verfilmung von 1931 wird in einem Brief erwähnt, den ich vor einiger Zeit bereits katalogisiert habe. Interessant ist, dass er nicht sonderlich gut bei der Autorin des Briefes abgeschnitten hat. Sie scheint wohl das Theater dem Kino vorzuziehen. Ich frage mich nur wie sie auf die Aussage bzgl. Stummfilm kommt. Meinte sie das im Allgemeinen zum Thema Film oder wurden damals frühe deutsche Tonfilme teils noch Stumm aufgeführt?

    Das Fräulein hat noch den Stummfilm von 1926 gesehen. Ihr Brief ist vom 13. April 1931. Premiere hatte der Tonfilm am 22. Dezember 1931.

    Bereits am 28. Februar 1930 fand eine Vorführung des Films durch die Verleihfirma Leopold Hauck-Film im Haydn-Kino in Wien statt.

    Am 2. Mai 1930 war dann die Uraufführung unter dem Titel "Das Geständnis der Martha Lüders (Eine Dirne ist ermordet worden)". Im April 1932 lief der Film unter dem Titel "Beicht-Geheimnis oder: Eine Dirne ist ermordet worden"

    Wieviel kostet es einen alten Film im Fernsehen zu zeigen?


    Ich habe jetzt gehört, dass für eine Ausstrahlung im 3. Programm für Filme von Beta/Kirch Preise von über 6000 Euro pro Minute gezahlt werden müssen. Da ist es wohl kein Wunder, dass man keine alten Spielfilme mehr zeigt, und stattdessen lieber die X-te Wiederholung einer Eigenproduktion sendet.