Posts by E.W.Emo

    Wenn am nächsten Sonntag Landtagswahl in Thüringen wäre …


    Forsa-Umfrage im Auftrag von RTL, ntv vom 07.02.2020


    CDU 12 %; SPD 9 %; Grüne 7 %; FDP 4 %; Linke 37 %; AfD 24 %; Sonstige 7 %

    Na gut, dies ist nicht unbedingt der beste Hans Albers-Film, aber trotzdem finde ich es erstaunlich, dass er, wie beispielsweise Savoy-Hotel 217, nicht wiederveröffenlicht wurde, zumal die Murnau-Stiftung für beide Filme das Master-Material besitzt. Der Name Albers sollte doch so zugkräftig sein, dass sich ein paar DVD oder Blue Ray absetzten lassen.

    So, es gibt neue Zahlen:


    INSA, 6. Jannuar: CDU/CSU 29 %; SPD 13 %; GRÜNE 21,5 %; FDP 9 %; DIE LINKE 8,5 %; AfD 14 %; Sonstige 5 %


    Infratest dimap, 8. Jannuar: CDU/CSU 27 %; SPD 13 %; GRÜNE 23 %; FDP 9 %; DIE LINKE 8 %; AfD 14 %; Sonstige 6 %

    Das mir bislang völlig unbekannte Institut GMS (Gesellschaft für Markt- und Sozialforschung) hat heute die ersten Ergebnisse für das neue Jahr rausgehauen. Erhebungszeitraum 27.12.–02.01.


    CDU/CSU 28 %

    SPD 13 %

    GRÜNE 21 %

    FDP 9 %

    DIE LINKE 8 %

    AfD 14 %

    Sonstige 7 %

    Dresden.

    In das Handelsregister ist heute bei folgenden Aktengesellschaften (A.G.) und Gesellschaften mit beschränkter Haftung (G. m. b. H.): ...; Saxonia-Film, G.m.b.H., Blatt 15184; ... eingetragen worden: Von Amts wegen: Die Gesellschaft und die Firma werden gelöscht.


    Amtsgericht Dresden, Abt. III.,

    am 9. März 1927

    Dresden.

    Auf Grund von § 2 der Verordnung vom 21. Mai 1926 (...) sollen von Amts wegen im Handelsregister die folgenden auf den daneben genannten Blättern des Handelsregisters eingetragenden Aktiengesellschaften (A.G.) und Gesellschaften mit beschränkter Haftung (G. m. b. H.) gelöscht werden, als: ... ; Saxonia-Film, G.m.b.H., Blatt 15184; ... Zur Geltendmachung eines Widerspuchs wird eine am 15. Dezember 1926 ablaufende Frist gesetzt.


    Amtsgericht Dresden, Abt. III.,

    am 20. Oktober 1926

    Dresden.

    In das Handelsregister ist heute auf Blatt 15184, betr. die Gesellschaft Saxonia-Film, Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Dresden, eingetragen worden:

    Der Gesellschaftsvertrag vom 18. Oktober 1919 ist durch Beschluß der Gesellschafterversammlungen 1. vom 10. Dezember 1919 im § 2, 2. vom 17. Dezember 1919 durch Streichung des §10, 3. vom 19. Juli 1920 durch Streichung des § 9 und 4. durch Neufassung des § 6 geändert worden laut Notariatsprotokollen von den gleichen Tagen. Gegenstand des Unternehmens ist die Fabrikation, das Kopieren und Verleihen von Filmen, Ateliervermietung sowoe Beteiligung an gleichartigen Unternehmen und Geschäften aller Art in der Filmbranche. Das Stammkapital ist durch Beschluß der Gesellschafterversammlung vom 17. Dezember 1919 um zweihundertfünfzigtausend Mark, durch Beschluß der Gesellschafterversammlung vom 9. August 1920 um weitere einhundertachtzigtausend Mark laut Notariatsprotokollen von denselben Tagen erhöht worden und beträgt nunmehr vierhundertfünfzigtausend Mark.

    Die einhundertachtzigtausend Mark übernimmt die Gesellschafterin Freudenberg und gewährt diesen Betrag durch eine Sacheinlage, bestehend in der Uebereignung des Dekorationsfundus und des Büroinventars der früheren Rona-Film-Gesellschaft in Dresden um den gleich hoch angesetzten Wert an die Saxonia-Film-Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Laubegast.


    Amtsgericht Dresden, Abteilung III,

    den 25. April 1921.



    Gesellschafterin Freudenberg = Marie Else Gustave Freudenberg, geb. Naese

    Dresden.

    In das Handelsregister ist heute auf Blatt 15184 die Gesellschaft Saxonia-Film Gesellschaft mit beschränkter Haftung mit dem Sitze in Laubegast und weiter folgendes eingetragen worden: Der Gesellschaftsvertrag ist am 18. Oktober 1919 abgeschlossen worden. Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung und der Vertrieb von Filmen und die Vornahme aller damit im Zusammenhang stehenden Rechtsgeschäfte. Zur Erreichung dieses Zweckes pachtet die Gesellschaft von der Record-Film-Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Liquidation das in Laubegast, Hauptstraße 79, Uferstraße 33 gelegene Grundstück Blatt 105, 153 und 248 des Grundbuchs für Laubegast. Die Gesellschaft ist befugt, sich an ähnlichen Unternehmen zu beteiligen sowie deren Vertretung zu übernehmen. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt zwanzigtausend Mark.

    Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so darf jeder die Gesellschaft nur gemeinsam mit einem anderen Geschäftsführer oder einem Prokuristen vertreten. Zum Geschäftsführer bestellt ist der Oberstleutnant z. D. Albert von Funke in Dresden.


    Dresden, den 24. Oktober 1919.

    Das Amtsgericht, Abt. III.



    Uferstraße 33 = Laubegaster Ufer 33 (Villa Hartmann)

    Erkauft wird das Ganze jedoch durch einen, wenn mich meine Erinnerung nicht sehr trügt, häufig weitaus stärker beschädigten Print als zuvor. Da gibt es wirklich leider oft sehr stark sichtbare Beeinträchtigungen, unscharf-milchige Szenen, die berüchtigten 'Tramlines', undsoweiter, und zwar in weitaus stärkerem Maße als bei der auch schon einigermaßen mitgenommen aussehenden alten DVD-Version. Es ist sehr, sehr traurig, aber dennoch: vermutlich ist dies momentan dennoch die bestmögliche Version, denn bessere Kopien scheint es einfach nicht mehr zu geben.

    Ich habe den Film gesehen, und denke so dramatisch ist die Beeinträchtigung der Bildqualität doch nicht, bzw. die hohe Qualität des digitalen Materials gleicht m. E. die teilweisen Einschränkungen des original Filmmaterials wieder aus.

    Grita van Ryt, die dem Film im alternativen Titel den Namen gibt, ist garnicht genannt. Interessant ist, dass laut filmportal die Produktionsfirma Grita Film heisst. Auf dem Filmprogramm war ursprünglich "Saxonia Film GmbH Dresden Laubegast" aufgedruckt - wurde aber geschwärzt!


    Ich habe mal im Film-Almanach von 1923 und dem von 1924 nachgesehen, wo zahllose Filmschaffende und auch Produktionsfirmen mit Adressen genannt werden. Dort tauchen weder eine Grita van Ryt, noch eine Grita Film auf und auch keine Saxonia Film.

    Oktober 1922:

    Scheinbar machen alle Institute Weihnachtsferien, oder das ZDF fegt mit Helene Fischer, Florian Silbereisen und Hansi Hinterseer die Straßen so leer, dass es keine repräsentativen Werte gibt . . . ;)

    Es geht wieder aufwärts mit der SPD. Mit dem neuen Führungsduo legt die Partei in der Forsaumfrage nun wöchentlich einen Prozentpunkt zu und liegt jetzt schon bei 13%. Wenn das so weiter geht . . . ;)

    Quote

    Walter Koppel & Co. zeigt: "Die weiße Hölle vom Piz Palü." Der bekannte ergreifende Stummfilm von Dr. Frank und G. W. Pabst wurde meisterhaft nachsynchronisiert. Er führt das Publikum in die Geheimnisse der Bergwelt und zeigt das Walten der übernatürlichen Mächte mit ergreifender Tragik. Die Musik, von Dr. Becce, untermalt die Handlung in diskreter Form, das Spiel von Leni Rieferstahl und Gustav Dießl ist besonders hervozuheben. Der Film wurde stürmisch akklamiert.

    Uraufführung der Neufassung: 13. Dezember 1935

    Schon für den Stummfilm, aber besonders für den Tonfilm, wurden eigene Musiken und Schlager komponiert.
    Michael Jary war ein viel beschäftigter Komponist und Musikalischer Leiter bei Filmproduktionen. Viele seiner Filmmusiken und Schlager sind sehr eingängig. Wer genau hinhört, kann seine Lieder aber gleich in mehrfach hören. So komponierte er für der Film "Lauter Lügen" (1938) den gleichnamigen Tango. Dieser Tango ist im Folgejahr nochmals in "Paradies der Junggesellen" zu hören. Ein Musikalisches Thema aus "Kitty und die Weltkonferenz" (1939) brachte er 1948 als Schlager mit dem Titel "Ich bin heut' schlecht rasiert" heraus.


    Wer hat noch mehr herausgehört?

    Mir ist aufgefallen, dass in der Schluss-Szene des Films der Walzer "Das muss ein Stück vom Himmel sein" von W. R. Heymann gespielt wird. Heymann war Generalmusikdirektor der UFA, wurde 1933 aufgrund seiner jüdischen Abstammung entlassen und ging in die Emigration.

    Im Jahre 1970 machte sich der eigentlich renomierte Helmut Käutner an die Neuverfilmung der Feuerzangenbowle. Es war ein versuch auf den Zug der Lümmel von der ersten Bank-Filme aufzuspringen. Der Film kam am 18. September 1970 zur Uraufführung, und war kommerziell wohl zufriedenstellend.

    Der Film ist auch eigentlich nicht schlecht besetzt, jedoch kann er der Verfilmung von 1943 nicht annähernd das Wasser reichen, ihm fehlt alles was das Original ausmacht. Es fehlt ihm an Witz, Charme und Atmosphäre.


    Wer hat den den Film gesehen?