Posts by gubanov

    Interessant für Freunde der Lümmel- und Paukerfilme könnte sein, dass das Werkstattkino München zwei dieser Filme zum Monatswechsel August / September im Programm hat. Vom 29.8. bis 1.9. wird um 22.30 Uhr der Film "Unsere Pauker gehen in die Luft" aufgeführt, vom 2.9. bis 4.9. um die gleiche Uhrzeit "Pepe, der Paukerschreck". Das geneigte Publikum findet das Werkstattkino in der Fraunhoferstraße 9.

    Das ist in der Tat ein Glücksfall. Nicht selten kommt es bei Drehorten vor, dass man nur anhand von Details ausmachen kann, dass es sich um denselben Platz handelt, an dem in den 60er- oder 70er-Jahren Filmaufnahmen angefertigt wurden. Wir verdanken den Glücksfall der originalen Erhaltung wohl den ständig knappen Schulkassen, die große Umbauten nicht zulassen (weil ja auch das Kaifu und das Maxgym von außen nicht wesentlich anders aussehen als zu Lümmel-Zeiten). ;) Ich bedaure einzig, dass die kleine Mauer rechts neben dem Haupteingang (Bild 3) fehlt. Sie ist einem überbreiten Fußweg und, weiter rechts, einem verrosteten Metallgitterzaun gewichen.

    Der Schwager von Dr. Roland im zweiten Lümmelfilm heißt Wihelm Maria Tell, was vom Namen her nicht der Schreibart von Seitz entspricht, sondern eher wieder Herrn Alexander. Wie man in diversen Pressenotizen und auch im Netz (da diese Infos einfach übernommen wurden) sehen kann, wird Wilhelm Maria Tell und seine Frau jeweils als "Dr. Burki" betitelt. So hieß er also ursprünglich im Drehbuch bzw. in den Presseinformationen. Von daher kann man hier ebenfalls mit großer Sicherheit sagen, dass Peter Alexander auch diese Namensänderung eingebracht hat.


    Das dürfte in der Tat ein wahrscheinlicher Schluss sein. Auch auf der Lümmelbank ist Teeges Rolle mit Dr. Burki angegeben, weil die Cast- und Crew-Angaben seinerzeit von Joachim Kramp auf Basis der Filmunterlagen erstellt wurden. Bei Gelegenheit kann ich einen Hinweis in diese Richtung mit einbauen; allerdings würde ich "Zum Teufel mit der Penne" aus diesem Anlass zunächst gern einmal wieder sehen.


    Und noch etwas: Die Umfrage zum besten Lümmel-Titelsong ist beendet. Der Ausgang war bis zum Ende offen, da sehr knapp. Am Ende hat, soviel sei verraten, kein Außenseiter gewonnen: Ergebnisse der Umfrage.

    Du meinst die Entdeckung des Fotos bei Filmportal.de? Ich persönlich bin immer etwas skeptisch, von solchen Werbefotos, die für Kinoaushangzwecke geknipst wurden, auf ganze gefilmte Szenen zu schließen. Das kann sein, muss aber nicht, weil auch in vielen anderen Fällen schon gestellte Fotos aufgetaucht sind, zu denen es keine Pendants im Film gibt. Falls eine solche Szene dennoch hergestellt worden sein sollte, könnte sie höchstens noch auf dem Original-Filmmaterial der Sechzigerjahre enthalten sein. Dieses wurde ja, wenn ich mich nicht irre, auch im Falle des recht gut aussehenden "Hurra, die Schule brennt!" für die Eurovideo-DVD-Box nicht neu abgetastet. Demzufolge stehen die Chancen, die Szene jemals zu sehen, recht lau. Vielleicht erinnert sich aber ein damaliger Kinogänger noch daran, der sich noch erinnert, ob es sie überhaupt gab oder nicht?

    In München dürfte ja ab Film Nr. 3 gedreht worden sein. Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich außer dem MaxGym spontan keine anderen Drehorte nennen könnte. Spannend wären aber z.B. der Ort des Autounfalls in Teil 3, die ländlichen Aufnahmen in Teil 4 oder das Nietnagel-Wohnhaus in Teil 5.


    Und ich kann dir als Dankeschön gleich auch noch eine nette Nachricht zukommen lassen: Unerwarteterweise habe ich doch im ehemaligen Lümmel-Forum einen Hinweis auf die Baden-Badener Nietnagel-Villa in Teil 1 gefunden. Sogar mit Foto! Natürlich gibt's dazu demnächst einen Blogbeitrag.

    Das ist irgendein prähistorisches Stück Wissen, mit dem ich aus irgendwelchen Gründen bisher noch nicht rausgerückt bin. Wahrscheinlich hatte es mir Joachim Kramp ganz zu Beginn der Recherchearbeiten für die Website einmal geschrieben. Möge er in Frieden ruhen.


    Zu "Zum Teufel mit der Penne" verfolgt mich als Drehortbegeisterten natürlich auch die Frage, wo das Berliner Mommsen-Gymnasium stand. Ich hoffe, dass ich diese Frage im Laufe dieses Sommers klären und Vergleichsbilder bereitstellen kann.


    Die bekannten Baden-Badener Drehorte sind in der Lümmelbank schon verzeichnet, die Nietnagel-Villa aus Teil 1 gehört allerdings nicht dazu. Hier wären genauere Infos toll, auch wenn ich selbst keine Möglichkeit habe, 'mal schnell dorthin zu fahren, um Fotos zu knipsen. München steht dagegen tatsächlich auf meiner Reiseliste für 2012. :)

    Ich fand den Trommler irgendwie bekannter. Das Gesicht kenn ich, ich komm nur nich drauf....


    Ich würde sagen, dass das Matthias Wendlandt, der Sohn von Produzent Horst Wendlandt, ist. Indizien - neben dem Aussehen - sind, dass die Szene in Wendlandts Villa am Wannsee gedreht wurde und dass der Schlagzeuger im Vorspann in der "Produziert von Horst Wendlandt"-Tafel eingeblendet wird.

    Über die Lümmelfilme direkt habe ich in dieser Beziehung leider noch nichts mitbekommen (außer eben den generellen Eindruck, den auch die DVD-Veröffentlichungen untermauern, dass Hansi Kraus die Lausbuben- eindeutig den Lümmel-Filmen vorzieht). Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass Elisabeth Flickenschildt auf ihre dortigen Auftritte als Tante Frieda nur bedingt stolz gewesen sein wird. Man hörte von ihr immer wieder einmal abschätzige Bemerkungen über die "trivialeren" Einträge ihrer Filmografie. Da kam noch der große Theaterstolz durch ...

    Bin auch seit Herbst dabei, "Derrick" für mich zu entdecken. Bis Folge 104 habe ich es noch lange nicht geschafft, bin aber unterdessen mit den ersten beiden Boxen durch. Nachdem ich Tappert vorher so ziemlich ausschließlich aus den Edgar-Wallace-Filmen kannte, wo seine Rollen gern ins Komische bis Abstoßende abdriften, war ich überrascht und ziemlich angetan von seiner seriösen und sachlichen, aber trotzdem sympathischen und im Gegensatz zu Kommissar Keller bislang ganz und gar nicht moralisierenden Haltung. Auch das Experiment mit den von Anfang an bekannten Tätern (das es übrigens nicht nur in Folge 1 gab, sondern in sicher fast der Hälfte der ersten 30 Folgen) brachte einige besonders gelungene Episoden zuwege.




    Meine Einschätzungen zu den Folgen der Collectors Boxen 1 und 2 fallen wie folgt aus:




    Platz 01 (5,0 Punkte): Folge 01 – Waldweg


    Platz 02 (5,0 Punkte): Folge 09 – Paddenberg


    Platz 03 (5,0 Punkte): Folge 13 – Kamillas junger Freund


    Platz 04 (5,0 Punkte): Folge 07 – Madeira


    Platz 05 (5,0 Punkte): Folge 03 – Stiftungsfest




    Platz 06 (4,5 Punkte): Folge 14 – Der Tag nach dem Mord


    Platz 07 (4,5 Punkte): Folge 05 – Tod am Bahngleis


    Platz 08 (4,5 Punkte): Folge 11 – Pfandhaus




    Platz 09 (4,0 Punkte): Folge 04 – Mitternachtsbus


    Platz 10 (4,0 Punkte): Folge 06 – Nur Aufregungen für Rohn




    Platz 11 (3,5 Punkte): Folge 08 – Zeichen der Gewalt


    Platz 12 (3,5 Punkte): Folge 02 – Johanna




    Platz 13 (3,0 Punkte): Folge 10 – Hoffmanns Höllenfahrt


    Platz 14 (3,0 Punkte): Folge 15 – Alarm auf Revier 12


    Platz 15 (3,0 Punkte): Folge 12 – Ein Koffer aus Salzburg




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    Platz 01 (5,0 Punkte): Folge 26 – Das Superding


    Platz 02 (5,0 Punkte): Folge 18 – Angst


    Platz 03 (5,0 Punkte): Folge 22 – Kein schöner Sonntag


    Platz 04 (5,0 Punkte): Folge 29 – Der Mann aus Portofino


    Platz 05 (5,0 Punkte): Folge 20 – Schock




    Platz 06 (4,0 Punkte): Folge 27 – Risiko


    Platz 07 (4,0 Punkte): Folge 16 – Tod der Kolibris


    Platz 08 (4,0 Punkte): Folge 23 – Auf eigene Faust




    Platz 09 (3,5 Punkte): Folge 25 – Das Bordfest


    Platz 10 (3,5 Punkte): Folge 17 – Tod des Trompeters




    Platz 11 (3,0 Punkte): Folge 24 – Ein unbegreiflicher Typ


    Platz 12 (3,0 Punkte): Folge 30 – Yellow He


    Platz 13 (3,0 Punkte): Folge 19 – Tote Vögel singen nicht


    Platz 14 (3,0 Punkte): Folge 28 – Pecko




    Platz 15 (2,5 Punkte): Folge 21 – Kalkutta

    Warum übel nehmen? Ich denke, da hat jeder einfach nur einen persönlichen Geschmack. Generell muss ich als "Fan" natürlich auch einschränken, dass man den Lümmel-Filmen nur dann wirklich etwas abgewinnen kann, wenn man keine allzu großen intellektuellen Ansprüche stellt. Abgesehen davon funktionieren sie in meinen Augen aber bestens als spaßige Unterhaltung und illustrer Zeitvertreib in technisch völlig sauberer technischer Ausführung. Mir wäre bislang zum Beispiel wirklich nicht aufgefallen, dass zum Beispiel die schauspielerischen Leistungen der Lümmel- und Pauker-Darsteller irgendwie unbefriedigend wären. Da sind auch Vorkriegsgrößen wie Lingen oder Schündler dabei. Man muss eben mit dem Genre etwas anfangen können. ;)
    PS: Danke, Sebastian, für den Hinweis. Der wird definitiv dieser Tage auch im Blog erscheinen.

    Nicht inhaltlich, aber traditionell fällt natürlich sofort "Dinner for One" auf, der ja eine deutsche Produktion von 1963 ist. In Bezug auf Keywords wirft die IMDB weiter eine Liste von 28 Filmen aus, die ich aber samt und sonders nicht persönlich kenne: http://www.imdb.com/search/tit…e&keywords=new-year's-eve. Wahrscheinlich spielt Silvester in den meisten nur eine untergeordnete Rolle. Der Kurzfilm "Silvester Home Run" (2008) trägt ihn aber immerhin im Namen.

    Das Wiki war irgendwie nicht wirklich die richtige Form für den Inhalt, zudem störten mich die schlechte Navigation und die Werbung. Das sollte nun gegessen sein, dafür gibt es zur Feier des Jahreswechsels eine neue Umfrage zu den Lümmel-Titelsongs.

    Ich wünsche euch frohe Weihnachten und hoffe, dass ich euch zum Fest eine kleine Freude bereiten kann. Die Website über die Lümmel- und Paukerfilme hatte ja wirklich nur eine kurze Lebensdauer. Nun sind aber alle Inhalte auf der Adresse des Blogs, http://luemmelbank.blogspot.com, wieder abrufbar. Auf der Startseite wird es von Zeit zu Zeit immer wieder Aktualisierungen, TV-Termine und die eine oder andere Umfrage geben; langfristiges Ziel ist darüber hinaus die Erweiterung auf Lausbubenfilme, doch da möchte ich vorerst noch nicht zu viel versprechen.
    Bei der Gelegenheit auch gleich einen guten Rutsch!

    Die Website Luemmelbank.de ist nun online!


    Heute ist es endlich soweit: Nach langfristiger Recherche und Vorbereitung ist unter http://www.luemmelbank.de ab heute eine umfangreiche Website über die Lümmel- und Paukerfilme der 1960er und 1970er Jahre abrufbar. Hier finden Freunde dieser Komödien wissenswerte Informationen rund um die Entstehung der Filme, die Daten, die Darsteller und deren Lebensläufe, Bücher und DVDs zum Thema. Die jeweiligen Filminhalte, Lümmelstreiche, Filmkritiken sowie eine große Zahl von Bildern und Videos runden das Angebot auf dieser nichtkommerziellen Fanpage ab.


    Dank der freundlichen Unterstützung von EuroVideo werden zur Premiere von luemmelbank.de drei Exemplare der DVD-Edition "Die Lümmel von der ersten Bank" verlost. Teilnahmeinfos gibt es auf der Website luemmelbank.de.


    Viel Spaß also beim Stöbern und Mitmachen auf http://www.luemmelbank.de.