Posts by StarKeeper

    1.) Was glaubst Du was mich das interessiert ?
    2.) Schau mal deine Quellen an. Um es mal mit deinem Vokabular zu kommentieren: Ultra-roter Zeckendreck
    3.) Hasta la vista antifascista...


    Nebenbei bemerkt: Blätter Dich mal hier durchs Forum, da wurde schon oft genug KC angesprochen oder erwähnt. Mit deiner Moralkeule kommst Du "etwas" zu spät...

    Am Eingangsbeitrag von Drommel sind seine Absichten klar, demnach wäre es vollkommen am Thema vorbei, wenn man ihm ein professionelleres Gerät vorschlägt obwohl er das gar nicht sucht. Wer einen DVD Player für 20-30 Euro sucht, sprich in der günstigsten Preiskategorie, der sucht dann nicht einen Blue Ray Player für 200-300 Euro, wenns diese auch für 100 weniger gibt...


    Dass teurere Geräte oftmals mehr können und für umfangreiche Anforderungen besser geeignet ist steht außer Frage, ist aber wie gesagt hier nicht Bestandteil des Threads.


    De facto ist es so, dass es Blue Ray Standalone Player bereits ab 100 Euro gibt und es sich nur lohnt auf deutlich teurere Modelle zurückzugreifen, wenn ein größeres Anfordergungsprofil besteht. Zum lediglichen abspielen von Blue Rays genügen die Billig-Player vollkommen.


    Die PS3 als Alternative habe ich nur aufgrund des enorm positiven Preis/Leistungsverhältnis genannt. Dass es für viele keine komfortable Lösung darstellt ist mir klar, aber wenn man den Umfang der Leistung mit dem Preis in Verbindung bracht wird es kein vergleichbares Produkt geben. Obendrein gibt es für die PS3 ja auch Fernbedienungen oder ein DVB-T Empfänger mit Aufnahmemöglichkeit, usw. - Sprich, das Gerät kann auch als Receiver benutzt werden...

    Cactus
    Ein Blue-Ray Player für 200-300 Euro ? Ist aber dann schon gehobene Preisklasse. Mittlerweile sind die Preise auch bei Blue Ray ein bisschen gefallen. Die günstigsten Modelle gibt es bereits ab 100 Euro, eine breitere Auswahl gibt es bereits ab 120 Euro... Also mit maximal 150 Euro sollte man ein sehr gutes Gerät bekommen. Also deine Preisvorstellungen sind doch etwas sehr übertrieben... Für 200-300 Euro bekomme ich schon ne PS3 die Blue Rays abspielt und die kann darüber hinaus noch ins Internet, Einbindung ins Netzwerk, Streamen von Medieninhalten über das Netzwerk und natürlich die Spielfunktion nicht zu vergessen... Wer sich also für den Preis jetzt noch nen "normalen" Blue Ray Player holt hat entweder Geld zu verschenken oder nen Vollschuss...


    Drommel
    Ich denke dass Du da auch so ganz gut fündig werden dürfest. Bei idealo.de kannst Du als Kategorie "DVD Player" auswählen und dann unter "Erweiterte Suchoptionen" als Anschlussmöglichkeit den HDMI-Ausgang anklicken und anschließend auf Ergebnisse Anzeigen. Dann werden Dir im Regelfall nur DVD Player mit HDMI Ausgang angezeigt. Also für bis 30 Euro habe ich hier 3 gefunden:


    19,99 Euro: http://www.zack-zack.eu/html/d…ackzack.html?itemId=2470&
    29,99 Euro: http://www.pixmania.com/de/de/…aire=idealo&CodePromo=oui
    30,00 Euro: http://www.pixmania.com/de/de/…aire=idealo&CodePromo=oui


    Beim ersten Anbieter kostet der Standardversand sogar nur 4,95 Euro, damit wärst Du also bei 25 Euro gesamt. Ein absolutes Schnäppchen ;-)


    Ob jedoch so günstige DVD Player einen Wert haben ist die andere Frage. Ich für meinen Teil habe von solchen Billig-Playern Abstand genommen. Ich habe mir mal einen von Medion geholt, nach 1 Jahr hat er keine DVDs mehr lesen können oder oftmals erst im 2. oder 3. Anlauf - von immer wieder mal vorkommenden Lesefehlern in der Anfangszeit ganz zu schweigen. Da noch Garantie drauf war hab ich ihn eingeschickt und ein komplett neues Gerät bekommen, ein Nachfolgegerät. Nach 1 Jahr hat auch dieser die selben Mäxchen gemacht. Garantie war nun abgelaufen und ich konnte ihn wegwerfen.
    Die Probeme werden auch immer wieder erwähnt. Für gute Qualität sollte man schon ein bisschen was hinlegen, sonst schmieren die Dinger schnell ab.


    Letzten Endes musst Du entscheidet, ich würde Dir davon aber abraten. Lieber 70-100 Euro in ein richtigen Player investieren und dafür was gescheites, oder eben gleich nen Blue Ray Player für knapp über 100 Steine...


    Gruß StarKeeper

    - 2002 - Böhse Onkelz Tour 2002 in Stuttgart mit Sub7 (01.06.)
    - 2004 - Böhse Onkelz Tour 2004 in Karlsruhe mit Wonderfools (29.08.)
    - 2004 - Böhse Onkelz Tour 2004 in Stuttgart mit Wonderfools (11.09.)
    - 2005 - Böhse Onkelz Abschlusskonzert am Lausitzring (17.-18.06.)
    - 2006 - Dropkick Murphys in Stuttgart mit Less Than Jake (24.04.)
    - 2006 - Broilers in Backnang mit The Higgins(24.06.)
    - 2006 - Agnostic Front in Stuttgart (08.07.)
    - 2007 - Broilers in Stuttgart mit The Generators (04.10.)
    - 2008 - Dropkick Murphys in Stuttgart mit Against Me! & Deadly Sins (09.04.)
    - 2009 - Der W in Stuttgart mit Pro-Pain (07.04.)
    - 2009 - Broilers in Stuttgart mit Toxpack, The Creepshow, Born to lose & Demented are go (17.05.)
    - 2009 - Kategorie C in Stuttgart mit Weissgluht (13.11.)


    Langsam füllt sich auch meine Liste ;-) Dieses Jahr steht noch mindestens 1 Konzert an. Nächstes Jahr erwarte ich wieder sehnsüchtig Dropkick Murphys in Stuttgart und am 5. März spielt ENDLICH Discipline hier :-)


    Frei.Wild hab ich leider bis heute noch nicht gesehen obwohl sich in der Vergangenheit schon so viele Gelegenheiten ergeben hätten. Bin dazu irgendwie immer zu unmotiviert. KrawallBrüder in Stuttgart verpass ich leider, weil ich an dem Tag schon wo anders bin :-/

    Ha, bin ich gut. Durch meine Idee mit "B" am Anfang hab ichs doch tatsächlich selber noch rausgefunden: Bastian Booger


    Hat irgendwer ne Ahnung was aus dem guten Herr wurde ?

    Was mich wundert ist, dass schon länger niemand mehr gestorben ist, oder ?


    In den letzten Jahren sind doch etliche ums Leben gekommen. Kürzlich habe ich erst vom Tod von Sensational Sherri erfahren. Hat mich schon etwas traurig gestimmt dass nun beide Wrestling Frauen, mit denen ich groß geworden bin, nicht mehr unter uns sind...


    By the way: Ich bin seit geraumer Zeit am grübeln nach einem alten WWF Wrestler. Muss die Zeit 92-94/95 gewesen sein. Ein sehr beleibter Mann, dürfte so um die 160/180 KG gewogen haben - ein bisschen "Earthquake" ähnlich. Hatte immer einen silber/grau farbenen Ganzkörperanzug an und war im allgemeinen doch sehr eklig. Carsten Schäfer hat mal während der Moderation erwähnt, dass man an seinem Körper wohl etliche "Tierchen" (Parasiten oder sowas) nachgewiesen habe. Ich hab noch ein Match im Kopf als es wohl irgendwie mit den Headshrinkers ging - glaube ich zumindest. Bei dem Kampf (entweder gehörte er zu deren Team oder zum anderen) war er dann irgendwann in der Ringmitte und hat ein Hähnchen verputzt. Da hat man bei einer Nahaufnahme auch erkannt, dass er wohl nur noch ein paar wenige "Stifte" im Mund hatte und keine wirklichen Zähne mehr...


    Kennt irgendwer noch den Namen ? Mir liegt er auf der Zunge aber ich komme partou nicht drauf. Ne Datenbank will ich eigentlich nicht durchwühlen...


    Irgendwas mit B hab ich in Gedanken, bin mir aber nicht sicher... :-/

    Ich wohne in mitten zweier semi-erfolgreichen Vereine - zum einen die Bietigheim Steelers, die seit Jahren versuchen den Aufstieg in die DEL zu schaffen, und zum anderen die Heilbronner Falken die nun in der 2. Liga wieder versuchen Fuß zu fassen. Ich persönlich bin kein begeisterter Eishockey-Fan aber da ich im allgemeinen ein sehr fanatischer Sport-Mensch bin, interessiere ich mich immer wieder auch mal für Eishockey. Seit Kindheitstagen besitze ich einen Schwenniger Wild Wings Schal und irgendwie hege ich auch Sympathien für diesen Verein - mehr aber auch nicht...


    Für mich ist der Eishockey-Sport im allgemeinen wenig interessant. Ich kann über die globalen Auswüchse nicht urteilen aber hierzulande ist es nach meinem befinden ein rein kapitalistischer Sport dem die wirkliche sportliche Komponente fehlt. Spieler und Trainer werden viel zu häufig aus Übersee oder anderen Eishockey-Nationen verpflichtet und somit die Entwicklung des inländischen Sports zurückgetrieben, einen sportlichen Auf und Abstieg gibt es in der höchsten Spielklasse schon lange nicht mehr - wer sich eine Lizenz kaufen (!) kann, darf mitspielen... Es ist ein Armutszeugnis...


    Vor einigen Jahren wurden dann mal kurzer hand die München Barons nach Hamburg umgesiedelt und in "Freezers" umbenannt. Nein danke, sowas muss ich nicht haben. Wenn ich merke, dass es nur noch rein um den Profit geht und um nichts anderes mehr, dann verliere ich das Interesse, weil es dann für mich auch kein Sport mehr im eigentlichen Sinne ist.


    Nebenbei, fehlt in Stuttgart auch ein richtiger Eishockey Verein - hier hats sowas nie wirklich gegeben. Über die 2. Liga kam der Stuttgarter EC / Stuttgarter EV / Stuttgart Wizards / etc. nie hinaus. Bin mal gespannt wann der Verein das nächste mal Insolvenz anmelden muss - In der Vergangenheit wars ja alle paar Jahre...


    Finde es schade dass so manche alte "Traditionsvereine" von der Bildfläche verschwunden sind nur weil das nötige Kleingeld fehlt. Schwenningen ist da ja ein gutes Beispiel. Hätten sie die Lizenz nicht verkaufen müssen, würden sie heute noch in der DEL spielen...


    Und zu guter letzt ist unsere Nationalmannschaft auch nicht unbedingt eine Mannschaft die mitreißen kann - obwohl hier die Schuld wohl eher bei den Verantwortlichen liegt. Wer in der Liga permanent ausländische Spieler verpflichtet braucht sich nicht zu wundern, dass die eigenen Spieler in ihrer Entwicklung zurück bleiben und keine wirkliche Alternative darstellen...


    Traurig aber wahr - Der Eishockey-Sport in Deutschland ist ein Armutszeugnis...

    Die Fußball-Welt ist geschockt. Wie der Präsident des Bundesligisten Hannover 96, Martin Kind, bekannt gab, ist der deutsche Nationaltorwart Robert Enke verstorben. Über die Umstände seines Todes lagen zunächst keine offiziellen Angaben vor. Enke wurde nur 32 Jahre alt.


    "Das ist ganz furchtbar", sagte Kind. Er erfuhr die Nachricht bei seiner Rückkehr von der Sitzung der Deutschen Fußball-Liga (DFL), auf der er die 50+1- Regelung kippen wollte. Am Flughafen bekam er den tragischen Anruf. "Man rechnet mit vielem, aber nicht mit so etwas", so Kind gegenüber der dpa. "Ich weiß nicht, warum es und wie passiert ist", sagte Kind. Der 96-Chef ist sich sicher, "dass es nichts mit Fußball zu tun hat". Enke starb an einem Bahnübergang in Neustadt am Rübenberge im Ortsteil Eilvese. "Es hat einen tödlichen Unfall an einem Bahnübergang gegeben", so Stefan Wittke, Leiter der Pressestelle der Polizei Hannover. Wittke erklärte, dass alles darauf hindeute, dass es sich um Selbsttötung gehandelt habe.
    "Er war labil", so Kind weiter. Das sei in der Öffentlichkeit wohl nicht aufgefallen. "Er hat das überlagert", so der 96-Klubchef. Vor drei Jahren hatte Enke einen schweren Schicksalsschlag zu verkraften, als Enkes Frau vor drei Jahren ihre Tochter Lara im Alter von zwei Jahren verlor. Sie litt an einem angeborenen Herzfehler. Enke hinterlässt seine Ehefrau Teresa und eine acht Monate alte Tochter, die das Paar im Mai adoptiert hatte.
    "Ich kann die traurige Nachricht bestätigen. Robert lebt nicht mehr. Zu Einzelheiten kann ich im Moment aber nichts sagen", so Enkes Freund und Berater Jörg Neblung. Der DFB reagierte mit "tiefer Fassungslosigkeit". Bundestrainer Joachim Löw und Manager Oliver Bierhoff informierten die Spieler und Betreuer am Montagabend in Bonn. "Wir sind alle geschockt, uns fehlen die Worte", so Nationalmannschaftsmanager Oliver Bierhoff.
    (Quelle: kicker.de)

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    Ich behaupte jetzt mal ganz frech, dass du nur auf dem 2. Platz stehst. 8)

    Dir steht frei zu behaupten was Du möchtest.


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    Das spricht für dich. Dennoch sehe ich Nachholbedarf.

    Ich bei weitem nicht aber das ist wohl Ansichtssache.


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    Lauf abends und nachts durch den Berliner Problembezirk Neukölln, und dir passiert das nicht.

    Lauf abends durch das Frankfurter Bahnhofsviertel, über die Hamburger Reeperbahn, im Ruhrgebiet durch die Fußgängerzone. Die Wahrscheinlichkeit, dass Du mit einem ausländischen Mitbürger aneinander gerätst (oder besser gesagt: Er Dich zumindest anpöbelt) ist bei weitem größer als mit einem Deutschen aneinander zu geraten. Ich erinnere mich auch bereits in Berlin das ein oder andere, nicht provozierte, Problem mit unseren lieben Gästen gehabt zu haben, aber dies notiere ich einfach mal als "nicht repräsentative Erfahrung". Was ich damit sagen will: Die Kriminalitätsrate bei uns in Stuttgart ist sehr gering und der Wohlstand zumeist höher als anderswo, trotz dessen ist die prozentuale Wahrscheinlichkeit mit einem Immigranten aneinander zu geraten exorbitant hoch.



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    Auch dieses Problem kann ich aus Berlin nicht nachvollziehen. Kann es sein, dass ihr da ein regional begrenztes Problem habt?

    Ich möchte mir jetzt nicht die Mühe machen und sämtliche statistische Landesämter abklappern, mein Zitat aus der Zeitung "Die Welt" dürfte da bereits einen gutern und seriösen Einblick geben. Sofern es sich interessiert darfst Du dir die Mühe selbst machen und Dich informieren. Es ist leider (!) de facto so, dass die "pro-Kopf-Kriminalität" bei Immigranten viel höher ist als bei Deutschen. Dies ist eine negative Erscheinung die keineswegs hinnehmbar und akzeptabel ist. Dass dies kein regionales Problem darstellt dürften dir offizielle Statistiken bestätigen. Dass die Statistik in Berlin anders aussehen soll kann ich mir nur schwer vorstellen.



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    Die kenne ich. Ich bin selbst auf eine Schule mit hohem Ausländeranteil gegangen. Dass diese chronisch unterfinanziert war (vor 30 Jahren schon!), mag ich den Migranten nun wirklich nicht anlasten.

    Dass es bei Schulen ein Finanzproblem gibt habe ich nie bestritten. Möchtest Du aber ernsthaft behaupten, dass die Situation sich aufgrund der Finanzen verschlechtert hat ? Dann bist Du ein Traumtänzer. Ich war damals schon mit einem hohen Ausländeranteil konfrontiert und schulische Leistungen waren überwiegend dadurch behindert weil viele Immigranten den Unterricht störten oder anderweitig aufhielten. Inzwischen ist diese Situation ausgeprägter. Selbstverständlich kann man mehr Geld investieren, damit ändert man aber nicht die Ursache und genau auf diese wollte ich hinaus. Schulklassen bestehen heutzutage nicht unbedingt aus mehr Immigranten, könnten den Lernerfolg aber nicht gleichermaßen gewährleisten weil es heutzutage extremer wurde. An einer meiner ehemaligen Schulen gab es einmal einen Fall, dass ein Lehrer während des Unterrichts mit einer Gaspistole bedroht wurde. 50 Jahre zuvor und 10 Jahre danach gab es keinen, auch nur annähernden Vergleichsfall. Die Nationalität verschweige ich mal absichtlich...



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    Das halte ich für ausgeschlossen. Aber selbst wenn, kann es doch für uns, die immer so tun als wären sie zivilisiert, kein Vorbild sein, oder?

    Zivilisation hin oder her, aber hin und wieder wünsche ich mir schon die ein oder andere altertümliche Gepflogenheit zurück. Die jeder Fortschritt ist auch wahrhaftig ein Schritt nach vorne. Der ein oder andere lässt und nur glauben uns weiterentwickelt zu haben, in Wirklichkeit gehen wir mit großen Schritten zurück...

    Ein Gast ist könig mag auf die Dienstleistungsbranche anwendbar sein, nicht bei gesellschaftlichen und sozialen Aspekten. Nebenbei sei angemerkt, dass man nur als Gast behandelt und angesehen wird wenn man sich auch so verhält. Soviel zunächst mal zu deinem letzten Satz...


    Selbstverständlich sollte man ein gewisses Niveau wahren aber deine Gegenfrage stand im Gegensatz jeder sachlichen Diskussion.


    Zu deiner nächsten Frage: Sie müssen soviel aufgeben wie es notwendig ist in einer anderen Gesellschaft eingegliedert werden zu können. Wenn ich Deutschland als Lebensmittelpunkt wähle, führt kein Weg daran vorbei mich den deutschen Grundsätzen anzupassen. Darunter zählt in aller erster Linie das deutsche Sprachverständnis. Wer nicht bereit ist die Sprache zu lernen (was im Regelfall VOR der Einreise stattzufinden hat) steht damit von vorneherein auf dem Posten nicht integriert werden zu wollen. Zusätzlich gilt es die deutschen Gepflogenheiten und Sitten zu erlernen. Selbstverständlich darf man neue Impulse geben, neue Ideen einbringen, aber in erster Linie muss die Bereitschaft stehen, die bestehenden Werte aufzunehmen. Nur so kann man die Gesellschaft und die darin lebenden Menschen verstehen und mit ihnen konfliktfrei auskommen. Desweiteren ist es unabdingbar Deutschland als christliches Land zu akzeptieren. Vorfälle wie die Kopftuch-Debatte an Schulen sind für mich demnach ein Ergebnis einer nicht vorhandenen Integrationsbereitschaft. Selbstverständlich gibt es eine Religionsfreiheit, jedoch auch Tradition und Geschichte die geachtet werden muss. Das war jetzt ein etwas auführlicher aber meiner Ansicht nach notwendiger Exkurs was die Aufgabe der eigenen Idendität betrifft. Ich bin offen für jeden Einwanderer der interessiert daran ist sich in die Gesellschaft einzugliedern, ich lehne es jedoch strikt ab wenn Gesellschaftsstrukturen entfremdet werden. Aus diesem Grunde lehne ich auch Multikultur ab. Ich bin kein Gegner von fremden Kulturen, ich möchte jedoch diese Kulturen in der Fremde und nicht hier. Schlicht und einfach auf den Punkt gebracht.


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    Als allererstes sollten wir eine Integrationsbereitschaft entwickeln, nicht immer nur die anderen. Wir müssen uns genauso bewegen.

    Tu bitte nicht so als ob eine Integrationsbereitschaft nicht weitläufig vorhanden wäre. Integrationsprobleme entstanden überwiegend in den letzten 15-20 Jahren, seitdem eine große Masse an "nicht integrationswilligen" das Land besiedeln. Viele Gastarbeiter sind zum Beispiel vor etlicher Zeit wieder in ihre Ursprungsländer zurückgekehrt. Seit Ende der 80er Jahre haben wir jedoch einen großen Ansturm an "nicht integrationswilligen Immigranten", kürzlich auch wieder in der eigenen Nachbarschaft erlebt wo Fatma (heißt wirklich so), die Tochter eines Türkischen Vaters und einer deutschen Mutter, nun ihren zukünftigen Ehemann aus der Türkei einbürgern lässt. Ali (heißt ebenso wirklich so, auch wenns Klischee-mäßig klingen mag) spricht kein Wort Deutsch, hat nichts gelernt und wird auf langfristiger Basis das Land wohl eher be- statt entlasten. Wenn beide letztendlich verheiratet sind und er die deutsche Staatsbürgerschaft erlangt hat haben wir wieder einen integrationsunwilligen mehr im Land. Natürlich kannst Du jetzt darauf anspielen dass es juristisch gesehen sein gutes Recht ist - im Gegenzug muss man dann aber auch die Wut eines jeden Deutschen anerkennen der solche Menschen hier ablehnt und nicht hier haben will... Was ich damit sagen will: Es gibt viele integrierte Einwanderer die mittlerweile nahezu als Deutsch angesehen werden können, was aber keinerlei Einfluss auf die Einwanderungsdebatte hat weil diese Personen gar keine Probleme darstellen. Die Ausländerkriminalität ist vor allem in den letzten 10 Jahren exponentiell gestiegen, Kulturkonflikte sind überwiegend entstanden. Das hat überwiegend mit der "Emanzipation" der Immigranten zu tun, die zwschenzeitlich nicht mehr so häufig bereit sind sich zu integrieren wie früher. Das damit einhergehend auch die Integrationsbereitschaft der Deutschen sinkt ist eine Grundschulrechnung. Wenn der Gast nicht mehr bereit ist sich zu integrierern, bin ich nicht mehr bereit ihn hier haben zu wollen... Ganz einfach.


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    Dann definiere mal den Begriff "Gast". Schon in diesem Begriff ist der Wunsch zu erkennen, "Gäste" mögen doch bitte wieder gehen.

    Das definierst Du selbst vollkommen falsch. In erster Linie ist ein Gast eine extern hinzugestoßene Person, diese kann fremd oder bekannt sein. Auch bei einer bekannte Person kann ich angehalten sein Sie zu bitten wieder zu gehen - damit hat das also gar nichts zu tun. Ein Gast kann aber auch ein fester Bestandteil werden - einer Familie, eines Freundeskreises und ebenso auch in einer Gesellschaft oder Kultur. Aber am Anfang bin ich schlichtweg ein Gast. Deutscher bin ich nicht durch Einreise sondern durch Assimilation mit der bestehenden Gesellschaft. Sprich: Aus einem Ausländer kann ein Inländer werden, von einem Gast ein Gastgeber. Nur da steht ein Prozess der durchschritten werden muss. Von nichts kommt nichts.


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    Du würdest wahrscheinlich auch Frau und Kinder rausschmeißen, was? :D

    Du magst das zwar humoristisch auffassen, ich betrachte das als ernst. Wen ich zu mir nach Hause einlade und sich nicht benimmt fliegt raus, ohne wenn und aber. Wenn meine Frau sich als unträglich für das gesellschaftliche Leben im Eigenheim erweist, muss einer von beiden gehen. Kinder sind ein Ausnahmefall, wobei ich einem deutschen Kind hier ein tendenziell größeres Lebensrecht in Deutschland zuordnen würde als einem Immigranten, so verhält es sich auch in den eigenen vier Wänden mit den eigenen Kindern und Gästen. Wenn deine Frau zum Beispiel nicht am geringsten am Alltag teilnimmt, dich hintergeht, betrugt - was auch immer - wie reagierst Du ? Als logische Schlussfolgerung, sollte es sich nicht wieder bereinigen lassen, steht die Scheidung und letztendlich auch die räumliche Trennung. So lässt es sich auch sehr gut mit Gastgeber und Gast vergleichen, wenn auch hier die räumliche Trennung schneller vollzogen wird... Wer die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen nicht akzeptiert, mit dem möchte man nicht zusammenleben - das liegt in der Natur des Menschen. Ob man es letztendlich trotzdem tut steht auf einem anderen Papier aber selbst dann bleibt eine Unzufriedenheit.


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    Aha, du glaubst also, ich bin zu blöd festzustellen, ob ein Ausländer nett ist oder nicht.

    Das stimmt nicht. So etwas würde ich nie behaupten. Es ist aber schlichtweg falsch in dieser Hinsicht zu verallgemeinern wie Du es getan hast. Selbstverständlich kann ein Ausländer nett sein, mir ist es aber in erster Instanz unwichtig ob er dies ist sondern ob er bereit ist die hier vorgegebenen Regeln einzuhalten. Wenn dieses Kriterium nicht erfüllt ist, kann er nett sein wie er will - dann lehne ich ihn bereits ab. Es gibt Menschen die ein freundliches Wesen haben, trotzdem möchte ich mit ihnen nichts zu tun haben. Gründe dafür gibt es zahlreiche - Weil der Gegenüber einen anderen Fußballverein favorisiert der sich mit meinem nicht im geringsten vereinbaren lässt. Weil der Gegenüber ein überzeugter habgieriger Kapitalist ist und ich dies als Verwerflichkeit gegenüber der sozialen Gesellschaft betrachte. Man könnte dieser Aufzählung noch so manches hinzufügen, letzten Endes geht es darum: Auch wenn Menschen eigentlich nett sind heißt das noch lange nicht dass wir mit Ihnen etwas zu tun haben möchten. Deshalb ist das kein Ausschlusskriterium.

    pst
    Gute Beiträge. Kann ich so kommentarlos unterschreiben.


    No Nick
    Was ist das denn für eine blöde Gegenfrage "Sollen sie gar nicht miteinander reden ?". Wir leben hier in Deutschland, unsere Sprache ist Deutsch. Das hat jeder Immigrant anstandslos zu akzeptieren. Keiner verurteilt hier das einzelne Migranten Kind, das eine schlechte Sozialprognose erhält wegen mangelhaften Deutschkenntnissen, etc. - Hier geht es um den gesamten Apparat.


    Du fragst: Was wird für die Integration getan?
    Ich frage Dich: Was MÜSSEN wir für die Integration tun ?
    Ich sehe es nicht als meine Aufgabe an fremden Menschen, die hier leben wollen (nicht müssen!) die Integration bestmögichst zu erleichtern. Als Zuwanderer habe ich die Pflicht mich bestmöglichst in eine Gesellschaft einzugliedern, wenn ich dazu nicht bereit bin, habe ich in der Gesellschaft nichts verloren. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen. Die Deutschen sind bei weitem kein unfreundliches Volk, nur wenn man ihre Gastfreundschaft mit Füßen tritt braucht man nicht mit Argumenten umsich werfen, dass man noch mehr tun könnte. Der erste Schritt kommt vom Gast, dann sieht man weiter. Nicht umgekehrt. Die Immigranten, die die letzten 10-20 Jahre nach Deutschland gekommen sind, waren nicht gewollt - im Gegenteil, sie wollten etwas. Das hat man akzeptiert. Man sollte jetzt aber nicht anfangen den Spieß umzudrehen und zu behaupten, man hätte seinen Gästen alles an den Arsch heran zu tragen. Wer sich nicht anpassen will soll sich verpissen - Das mache ich in meinen eigenen vier Wänden so, ebenso vertrete ich diese Einstellung in meinem Land.


    Du schreibst: Wer täglichen Umgang mit Ausländern hat, hat i.d.R. kein Problem mit ihnen. Das ist schlichtweg falsch. Ich wage zu behaupten dass ich hier mit Abstand die meiste Erfahrung mit jeglicher Art von Ausländern sammeln durfte. Das fing im Kindergarten und der Grundschule in einem Ort mit sehr hohem Ausländeranteil an, führte sich in der Hauptschule (in 2 unterschiedlichen Orten mit hohem Ausländeranteil!) fort, später im BVJ, Berufsschule, 2. Bildungsweg, etc. - Das alles lässt sich auch auf die Freizeitgestaltung projezieren. Ich habe 8 Jahre lang in 4 unterschiedlichen (großen und kleinen) Vereinen Fußball gespielt. War sozial in meiner Gemeinde engagiert. Habe heute noch in meinem Ort einen sehr engen draht zur Jugendbewegung (u.a. auch über das Jugendhaus). Meine Meinung, sowohl gesellschaftlich als auch politisch, wurde im laufe der Jahre durch diese Erlebnisse geprägt.


    Ich wohne in Baden-Württemberg, einem Bundesland mit einem der geringsten Ausländeranteile, hohen Lebenshaltungskosten, geringer Einwanderung. Selbst bei uns ist dieses Problem allgegenwärtig. Ich komme aber viel herum und kenne die Situation in vielen anderen Bundesländern - Hessen, NRW, Hamburg, Sachsen, Brandenburg... Dort ist die Situation bei weitem ausgebreiteter. Nebenbei sei bemerkt dass ich bei weitem nicht ausländerfreindlich bin, zu meinen engsten Freunden zählen Libanesen, Spanier, Italiener, Griechen und, ja auch Türken. Aber was hier abläuft ist jenseits von allem akzeptablen. Lauf Abends oder nachts durch Stuttgart und du wirst es kaum schaffen durch die Fußgängerzone zum Nachtbus zu laufen ohne mindestens 1x von einem Immigranten angepöbelt zu werden. Selbstverständlich passiert mir das auch mal mit "Inländern", aber die Quote ist bei weitem geringer (und wenn wir jetzt den Bevölkerungsanteil gegenüberstellen darfst Du Dir die Quote gerne einmal ausrechnen). Seit wenigen Jahren habe ich kaum noch Lust auf das zweitgrößte Volksfest Deutschlands zu gehen weil sowohl auf der Fläche als auch in den Bierzelten permanent Ärger mit unseren ausländischen Mitbürgern an der Tagesordnung steht. Es ist kaum noch möglich einen Tag auf dem Wasen zu verbringen ohne von solchen Leuten in einen Konflikt verwickelt zu werden. Nicht dass ich dieser Lage nicht herr werden könnte, aber es geht mir schlichtweg auf die Eier mir permanent die Laune verderben lassen zu müssen wenn ich an einem angenehmen Abend interessiert bin.


    In der Schule wars auch permanent das selbe Bild, angefangen von Mitschülern die urplötzlich nicht mehr zum Unterricht erschienen weil sie zwischenzeitlich in U-Haft saßen (ohne scheiß!) bis zu ausländischen Mitschülern die versucht haben andere um ihre Habseligkeiten zu bringen. Schau Dir die Situation an gewerblich-technischen Berufsschulen und an Hauptschulen an. Ein Problem der deutschen die zu wenig für die Integration tun ? Nein, ein Problem der Ausländer die nicht bereit sind sich zu integrieren.


    Kennst Du die Situation auf Hauptschulen ? Wenn eine Klasse von 25 Schülern zu 90% aus Ausländern besteht ? Man könnte es auf Lehrermangel schieben und Lernfortshritte durch Investitionen fördern - Wenn es denn das Problem wäre. Wenn die Schüler gewillt wären aber nicht besser könnten. Dann könnte man das als Ursache betrachten. Nein, das Interesse ist gar nicht da. Kein Respekt gegenüber Lehrkräften, Mitschülern, deutschen Gepflogenheiten. Verhalentensweise die an Asozialität kaum zu überbieten sind, und und und...


    Also hör bitte auf und such den Fehler bei den Inländern die angeblich zu wenig für die Integration leisten. Mit derartiger "Bereitschaft" mich in eine Gesellschaft einzugliedern würde ich in der Türkei oder anderswo im Ostblock schon längst im Steinbruch schuften, da wird sich über sozialisierbar nämlich nicht so viel Gedanken gemacht wie bei uns, da sucht man die Fehler nicht bei sich selbst sondern beim "Gast". Und das ist gar nicht mal so verkehrt...


    Jakobsinger
    Du schreibst dass es bei Ausländern mehr auffällt wenn diese kriminell werden (zumindest interpretiere ich deine Aussage so). Hast Du Dir schon mal die Statistiken der Landesämter zu Gemüte geführt ? Die Verteilung der Kriminalitätsrate von Ausländern im Vergleich zu Inländern unter Berücksichtigung des Bevölerungsanteils ? Hier mal ein kleiner Auszug aus der Zeitung "Die Welt" für den Stadtstaat Hamburg:

    Quote

    [...] Die letzte veröffentlichte Statistik wies für 2006 einen Ausländeranteil bei der Kriminalität in Hamburg von 28,1 Prozent aus. Der Anteil der in der Hansestadt lebenden Ausländer wird mit 14,2 Prozent angegeben. Dabei handelt es sich bei der Zahl der erfassten ausländischen Straftäter bereits um einen "bereinigten Wert", bei dem die ausländerspezifischen Straftaten, wie Verstöße gegen das Asylverfahrensgesetz herausgenommen sind. [...]

    Es hat also ÜBERHAUPT NICHTS damit zu tun, dass es bei Ausländern mehr auffällt sondern weil Ausländer statistisch gesehen viel öfters straffällig werden als Deutsche. Und genau solche statistische Werte unterstützen meine Erfahrungswerte aus dem Alltag. Es ist eine traurige Realität.


    Und jetzt, um den Brückenschlag zum Thema und meiner eigentlichen Intention zu schaffen: Warum bekommt die NPD bei einer Bundestagswahl 1,5% ? Warum wählen so viele Menschen extrem ? Weil bei den Themen, welche die NPD und andere rechtspolitischen Parteien als ihr Flagschiff bezeichnen, die mittelständische Politik versagt. Da werden Milliarden für fremde Interessen investiert aber Ali um die Ecke bereitet Hans-Peter am Wochenende mal wieder Ärger. Das muss angegangen werden, Politik in der Mitte des Volkes die den kleinsten Bürger erreicht...


    Die NPD würde gar nicht eine solche Diskussion entfachen, wenn die Politik exakt diese Probleme lösen würde. Unzulänglichkeit der regierenden Parteien verursacht Unzufriedenheit beim Wähler und extreme Wahlentscheidungen. Das haben sich einzig und allein die etablierten Parteien zuzuschreiben, sonst niemand...

    ich habe nur Angst vor Sozialabbau

    Du hast Angst vor Sozialabbau bei einer Regierung die mehr für das eigene Land anstatt für andere tut ? Überfremdungspolitik von SPD, Grüne, Linkspartei ist besser als deutsches Sozialwesen zu stärken ? Tut mir leid, aber für solche Aussagen habe ich keinerlei Verständnis.
    Das sind die üblichen Ansichten von Konservativ-Gegnern. Lieber deutsche Gelder für fremde Interessen rausbuttern, hauptsache es werden (teilweise) soziale Aspekte damit befriedigt - ob das eigene Volk davon etwas hat sei mal dahin gestellt. Wer schon mal beim Arbeitsamt gesessen hat wird wissen was ich meine, wenn 90% der dort sitzenden Personen nicht mal in der Lage sind einen Antrag korrekt auf Deutsch auszufüllen aber deutsche Gelder einkassieren wollen.. Ich habs die letzten Jahre mehrmals mit eigenen Augen gesehen und erleben dürfen - Mir ist fast das kotzen kommen...

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    sozialer Kälte

    Wo entsteht denn durch linkspolitik soziale wärme ? Ihr solltet endlich mal von den Gedanken abkommen, dass bei gleichmäßiger Verteilung am Ende alle zufrieden sind. Wir Menschen sind geprägt von Gier und Eigennutz, jeder schaut auf seinen Vorteil. Das war schon immer so und wird auch auf ewig so bleiben. Das einzige, was man tun kann, ist zu versuchen das soziale Gefühl in der Gesellschaft zu verstärken. In der deutschen Gesellschaft. Durch diese scheiß Globalisierung wächst aber Habgier ins unermässliche und somit wird auch die soziale Schere immer größer. Multikultur und Globalisierung stärkt soziale Brennpunkte. Ob ein Brennpunkt (Wortspiel!) kalt sein kann sei mal dahin gestellt, die Folgen davon aber mit Sicherheit. Eine europäische Sozialisierungspolitik wie sie seit etlichen Jahren verfolgt wird funktioniert nicht. Wir müssen versuchen in Deutschland eine soziale Wärme aufzubauen, das schafft man nicht mit Ungleichgewicht und Ungerechtigkeit. Beispiel: Mehr Geld für Aufbau Ost statt Integrationsverschwendung.

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    einer Kultur des Egoismus....

    Das wir in der Zwischenzeit in einer Kultur des Egoismus leben haben wir doch größtenteils solchen Parteien wie den Grünen oder der SPD zu verdanken. Geld kann nicht einfach gedruckt werden damit es einen Wert besitzt, dahinter muss eine fundierte Politik stehen. Dazu sind diese Parteien nicht in der Lage. Möchtegern Gutmenschen die noch vor 20 Jahren den Krieg verurteilten und wie Pazifisten durch die Straßen rennen und später den Afghanistaneinzug mitverantwortet haben. Lügenbarone die nur regieren wollen mit dem Sozialismus-Banner vorneweg aber von Wirtschaft keine Ahnung haben - doch nur damit lässt sich eine Gesellschaft auch kultivieren und sozialisieren. Verantwortungsbewusstsein gegenüber der Weltbevölkerung geht über derer dem eigenen Volk gegenüber. Deshalb ist der Wandel von rot-grün zu schwarz-gelb mehr als ein Fortschritt. Alle sprechen von Kultur, die wahren Feinde von Kultur sind aber linkspolitiker die keinerlei Verantwortungsbewusstsein gegenüber dem Land verspüren aus dem sie stammen. Da kommt mir innerhalb von 15 Minuten, in denen ich diesen Beitrag hier schreibe, zum zweiten mal das kotzen...


    Letzten Endes bleibt mir nur noch eins zu sagen: Ich genieße es die politische Oppositione abkotzen zu sehen und wie sie den Teufel wegen schwarz-gelb an die Wand zu malen versuchen. Es kann gehetzt und gepöbelt werden so viel man will, das Ergebnis wird einzig und allein 4 Jahre Regierung bringen und die haben bekannterweise noch nicht mal begonnen. Schlechter Stil deshalb im Vorhinein bereits alles schlecht zu reden, weil man die eigene Niederlage nicht eingestehen kann. Knapp 50% der Wähler haben nicht nur Pro schwarz-gelb gestimmt sondern auch gleichzeitig gegen rot-grün. Das sollte man sich mal vor Augen halten. Und Demokratie bedeutet eben auch die Entscheidung der Mehrheit zu akzeptieren und zu respektieren.


    Dass die grünen sich zum Beispiel beginnen für Leute wie Westerwelle & co. fremdzuschämen ist für mich schon als Kritik an der Demokratie zu verstehen. Fast 15% haben Westerwelle & FDP gewählt, wohlwissentlich welche politische Gangart er vertritt, welche Koalition er anstrebt und welche Ministerposten anvisiert werden. Das gilt es schlichtweg zu akzeptieren. Schlechte Verlierer - sonst nichts...


    Prompt Verlierer: Da fällt mir noch ein, dass ein Cem Özdemir hier in Stuttgart groß auf Stimmenfang gehen wollte. Er wollte die Stuttgarter Bevölkerung für fremde Interessen missbrauchen. Weil er über die Partei keinen Listenplatz erlangt hat, versuchte er es auf die billigste und hinterfotzigste Art: Wahlplakate auf deren er sich als Teil der Wählerschaft ausgibt. Titel:"Ein Schwabe für Stuttgart". Dass Özdemir aber seit etlicher Zeit gar nicht mehr in Stuttgart und Umgebung lebt sondern mittlerweile seinen Wahlwohnsitz in Berlin hat lässt einen schon fragen ob man hier gezielt versucht die Wählerschaft zu hintergehen ? Und solche Menschen wollen sich für andere fremdschämen. In anbetracht dieser Hinterfotzigenart wage ich mal zu behaupten dass man sich für diese Person fremdschämen muss welche die deutsche politische Landschaft bewandert und scheinbar mehr an der eigenen Karriere und dem eigenen Wohlbefinden interessiert zu sein scheint anstatt dem Wohl des Volkes...


    In diesem Sinne: In 4 Jahren folgt das Rèsumè - nicht davor!

    jh
    Selbstverständlich habe ich die Kanäle nur eingespeichert, kann sie aber nicht entschlüsseln ;-)


    Wollte mir eigentlich noch die Schweizer Sender einspeichern, aber bei der Unicable-Technik ist es derzeit nicht möglich zwei Satelitten zu empfangen. Deshalb bin ich nach wie vor nur auf Austra 19°2 ausgerichtet, eigentlich schade...

    Ich habe meine Kanalliste ebenso von meinen Eltern, bzw. von meinem Vater übernommen. Ist irgendwie für mich auch ne männliche Aufgabe, das TV Programm zu sortieren ;-)


    Im Verlauf der Zeit habe ich meine Kanalliste dann etwas modifiziert durch neue Kanäle, usw. so dass ich von seiner Liste etwas abgewichen bin und mein eigenes System geschaffen habe.


    Bei mir ist die Kanalliste zumeist thematisch sortiert. Am Anfang stehen logischerweise "Das Erste", "Das Zweite" und "Das (regionale) Dritte", danach kommen die Privaten und begründen damit sozusagen die "Unterhaltungssparte". Von Kanal 11 bis 19 kommen die restlichen dritten und der rest ist gemixt mit VoX, arte und KiKa. In der 20er Sparte kommen Sportsender, die "neuen" Unterhaltungssender (Tele 5, Das Vierte, Nick, Anixe) und die österreichischen Unterhaltungssender. In der 30er Sparte folgen die ganzen Musiksender und werden mit unwichtigeren (9Live, tv gusti, Juwelo TV) aufgefüllt. Die 40er Sparte gehört dann den Nachrichtensendern (sowohl deutsch als auch international). 50er und 60er Reihe ist dann quasi der Rest - Shoppingsender, Sender wie eins festival oder ZDF doku Kanal, DMAX, Bibel TV und restliche regionale Programme (Radio Bremen, münchen.tv, rhein main).


    Wie ihr seht: Ich mache aus meiner Programmliste fast eine Wissenschaft, begründet sich aber alles in viel Erfahrung und Beobachtung meinerseits.
    Das die Nachrichtensender beispielsweise in der 40er Reihe gelandet sind, liegt weniger darin, dass ich so wenig Nachrichten schaue sondern vielmehr darin, dass ich zumeist über die Reihen hinweg springe. Sprich von der 10er Reihe in die 40er. Früher lagen n-tv und Phoenix noch mitten in der 20er Reihe, weil aber im Laufe der Zeit viele Sender dazu gekommen sind und dann logischerweise der Platz nicht mehr reichte, habe ich umsortiert und den Nachrichtenkanälen eine eigene Reihe gewidmet. Ist eben einfach zu wissen, auf die 40 zu müssen (und die darauffolgenden) wenn man Nachrichten schauen will anstatt sich z.B. 26-31 merken zu müssen. Die teilweise unwichtigen Sender mittendrin (tv.gusto z.B.) stellen für mich einen "Puffer" dar, wenn neue Sender kommen die vorne platziert werden müssen, dann können die platziert werden und die "unwichtigen" rutschen nach hinten. So ist garantiert dass die 40er Reihe auch später noch den Nachrichten gehört und nicht irgendwann erst bei 42 oder so anfängt :)



    Genauer gesagt siehts bei mir wie folgt aus:


    01: ARD
    02: ZDF
    03: SWR
    04: Sat. 1
    05: RTL
    06: RTL 2
    07: Super RTL
    08: 3sat
    09: ProSieben
    10: Kabel 1
    11: Bayerisches Fernsehen
    12: hessen fernsehen
    13: WDR Köln
    14: NDR
    15: VOX
    16: MDR Sachsen
    17: rbb Berlin
    18: arte HD
    19: KiKa
    20: DSF
    21: Eurosport
    22: Tele 5
    23: Das Vierte
    24: NICK
    25: Anixe HD
    26: ORF1
    27: ORF2
    28: ATV+
    29: Puls 4 Austria
    30: Austria9 TV
    31: ORF1 HD
    32: Viva
    33: MTV
    34: GoTV
    35: Deluxe Music
    36: imusic TV
    37: NRJ Paris
    38: 9Live
    39: Juwelo TV
    40: tv.gusto
    41: N24
    42: Phoenix
    43: n-tv
    44: EuroNews
    45: Bloomberg
    46: CNN
    47: BBC
    48: CNBC
    49: Sky News


    usw.

    Ich habe zwar heute weder schwarz noch gelb gewählt, noch stellt es mein Wunschergebnis dar, dennoch freue ich mich halbwegs über dieses Wahlergebnis.


    Deutschland hat gegen eine rote Regierung entschieden und damit eine stabile Zukunft gesichert.


    Deutschland hat bei weitem keine linke Mehrheit, darüber bin ich froh...

    Und ich würde diesem Kernpunkt, weshalb die Piratenpartei nicht wählbar sein soll, grundlegend widersprechen.


    Aus exakt diesem Grund: Der Trend in den Wahlergebnissen zeigt deutlich, dass die Wähler immer mehr zu einer "Mehr-Parteien-Regierung" tendieren. Dies hat zuletzt auch das Phänomen "Linkspartei" bewiesen. Die Wähler splitten sich immer mehr auf, immer weniger möchten 1 oder 2 große Parteien, der Trend geht dazu, dass kleinere Parteien an Boden gut machen.


    Ich persönlich sehe dahingehend den Trend, dass wir in absehbarer Zeit eine Mehr-Parteien-Regierung haben werden, in welcher wiederum die Aufgabengebiete den Kernkompetenzen verteilt werden. Warum die CDU sich mit der Umwelt befassen lassen, wenn es die Grünen besser können ?
    Ebenso verhält es sich mit der Piratenpartei. Weshalb muss sich die Piratenpartei in Sachen Finanzpolitik oder Außenpolitik positionieren ?
    Sie haben ein Fachgebiet, u.a. den Datenschutz, dieses Fachgebiet könnte bei einer der kommenden Wahlen erstmals zum tragen kommen.


    Die Zeiten, in denen die große Wählerschaft die gesamte Regierungsverantwortung in die Hände einer oder zweier Parteien gibt, neigen sich langsam dem Ende zu.


    Wahlen sind ja schließlich etwas taktisches, deshalb wählen mit Sicherheit die meisten die Piratenpartei nicht mit der Hoffnung die Regierungspartei sondern eine "Mit-Regierungspartei" zu wählen. Hier wird deshalb ein völlig falscher Maßstab angelegt.


    Um zukünftig regieren zu können, wird es notwendig sein, Verantwortungsgebiete abzugeben und kleine Parteien, die nicht als so unbequem gelten (sprich Parteien wie die Linkspartei mal ausgeschlossen), mit ins Boot zu nehmen...

    Ich wollte mich eigentlich gerade eben zu dem Thema äußern, hab mich aber, im Verlauf des nachlesens der Beiträge, dagegen entschieden.
    Allein schon die inflationäre Verwendung der Bezeichnung "Nazi" hat mein Interesse gen 0 tendieren lassen. Wäre für mich damit vergleichbar, wenn ich eine Diskussion starten würde mit dem Titel "Was ist für euch eine Zecke?" um damit wohlwissend jegliche linkspolitische Position (einschließlich der "Linksparteien" wie Linkspartei, MLPD & co.) im Vorhinein zu verunglimpfen.


    Die Diskussion hat sich deshalb selbst disqualifiziert...


    Nur so viel am Rande: Wer Parteien wie die Republikaner in einem Atemzug mit NPD, und diese wiederum in einem Atemzug mit DVU nennt, der beweist politisch keine große Sachkenntnis. Unter rechtspolitischen gibt es wie bei linkspolitischen gewaltige Unterschiede oder würde hier ernsthaft jemand die Grünen, die Linkspartei, die MLPD und die DKP in einen Topf werfen ? - Viele sollten sich einfach mal ihrer Unwissenheit beugen und entweder Bücher und Parteiprogramme zur Hand nehmen oder sich schlichtweg aus solchen Thematiken heraus halten.


    Leider mittlerweile eine Krankheit unserer Gesellschaft dass ein jeder meint, mit 5% Basiswissen in jeglicher Diskussion sein (mangelhaftes oder nicht vorhandenes) Wissen einbringen zu müssen und nachhaltig mit Rechtfertigungen umsich wirft wie "ist halt meine Meinung" und wir hätten ja eine freie Meinungsäußerung ohne dabei zu bedenken, dass man eine Meinung nur dann haben kann, wenn man auch de facto etwas über das Thema weiß...


    Wie dem auch sei, für mich ist diese Diskussion nichts. Wollte nur mal allgemein zum nachdenken anregen.

    Aber denk' doch mal an so alte Socken wie mich, die sich dann jedes Mal bücken müssen. Erbarme dich bitte . . . Oder grabt mir einen Graben drumrum, damit ich alles wieder in Reichweite habe . . . :D

    Also dieser Kontext setzt die Perversität fort :D