Posts by StarKeeper

    Dem stimme ich zu. Ich denke, dass so manche alte Serie auch den Weg auf eine BlueRay-Disc finden wird, jedoch bedarf es hierbei ein großes Kaufinteresse da sonst Kosten und Nutzen - sowohl was die Aufbereitung des Bildmaterials als auch die Produktion betrifft - in keinem Verhältnis stehen. Bei ALF zum Beispiel könnte ich das Interesse als ausreichend schätzen, insbesondere als Vorreiterrolle dieses Segments. Wenn ich aber bedenke, wie lange man hierzulande auf eine DVD Veröffentlichung warten musste dürfte man mit ähnlichen Zeiten (+ Faktor 2) rechnen. Eigentlich sehr schade.

    Ich warte auf die BlueRay Veröffentlichungen der alten Serien... Auch wenn ich wahrscheinlich noch mindestens 10 Jahre warten darf ;)

    Gibts nen Video von deinem DSDS-Auftritt, Grüner Blitz ?


    Bei uns zum Fußball fährt auch regelmäßig einer mit, der in der letzten Staffel dort aufgetreten ist (Hier zu sehen). Anfangs war es natürlich etwas lustig und er wurde etwas auf den Arm genommen, inzwischen muss er lediglich in unregelmäßigen Abständen "She fucking hates me" für uns singen :-D Wobei er die gesamte Lächerlichkeit schnell entkräftet hat, nach dem er seine Gesangeskünste unter Beweis stellte und damit zeigte wirklich was zu können. Seine Ausführungen, wie er verarscht wurde, sein Auftritt zusammengeschnitten wurde, usw. waren demnach sehr glaubhaft...

    Mir ist kürzlich aufgefallen, dass ich wieder zunehmend öfters ins Kino gehe. Der "Kinofilm herunterladen"-Boom ist bei mir vollkommen verschwunden. Wenn ich einen aktuellen Kinofilm sehen will, dann nur im Kino. Das Gefühl ist einfach ein ganz anderes, da kann keine Heim-Atmosphäre mithalten.


    Wenn ich bedenke wie oft ich in diesem Jahr schon im Kino war... Mit Sicherheit an die 15x... Vor wenigen Tagen erst in "Groupies bleiben nicht zum Frühstück", davor in "Beilight - Bis(s) zum Abendbrot", "The Expendables", "Twilight Eclipse"... Ich krieg gar nicht mehr alles zusammen...


    Demnächst kommt noch der 3. Teil von den Chroniken von Narnia, da freu ich mich schon drauf ;)

    TimeGypsy
    Dass gewisse Rassen phasenweise kaum noch zu sehen sind ist mir auch schon aufgefallen. Bei Collies war dies ungefähr Ende der 90er der Fall, als der Lassie-Boom längst verflogen war und kaum noch einer Lust hatte ein der art aufwendiges Haarkleid zu pflegen. Mittlerweile hat sich das wieder geändert und man sieht wieder zahlreiche Collies...


    Eine andere betroffene Rasse sind Schnauzer. Aufmerksam bin ich darauf geworden, dass die Familie meiner Freundin über Jahrzehnte hinweg eine der erfolgreichsten Schnauzer-Zuchten in Deutschland hatte (noch heute findet man Ur-Großeltern, die von ihrer Zucht stammten, in den Stammbäumen der 3. oder 4. Generation in Amerika und überall auf der Welt, wie ich kürzlich erst durch Internetrecherche herausgefunden habe ;-)). Schnauzer waren eine sehr lange Zeit als Liebhaberhunde weit verbreitet, heute findet man sie kaum noch. Vor allem die Optik polarisiert und die möchte man zunehmend "freundlich" und "so schön wie möglich". Auch Deutsche Doggen (die ebenfalls von der Familie meiner Freundin gezüchtet wurden) sind kaum noch zu sehen.


    Grund für den ganzen Rassenschwund dürfte auch ein finanzieller Aspekt sein. Ein reinrassiger Hund mit 1a Papieren, Abstammungsurkunde, gechipt, entwurmt, etc. pp. kostet locker um die 800 Euro, und damit wird lediglich der untere Bereich angekratzt. Die Preise gehen auch mal schnell bis zu 1.200 oder 1.500 Euro hoch wenn eine entsprechende Abstammung oder Nachfrage besteht. Als Folge dessen gibt es immer mehr, die sich mit Mischlingsrassen zufrieden geben - die sind oft für kleines Geld zu haben, ohne Papiere, ohne Abstammungsurkunde, dafür eben "ein Hund". Oder man schafft sich aufgrund der gesamten Kosten erst gar keinen Hund mehr an - Hundesteuer, Hundefutter, Spielzeug, Tierarzt, Leckerlies, Hundeschule, Pflegemittel, Hundeversicherung... Da sammelt sich einiges an. Dann noch die Arbeit die verursacht wird - für Erziehung, Beschäftigung, Pflege... Da geht schon einiges drauf. Im Wandel der heutigen Gesellschaft, hin zur ausnahmslosen Leistungsorientierung und weg vom Gemeinschaftsgefühl verfallen auch solche Eigenschaften, dass sich eine Familie einen Hund anschafft. An einen reinrassigen ist dann schon gar nicht mehr zu denken... Das dürfte mit ein Grund sein, warum man manche Rassen kaum noch sieht... Der "Markt" ist kleiner geworden...


    Was mir auch auffällt: Pudel seh ich kaum noch. Da gabs doch auch ne Zeit lang nen richtigen Hype. Genauso wie jetzt mit dem katzenähnlichen Paris Hilton Hund, diese Schoßhündchen...

    Nein, ich meinte inhaltlich. Der Anteil der "Show" ist in ein der art penetrantes Ausmaß gestiegen, dass ich mit der Wrestling-Sache nicht mehr viel anfangen kann. Meiner Ansicht nach fehlt es den heutigen Wrestlern insbesondere an markanten Markenzeichen. Keine Ecken und Kanten. Irgendwelche Muskelprotze von der Stange die versuchen eine Show abzuliefern... Nichts mehr für mich...


    Gerne schaue ich mir noch die alten Sachen an aber welchen Reiz sollte es haben einen Rentner Ric Flair, Hulk Hogan oder Undertaker im Ring zu sehen ? Irgendwann sollte man auch wissen wann Schluss ist und diese permanenten Comebacks ziehen das ganze nur noch ins Lächerliche...


    Als Nachfolger kommen 20 Jährige, athletisch in Wrestlingschulen top ausgebildete Wrestler ohne Ecken und Kanten, denen ein Show-Image verpasst wird und der art offensichtlich eine Show abziehen, dass es einem fast zu den Ohren rauskommt...


    Hab ich schon erwähnt dass ds nichts mehr für mich ist ? ...

    Alle ? Ich glaube da übertreibst Du maßlos. Diejenigen, die meist von der Atmosphäre am Millerntor schwärmen sind überwiegend Personen, die sich relativ wenig für Fußball und mehr für Subkulturen und Politik interessieren. Ich erinnere mich an eine meiner ersten Dauerkarten mitte der 90er als der VfB daheim gegen St. Pauli gespielt hat. Überrasch war ich vom überdurchschnittlich gefüllten Gästebereich. Was die Anzahl betraf gehörten sie auf jeden Fall zu den Besten 5 (nur Bayern, Dortmund & Karlsruhe brachte damals mehr zustande), was die Qualität betraf war es unterirdisch. Es stellte sich schnell heraus dass 2/3 der Masse aus Umland-Punks und sonstigen Linken bestand.


    St. Pauli ist eben "In" und das Ebenbild eines alternativen Fußballvereins, leider lassen große Anzahlen der Anhänger jegliches Fußballinteresse im Grundsatz vermissen.


    Ich wage zu behaupten, wer eine besondere Atmosphäre am Millerntor erwartet und von einem unabhängigen Platz aus das Geschehen versucht "aufzusaugen" wird maßlos enttäuscht sein. Es ist der selbe Mythos, der den Dortmunder Fans mit der ach so tollen größten Stehtribüne Europas angehängt wird oder der angeblichen "Hölle" vom Betzenberg in Kaiserslautern. Häufig werden auch sportlicher Erfolg und Fan-Atmosphäre vermischt, so dass man bei sportlichen Erfolgen automatisch von einer guten Atmosphäre ausgeht. Dass dies vollkommen unabhängig voneinander ist, haben zahlreiche Beispiele (beispielsweise Bayern München - RC Lens 2002 vor 22.000 Zuschauer im knapp 70.000 Zuschauerfassenden Olympiastadion bei einem Champions League Spiel) bewiesen. Auch werden es manche nie verstehen dass eine Turnhalle wie die Arena auf Schalke niemals Stimmungsfördernd ist sondern genau das Gegenteil bewirkt. Wer demnach wirklich Atmosphäre schnuppern möchte muss dorthin gehen, wo Emotionen unabhängig von äußeren Umständen gelebt werden.


    Lass Dich also nicht von Abklatschmeinungen beeinflussen: St. Pauli ist lediglich aufgrund seines alternativen Images etwas "besonderes". Es bekunden eben etliche Leute ihre Sympathie zum Kiez-Klub mit entsprechenden T-Shirts & co., ohne aber überhaupt die Abseitsregel erklären zu können geschweige denn sich für Fußball im allgemeinen zu interessieren. Was daran toll sein soll, dass mir irgend ein Assel-Punk am/im Stadion mit St. Pauli Shirt begegnet und irgendwas von Demos, Gesellschaftsprobleme, Politik oder irgendwelchen Trinkgelagen sülzt, bleibt mir wohl verborgen. Mit besonderer Atmosphäre hat das meiner Ansicht nach wenig zu tun.


    Ich muss gestehen: Ich konnte diesen Verein noch nie leiden und werde es aller Voraussicht nach auch nie. Mir wäre es nicht unrecht gewesen wenn der braune Kackverein für immer in der 3. Liga verschwunden wäre aber dem ist nunmal leider nicht so.


    Fußball ist Fußball und Politik bleibt Politik - nur nicht am Millerntor! (Traurige Realität)

    Von der Therme in Erding hab ich schon öfters etwas gehört. Wollte auch bei meinem letzten München-Aufenthalt dort vorbei, hat sich dann aber leider nicht ergeben.


    Hier in näherer Umgebung gibt es nur das Aquatoll in Neckarsulm und in Neu-Ulm das Atlantis. Bin aber immer auf der Suche nach guten Spaßbädern mit ordentlich Rutschspaß :-)


    Das Fildorado in Stuttgarter Flughafennähe hat seit geraumer Zeit ne geile Schanzenrutsche: http://www.youtube.com/watch?v=YFUM-o4qV0g
    Leider ist es die einzige brauchbare in dem Thermalbad.


    Am Gardasee soll es ne große Auswahl an verrückten Rutschen geben, mal schauen ob sich dafür nächstes Jahr zeitfinden lässt ;)


    Wobei ich sagen muss, dass ich mit dem ortsansässigen Freibad in meinem Wohnort mehr als verwöhnt bin: 40m Steilrutschbahn, 100m Riesenrutschbahn, 27m Familienrutschbahn, Kinderrutschbahn... Für ein Freibad mehr als genug, wenn man das sonstige Angebot von Beach Volleyball, Trampolinspringen, Tischtennis, Sprungtürme, Wellnesbereich, 3 Becken... mal außen vor lässt :-)

    Seit ich klein war, bin ich eigentlich mit Tieren aufgewachsen. Angefangen hat alles mit Susi, dem Wellensittich meiner Schwester. Konnte ich dazu noch wenig soziale Bindung aufbauen, bekam ich mit ca. 8 Jahren meinen ersten Hund. Geprägt von der Serie "Lassie" habe ich mich in Collies verliebt und war davon auch nicht mehr abzubringen. Leider ging meine Lassie bereits nach knappen eineinhalb Jahren infolge schwerer Krankheit von uns :-(
    Kurz darauf bereicherten Fische mein Leben, dies war aber nur von kurzer Dauer. Porky, mein Goldfisch, überlebte einen 2-wöchigen Urlaub nicht und mit ihm seine Fisch-Kumpanen.


    Nach diesen Tragödien war zunächst einige Jahre ruhe. Bis, ja bis ich 2001 im Rahmen meiner Sozialstunden, die ich abzuleisten hatte, von einer Arbeitskollegin im Altersheim erfuhr, dass sie Katzen abzugeben hätte. Da meine Mutter schon immer eine Katze wollte, haben wir "zugeschlagen". Kimba (inspiriert von der Fernsehserie) lebt noch heute als Hauskatze bei uns. Kurz darauf sah ich meine Zeit gekommen, meinen lang gehegten Wunsch nach Meerschweinchen zu äußern. Geprägt von einem Buch aus Kindheitstagen, in welchem es um einen kleinen Jungen ging, der heimlich von einem Freund ein Meerschweinchen geschenkt bekam, wollte ich schon lange eins. So begaben wir uns auf die Suche und fanden schließlich "Tux". Tux war ein tolles Meerschweinchen, jede Minute auf meiner Brust genoss er, als ich ihn während des Fernsehschauens streichelte. Jedes bepieseln ist längst vergessen und ich vermisse ihn inzwischen sehr. Man mag es gar nicht glauben, wieviel Zuneigung ein Meerschweinchen einem geben kann. 2006 musste er leider infolge einer Virus-Erkrankung das zeitliche segnen. Da wir uns aber alle mit dem Verlust nicht abfinden konnten, fanden mit Lex & Fox zwei weitere Meerschweinchen bei uns ihr Zuhause. Bis heute bewohnen sie die Küche und leben ein fröhliches Meerschweinchen-Dasein.


    Anfang diesen Jahres gab es dann noch einmal Zuwachs: Dem lang gehegten Wunsch von mir nach einem Hund wurde nun entsprochen. Die Rasse war klar: Ein Collie musste es wieder sein. Das zwischenzeitliche schwärmen für einen Husky wurde über Bord geworfen und die alte Collie-Liebschaft flammte neu auf. War es in der Vergangenheit eine Tricolore-Hündin, sollte es diesmal eine optische Sable-White/Dark-Sable "Lassie" sein. Die Suche nach einer Züchterin war schnell erfolgreich abgeschlossen, so dass seit März diesen Jahres "Zoe" unsere Familie bereichert hat. Sie ist wirklich das, was ich mir von einer Hündin immer gewünscht habe - Unheimlich lieb, nicht aufmüpfig, sehr gelehrig, folgsam, strahlt eine unheimliche Lebensfreude aus und ist im allgemeinen das, was man immer wieder als den ruhigen und positiven Pol einer Familie bezeichnet. Nicht zu übertreffen ist der "Gesichtsausdruck" eines jeden Collie: Permanentes lächeln.


    Inzwischen bin ich regelrecht im Fieber. Meine Hündin und ich sind im wahrsten Sinne des Wortes "Feuer und Flamme". Nie würde ich versuchen aus Zoe einen regelrechten Zirkushund zu machen, geschweige denn sie zu etwas dressieren, was ihr gar keinen Spaß macht. Nichtsdestotrotz finden wir permanente Stunden gemeinsam, in der ich ihr vieles beibringen kann. Es macht einfach Spaß ihr etwas beizubringen und mit ihr zu "arbeiten" :-)


    So, wie ihr seht: Ich bin mit Tieren aufgewachsen und möchte dies auch nicht mehr missen. Persönlich kann ich sagen, dass ich in meiner zukünftigen Familienplanung genau diese Erlebnisse mit einfließen lassen werde. Deshalb habe ich auch vor, meine Kinder später mit einem Weggefährten in Form eines Hundes, aufwachsen zu lassen. Kaum etwas vermittelt einem Kind eine der artige soziale Bindung wie ein Hund (insbesondere ein Collie) :-)

    Ich kann dem Oktoberfest in München nichts abgewinnen. Das Fest ist mittlerweile zu einer reinen Touristen-Attraktion geworden. Mit Bayerischem-Urgedanken hat das nicht mehr viel zu tun. Die Zelten sind entsprechend voll und die Preise der art gesalzen, dass es einem auf's Gemüt schlägt.
    Das Oktoberfest war mal eine Festlichkeit für's Volk, inzwischen wird es nur noch zum abkassieren genutzt - gerne auch mittels VIPs, die extra eingerichtete Logen belegen. Frei nach dem Motto:"Sehen und gesehen werden". Teilweise ein verhalten wie in der nächsten Disco. Bei einem Fest wie diesem hat aufgetakeltes Erscheinungsbild, hochnässiges Verhalten und abgeschottetes Sitzen eigentlich nichts zu suchen. Da spritzt Bier, da wird geschunkelt und gelacht. Nur heute leider nicht mehr. Da kommt der Unternehmen X mit seinen Gästen und reserviert sich erstmal einen Platz in der Loge. Bei Göckele und Maß Bier wird dann über die geschäftlichen Dinge diskutiert. Oder eben die Prominentenaufläufe, die entweder mit Bier nichts am Hut haben, das ganze im eigentlichen Sinne barbarisch finden und am liebsten die Gewohnheiten vom Sterne-Italiener auf dem Oktoberfest haben wollen.


    Das traurige: Dem großen Münchner Vorbild versuchen die Schwaben nun nachzueifern. Das Cannstatter Volksfest, das zweitgrößte Volksfest hinter dem Münchner Oktoberfest in Deutschland, wird zu einem Ebenbild. Der Prominentenauflauf hält sich hier zwar noch stark in Grenzen, so dass die Logen nur von Wirtschaftsgrößen der Stadt oder befreundete der Festwirte belegt werden, dennch werden die Preis Jahr für Jahr angehoben. Dass es auf einem solchen Fest entsprechend teurer ist, ist verständlich. Dass ein halbes Göckele jedoch 8 Euro kosten soll und an besagtem Göckele zudem nur ein Bruchteil dessen an Fleisch dran ist, als bei einem vom nächstgelegenen Imbiss in der Innenstadt ist dann schon etwas traurig bzw. lässt eine Abzockerei vermuten. Gewürzt ist im übrigen auch ordentlich, so dass man auch kräftig wieder trinken muss - was mit 7,50 Euro für die (abgestandene) Maß wieder kräftig zu Buche schlägt.


    Es ist einfach nur traurig wie solche Festlichkeiten fürs Volk der art zur Bereicherung der Privatkassen zweckentfremdet wurden.


    Seit einigen Jahren ist auch ein massiver Anstieg von Migrantenkindern auf dem Cannstatter Wasen zu verzeichnen. Dass das entsprechende Agressionspotenzial damit ebenfalls anstieg ist nicht verwunderlich. Hat so mancher Türke doch kein Verständnis für gute deutsche Festlichkeit und fühlt sich zugleich in seiner Ehre gekränkt, wenn ein Tropfen Bier auf seine nagelneue Lederjacke vom New Yorker tropft.


    War ich früher fast an der Hälfte der Tage des Volksfestes dort, reduziere ich meine Wasenaktivität nur noch auf 1-2 Besuche pro Fest. Einmal wird mit einer großen Gruppe reserviert und einmal besucht man das favorisierte Festzelt nach einem VfB-Heimspiel. Ansonsten kann ich dem Wasen nicht mehr viel abgewinnen. Es ist traurig wie eine 165-jährige Tradition der art verkommt...

    Wenn die Immobilie einen entsprechenden Luxus (Ausstattung, Bauart) aufweist oder in einer dementsprechend exklusiven Ecke einer Stadt liegt, kann ich entsprechend hohe Mieten nachvollziehen. Wenn die Immobilie jedoch keines dieser Kriterien erfüllt, die Vermiter sich jedoch an den Mieten derer Luxus-Immobilien orientiert, finde ich das schon sehr bedenklich. Mir geht es in der gesamten Thematik auch weniger darum, was "übliche" Mieten hier und dort sind, sondern vielmehr darum, dass ich sie allgemein um ein vielfach zu hoch angesiedelt sehe. Eine stinknormale Zwei-Zimmer Wohnung mit 50 m² hat nach meinem Empfinden (auch in Stadtlage) maximal einen Mitpreis von 550 Euro verdient. Klar versucht ein Vermieter das bestmöglichste rauszuholen, wenn dies aber durch Leistungen, die nicht durch ihn sondern die Kommune erbracht werden, geschieht, finde ich das charakterlich sehr dreist. Aber ich weiß, wir leben in einer grundlegend kapitalistischen Welt, in der sich alles nur noch auf finanzielle Gegenwert reduziert und soziale sowie gesellschaftliche Aspekte hinten anstehen müssen.

    Ist alles renoviert und für München absolut im Rahmen. Wir ziehen aus weil wir in Haidhausen ne etwas größere Wohnung gekriegt haben die für die Lage sehr günstig ist.

    Was kostet dann ein Einfamilienhaus mit ~100-120m² in München ? 2.500 Euro ?
    Das ist ja schon fast pervers...

    Warum ziehst Du denn aus ?


    Musste schon etwas schlucken, als ich den Mietpreis gelesen habe. Glücklicherweise hats mich zum studieren nicht an die LMU verschlagen, dann wäre ein Umzug nämlich unumgänglich gewesen und zugleich der finanzielle Bankrott angerollt.


    Zum Vergleich: Hier (Landkreis Ludwigsburg, direkter Autobahnanschluss, ca. 40km bis Stuttgart) zahlt man für ein Einfamilienhaus mit ca. 150 m² warm 800-900 Euro...


    Mir ist klar dass es in der Innenstadt immer teurer ist, insbesondere in München... Aber für ne 2 Zimmerwohnung mit gerade mal 50 m² so ne Miete zu verlangen. Das ist ja pervers...


    Ist es wenigstens ne Neubauwohnung ?

    Deine Mudda hing am Glockenseil
    F.I.S.T. - Deine Mudda geht ihren Weg
    Blind Date - Verabredung mit deiner Mudda
    Kuck mal, deine Mudda spricht
    An deiner Mudda
    In 80 Tagen um deine Mudda
    Face/Off - Im Körper deiner Mudda
    Das Vermächtnis deiner Mudda
    Homo Mudda
    Deine Mudda ist noch zu teuer
    eMail für deine Mudda
    Deine Mudda - Verschollen
    Deine Mudda aus dem All
    Baywatch - Die Rettungsschwimer deiner Mudda
    Catch deine Mudda If You Can
    Hör mal wer deine Mudda hämmert


    Da kann man sich ja richtig in einen Rausch Muddern...

    Aus gegebenem Anlass, hole ich diesen Thread mal wieder hoch. In diesem Jahr lief ja nun inzwischen der dritte Teil (Eclipse) der Reihe im Kino. Als gegeiselter meiner Freundin musste ich jeden einzelnen Teil im Kino erleiden - manchmal sogar mehrmals (der 1. Teil ganze 3 mal!!!). Doch nun gibt es eine erfreuliche Nachricht: Beilight - Bis(s) zum Abendbrot kommt ins Kino!


    Heute (9. September) ist der Kinostart und ich kanns kaum abwarten am Wochenende meine Freundin in den Film zu schleifen, quasi zum Leidensausgleich. Nur eines weiß die Liebe noch nicht: Ich hab für 3 Vorstellungen bereits Karten geordert... ;-)))))))


    Ich freue mich schon auf die gefüllten Kinosäle mit rachelustigen Freunden in Begleitung ihrer angwiderten Partnerinnen....


    Zum eigentlichen Thread: Ich kann den Hype um diese Saga überhaupt nicht nachvollziehen. Die Geschichte ansich ist für mich weder inhaltlich besonders wertvoll noch ist die Darstellung auf der Leinwand überdurchschnittlich gut gelungen. Vor allem aber graust es mich vor dem Geschmack der aktuellen Teenie-Generation, die allen ernstes Personen wie den dargestellte Edward oder die dargestellte Bella anhimmeln. Optische Magerkost wird zur Schönheit hochgelobt. Meiner Ansicht nach vollkommen unverständlich...


    Der Film steht meiner Ansicht nach stellvertretend für den altbekanten Satz: Aus Scheiße wurde Gold gemacht.


    Mit dem nächsten Teil ist das ganze Trara gottseidank vorbei...

    Ich war am Freitag ebenfalls im Kino und habe ihn mir angesehen. Eins vorweg: Mein Gesamtfazit ist überwiegend positiv.


    Es gibt für meinen Geschmack lediglich ein paar Kritikpunkte, die jedoch nur unwesentlich ins Gewicht fallen.


    Meine einzelnen, sowohl positive als auch negative, Punkte:


    1.) Arnold Schwarzenegger & Bruce Willis: Zwei "große Stars", die im Film jedoch nur in einer kurzen Sequenz zu sehen sind. Bei Schwarzenegger verständlich, bei Willis unverständlich. Warum hat man Bruce Willis nicht mehr einbezogen ? Das hätte den Film um einiges mehr aufgewertet.


    2.) Kameraeinstellungen: Mit 80er Jahre hat das wenig zu tun. Wer John Rambo gesehen hat kann sich vorstellen wie die Kameraführung in diesem Fall ist. Bei Kämpfen meist aus der Nahperspektive, permanent am wackeln, hektische Bewegungen. Der Hintergrund ist klar, es soll "echter" wirken, den Zuschauer mehr in die Situation einbeziehen. Ich für meinen Geschmack kann dem wenig abgewinnen. Ich möchte die "Draufsicht". Das ist für mich auch ein großes Manko der "neuen Actionfilme". Wenn einer mit einem Maschinengewehr losballert will ich nicht die Kameraperspektive der Maschinenpistole, die permanent wild durch die Gegend wackelt, sondern eine externe Sicht auf das Gesamtgeschehen. Ebenso bei Kämpfen - die Kamera schleudert nach links, rechts, hoch, runter... Es ist einfach nervig...


    3.) Das Image des 80er Jahre Films wird leider nicht wirklich erfüllt meiner Ansicht nach. Der Charme eines 80er Jahre Films wird zu keiner Zeit erreicht. Der Film ist durchaus unterhaltend - keine Frage. Jedoch die große Werbekampagne als Film der 80er Jahre ist dann doch weit daneben gegriffen. Wer wirklich Filme der 80er Jahre gesehen hat und diesen Film einen Direktvergleich unterzieht, wird wenig Gemeinsamkeiten erkennen.


    4.) Dolph Lundgren ist doch sehr in die Jahre gekommen. Das fällt vor allem deshalb stark auf, weil man ihn in den letzten Jahren nicht wirklich mehr in großen Produktionen gesehen hat. War dann doch etwas schockiert ;-)


    5.) Der Film erscheint für mich inhaltlich stark nach einer Rambo-Fortsetzung. Inhaltlich wird zwar viel auf die einzelnen Rollen verteilt, der Eindruck eines Rambo 5 bleibt trotzdem bestehen, insbesondere weil Sylvester Stallone der "Chef" ist.


    6.) Jet Li hat eine sehr lustige Rolle bekommen. Seine Gags, insbesondere bezogen auf seine Körpergröße, wirken sehr amüsierend ;-)


    7.) Die Geschichte ansich ist sehr unterhaltend. Macht spaß zuzuschauen. Endlich mal wieder ein guter Action-Streifen ;-) Einzig etwas überspitzt ist die Übermacht ein paar Söldner dargestellt, die es mit einer 200-Mann starken Armee aufnehmen. Das wirkt dann doch bei allem Respekt etwas unrealistisch.


    8.) Steven Seagal wäre noch zusätzlich eine schöne Verstärkung gewesen...


    9.) Der Film hat für mich einen hohen Fortsetzungsfaktor...


    Alles in allem ein guter Film, mit ein paar Schönheitsfehlern. Trotzdem sehr unterhaltsam und ausnahmslos zu empfehlen. Aber Vorsicht: Der Film ist nicht umsonst FSK 18! Meine Freundin musste bei manchen Szenen doch wegschauen...

    Was auch nicht sonderlich verwundert, bei einer Person, welche die Gesellschaftlichen Probleme ungeschminkt anspricht. Er hat bei ein paar Äußerungen (insbesondere die Gen-Geschichte) etwas über die Stränge geschlagen, dennoch egalisiert dies nicht zugleich seine 98% korrekten Angaben.


    Sarrazin ist ein Mensch des Geldes, der Wirtschaft und demnach ein Freund von Statistiken, Zahlen und Leistungen. Seine Aussagen sind komplett gestützt von Zahlen und Statistiken, die keiner wegdiskutieren kann.


    Das traurige an der aktuelle Debatte, was obendrein wieder die Unfähigkeit deutscher Politiker und Medienvertreter beweist, sich mit tatsächlichen Problemen zu befassen, ist die Tatsache, dass lediglich über das "WIE" er etwas gesagt hat diskutiert wird und nicht über das "WAS" er gesagt hat.


    Es ist amüsierend zu sehen, wie Özdemir & co. nun versuchen, sich selbst als positives Integrationsbeispiel hinzustellen und stellvertretend für einen Großteil der Migranten sprechen zu wollen. Solche Leute haben eine rosarote Brille auf und würden Probleme, die Sarrazin anspricht, nie unvoreigenommen akzeptieren. Ist ja logisch, schließlich gehts um die eigene ethnische Herkunft die verunglimpft wird...