Posts by mrtom1980

    ich habe die letzten Tage dokus über Obdachlose und Bahnhofsmissionen angeschaut. Da sieht man, dass wir in einer Wohlstandsgesellschaft leben und kleine Kleinigkeiten übersehen. Beziehungsweise als völlig normal empfinden.

    Man merkt, was man überhaupt zum Leben braucht, gerade bei Dinge und Sachen. Da ist weniger oft mehr.

    was mich noch zum nachdenken bringt ist, dass man sich irgendwie im Alltag um nix mehr großartig kümmern muss.


    Alles ist jederzeit verfügbar.


    Geld gibt’s rund um die Uhr am Automaten, Essen und Trinken rund um die Uhr in der Tanke, künstliche Intelligenz macht einem das Licht oder dem Fernseher an. Erinnert einen an Termine.

    Nix mehr los mit selber vorausdenken. Alles wird einem erleichtert. Und das schlimme, man gewöhnt sich logischerweise ans bequeme.

    Viele sind mit den Gedanken bei nächsten oder übernächsten..... so unkonzentriert, durch die Bequemlichkeit.

    So, jetzt fahr ich heim. Melde mich später wieder.

    Gesellschaft:

    Weil sie genau wissen, dass vor allem der Neid unserer Gesellschaft herrscht. Alles andere wäre ja nur auf schöne heile Welt, wie in einem kitschigen Liebesroman!

    Jeder will immer noch mehr, alles geht zu langsam. Immer mehr Leistung im Beruf, in der Freizeit. Geht bei den Kleinen schon an. Sportunterricht, Musikschule, Nachhilfeunterricht, Ganztagsschule. Jeder will der beste sein. Immer Action. Im Wald spazieren gehen, ja wie langweilig ist das denn?! Was sieht man da? Für mich persönlich ein Genuss. Diese Stille und Vogelstimmen.

    Der Stress macht uns krank mit Langzeitfolgen!


    Hungersnot:

    Leider besteht die Hungersnot in den armen Ländern nicht erst seit gestern. Da stellt sich bei mir die Frage, warum Firmen oder Konzerne nicht auch da investieren, um dem Land oder Kontinent auf Vordermann zu verhelfen, den Menschen ein geregelten Tagesablauf zu ermöglichen. Vor allem von den Steuern eine Infrastruktur aufzubauen, Schulen errichten, um endlich die Kinderarbeit abzuschaffen und eine Ausbildung/Lehre zu ermöglichen. So ähnlichen Standard wie bei uns. Nicht von heute auf morgen, aber nach und nach. Oder schon lange hätte man investieren können?!

    Und wir leben im Überfluss und was haben wir eigentlich tagtäglich auf den Tellern? Fast in jedem Lebensmittel Unmengen versteckter Zucker, zu viel Salz. Massenware beim Fleisch, Zuchthaltung beim Fisch, Gemüse und Obst mit ewig langen Transportwegen im künstlichen Licht, ohne Erde nur Nährwasser, ohne Vitamine und wenn man die Herstellungsweise. Naja.....vergeht einem der Appetit.

    Trotzdem haben wir vor den Feiertagen Bedenken, dass man nicht ausreichend eingekauft hat und wirft danach den Rest in den Müll.


    Zusammenhalt:

    Die Leute vertragen sich immer weniger, weil jeder nur noch für sich da ist. Zumindest glaubt das jeder für sich.

    Das teilen könnte man eher noch von den Menschen an Rande der Gesellschaft, also Bettler oder Obdachlose, lernen. Die haben nix und wenn sie was haben, halten untereinander zusammen und teilen untereinander. Sind wesentlich dankbarer für alles. Bei solchen Menschen muss man immer die Hintergründe wissen und nicht nur verurteilen. Von dem Partner verlassen, Familie zerbrochen, Arbeit verloren, Wohnung räumen müssen, in falsche Kreise gekommen. Und da wieder raus kommen. Sehr schwer.


    Kein Auskommen mit dem Einkommen:

    Überall brodelt die Stimmung auf der Welt. Irgendwie haben wir (zumindest hier) alles, sind trotzdem unzufrieden. Jetzt mit der Pandemie erst recht. Geldsorgen, Arbeitsplatz und mangelnder Kontakt innerhalb der Familie. Der Mindestlohn reicht trotzdem nicht, die hohen Mietpreise. Nebenkosten, Unterhaltungskosten beim Auto, pflegebedürftige Eltern.


    Politik:

    Die Politiker der großen Länder erteilen Sanktionen. Warum ist auch da kein Zusammenhalt. Ein Miteinander. Kompromisse finden. Die Zivilbevölkerung sind wieder die Leid tragenden, wenn die da oben sich verkrachen.


    Vielleicht sieht man es auch im Sternbild, sprich PlanetenKonstellation. Aber da kenn ich mich nicht aus.

    Ist jetzt so eine Einschätzung von mir. Muss nicht richtig sein, aber anders kann ich mir es nicht erklären.

    Dann alles gute zum Namenstag 😊 früher wurde der Tag ,glaube ich, wie ein Geburtstag gefeiert.

    Auf dem Land, die älteren Leute, denken eher noch an Namenstage. Vor allem im Bauernkalender werden ja recht häufig solche Namenstage erwähnt.

    Josefstag, Barbaratag...