Posts by c.n.-tonfilm

    Hast Du das Buch gelesen und was hältst Du davon?


    Es gibt inzwischen noch vier weitere Bücher des Autors Thomas Barthol:

    - Hans Nielsen: Der charmante Kavalier
    - Jan Hendriks: Doppelspiel
    - Alice Treff: Eine Dame mit Elan
    - Carsta Löck: Das Leben ist kein Tüddelkram

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    amazon-Rezensionen sind positiv; allerdings sind es anonyme Einzelbewertungen. Da es in letzter Zeit Schwemmen unterdurchschnittlicher Filmbuchveröffentlichungen auf Internet "Copy & Paste"-Niveau gab, wäre eine profunde Bewertung über die Qualität von Barthols Büchern sehr hilfreich.

    Der Mann mit Zigarette ist nicht Oliver Hardy bei Centfox sondern Cary Grant; ganz rechts Robert Morley.

    Dann muss ich die Irritation wohl doch noch auflösen: der Mann mit Zigarette ist nicht wie jemand getippt hat Clemens Hasse, der bei der Centfox 1957/58 dreimal Oliver Hardy synchronisiert hat, sondern Curt Ackermann, der mit rund einem Dutzend Einsätzen zwischen 1949 und 1965 DIE deutsche Stimme von Cary Grant wurde. Ganz rechts sitzt Erich Fiedler, der zwischen 1954 und 1976 rund 30 Mal auf Robert Morley besetzt wurde. Selten wurde eine Kombination so konsequent beibehalten wie hier und nahezu jeder hat hierzulande Robert Morley mit Erich Fiedler im Ohr.

    Gerade mal die Casette hergesucht. 1995 aufgenommen mit Mono-VHS-Recorder auf BAY3 - da war ich 21. 2001 nochmal neu aufgenommen im MDR mit HiFi-Recorder. Glück gehabt - Cassette spielt noch sauber in HiFi, läuft grade durch...

    "Vorbeugen ist besser als Heilen"


    (Lehr-, Unterrichts- und Informationsfilm, Dokumentarfilm 1938/39)


    https://www.filmportal.de/film…f817641f4bc480fab34833313


    Karl Metzner, der Regisseur dieses Films, war nach dem Krieg Synchronregisseur und arbeitete viel für die Berliner Kaudel Film GmbH. Das war eine kleinere Firma der ersten (Nachkriegs-) Stunde mit eigenem Synchronatelier in Berlin-Neukölln; betrieben von Frau Amely Kaudel, die vor allem Centfox-Filme bearbeitete.


    Zu seinen heute noch bekannten (und schönsten) Arbeiten dürfte die deutsche Fassung des Glenn-Miller-Films "Adoptiertes Glück" ("Sun Valley Serenade", 1941) mit Renate Barken, Erik Schumann, Rolf Heydel, Georg Thomalla und Bettina Schön sein. Ferner führte Metzner z.B. Dialogregie bei "Herrin der toten Stadt" (Kaudel 1950, Centfox 1948), "Stierkämpfer wider Willen" (Kaudel 1950, Centfox 1945) oder "Rache ohne Gnade" (Kaudel 1950, Centfox 1948). Darüber hinaus dürfte über Karl Metzner kaum etwas bekannt sein.

    "Blutsbrüderschaft" (1940) - Einer der besten, vielleicht der beste aller NS-Tendenzfilme. Wenn der langjährige geschickte Drehbuchautor Philipp Lothar Mayring (damals 61 Jahre alt) gelegentlich selbst auf dem Regiestuhl Platz nahm, kam fast immer etwas Besonderes dabei heraus. Der Film begleitet zwei Kameraden des Ersten Weltkriegs durch die "Systemzeit" der Weimarer Republik bis zum Kriegsbeginn 1939, wenn beide "endlich wieder" für Deutschland ins Feld ziehen dürfen.


    Im Gegensatz zu manch anderem, der hier mit dem Holzhammer zugeschlagen hätte, inszeniert Mayring den drögen Stoff als federleichten Unterhaltungsfilm mit großer Besetzung zwischen Abenteuer, Komödie und Moritat. Hans Söhnker und Ernst von Klipstein sind Buddys, ihr Love Interest ist Anneliese Uhlig. Rudolf Platte, Fritz Odemar, Paul Westermeier, Max Gülstorff, Erich Ponto, Ernst Waldow, Gerda Maria Terno, Axel Monjé, Hans Paetsch, Fritz Böttger (der auch die Revuezenen choreografierte) und der spätere Filmregisseur Wolfgang Staudte geben prächtige Ensemble-Leistungen.


    Michael Jary sollte mit seiner Musik die verlotterten 20er Jahre diskreditieren und nutzte diese Gelegenheit mit "Warum ist die Banane gelb?" und "Im Paradies aß Adam vorzugsweise Äpfel" (Liedertexte: Mayring) weidlich aus. Das System führte sich hier dann insoweit selbst ad absurdum, dass die Lieder als Filmschlager auf Industrieschallplatte vermarktet und zu Verkaufshits wurden.


    Mayring schrieb das Drehbuch zusammen mit Harald G. Petersson, der später für Rialto die Drehbücher zu Edgar-Wallace-Krimis wie "Das Gasthaus an der Themse" oder "Der Zinker" und den Winnetou-Filmen liefern wird. Die spätere Berliner Theaterlegende Boleslaw Barlog war Mayrings Regie-Assistent. Ein Propagandafilm der Sonderklasse, in dem es vieles zu entdecken gibt und der am meisten Spaß macht, wenn er das Flair der wilden 20er zwischen Straßenkampf und Nachtclub einfängt.


    Wenn es darum ging, die Weimarer Repubik vorzuführen, waren auf der Leinwand auch eine Neger-Jazz-Band, blanke Busen und Transvestiten erlaubt. Ein Film wie dieser lässt sich einfach nicht in ein Schema pressen.


    Kary Barnet (sie ist im Film auch zu sehen!) mit dem Orchester Michael Jary auf Odeon:


    "Warum ist die Banane gelb"

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    "Im Paradies"

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    "Das Leben hat immer zwei Seiten" - Orchester Erhard Bauschke mit Gesang Dolf Brandmayer:

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    Orchester Kurt Widmann mit Gesang Rudi Schuricke:

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    Orchester Michael Jary, instrumental:

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    Ich habe jetzt anhand vom Klaus die Filmographie noch ergänzt und vervollständigt. Dort sind die meisten offenen Rollenbezeichungen genannt. Eine weitere Statistenrolle ist noch hinzugekommen in "Tagebuch der Geliebten" (1935). Damit wären es jetzt 27 Filme.


    [Blocked Image: https://up.picr.de/50353051fk.png]


    Es ist teilweise recht lange her, dass ich die Filme gesehen habe; daher bleiben jetzt folgende offene Fragen:


    1) Seine Tochter ist der Peter (1935) - Ist er in den vorhandenen Fassungen enthalten? Mein Vermerk, dass er dort nicht zu finden ist, ist kein Zufall. Ich weiß aber nicht mehr, ob ich mir den einmal selbst gemacht habe oder ob das noch auf anderen Infos beruht


    2) Anton, der Letzte (1939) - Im Klaus wird er nicht genannt und ich kann mich auch beim besten Willen nicht erinnern ihn da irgendwo gesehen zu haben. Wo taucht er auf und was spielt er?


    3) Der Ochsenkrieg (1943) - In der imdb wird er aufgeführt als "unfinished". Nähere Infos zur Rolle und was es mit der gescheiterten Mitwirkung auf sich hat fehlen. Auch hier kann ich mich nicht mehr im Detail erinnern, wie mein Vermerk zu Stande kam.


    4) Freitag der 13. (1944) - Bis auf den Hinweis im Interview gibt es sonst gar nichts, was Norbert Rohringer mit dem Film in Verbindung bringt. Hat er das vielleicht einfach nur mit einem anderen Film verwechselt?


    Möglicher Weise hat mir zu "Peter" und "Ochsenkrieg" seinerzeit Uwe Hensel am Telefon mal etwas erzählt was er von Norbert Rohringer selbst wusste, aber es ist einfach zu lange her.


    5) In einem älteren Beitrag wird ein nicht realisiertes Filmprojekt "Lili Marleen" angesprochen. Das Lied erschien im August 1939, entwickelte sich im Sommer 1941 zum Hit und wurde im April 1942 verboten. Daher wäre das Projekt auf Mitte/Ende 1941 zu datieren und logisch, dass es im Frühjahr 1942 gestoppt wurde. Ich habe aber sonst nirgends etwas dazu gefunden; woher kommt das?

    (...) 19??: Lilli Marleen (Als Hauptrolle vorgesehen – Film nicht realisiert)

    Es gibt aber noch zwei weitere Filme, an denen Norbert Rohringer mitgewirkt hat und die ich zur Ergänzung nennen kann. Dabei handelt es sich um folgende Filme:


    Rendezvous in Wien (1936)

    Die gute alte Zeit (1939)


    "Rendezvous in Wien" kenne ich; allerdings ist er mir da nie aufgefallen; wobei die letzte Sichtung ziemlich lange her ist.


    Für "Die gute alte Zeit" wird er nirgends aufgeführt, auch nicht im Knorr. Hast Du den Film gesehen? Was spielt er da?