Posts by c.n.-tonfilm

    Aber endlich, endlich, endlich!! 🥳🤩🥳

    Was für eine Perle!!! Und endlich restauriert!! Das, was ich mal gesehen hatte, war noch voll körnig. Jedenfalls - einer meiner persönlichen Top5-Filme ever! Deshalb feiere ich das absolut!


    Kein Grund zum Feiern, die Veröffentlichung von "So ein Mädel vergisst man nicht" ist leider ausgemachter Betrug. Der Film ist bereits jetzt als Prime Video verfügbar - angeblich in HD: https://amzn.to/3v2uQfJ [Anzeige]


    Wer darauf reinfällt, erhält eine miese Kopie der alten 80er Jahre Kaufcassette von Roger Vollstädt, die kräftig mit optischen Rauschfiltern nachgebügelt wurde. Mit einer Lauflänge von 74'58 ist sie nach wie vor rund 15 Minuten kürzer als die Originalfassung und rund 6 Minuten kürzer als die längsten nachgewiesenen Kopien.


    Die WVG, die ja seit kurzem die Murnau-Titel bringt, macht hier offensichtlich nur den Vertrieb für einen Scharlatan. Dieser Film ist allerdings kein Murnau-, sondern ein Kirch-Titel; wegen seinen Alters aber wohl frei. Kirch selbst hat ihn jedenfalls nie irgendwo offiziell eingesetzt. 35mm Material gibs im BA und bei der Deutschen Kinemathek. Ich bin deshalb tatsächlich davon ausgegangen, dass die Kinemathek den Film restauriert hat und jetzt beginnt, über die WVG eigene Titel herauszubringen.


    Die Deutsche Kinemathek hat auch noch eine 16mm Verleihkopie, die kürzer ist, als die 35mm Kopien. Ich vermute, die Vollstädt-Cassette kam damals von dieser 16mm-Kopie. Und der amazon-Stream entspricht genau dieser Cassette, wobei die VHS im Direktvergleich sicher noch besser aussieht https://www.filmundo.de/komoed…dt-video_art_6871201.html


    Evtl. sollte man der WVG mal einen Tip geben, mit wem sie sich da eingelassen haben...


    Lauflängen:

    Original: 2508 Meter = 91'40 (24 fps) bzw 88'00 (25 fps)

    35mm: 2342 Meter = 85'36 (24 fps) bzw 82'11 (25 fps) (Deutsche Kinemathek)
    35mm: 2335 Meter = 85'21 (24 fps) bzw 81'56 (25 fps) (Bundesarchiv)

    16mm: 860 Meter = 78'32 (24 fps) bzw 75'23 (25 fps) (Deutsche Kinemathek)


    VHS Roger Vollstädt: 75'20 (25 fps)






    Das Rätsel ist gelöst. Es ist tatsächlich der Film "Zirkuszauber" von 1978; seit wenigen Tagen ist ein Trailer online:



    Erstaufführung war am 01.10.1983 im ZDF und der Film muß in den 80ern als Dauerbrenner im Sommer-Ferienprogramm noch recht oft im ZDF wiederholt worden sein. Die letzten Ausstrahlungen dürften am 16.06.1993 und 27.11.1994 im MDR und am 13.06.1993 und 18.02.1994 im ORB gewesen sein.


    Kennt wirklich niemand außer mir den Film?

    Eine Szene in der Straßenbahn kommt im Film nicht vor, der Film hat eine Laufzeit von 1.31.45


    Es sind folgende Laufzeiten bekannt:

    1939: 2540 Meter = 92'50 (24 fps) bzw 89'07 (25 fps)

    1950/1982: 2452 Meter = 89'37 (24 fps) bzw 86'02 (25 fps)

    Differenz: 88 Meter = 3'13 (24 fps) bzw 3'05 (25 fps)


    Meine Videokopie läuft 85'53, wobei nicht eindeutig ist, ob sie mit 24 oder 25 fps läuft aber wohl mit 25 fps

    Die Szene mit der Straßenbahn muss während des Aufenthaltes in Tilsit kommen. In den Credits wird Clemens Hasse als Mann aus der Straßenbahn gelistet, der kommt im Film aber gar nicht mehr vor. Hat die Fassung denn eine Vortafel zu Restaurierung und Länge?


    Hier die korrespondierende Szene aus dem Murnau-Stummfilm:

    Wo ist den der Film zu sehen? Dann sind also auch die Szenen in der Straßenbahn mit Clemens Hasse jetzt drin, die bisher in allen Fassungen fehlen? Passiert da was Schlimmes in der Straßenbahn oder erschließt sich ein einleuchtender Grund, warum man die geschnitten hatte?

    "Holiday für Dich und mich" war 1963 nach "Die Schamlosen" (1959), "Expresso Bongo" (1959) und "Hallo, Mr. Twen!" (1961) der vierte Kinofilm mit Cliff Richard und sein zweiter als Star. Peter Yates gab damit sein Debüt als Filmregisseur. Bisher gibt es zu dem Film leider nirgends Besetzungsangaben zur deutschen Fassung, obwohl er am 25.03.1990 auf Pro7 sowie am 22.03.1992 und am 13.01.1994 im Kabelkanal ausgestrahlt wurde. Deutscher Kinoverleih war Rank.


    Der Gute-Laune-Sommer-Film führt uns auf eine muntere Europa-Reise in einem britischen Doppelgänger-Bus mit viel Musik - gerade das Richtige um Covid und geplatzen Urlaubsplänen mal für zwei Stunden zu entfliehen...


    Wer hat Infos zur deutschen Synchronfassung?


    Englischer Trailer


    Summer Holiday


    A Swingin Affair


    How to Drive a London Bus

    Harald Reinl gilt als einer der erfolgreichsten deutschen Kinoregisseure der Nachkriegszeit. Ist Näheres darüber bekannt, wie es dazu kam, dass Reinl in seinen letzten Lebensjahren finanziell relativ schlecht gestellt war bzw man bei ihm wohl sogar von Altersarmut sprechen kann?


    Über Gagen sind konkrete Zahlen zwar eher schwierig zu erfahren. Wenn man aber einige bekannte Regiegagen aus vergleichbaren Filmen jener Jahre heranzieht (Hugo Fregonese 135.000,- DM für "Old Shatterhand", Robert Siodmak 80.000,- DM für "Der Schut" und Alfred Vohrer 100.000,- DM für "Old Suerhand") kann man davon ausgehen, dass Reinl zu seiner Hochzeit in den 60er Jahren ungefähr in der Preisklasse um 100.000,- DM Regiehonorar pro Film gelegen haben dürfte, eher noch höher.


    Allein zwischen 1959 und 1986 zähle ich 44 Kinofilme. Da kommt man auch vorsichtig gerechnet auf einen Verdienst von 3-4 Millionen Mark. Selbst wenn man davon ausgeht, dass die Gagen in den 70er Jahren stärker zurückgegangen sind, bleibt trotzdem ein ansehnlicher Verdienst. In künstlerischen Berufen ist es ja häufig so, dass es keinen Ruhestand im klassischen Sinne gibt. Oft auch deshalb, weil der Drang sich über die Arbeit selbst zu verwirklichen, bei Künstlern mit dem Eintritt ins Rentenalter im Gegensatz zu Otto Normalverbraucher nicht mal eben schlagartig aufhört.


    Reinl inszenierte bis zu seinem Tod im Alter von 78 Jahren kontinuierlich weiter. Wie in der Doku "Harald Reinl – Kino ohne Probleme" von 1985 zu sehen ist, lebte er in seinem letzten Lebensabschnitt bis zu seinem tragischen Tod in recht bescheidenen Verhältissen in einer Finca auf Tenriffa. Horst Wendlandt berichtet dazu, dass es ihm finanziell nicht gut gehe. Er schien also tatsächlich darauf angewiesen gewesen zu sein, sich als 74-jähriger noch mit drittklassiger Ware wie "Im Dschungel ist der Teufel los" herumschlagen zu müssen.


    Was ist also ist passiert, wieso starb der Erfolgsregisseur Harald Reinl als relativ armer Mann? Konnte er mit Geld generell nicht umgehen, verließ er sich auf schlechte Berater und Vermögensverwalter, verspielte oder verspekulierte er einen Großteil seines Vermögens?

    Werner Buttler war ein Nebendarsteller von bulliger Statur, der in den 50er und frühen 60er Jahren in einingen markanten Nebenrollen häufiger als Bösewicht zu sehen war. Filmportal führt zwischen 1952 und 1961 seine Mitwirkung in 13 Kinofilmen auf. Zunächst spielte er bei der DEFA, ab 1958 dann in westdeutschen Produktionen. Von seinen Filmrollen dürften v.a. seine kurzen aber einprägsamen Auftritte in "Das Totenschiff" (1959), "Die 1000 Augen des Dr. Mabuse" (1960) und "Die seltsame Gräfin" (1961) sowie die "Stahlnetz"-Folgen "Treffpunkt Bahnhof Zoo" (1959) und "Saison" (1961) in Erinnerung geblieben sein.


    Über die Lebensdaten von Werner Buttler ist nichts bekannt. Weiß jemand Näheres?


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    Werner Buttler in "Die seltsame Gräfin" (1961)

    Wenn überhaupt, dürfte Teddy Naumann den meisten am ehesten durch seine Mitwirkung im Edgar-Wallace-Krimi "Neues vom Hexer" (1965) bekannt sein, in dem er als ca. 15-Jähriger Tiger bändigte.


    Ich trage hier einmal das Wenige zusammen, das über ihn bekannt ist. Teddy Naumann stammte aus einer deutschstämmigen Artistenfamilie, die wohl zeitweise in Finnland lebte und arbeitete. Aus den wenigen Dialogsätzen Teddy Naumanns in "Neues vom Hexer" kann man jedoch schließen, dass Deutsch nicht seine Muttersprache ist. Sein Vater war der Dompteur Heinz Naumann, der teilweise auch selbst unter dem Namen "Teddy" auftrat.


    Heinz Naumann war berühmt für eine Tigerdressur, in der er seinen Arm ins Maul eines Tigers hielt und mit diesem dann von einem 8 Meter hohen Turm in ein Wasserbassin sprang. In der Wochenschau "Die Zeit unter der Lupe" Nr. 779/1964 vom 28.12.1964 ist diese Nummer zu sehen (ab ca. 8'57) https://www.filmothek.bundesar…/video/586675?set_lang=de


    Teddy Naumann muss um 1951 geboren worden sein, da er 1964 13 Jahre alt war. Zu einem Pressefoto vom 24.06.1964 heißt es:

    "Immer wenn Teddy Naumann das Tiergehege betritt, um seine Nummer zu präsentieren, verblüfft er mit einer einzigartigen Darbietung, unter dem stetigen Beifall seines Publikums. Er ist noch keine 14 Jahre alt, aber sein Körper zeigt bereits Spuren seines gefährlichen Berufs. Mit 3 Jahren wurde Teddy von einem Bären ein Arm abgerissen, als er im Zirkus, in dem seine Eltern arbeiteten, mit ihm spielte. Heute besitzt Teddy drei Königstiger und einen afrikanischen Tiger und lässt sein Publikum bei jeder seiner Shows erzittern." https://www.alamy.com/jun-24-1…age-to-image69411877.html


    Ich war mir lange Zeit unsicher, ob der einarmige Junge in "Neues vom Hexer" wirklich einarmig ist. Denn Regisseur Alfred Vohrer verlor mit 27 Jahren als Soldat in Russland selbst seinen rechten Arm und war für seine makabren Scherze bekannt. Dieses Rätsel ist hiermit nun eindeutig gelöst. Vohrer dürfte es ein diebisches Vergnügen bereitet haben, in Gestalt von Teddy Naumann quasi sein eigenen Schicksal in den Film einbauen zu können.


    Die Dreharbeiten zu "Neues vom Hexer" fanden vom 15.03. bis 27.04.1965 in Berlin statt. Direkt im Anschluß, im Juni 1965, waren die Naumanns dann im "Linnanmäki Amusement Park" in Helsinki engagiert, in dem sie 1973 nochmals auftraten.

    https://sirkusteltta.blogspot.com/2013/03/teddy-naumann.html

    https://sirkusteltta.blogspot.…/05/tiikeriseikkailu.html


    Sehr viel mehr war leider nicht in Erfahrung zu bringen. Außer ein paar unscharfen Fotos scheint der Wallace-Krimi heute so ziemlich das einzige greifbare Dokument zu sein, das an Teddy Naumann und seine Tigernummer erinnert.


    Weiß jemand Näheres über Teddy Naumann und was aus ihm geworden ist? Er müßte heute um die 70 Jahre alt sein.


    In dem Buch "Mit Raubkatzen und Bären in der Manege: Biographien bedeutender Tierlehrer" von Hans Jürgen und Rosemarie Tiede, Frankfurt am Main 1999, soll auf den Seiten 173-179 auch die Familie Naumann portraitiert sein. Hat jemand Zugriff auf das Buch?



    Screencaps aus der Blu-Ray "Neues vom Hexer"







    Mit Eddi Arent und René Deltgen


    Kennt jemand diese französische Produktion von 1961 von Roger Leenhardt mit Lilli Palmer in einer Doppelrolle, Michel Auclair, Maurice Ronet und Alexandra Stewart? Ich habe den Film nie gesehen und es ist mir bis heute nicht gelungen, ihn in irgendeiner Form herbeizuschaffen; weder auf Deutsch, noch auf Französisch.


    Ich weiß nur, dass die deutsche Fassung zuletzt unter dem DDR-Titel "Rendezvous um Mitternacht" am 28.08.1985 auf DDR 2 im Fernsehen ausgestrahlt wurde. Theoretisch könnte es also jemanden geben, der den Film damals aufgezeichnet hat.


    Der Film wurde in der BRD 1963 von Constantin Film fürs Kino synchronisiert und verliehen. In Österreich kam er unter dem Titel "Rendezvous um Mitternacht" im Verleih der Jupiter-Film ins Kino. In der DDR lief der Film nicht im Kino sondern nur im Fernsehen (Erstausstrahlung: 01.12.1973 auf DDR 1); die DDR hat hierfür die westdeutsche Synchronfassung der Constantin und eben den österreichischen Verleihtitel übernommen.


    Leider konnte ich bisher auch keine definitive Bestätigung finden, ob Lilli Palmer sich in der deutschen Fassung selbst synchronisiert hat. Ich halte es für sehr wahrscheinlich, aber der Beweis fehlt eben. Die Palmer hat sich in der Regel immer selbst synchronisiert, es sei denn es gab Terminschwierigkeiten (wie z.B. bei "Verschwörung der Herzen", Rank 1960).


    Wer hat den Film 1985 auf DDR 2 gesehen, vielleicht sogar mitgeschnitten und Infos über die deutsche Synchro?





    Also - mich würde ebenfalls der zweite Film interessieren

    "Vielleicht bist du das große Glück" 1932

    Auch unter dem Titel: "Liebe, Scherz und Ernst"


    Ich habe noch nie was von diesem Film gehört

    In Deutschland lief der Film unter dem Titel "Liebe, Scherz und Ernst" und war die weltweit erste Verfilmung von Oscar Wildes Komödie "The Importance of Being Earnest" (1895), die 1952 in Großbritannien von Anthony Asquith das zweite Mal fürs Kino verfimt wurde.

    Ein längst überfälliger Schritt ist nun erfolgt: der zweite abendfüllende deutsche Agfacolor-Spielfilm "Die goldene Stadt" wurde für 2021 ins Förderprogramm Filmerbe mit einer Fördersumme von 75.650,63 € DM aufgenommen. Antragsteller ist die Murnau-Stiftung mit dem Antragsgrund "§ 9 Kuratorisches Interesse aus filmhistorischer Sicht" der "Gemeinsamen Förderrichtlinie der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien, der Länder und der Filmförderungsanstalt zur Digitalisierung des nationalen Filmerbes" https://www.ffa.de/foerderentscheidungen.html


    Der Film ist seit langem nurmehr in einer schlechten und verstümmelten Fassung zugänglich. Für die Wiederaufführung 1954 im Gloria-Filmverleih wurde "Die goldene Stadt" wie folgt gekürzt:

    DFV 07.08.1942: 3004 Meter = 109'48 (24 B/S) bzw 105'24 (25 B/S)

    Gloria 27.09.1954: 2855 Meter = 104'21 (24 B/S) bzw 100'10 (25 B/S)

    Videomaster: 2838 Meter = 103'44 (24 B/S) bzw 99'35 (25 B/S)


    Differenz 1942 zu 1954: 149 Meter = 5'27 (24 B/S) bzw 5'14 (25 B/S)

    Differenz 1942 zu Video: 166 Meter = 6'04 (24 B/S) bzw 5'49 (25 B/S)


    Auch der Vorspann wurde verändert und neu gestaltet. Die bisher technisch hochwertigste Fassung wurde am 05.01.1995 aus Anlass von "100 Jahre Film" einmalig auf Südwest 3 ausgestrahlt. Sie war der Video- und DVD-Fassung durch ein weniger stark eingezoomtes Bild, eine höhere Abtastqualität und ungefilterten Ton überlegen; entsprach inhaltlich aber ebenso nur der gekürzten Fassung.


    In Sachen Farbqualität sind wohl keine Wunder mehr zu erwarten, wurde doch das originale Nitro-Kameranegativ im Zuge der lange geübten, vorsätzlichen und grob verantwortungslosen Kassationspraxis des Bundesarchivs noch 1999 (!) ohne Not (!) vernichtet:


    So ist, wie Anna Bohn berichtet, das originale, nicht in Zersetzung befindliche Negativ von DIE GOLDENE STADT im Jahr 1999 vernichtet worden. (Bohn, Anna: Denkmal Film. Band 2: Kulturlexikon Filmerbe. Köln: Böhlau 2013, S. 142)

    https://web.archive.org/web/20…g-durch-das-bundesarchiv/


    Es ist mir schleierhaft, wie die Murnau-Stiftung als Rechteinhaber dies zulassen und verantworten konnte.


    Fraglich bleibt, ob mit Abschluß der Restaurierung - zwei Jahre werden da nun bestimmt ins Land gehen - dann zumindest die ungekürzte Fassung endlich für eine objektive Neubewertung des Films öffentlich zugänglich wird. Ich habe da gewisse Zweifel, hoffe aber, dass der Film ohne neuerliche geschichtsklitternde Zensureingriffe dann wenigstens im Ausland seinen Weg auf Blu-Ray findet.


    Hat jemand jemals die ungeschnittene Fassung gesehen und kann Infos zu den Kürzungen geben?

    Anhand von Paimann und anderen Quellen habe ich alle Filme mit Stereo-Ton zusammengestellt, die zwischen 1953 und 1965 in der BRD herauskamen und komme dabei auf 218 Titel. Da die Filme oft mit einem gewissen zeitlichen Versatz in Österreich aufgeführt wurden, mögen einige Titel fehlen. Die Liste dürfte aber zu 95% vollständig sein, zumal die jährliche Zahl an Filmen mit Stereo-Ton bereits ab 1957/58 schlagartig wieder deutlich zurückging.



    Ein bisschen Statistik zu dieser Zusammenstellung:


    Von 1953 bis 1965 konnte man 214 Spielfilme und 4 abendfüllende Dokumentarfilme mit Stereo-Ton in den deutschen Kinos sehen. Dabei entfielen auf die einzelnen Jahre die folgende Anzahl an Filmen:

    1953: 1 Film

    1954: 19 Filme

    1955: 59 Filme

    1956: 63 Filme

    1957: 26 Filme

    1958: 17 Filme

    1959: 2 Filme

    1960: 4 Filme

    1961: 3 Filme

    1962: 5 Filme

    1963: 6 Filme

    1964: 7 Filme

    1965: 6 Filme


    195 Stereo-Filme stammten aus USA, 7 aus Großbritannien, 3 aus Italien, 3 aus der BRD, 2 aus Frankreich, 1 aus Australien, 1 aus Japan. 6 waren internationale Co-Produktionen.


    82 Stereo-Filme erschienen im Verleih der Centfox, 66 bei MGM, 26 bei Warner, 11 bei Columbia, 6 bei Universal, 4 bei der Deutschen Cinerama, 4 bei Columbia-Bavaria, 4 bei Rank, 3 bei United Artists, 3 bei MCS-Film, 2 bei Herzog, 2 bei Deutsche London Film, 2 bei Union, 1 bei RKO, 1 bei Constantin und 1 bei NF.


    128 Stereo-Filme nutzten das 4-Kanal-Magnetton-Verfahren, 63 das Perspecta-Lichtton-Verfahren, 21 das 6-Kanal-Magnetton-Verfahren, 5 das 3-Band + 7-Spur Mehrkanalton-Verfahren und 1 das 5-Kanal-Magnetton-Verfahren.


    164 Stereo-Filme entstanden in CinemaScope, 18 in Breitwand, 6 in Todd-AO, 4 in Super Technirama 70, 4 in Normalformat, 4 in Ultra Panavision 70, 3 in Cinerama, 3 in Super Panavision 70, 2 in Panavision, 2 in MCS 70, 1 in MGM Camera 65, 1 in Cinemiracle, 1 in Superpanorama 70, 1 in Cinerama Ultra Panavision 70, 1 in Technirama, 1 in Technirama 70, 1 in CinemaScope MCS 70 und 1 in VistaVision.


    202 Stereo-Filme wurden in Farbe und 16 in Schwarzweiß produziert. Von den Farbfilmen entstanden 62 in DeLuxe, 58 in Technicolor, 43 in Eastmancolor, 23 in Warnercolor, 12 in Metrocolor, 3 in Anscocolor und 1 in Ferraniacolor.


    Von 107 Stereo-Filmen wurden gleichzeitig auch Mono-Lichttonkopien für kleinere Häuser gezogen, die Stereo-Kopien nicht spielen konnten. Perspecta 4-Kanal-Lichttonkopien konnten sowohl in Stereo wie in Mono abgespielt werden; davon gab es 61 Filme.


    Die Anzahl der Stereo-Filme aus den Jahren 1953 bis 1965, die heute in ihrer Original-Stereomischung verfügbar sind, beträgt... ;(


    Anbei die Gesamtliste als PDF zum Download. Sollten jemandem Filme auffallen, die ich übersehen habe und die in der Liste fehlen, möge er sie bitte hier nennen.

    Am 03.12.1953 lief mit dem Historienfilm "Das Gewand" (Regie: Henry Koster) von Centfox der erste Cinemascope-Film in den deutschen Kinos an. Am 16.02.1954 folgten ebenfalls von der Centfox der Dokumentarfilm "Elizabeth II. auf der Weltreise" (R: Sir Gordon Craig) und am 02.04.1954 die Komödie "Wie angelt man sich einen Millionär?" (R: Jean Negulesco). Damit nahm Cinemascope bei Hollywood-Produktionen Fahrt auf, bald folgten die ersten Filme der übrigen Majors: "Die siebente Nacht" (Warner, 18.05.1954, R: David Butler), "Die Ritter der Tafelrunde" (MGM, 17.12.1954, R: Richard Thorpe), "Der eiserne Ritter von Falworth" (Universal, 17.12.1954, R: Rudolph Maté), "Meine Schwester Ellen" (Columbia, 29.01.1955, R: Richard Quine) und "Der Eroberer" (RKO, 17.08.1956, R: Dick Powell). Alle genannten Filme waren in Farbe, ebenso wie die ersten deutschen Produktionen in Cinemascope.



    Als erster Cinemascope-Film mit deutscher Beteiligung lief am 18.03.1955 als deutsch-französische Co-Produktion zwischen Luggi Waldleitners Roxy-Film und der Pariser Criterion das exotische Melodram "Oase" (R: Yves Allégret) im Verleih der Centfox an. Der Film wurde parallel in deutscher und französischer Fassung mit teilweise unterschiedlicher Besetzung gedreht.

    Der erste rein deutschsprachige Cinemascope-Film war das Remake des Bauernschwanks "Krach um Jolanthe" aka "Das fröhliche Dorf" von Kurt Ulrichs Berolina-Produktion im Verleih der Gloria. Der erste deutsche Regisseur, der in Cinemascope drehte war somit - wer hätte es gedacht - Rudolf Schündler!


    Ulrichs Berolina schob mit "Ja, ja, die Liebe in Tirol" (15.12.1955, R: Géza von Bolvary, Verleih: Constantin) und "Die Christel von der Post" (20.12.1956, R: Karl Anton, V: Constantin) noch zwei weitere leichte Heimatstoffe in Cinemascope nach. Ulrichs nächster Cinemascope-Film sollte dann erst im Jahr 1960 folgen, nachdem die Produktion in Kurt Ulrich Film umfirmiert hatte.


    Die Münchner Carlton-Film schickte am 06.10.1955 im Verleih der NF das Remake des Ufa-Films "Der Kongreß tanzt" (R: Viktor Tourjansky) ins Rennen. Nach der Verfilmung von Carl Millöckers Operette "Der Bettelstudent" (18.10.1956, R: Werner Jacobs, V: Constantin), die ebenfalls das Remake eines Ufa-Films war, machte die Carlton mit Cinemascope ebenso schnell wieder Schluß.


    Weitere einmalige Scope-Ausflüge aus rein deutscher Produktion waren noch "Kleiner Mann ganz groß" (12.02.1957, Produktion: Franz Seitz, R: Hans Quest, V: Constantin) und "Heiraten verboten" aka "Der Glockenkrieg" (13.06.1957, P&R: Heinz Paul, V: Deutsche Film Hansa); jeweils in Superscope hergestellt.


    Weiterhin waren die Filme "Flucht in die Tropennacht" (01.03.1957, R: Paul May, P&V: Constantin) und Waldwinter (26.03.1956, R: Wolfgang Liebeneiner, P: Apollo, V: Deutsche London Film) in Cinemascope angekündigt worden, wurden dann jedoch nur im Normalformat hergestellt. Der 1955 in Cinemascope angekündigte deutsche Spielfilm "Albert Ballin, ein Leben für Deutschland" wurde überhaupt nicht produziert.


    Insgesamt blieben rein deutsche Cinemascope-Produktionen zur Zeit des Cinemascope-Booms von 1953 bis Ende der 50er Jahre rar; viele Produktionen zur waren Co-Produktionen mit deutscher Beteiligung. Herausragend hierbei sind Max Ophüls "Lola Montez" (12.01.1956, V: Union) und der von der Bavaria co-produzierte Caterina Valente/Gilbert Becaud-Revuefilm "Casino de Paris", der parallel in deutscher, französischer und italienischer Fassung gedreht wurde (31.10.1957, R: André Hunnebelle, V: Schorcht). Eine Besonderheit ist der Film "Der Rommelschatz" mit Unterwasseraufnahmen von Hans Hass. Er wird als italienisch-amerikanische Produktion geführt, wurde jedoch vom deutschen Herzog-Filmverleih mitfinanziert (15.03.1956; R: Romolo Marcellini).



    Der erste DDR-Spielfilm in Totalvision, wie es dort hieß, geriet 1955 sogleich zum Debakel. Wolfgang Staudtes farbige Verfilmung von Berthold Brechts Bühnenstück "Mutter Courage und ihre Kinder" mußte wegen unüberbrückbarer Differenzen zwischen Regisseur und Autor nach zwei Wochen abgebrochen werden und blieb unvollendet.


    Somit wurde erst die Millöcker-Operettenverfilmung "Mazurka der Liebe" unter der Regie von Hans Müller im staatlichen Progress-Verleih der erste Totalvision-Film der DDR (05.03.1957). Der nächste Totalvision-Film, die farbige Co-Produktion zwischen der DDR und Schweden "Spielbankaffäre" (R. Artur Pohl) wurde für den Kinoeinsatz der DDR aus politischen Gründen nur im Normalformat und in s/w kopiert. Der aufwendigste Scope-Film der DDR in den 50er Jahren sollte die in Co-Prodution mit Frankreich und in Technirama hergestellte Verfilmung von Victor Hugos "Die Elenden" (23.01.1959, R: Jean-Paul Le Chanois) sein. Während in der BRD Cinemascope nahezu nur für Frabfilme eingesetzt wurde, produzierte die DDR bis Ende der 50er-Jahre auch einige Totalvision-Filme in schwarzweiß, so "Das Lied der Matrosen" (10.11.1958, R: Kurt Maetzig).



    Der einzige österreichische Cinemascope-Film der 50er Jahre blieb als Co-Produktion von Neusser/Cosmos im Verleih der deutschen NF Franz Antels Remake des Ufa-Klassikers "Der Kongreß tanzt" (25.11.1955). Dann folgten 5 Jahre, in denen es keine Cinemascope-Produktion in Österreich hergestellt wurden.



    Die Schweiz ließ sich gar bis 1964 Zeit, ehe mit der in Cinemascope und Eastmancolor gedrehten Jeremias Gotthelf-Verfilmung"Menschen der Berge" aka "Geld und Geist" (R: Franz Schnyder) der erste eidgenössische Film in Scope das Licht der Leinwand erblickte.



    Fazit: Cinemascope hatte in der deutschsprachigen Kinoproduktion keinen guten Start, wurde als die Welle einsetzte nur spärlich genutzt und vielfach bei eher seichten Filmen und Sujets eingesetzt, für deren Zielgruppe die neue Technik kaum einen merklichen Mehrwert darstellte. So kam die Bereitschaft deutscher Produzenten in Scope zu drehen rasch wieder zum erliegen. Bei Co-Produktionen war die Initaitive für das Format wohl weitgehend durch die ausländischen Partner bedingt.



    Betrachtet man die Geschichte der deutschen Cinemascope-Filme, so ergibt sich vor allem ein Eindruck verpasster Chancen und ungenutzter Möglichkeiten. Folgende deutschsprachige Filme aus den 50er Jahren wären z.B. für Cinemascope sehr viel mehr prädestiniert gewesen als Kurt Ulrichs Heimatklamotten, wurden jedoch nur im Normalformat gedreht:


    Ludwig II. (14.01.1955, R: Helmut Käutner, P: Aura, V: Schorcht)

    Sissi (21.12.1955, R: Ernst Marischka, P: Erma, V: Herzog)

    Sissi, die junge Kaiserin (19.12.1956, R: Ernst Marischka, P: Erma, V: Herzog)

    Herrscher ohne Krone (16.01.1957, R: Harald Braun, P: Bavaria, V: Schorcht)

    Sissi - Schicksalsjahre einer Kaiserin (18.12.1955, R: Ernst Marischka, P: Erma, V: Herzog)

    Peter Voss, der Millionendieb (16.10.1958, R: Wolfgang Becker; P: Kurt Ulrich, V: UFA)

    Der Tiger von Eschnapur (22.07.1959, R: Fritz Lang, P: CCC, V: Gloria)

    Das Indische Grabmal (07.08.1959, R: Fritz Lang, P: CCC, V: Gloria)

    Peter Voss, der Held des Tages (22.12.1959, R: Georg Marischka; P: Kurt Ulrich, V: UFA)

    Herrin der Welt I. Teil - Die Formel des Todes (14.04.1960, R: Wilhelm Dieterle, P: CCC, V: Gloria)

    Herrin der Welt II. Teil - Angkor-Vat (24.06.1960, R: Wilhelm Dieterle, P: CCC, V: Gloria)



    In der Übersicht der deutschsprachigen Cinemascope-Filme von 1954 bis 1960, einschließlich Co-Produktionen komme ich auf 36 Filme.

    Deutsche Cinemascope-Filme bis 1960.pdf


    Stellt man die Frage, welche dieser Filme heute in Cinemascope und HD verfügbar sind, erhält man eine Bilanz des Jammers. Das Gros der Filme ist - wenn überhaupt - bis heute nur in verheerenden Uralt-TV-MAZen im falschen Bildformat greifbar. Totalversagen zeigt sich wiederum bei den Filmen, die in staatlicher Hand liegen wie etwa "Mädchen und Männer", "Casino de Paris" (Murnau-Stiftung) oder "Mazurka der Liebe und "Das Lied der Matrosen" (DEFA-Stiftung).



    Fazit 2: Von den ersten rein deutschen Cinemascope-Filmen kann man heute quasi nur "Ja, ja die Liebe in Tirol" und "Die Christel von der Post" aus dem Kirch-Stock in annehmbarer Qualität in Cinemascope ansehen.

    Für Marika Rökks Doppelrolle in diesem Film wurde selbstverständlich ein Double benötigt. Die Doppelgängerin wird hier deutlich häufiger eingesetzt als in vergleichbaren Produktionen. So ist sie auch häufiger frontal zu sehen, so in gemeinsamen Dialogszenen, in Szenen in denen die beiden Schwestern miteinander tanzen und in der berühmten Szene, wo sie kopfüber miteinander musizieren. Ansonsten ist die Doppelgängerin häufig von hinten angeschnitten und im Profil zu sehen und wird dabei dann im Dialog von Marika Rökk nachsynchronisiert. Im Gegensatz zu anderen Filmen war dies hier weit mehr eine doppelt gespielte Rolle, als ein Filmtrick.


    Name und Background von Marika Rökks Double werden bisher nirgends erwähnt und das nicht ohne Grund:


    "Abschließend noch eine Information über die Technik der Doppelrolle Marika Rökks. Bei Kameraeinstellungen, in denen beide zusammen zu sehen sein sein müssen und die sich durch Doppelbelichtungen - wie üblich bei Dopplerollen - nicht durchführen lassen, wenn zum Beispiel beide miteinander tanzen oder gar die eine auf dem Kopf der anderen steht, bedurfte es unbedingt eines Doubles. Wie Peter Kreuder, dem nicht nur die Kompositionen der Evergreens dieses Films zu danken sind, sondern der auch die Musikaufnahmen mit Big Band und Combo machte, mitteilte, gab es eine Doppelgängerin im KZ. Die Filmgesellschaft holte sie aus dem KZ und erwirkte ihre anschließende Freilassung . Über ihren Namen und ihr weiteres Schicksal war nichts in Erfahrung zu bringen." (Karlheinz Wendtland, Geliebter Kintopp)


    "Peter Kreuder beschreibt die krude Filmpolitik in einer bösen Zeit: „Wir (brauchten) ein Mädchen, das ihr möglichst ähnlich sehen sollte und nur von hinten oder im Halbprofil gezeigt wurde. Es gab eine Doppelgängerin - sie war im KZ. Es gelang uns, sie aus dem KZ zu holen, und nach Beendigung des Film schafften wir es, dass sie nicht ins KZ zurück musste. Was heute aus dem Mädchen geworden ist, weiß ich nicht...“. (www.filmportal.de)


    Sieht man sich die Doppelgängerin in Screenshots etwas genauer an, so stellt man fest, dass die Ähnlichkeit von vorne gar nicht so ungeheuer groß ist, von der Seite und im Profil jedoch enorm. Auch brachte es das Sujet mit sich, dass reine Ähnlichkeit hier nicht genügen konnte sondern zumindest eine gewisse tänzerische um nicht zu sagen artistische Fähigkeiten mit von Nöten waren. So merkt man den Tanzszenen mit den Schwestern in Halbtotale durchaus an, dass die Doppelgängerin mitunter Mühe hat, mit Marika Rökk schritt - und mitzuhalten.


    Kennt jemand den Namen der Doppelgängerin und weiß jemand Näheres über sie? Hat jemand ggf. schon einmal im Bundesarchiv geforscht, ob die Akten zu diesem Film etwas zur Lösung des Rätsels hergeben?


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    Links Marika Rökk, rechts die Doppelgängerin


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    Links die Doppelgängerin, rechts Marika Rökk, Josef Sieber


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    Links Marika Rökk, rechts die Doppelgängerin, Josef Sieber


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    Links Marika Rökk, rechts die Doppelgängerin, Josef Sieber


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    Links Marika Rökk, Will Dohm, rechts die Doppelgängerin


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    Links Marika Rökk, rechts die Doppelgängerin


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    Links die Doppelgängerin, rechts Marika Rökk


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    Links die Doppelgängerin, rechts Marika Rökk


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    Links die Doppelgängerin, rechts Marika Rökk


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    Oben die Doppelgängerin, unten Marika Rökk


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    Dasselbe Bild gedreht: Oben Marika Rökk, unten die die Doppelgängerin

    Das Filmarchiv Austria Streaming hat nun die langgehegte Hoffnung auf eine vollständige Fassung leider auch nicht erfüllt. Ich habe das zum Anlass genommen, die Fassungsgeschichte des Films näher zu beleuchten. Die Kürzungen scheinen schon Ende 1936 gemacht worden zu sein um den Film zu straffen bzw einen Akt einzusparen und müssen dann wahrscheinlich als verloren gelten. Dennoch wäre es schön gewesen, hier mal ein paar klärende Worte zur Länge des Films zu bekommen.


    Kino Deutschland 10.11.1936: 3366 Meter = 123'02 (24 B/S) bzw 118'06 (25 B/S) (7 Akte) (Freigabe ungültig am 24.12.1936)

    Kino Deutschland 28.11.1936: 2931 Meter = 107'08 (24 B/S) bzw 102'51 (25 B/S) (6 Akte)

    Kino Österreich 25.12.1936: 3420 Meter = 125'00 (24 B/S) bzw 120'00 (25 B/S)

    Kino Österreich 29.04.1949: 3000 Meter = 109'39 (24 B/S) bzw 105'16 (25 B/S) Neuer Titel: Sag beim Abschied leise Sevus!

    TV und DVD-Kopie Kirch: 2911 Meter = 106'25 (24 B/S) bzw 102'10 (25 B/S)

    Filmarchiv Austria Streaming: 2940 Meter = 107'27 (24 B/S) bzw 103'09 (25 B/S)


    Differenz längste Kinofassung (Österreich 1936) zu längster Digitalfassung (Filmarchiv Austria Streaming):

    480 Meter = 17'33 (24 B/S) bzw 16'51 (25 B/S)


    In Deutschland gab es nach 1945 keine Wiederaufführung im Kino.

    Die Blu-Ray von "Hotel Sacher" hat ungefilterten Ton. Mit dem Einstieg in HD/Blu-Ray hat die unsägliche Ära des Tonfilterns bei FWM offenbar bis auf wenige Ausnahmen ihr Ende genommen. Töne die auf DVD und/oder TV zerstört waren, sind jetzt idR wieder in Ordnung. Der einzige Murnau-Film, der mir ad hoc einfällt, der auch auf Blu-Ray kaputtgefilterten Ton hat, ist "Titanic".