Weiter gehts:
Hochzeit im Korallenmeer, 1943/44 von der Zeichenfilmabteilung der Prag-Film AG hergestellt. Leitung: Horst von Möllendorff, der zuvor an den Fischerkoesen-Filmen beteiligt gewesen war.
Posts by Detlef_Fischer
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Frag doch mal an, was mit dem Material geplant ist *vorschlag*
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Im Thread zu Quax der Bruchpilot
Quax, der Bruchpilot (Deutsches Reich, 1941)
waren die kürzlich erschienen Privataufnahmen mit Heinz Rühmann angesprochen worden, die die Agentur Karl Höffkes erworben hat.Zwar gibt es keinen weiteren Ausschnitt zu sehen, aber immerhin die Bemerkung, dass noch weitere Privataufnahmen zu erwarten sind:
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Die überzeugten Pg. waren äußerst unzufrieden mit Goebbels' Richtlinien und nahmen auch an der allgemein bürgerlich-konventionellen Tendenz des Ufa-Unterhaltungskinos Anstoß. Vielleicht ist das der Grund, weshalb sich die Partei im dokumentarischen Bereich bis hin zu halbprivaten Schmalfilmen so massiv ausgetobt hat. Denn die wichtigen Partei- und Ideologiefilme sind nun einmal zum überwiegenden Teil keine Spielfilme.
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Eine TV-Aufnahme DDR 1 steht auch irgendwo auf YouTube.
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Ich glaube nicht, dass es so eine Auflistung gibt und geben kann, da nach meinem Eindruck das Beiprogramm häufig wechselte. Man könnte mit viel Mühe höchstens das jeweilige Uraufführungs-Beiprogramm aus den entsprechenden Presseerzeugnissen rekonstruieren. Aber das muss man vermutlich selber machen

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Die Szene mit Lamarr fand ich nicht so prickelnd, muß ich gestehen. Da konnten einige deutsche Filme mehr - man denke an die Haremsszene in Münchhausen oder den orientalischen (?) Tanz in Die Fledermaus...
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@ Quax:
Ein interessantes Beispiel... in Unterhaltungsfilmen ist die Abwesenheit von Fahnen und Uniformen manchmal ja schon direkt unheimlich. Da muss man die Filme wirklich schon auf der großen Leinwand sehen, um die Chance zu haben, etwas zu entdecken. -
@Sebastian:
Ich hab Deine Antwort als Wunsch nach einer absolut unbedenklichen Lösung verstanden, die ich inzwischen vorgenommen habe.
Da kann sich jetzt wohl keiner mehr dran stören
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Chewie:
Stimme da voll mit dir überein.@Sebastian:
Jut, ich habs in eine politisch korrekte Version umgeändert.Ich dank dir noch mal recht herzlich für die schnelle Hilfe. Da ich gerade an einem Text zum Thema arbeite, kam mir das sehr zupass.
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Wie gesagt, meine TV-Aufnahme ist leider schlecht und auch nicht so praktisch navigierbar. Auf DVD müsste man es gut erkennen können - auf der Kinoleinwand sowieso.
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Ich habe leider keine Informationen darüber ergoogeln können. Es ist auch denkbar, dass das Schiff im Sommer 1943 gar nicht mehr in Dienst war, sondern sozusagen nur als Kulisse genutzt wurde. Wer weiß mehr?
Ich habe das ganze noch mal zur besseren Identifikation genau markiert.
@admin: Darf ich das oder soll ich lieber ein durchgestrichenes HK nehmen?
Immerhin scheint mir diese Tatsache doch bemerkenswert zu sein, wo landauf und landab immer behauptet wird, Käutner habe es tunlichst vermieden, Hakenkreuzfahnen in der Hafenrundfahrt zu zeigen.
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Es ist der Frachtdampfer "Oberpräsident Delbrück".
Freude!
Die HK-Fahne ist auf dem Oberpräsidenten. Die Barkasse "Germania" (Albers' Schiff) hat die Hamburgflagge.
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Sebastian, du bist super

Bin jetzt am Raten und googeln. Mal sehen, ob auf der Grundlage die Identifizierung möglich ist.
Die Hakenkreuzfahne ist direkt über dem Schiffsbug am oberen Bildrand erkennbar, wird vom Wind mehrfach herumgeworfen, sodass nur in wenigen Einzelbildern das HK erkennbar ist.
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Liebe Leute,
da das Thema hier schon angeschnitten wurde, würde ich mich sehr freuen, falls einer von euch den Film zur Hand hat und nachschauen kann, wie das Schiff in der Barkassenszene heißt, das in der zweiten Einstellung zu sehen ist.
Ich kann in meiner total verrauschten TV-Aufnahme (siehe Screenshot) nur den Heimathafen entziffern: Danzig.Was besagt der Schriftzug darüber?
Die Einstellung findet Ihr am Anfang der 56. Minute und ganz zu Anfang der Barkassenszene.
Vielen Dank, falls sich jemand die Mühe macht, nachzuschauen!

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, ich kann , wie Deutsche Farben ,auch nur schmunzeln über diese Einschätzung von Opfergang , ich glaube ohne Doktortitel ist das nicht zu verstehen ,oder ???Dabei war die Autorin Frieda Grafe , eine gefeierte Filmkritikerin :
http://de.wikipedia.org/wiki/Frieda_Grafe
und eine Expertin für Farbfilme:
Liebe Alexa,
ich glaube, Frau Grafe ist nur für das in Anführungszeichen gesetzte Zitat verantwortlich. Für den Rest zeichnet nach meinem Verständnis ein "R.H.". Tatsächlich würde mich sehr interessieren, wer sich dahinter verbirgt. Vielleicht handelt es sich ja auch bloß um den Praktikanten, der die Homepage betreut, und den hat man dazu verdonnert:
"Mensch, nun schreib mal was Vernünftiges über die Filme, die wir zeigen!"Edit:
Hinter R.H. verbirgt sich laut Impressum:
http://www.filmmuseum.at/impressum_1
ein gewisser Rui Hortênsio da Silva e Costa.
Von dem Herrn blieb ich bislang verschont. Er erhält meinen Monatspreis für einen der schwachsinnigsten Texte, die ich bislang das Missvergnügen hatte, über Opfergang lesen zu dürfen.Also, seht euch vor, dass keine trocken saugenden Brauntöne auch zur Duldung von Genoziden treiben. Das geht meist böse aus.

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Opfergang ist ein zentrales Werk des deutschen Melodrams: Delirium in Agfacolor - dieses trocken alle Säfte aussaugende Braun der Backsteinbauten, dieses gurgelnd-perverse Rot in der Karnevalssequenz, diese Pastelltöne im Siechen der Geliebten! Auszuhalten gilt: dass alles, was Opfergang so ergreifend macht, in Jud Süß (1940) die Gefühle der Zuschauer hin zur Duldung und Forcierung des Genozids oder gar zur Teilnahme daran treiben will. (R. H.) Das Kriegsende machte Agfacolor zum Alliierten-Color...
*LOL*
Nimm mir das nicht übel, aber das ist so ungefähr das Blödeste, was ich in der letzten Zeit über einen deutschen Farbspielfilm dieser Ära gelesen habe. Wirklich ulkig.

Was der Verfasser wohl über das gurgelnd-perverse Rot meines Avatars sagen würde?
Das würde ihm vermutlich glatt das Braun von den Backsteinbauten saugen!
Wer um Gottes Willen ist R.H.?
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Der Schneemann war übrigens Vorfilm zu Der Engel mit dem Saitenspiel von Heinz Rühmann.
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Fischerkoesen, die Dritte: Der Schneemann (1944), sein IMO schönster Film.
Man beachte die aufwendig gestaltete Exposition mit dem Kameraschwenk
auf den Marktplatz, über dem der Schneemann zum Leben erwacht
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