Kein deutscher, aber ein französischer Film, der ziemlich sicher in deutschem Auftrag produziert wurde:
Nimbus Libere (1944)
Drastisch - aber sehr lustig! ![]()
Posts by Detlef_Fischer
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Schwarz-Weiß aber schön: Schall und Rauch (1933)
Ja, wenn heutige Werbefilme dieses Niveau erreichen würden...
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Ein Fischerkösen-Werbefilm der Ufa: Das blaue Wunder (1935)
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Das ist eine beachtliche Ausbeute Quax. Ich hoffe, den Film auch noch mal zu Gesicht zu bekommen. Bisher hatte ich leider nicht die Gelegenheit dazu

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Im Beitrag zu Käutners Große Freiheit Nr. 7 Große Freiheit Nr. 7 (Deutsches Reich, 1943) kamen u. a. von Quax und Alexa interessante Hinweise auf politische Symbole in Unterhaltungsfilmen der NS-Zeit.
Da mich dieses Thema interessiert, eröffne ich hiermit einen Threat, in dem solche Beispiele gesammelt werden könnten. Grundsätzlich müssen wir uns nicht auf Filme der NS-Zeit beschränken, genauso interessant sind nationalsozialistische, kommunistische oder deutsch-nationale Symbole in Filmen der Weimarer Republik, der DDR oder der BRD!
Grundregel muss bloß sein, dass diese Symbole "versteckt" vorkommen, also man sie nicht unbedingt auf den ersten Blick sieht, und dass es sich bei den Filmen um Unterhaltungsfilme (also im weitesten Sinne unpolitische) handelt. Es macht schließlich keinen Sinn, bei Hans Westmar die Hakenkreuze zu zählen oder bei Immer bereit die Stalin-Plakate
Screenshots wären natürlich super - bei NS-Symbolen kann man ja notfalls blurren. -
Es ist schade: Ich denke, technisch und materiell wären die Möglichkeiten für eine künstlerisch hochstehende Filmproduktion gegeben. Aber: Das Personal ist das falsche! Das ist alles so ein Medien-Klüngel von Pseudo-Stars und ihren Financiers, ein Mief und eine Kungelei, die immer mehr auf das von GZSZ und DSDS geprägte Privat-TV-Niveau herabgesunken ist.
Ich denke, es wird sich nichts ändern, weil die falschen Leute an der Spitze stehen und es Deutschland an Identität und Selbstbewusstsein fehlt, um eine wirklich leistungsstarke Filmindustrie aufzuziehen. -
Da die Frage ja ursprünglich auf moderne / also zeitgenössische Filme abzielte, muss ich leider sagen, dass ich Tier-, Natur- und Landschaftsfilme sowie ab und an gut gelungene Dokumentationen im Fernsehen jedem deutschen Spielfilm vorziehe.
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Die neuesten guten deutschen Filme, die ich gesehen habe, stammen aus der Ära des neuen deutschen Films, etwa Wim Wenders Im Lauf der Zeit (1975/76) - ein deutsches "Roadmovie", aber eben keins wie man es heute ständig serviert bekommt, sondern unaufgeregt, unprätentiös, glaubwürdig.
http://www.filmportal.de/df/09…,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,.html
Das Millionenspiel (1970) fand ich ebenfalls sehr gut.
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@Sebastian:
Dann nimmst Du mir meinen Kommentar bitte nicht übel!
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Danke für den Hinweis. Ich erlaube mir zu zitieren:
"Am Montag, den 29. September um 20:15 Uhr sendet ProSieben die
Neuverfilmung des Filmklassikers "Die Brücke". In den letzten Jahren hat
der mittlerweile 79-Jährige Gregor Dorfmeister, der die Buchvorlage zu
"Die Brücke" geschrieben hat, mehrere Angebote zu einer Neuverfilmung
seines Werkes bekommen. Erst das ProSieben-Vorhaben konnte ihn zu einer
Einwilligung überzeugen. Schließlich wird dieser Fernsehfilm ein großes
Publikum erreichen. Dorfmeisters Intention ist es, so viele Menschen wie
möglich mit seiner Antikriegs-Botschaft zu erreichen. Auch mit der
Umsetzung der Neuverfilmung ist der Autor zufrieden. Der Film gibt "den
pazifistischen Grundgedanken ganz klar wieder", so Dorfmeister. Ein paar
dramaturgische Änderungen gibt es. So wurde eine Liebesbeziehung
zwischen einer Lehrerin (Franka Potente) und eines Schülers mit in den
Film eingebaut, was damals kaum denkbar gewesen wäre. Außerdem ist die
Neuverfilmung von "Die Brücke" sehr actionlastig."Kreisch!
Gibt den pazifistischen Grundgedanken ganz klar wieder und ist dabei sehr actionlastig!
Da fallen mir die Haare aus...Stammen die Zeilen von Dir? Oder ist das so ein gruseliger Pressetext? @Sebastian
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Heute abend, 20:15 Uhr in Wiederholung auf Pro 7, läuft Die Brücke (Regie: Wolfgang Panzer, D 2008 ), das Remake von Bernhard Wickis Antikriegs-Klassiker gleichen Titels.
Darsteller: Francois Goeske, Lars Steinhöfel, Franka Potente.Dieser Film demonstriert eindrucksvoll den geistig-kulturellen Tiefstand des deutschen Films der Gegenwart. Es handelt sich um nichts anderes als eine Vergewaltigung des Originals, das genau jene militaristischen Klischees ungewollt bestätigt, die das Original so erfolgreich demontierte.
Ein Beispiel gefällig?
Der Tod des Helden am Schluss des Films mit klagenden Violinen und Umarmung durch die Heldin (Frau Potente in einer besonders peinlichen Rolle).
Wer das Original kennt, dem laufen hier ganze Schauer den Rücken hinunter. Wenn er sich nicht bereits mehrfach erbrochen hat.Besonders gut ist auch der Daumen, den der vermeintlich tödlich getroffene Held in einer vorhergegangenen Szene zur Beruhigung seiner Freunde in die Höhe reckt. So machte man das damals. Gut einstudiert.
Erwähnt werden sollte auch der böse Nazi-Papa und die lustige Durchhalte-Rede, die am Anfang in einer zum Lazarett umfunktionierten Sporthalle gehalten wird. Wenn die Nazis wirklich so gewesen wären, hätte es keinen Genozid an den europäischen Juden gegeben. Dann hätte man die (gemeint sind die Nationalsozialisten) einfach mit Tomaten und Eiern beworfen, und es wäre gut gewesen.
Ich kann niemandem raten, sich dieses Machwerk anzuschauen. Wer neugierig geworden ist, wird jedenfalls sehen und Staunen:
So viel schlechter Geschmack gepaart mit Dummheit und Unvermögen: das ist (heute) typisch deutsch.
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@Sebastian:
Da hast du recht, das ist wirklich sch***e. -
Noch ein schönes Farbfoto aus dem Film
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Werner Krauß nicht vergessen!
Kenne den Film leider nicht, würde ihn aber gerne sehen. Hier ein Standfoto mit Matthias Wiemann und Werner Krauss.
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Diese Geschichte mit der Emigration ist ein Mythos.
Vor allem der (inzwischen verstorbene) Fischinger-Spezialist William Moritz hat zu dieser Legendenbildung beigetragen (man beachte hierzu Moritz' Fischinger-Buch Optical Poetry). Fischinger erhielt ein Angebot eines Major-Studios in den USA (ich glaube, es war Universal) und da sich seine Filme in Deutschland und Europa kaum rentierten, beschloss er in die USA überzusiedeln, weil er hoffte, dort an einem großen abstrakten Farbfilm mitwirken zu können. Das hat er der deutschen Presse vor seiner Abreise genau so mitgeteilt. Die Presse hat seinen Fortgang sehr beklagt und der Filmindustrie die Schuld dafür gegeben, da sie Fischinger nicht ausreichend unterstützt hätten, OBWOHL Fischinger im Propagandaministerium Förderer gehabt hätte!
Es mag sein, dass Fischinger mit den Nazis nicht sympathisierte, aber er wurde von ihnen auch nicht bedroht, obwohl Moritz alles daran gesetzt hat, diesen Eindruck zu erzeugen.
Optical Poetry ist bestimmt ein interessantes Buch, aber es ist teilweise auch unfreiwillig komisch. Richtig lachen musste ich bei dieser Stelle:Über die NS-Machtergreifung / Kapitel "The Nazi Terror", S. 45:
"All the Friedrichstrasse ground to a halt. Elfriede (Fischinger) happened to be in Berlin at the time of the Nazi takeover. The next morning she went downstairs to buy some rolls for breakfast, and was struck by an eerie emptiness and silence. Overnight the beggars and gypsies, prostitutes and drug dealers had all disappeared. Elfriede's parents demanded that she return to the relative safety of Gelnhausen immediately."Ich will nichts gegen Zigeuner sagen, aber ich für meinen Teil würde mich freuen, wenn die Prostituierten, die Drogenhändler und die Bettler vor meiner Haustür verschwinden würden

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"Komposition in Blau" erinnert an Disneys Fantasia. Interessant, dass es in Deutschland sowas schon vorher gab.
Du hast 100 Punkte

Fischinger ging nämlich, nachdem er in Deutschland Werke wie Alle Kreise erfasst Tolirag und Komposition in Blau gezeichnet hatte, in die USA und lieferte dort die Vorstudien für die abstrakte Sequenz in Disneys Fantasia.
Soweit ich weiß, ist er aber in den Credits des Films nicht mehr genannt, weil es künstlerische Differenzen zwischen ihm und den Disney-Studios gab. -
Ach du Schreck - erst jetzt bemerke ich, dass irgendso ein neumodischer Verbrecher namens Rainer Kühn / Toby Leon diesen Fischinger-Klassiker mit seiner Musik unterlegt hat.
Das ist natürlich barbarisch - leider ist das Original auf YouTube nicht mehr zu finden
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Bei so viel Gegenständlichem soll auch der abstrakte Zeichentrickfilm nicht zu kurz kommen, denn den gab es im Dritten Reich ja auch:
Oskar Fischinger: Komposition in Blau, offizieller deutscher Beitrag zur Biennale 1935:
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Die Schlacht um Miggershausen war eigentlich Teil einer Trilogie (Rundfunkwerbung), die ausserdem
Hansemanns Traumfahrt
und Ein neuer Tag beginnt umfasste. Der letzte ist leider verschollen.Die Schlacht um Miggershausen, Fortsetzung:
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Ein Zweifarbenwerbefilm der Commerz-Film AG (Ufacolor) von 1937:
Die Schlacht um Miggershausen: