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Posts by Detlef_Fischer
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Ist bei der Medienstelle des Landkreises Freising mit Produktionsjahr 1955 gelistet. Was nicht unbedingt korrekt sein muss.
http://www.lra-freising.bayern.de/HTMLKat/Medien/M2520.htm -
Ich habe zuhause zwei 16mm-Filme von der RWU (dem Vorläufer der FWU) aus den 1930er Jahren herumliegen. Es sind Stummfilme von einigen Minuten Länge, der eine über die anatolische Steppe, bei dem anderen ist es mir gerade entfallen. Ich konnte mir die Filme aber noch nicht anschauen, da ich meinen 16mm-Projektor noch nicht in Gang bekommen habe, es muß darin noch eine Lampe ausgewechselt werden. Zählen solche Filme auch?
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Das RWU hatte eine ganze Reihe auch politisch interessanter Filme im Programm. Vielleicht könntest Du ja die Titel ermitteln oder einige weitere Angaben posten, auf deren Grundlage wir die Filme identifizieren könnten... -
Teil 2:
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Fahrende Stadt (Curt A. Engel)
Natürlich von der Boehner-Film produziert
Kulturfilm über Dresden, Teil 1:[media]
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Teil 2:
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Die Stadt der sieben Türme (Ufa 1936, Johannes Guter)
Kulturfilm über Rostock
http://www.filmportal.de/df/4c…,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,.html
Teil 1
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Quax: Ach so, da habe ich nicht gründlich genug gelesen - ich dachte jetzt, dass es sich entsprechend des Beitragstitels um eine Liste propagandistischer langer Dokumentarfilme handeln soll... Ok, aber jetzt habe ichs verstanden

Um eine Liste sämtlicher langer Dokumentarfilme zusammenzustellen, müsste man die Zensurlisten der Berliner Filmprüfstelle auswerten. Ich denke, dass das bestimmt bereits gemacht wurde, immerhin gibt es ja die sogenannte Deutsche Filmographie II, eine Datenbank, die sämtliche Zensurdaten umfassen soll und die teilweise auf www.filmportal.de online zugänglich gemacht wurde. Ich wüßte aus dem Stehgreif aber nicht, wo man nachschlagen könnte, um sämtliche abendfüllenden Dokfilme auf einen Blick zu finden.
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Asien in Mitteleuropa/Ghetto. Auch: Das Warschauer Ghetto
Hier der Trailer zu A Film Unfinished, der das deutsche Material aus dem Warschauer Ghetto ausgewertet hat.
http://www.imdb.com/title/tt1568923/Die Machart des Trailers ist natürlich typisch amerikanisch, emotionalisierender Blödsinn.
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Hallo Quax,
ist das deine Liste oder stammt sie aus einer anderen Quelle?
Es ist jedenfalls eine interessante Titelzusammenstellung, die ich unten mal kommentiert habe. Ich mache mir mal Gedanken darüber, welche Filme man noch hinzuzählen sollte.
Grüße!Asien in Mitteleuropa/Ghetto. Auch: Das Warschauer Ghetto (1942) 1721 m.
Das ist der Archivtitel eines umfangreichen Materials, das niemals zu einem Film zusammengestellt wurde, und wenn doch, wurde dieser Film nicht öffentlich gezeigt und ist heute verschollen. Das komplette (?) Material wurde nachts mal von Spiegel-TV History unkommentiert ausgestrahlt. Hochinteressant! Es gibt auch mehrere recht sehenswerte Dokumentationen über die Entstehung des Materials. Einfach mal nach "Ghetto-Film" googeln...
Chemie und Wäschewaschen (1936/37) 1317 m.
Nie gehört. Warum ist das ein Propagandafilm?
Dokumente zur Geschichte des deutschen Filmschaffens (1942) 2154 m.
Gilt der wirklich als NS-Propagandafilm? Nach meiner Einschätzung ist das doch eine Art Bilanz- und Ausschnittfilm der Ufa (?) gewesen.
Ewiger Wald (Hanns Springer, 1936)
Wer die Gelegenheit hat, unbedingt anschauen.
Eine Filmreise durch den Menschenkörper (1933)
Propaganda?
Germany 1934
Nie gehört. Ist das eine englischsprachige Fassung von Wilfried Basse Deutschland zwischen gestern und heute?
Hanomag R 40 (1943)
Propaganda?
Im gleichen Schritt und Tritt (1935)
Sagt mir nichts. Was ist das? Ein Weltkriegs-Film?
Kampf um Raum und Zeit (1937)
Das ist ja mal ein spannender Titel. Was steckt dahinter?
Michelangelo. Das Leben eines Titanen (Curt Oertel, Deutschland/Schweiz 1938/40)
Das ist aber kein Propagandafilm, sondern ein Klassiker des Architekturfilms. Den würde ich aus der Liste herausnehmen.
Nordlandsbilder (1934/35)
Propaganda?
Rechtsleben im Film (1942)
Interessant - nie gehört. Was ist das?
Schwarz auf Weiß (1934) 1415 m.
Propaganda?
Siemens – die Welt der Elektrotechnik
Auch das klingt mir eher nach einem unverdächtigen Industriefilm.
Das Stahltier (1934) von Willy Zielke zum 100. Jubiläum der deutschen Eisenbahn
Den würde ich auch rausnehmen. Der war zwar als Werbefilm für die Reichsbahn geplant, aber dann doch verboten - und Zielke hat seine avantgardistische Arbeit mit Einweisung in eine Anstalt und späterer Sterilisation bezahlen müssen.
Tiergarten Südamerika (1940)
Kein Propagandafilm.
Walfänger in der Antarktis (1938/39) 1504 m. Auftragsarbeit für die Henckel & Co. A.G.
Propaganda?
Die Wildnis stirbt (Hans Schomburgk, 1936)
Propaganda? -
Diesen Film schätze ich sehr! Vor allem der phantastische Grundton der Handlung - Fahrt in den Himmel - ist für deutsche Filme dieser Zeit äußerst ungewöhnlich.
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Stukas ist ein Vorbehaltsfilm.
Wir machen Musik lief auch in letzter Zeit noch im TV. -
Mir sagt es nichts. War noch vor meiner Zeit.
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Schnittberichte.com zieht Besucher ohne Ende. Man erreicht dort ein Riesen-Publikum. Selbst wenn nur fünf Prozent der Klicks tatsächlich das Interesse der entsprechenden Besucher wecken, könnte das für den DVD-Verkauf spürbar belebend wirken. Ich halte die Seite für ein hervorragendes Publicity-Medium, um ein jüngeres Publikum zu erreichen.
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Wenig! Leider...
Aus dem Stummfilm-Bereich gibt es mehrere Beiträge zu Murnaus Nosferatu - Eine Symphonie des Grauens (1922):
http://www.schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=4112494
http://www.schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=165648Ein Farbfilm-Fan hat diesen Schnittbericht zu Märkische Fahrt (1942) eingereicht:
http://www.schnittberichte.com/schnittbericht.php?ID=508663 -
Dieser Klassiker war lange Zeit nur als gekürzte Nachkriegsfassung (FSK: 12) erhältlich. Seit einer Weile gibt es eine FSK 18-DVD, die ungeschnitten ist und einen politisch korrekten Vorfilm enthält. Beim Kauf musste ich meinen Personalausweis vorzeigen
Besitzt jemand ein Digitalisat der alten gekürzten Fassung? Vielleicht hat derjenige Lust, einen Schnittbericht für www.schnittberichte.com zu verfassen. -
Da gibt es natürlich auch die verschiedensten Möglichkeiten. In den meisten Fällen waren es bestimmt Kinobesitzer, die privat Kopien von Filmen gesammelt haben, die sie im Repertoire hatten und die ihnen gefallen haben.
Albert Fidelius, dessen Sammlung den Grundstock der Stiftung Deutsche Kinemathek ausgemacht hat,
http://www.deutsche-kinemathek.de/
soll zum Beispiel an einen Teil seiner Filme bei Kriegsende gekommen sein. In Berlin-Babelsberg, Tempelhof und Köpenick befanden sich damals die Anlagen von Europas größter Kopieranstalt, der Afifa (Aktiengesellschaft für Filmfabrikation). 1945 ist das alles natürlich von den Russen geplündert worden, aber es lag immer noch genügend Zeug herum, dass auch filminteressierte Privatleute "Raubzüge" veranstaltet haben. Da kam sicherlich der ein oder andere Schatz in Umlauf, der sonst nie mehr eine Kinoleinwand gesehen hätte. -
Na ja, überall dort eben, wo es die entsprechende Kopie hinverschlagen hat. Grundsätzlich kann überall ein Filmschatz liegen. Zwar ist die Lagerung von Nitrofilm in Deutschland wg. der Brandgefährlichkeit Privatleuten verboten, aber da kümmert sich - zu Recht - kein Schwein drum. Es gibt genügend Privatleute, die Sammlungen von Nitrofilmen besitzen und, wenn sie tatsächlich einen verschollenen Film in ihrer Sammlung haben, natürlich finanzielle Forderungen stellen können - etwa an das Bundesarchiv oder die Murnau-Stiftung oder andere mögliche Interessenten. Das Bundesarchiv verlegt sich hierbei gerne auf Tauschgeschäfte: Der Sammler macht dem Bundesarchiv ein Angebot - das BArch antwortet mit einem Gegenangebot - und so kommt man dann vielleicht ins Geschäft.
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Das finde ich bemerkenswert. Ist es wirklich so, dass von manchen Filmen nur EINE Kopie existiert? Das kann ich mir kaum vorstellen. Soweit Kopien existieren, könnten es doch durchaus 2-3 sein bei manchen verschollenen Filmen? Schließlich wurden für die Kinos mehrere damals hergestellt.
Nicht unbedingt. Erstens existierten manche Filme nur in wenigen Kopien und zweitens darf man nicht vergessen,dass durch Bombenkrieg und Raub unwahrscheinlich große Mengen von Filmkopien vernichtet oder unserem Zugriff entzogen wurden.
Das beste Beispiel ist das Reichsfilmarchiv, vor 1945 das weltweit größte Filmarchiv überhaupt (wobei man nicht unterschlagen sollte, dass ein großer Teil vor allem ausländischer Filme durch Beschlagnahme = Raub dorthin gelangten). Bei Kriegsende fiel das Reichsfilmarchiv den Russen in die Hände, die das Material nach Moskau schafften. Teile davon wurden bereits in den 60er Jahre an das Staatliche Filmarchiv der DDR zurückgegeben. Mehrere geplante Übergaben der Restbestände scheiterten. Daher befindet sich der Großteil nach wie vor in Russland - soweit ich weiß, in dem Nationalen Filmarchiv Gosfilmofond bei Moskau. Die Russen geben TV-Journalisten gegen unwahrscheinlich hohe Gebühren sogenannte Klammerteile von Filmen heraus, die dann auch bei uns im Fernsehen zu sehen waren. Das ist ein durchaus lukratives Geschäft, d.h. die Russen machen nach wie vor Geld mit "unseren" Filmen.Insofern ist es durchaus vorstellbar, dass viele vor allem weniger bekannte Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme in Deutschland nicht (mehr) vorhanden sind, und wenn doch, dann wirklich nur in einer Kopie.
Mir sind zahlreiche Filme bekannt (keine Spielfilme), von denen wirklich nur entweder ein Unikat oder wenige (3-5 Kopien) vorhanden waren. Solche Materialien aufzuspüren, ist natürlich immer ein besonderer Triumph.
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Einige davon zirkulieren sicherlich als TV-Aufnahmen oder auf VHS-Kompilationen, andere als Sichtungskopien des Bundesarchivs. Woher die gezeigten Beispiele stammen, weiß ich nicht. Dass es Sammler sind, die hier ihre Originalkopien vervielfältigen, halte ich aber für ausgeschlossen.
Von Fischerkösen gab es mal eine Kompilation, die aber fast nur Filme aus der Nachkriegszeit enthielt. Da waren ausgesprochen bemerkenswerte und vollendete Trickfilme und Trick-Realfilm-Mischungen dabei. Erstaunlich!
http://de.wikipedia.org/wiki/Hans_Fischerkoesen