Harry Piel , war der Sensationsdarsteller des deutschen Stummfilms und auch noch im ersten Jahrzehnt des deutschen Tonfilms. Sicherlich seine schauspielerischen Künste waren begrenzt , aber seine Stunts haben damals viel Aufmerksamkeit erregt in Deutschland. Ob er alles immer selbst machte ,ist umstritten.
So hat er sich im Film "Sprung in den Abgrund " (1933) an eine Gondel der Zugspitzbergbahn gehängt um Verbrecher zu fangen. Das aus für ihn kam nach dem Krieg mit dem Einzug amerikanischer Filme , damit konnte Harry nicht mithalten und starb verarmt und vergessen , ich glaube 1963 , in Düsseldorf .
In "Ein Unsichtbarer geht durch die Stadt " (1933) ergreift er ein Halteseil eines Werbezeppelins und hangelt sich nach oben um den Verbrecher mit der Tarnkappe ( Fritz Odemar ) zu stellen. Insgesamt ein schwächerer Pielfilm mit hanebüchender Story find ich .