Posts by ALEXA

    Harry Piel , war der Sensationsdarsteller des deutschen Stummfilms und auch noch im ersten Jahrzehnt des deutschen Tonfilms. Sicherlich seine schauspielerischen Künste waren begrenzt , aber seine Stunts haben damals viel Aufmerksamkeit erregt in Deutschland. Ob er alles immer selbst machte ,ist umstritten.


    So hat er sich im Film "Sprung in den Abgrund " (1933) an eine Gondel der Zugspitzbergbahn gehängt um Verbrecher zu fangen. Das aus für ihn kam nach dem Krieg mit dem Einzug amerikanischer Filme , damit konnte Harry nicht mithalten und starb verarmt und vergessen , ich glaube 1963 , in Düsseldorf .


    In "Ein Unsichtbarer geht durch die Stadt " (1933) ergreift er ein Halteseil eines Werbezeppelins und hangelt sich nach oben um den Verbrecher mit der Tarnkappe ( Fritz Odemar ) zu stellen. Insgesamt ein schwächerer Pielfilm mit hanebüchender Story find ich .

    Zu meinem Bilderrätsel noch einen Tipp ,die Schauspielerin auf dem Screenshot war nach dem Krieg vor allem im westdeutschen TV erfolgreich , so spielte sie bis zu ihrem Tod in einer der erfolgreichsten deutschen Fernsehserien mit !!!

    @ gh


    Ich würde auf " Backdraft - Männer die durchs Feuer gehen " (1991) von Ron Howard mit Kurt Russel und William Baldwin tippen ???

    @ Quax


    Ein deutscher Tonfilm aus den 30er Jahren , aber nicht aus den ersten zwei Jahren des Tonfilmzeitalters .


    @ gh


    Auch ich Bitte um mehr Tipps , hab keine Ahnung welcher Film ???

    Das sind Beppo Brem, der unvergessene Theo Lingen , Ilja Richter und Erni Singerl in dem Film "Hilfe ,die Verwandten kommen " aus dem Jahr 1971 .

    Seine Tonfilme sind soweit ich informiert bin ,alle vorhanden , mir fehlt nur "Bobby geht los" (1931) , der aber wohl auch in Sammlerkreisen vorhanden ist , laut dem ehemaligen Deutschen Tonfilm-Forum.


    Verloren gegangen sind leider ,beim besagten Bombenangriff , fast alle Stummfilme von Harry Piel seit 1913 . Der Tonfilm "Artisten " (1935) war immerhin laut zeitgenössischer Werbung sein 100 Film !!!!!!!!

    Das stimmt natürlich. Nur zu diesem tollen Schauspieler gehört auch seine Sprache , ebenfalls sein Markenzeichen. So toll die Bilder von Metropolis auch sind , dieser Makel bleibt . Für Heinrich George Fans , fehlt da was.


    Stummfilme sind heute was ,für wirkliche Cineasten.

    Heinrich George ist auch einer meiner Lieblingsschauspieler . Wie sagte sein Sohn Götz einmal sein Verhängnis war , das Er nach dem zweiten Weltkrieg nicht wie seine Kollegen (Rühmann und Albers ) die Chance hatte zum Neuanfang .


    Heute sind seine Filme zum großen Teil sehr umstritten , teilweise als "Vorbehaltsfilme " eingestuft , so das Er wohl langsam in Vergessenheit geraten wird , bis auf die wenigen heute noch gezeigten Filme wie " Berlin-Alexanderplatz " (1931) oder auch "Heimat " (1938) , die ja des öfteren auch wiederholt werden .


    Meine Lieblingsfilme sind : " Reifende Jugend " (1933) , " Das Fähnlein der sieben Aufrechten " (1934) , " Der Postmeister " (1940) und "Kolberg " (1945) .

    NEIN ,er lief noch nie im TV !!!!


    Die Roger Vollstädt Filmproduktion Bremerhaven brachte ihn Anfang der neunziger Jahre auf VHS heraus . Dort erschienen auch weitere Filmraritäten wie " Menschen ohne Vaterland " (1937) oder " Geheimzeichen LB 17 " auf VHS .


    Zum Film selber , ein schöner Film mit vielen Jungstars von damals , mit einer heute nicht mehr zeitgemäßen Aussage , der Einzelne ist nichts ,die Gemeinschaft alles , wie die Schlußszene des Filmes , das gemeinsame Lied der Lehrlinge des Flugzeugwerks beim Werkskonzert zum Ausdruck bringt .

    Bin nicht so der Stummfilmfan.Willy Fritsch kenn ich erst ab seinen ersten Tonfilm : " Melodie des Herzens " (1929/30) mit Dita Parlo . Aber Fritz Langs " Frau im Mond " ist natürlich ein absoluter Klassiker mit Gerda Maurus und Co. , nur das Bild war nicht so eindeutig , bin ja auch erst von einem Tonfilm ausgegangen.

    Könnte es sein , das es sich um den Schauspieler Hans Rehmann handelt , neben Fritz Rasp ???


    Jedenfalls muss es sich um einen frühen Film von Fritz Rasp handeln , vielleicht sogar noch einen Stummfilm ???

    @ Quax


    Ja , ich hab den Film in meiner Sammlung . Ebenfalls damals bei Premiere aufgenommen. Ein schönes Beispiel für den frühen deutschen Tonfilm ,mit bekannten Schauspielern . Wenn man ein Fabel dafür hat , ist es eine Freude ,den Film zu schauen. Nur die Musik ( Offenbach ) ist nicht so mein Fall.


    Mag da lieber leicht beschwingte Filme wie z.Bsp : " Ein Burschenlied aus Heidelberg " (1930) mit Willi Forst, Hans Brausewetter und Betty Bird .

    Hallo sk,


    Danke . Das noch so viele Filme vorhanden sind ,hätte ich auch nicht gedacht , nur leider einem kleinen Personenkreis zugänglich . Aber "Drei blaue Jungs-Ein blondes Mädel " (1933) und Koch Media zeigt ja , es besteht Hoffnung das noch mehr dieser Filmraritäten den Weg , auch in besserer Qualität , in die breitere Öffentlichkeit finden. Schön auch im Internet wieder eine Seite zum alten deutschen Tonfilm zu finden , nach dem Ende von www.deutscher-tonfilm.de .

    Der Film "Taifun " (1933) /" Polizeiakte 909 " (1934) mit Liane Haid , Veit Harlan und Viktor de Kowa ist NICHT verschollen und liegt in Sammlerkreisen vor . Die Qualität ist relativ akzeptabel , in wie weit die Orginalfassung oder nur ein gekürzter Zusammenschnitt ?????


    " Madame wünscht keine Kinder " (1932) soll ja noch in Österreich vorhanden sein , in Sammlerkreisen ist meines Wissens bisher noch nicht aufgetaucht .


    Ebenso vermutlich der UFA Film " Ihre Durchlaucht , die Verkäuferin " (1933 ) mit dem großartigen Willi Forst .