Posts by Claudia K.

    Aktuell lese ich Die Abnormen von Markus Sarkey, den ersten Band. Insgesamt gibt es 3. Ist sehr interessant. Es geht darum, dass manche Menschen besondere Fähigkeiten haben, ähnlich wie eine Inselbegabung, allerdings ohne die damit meist verbundenen Einschränkungen in anderen Bereichen. Das sind nur wenige, aber sie sind dadurch im jeweiligen Bereich anderen Menschen überlegen, was zunehmend zu Spannungen in der Gesellschaft führt. Der Protagonist ist selbst einer dieser sogenannten Abnormen und gehört einer Spezialeinheit an, die abnorme Terroristen jagt. Es geht aber eben nicht nur um diese Jagd, sondern auch um gesellschaftliche Entwicklungen, die einerseits realistisch dargestellt, andererseits aber auch erschreckend sind.


    Außerdem lese ich Momentum von Roger Willemsen. Das Buch enthält sehr viele kurze Texte, Schilderungen besonderer Momente, daher ist es nichts, das ich an einem Stück lesen würde, aber jeden Tag so ein paar Seiten, das ist eine schöne Nebenlektüre :-)


    Mein Langzeitprojekt "Alles von Shakespeare" läuft auch noch, habe eine digitale Ausgabe gefunden, die alle Stücke in der Reihenfolge aufführt, in der sie wahrscheinlich geschrieben wurden. Aktuell bin ich bei Liebes Leid und Lust, eines der schwächeren Stücke, aber trotzdem angenehm zu lesen :-)


    Zweites Langzeitprojekt ist die gesamte Bibel, interessiert mich mal, die wirklich von Anfang bis Ende durchzulesen. Okay, fast die gesamte Bibel, die Stammbäume der Völker, in denen seitenweise nur steht, wer wen zeugte und wen der dann wieder zeugte und wen dessen Söhne zeugten, usw. die lasse ich dann doch aus :-D


    Und ein wenig ab vom eigentlichen Thema dieses Threads:

    Immer wenn ich Moonbeam28 im Forum sehe, denke ich mir, dass ich auch bald mein Jahreshighlight 2020 nochmal lesen möchte, nämlich After the Fire von Will Hill. Da heißt die Protagonistin nämlich Moonbeam ;)

    Immer noch mehr Schnee, wir haben doch schon genug, wir brauchen keinen mehr :D Ich weiß gar nicht mehr, wo ich das Zeugs noch hinschippen soll, der Berg vor dem Haus ist schon so hoch, wenn ich da draufklettern würde, könnte ich meinem Vater im ersten Stock durchs Fenster zuwinken :-D Und es schneit immer noch, also morgen noch mal schippen und hoffen, dass es nicht wieder 4 Mal am Tag werden wie am Donnerstag. Es sind auch Autos steckengeblieben, hab 2 Mal ausbuddeln geholfen, und sogar ein kleines Räumfahrzeug war überfordert und musste von nem Kollegen abgeschleppt werden. Nichts gegen Schnee, aber es muss doch bitte net so viel auf einmal bei uns sein und bei anderen gar nichts, wo bleibt da bitte die Verteilungsgerechtigkeit? :D

    Na dann will ich auch mal :-)


    Das Jahr war durchwachsen, aber weniger schlimm als befürchtet. Es hat mir gezeigt, dass ich im Lauf der Jahre krisenfester geworden bin. Das ist doch auch mal was :-) Zwar gibt es immer noch Tage, an denen mir alles über den Kopf wächst, aber ich fange mich schneller wieder und falle emotional nicht mehr gar so tief. Ich versuche halt, den Blick aufs Positive zu lenken. Mir fehlen meine Ausflüge auch, aber zumindest ein paar waren möglich: Im September mal an den Bodensee und zum Geburtstag auf die Burg Hohenzollern. Ansonsten habe ich ja das Glück, in einer wunderbaren Wanderregion zu wohnen. Es ist zwar schöner, wenn man am Ende einer Wanderung schön einkehren oder wenn man irgendwo hinfahren kann, aber von zuhause aus kann ich auch schöne Touren machen und ein schönes Vesper aus dem Rucksack auf einer Bank mit Aussicht ist ja auch nicht zu verachten.


    Was Bücher angeht, ist ein Bann gebrochen: Ich kann Bücher in der Erzählweise Ich-Präsens lesen. Ich hatte dagegen sehr lange eine richtige Abneigung dagegen, fand es seltsam, ich mag die "altmodischere" Erzählweise in der 3. Person Präteritum viel lieber, Ich-Präteritum geht auch noch, aber Ich und Gegenwart? Damit hatte ich lange Probleme. Dann habe ich mir "After the Fire" von Will Hill gekauft, weil es mich thematisch total interessiert hat. Das war in dieser sonst so ungeliebten Perspektive geschrieben und das hat mich nicht nur nicht gestört, ich fand das Buch sogar so gut, dass ich es als mein Jahreshighlight bezeichnen würde. Für mich war, das als wäre ein Knoten geplatzt. Danach habe ich dann nochmals "Die Tribute von Panem" gelesen. Vor Jahren habe ich das schon mal gemacht, fand es aber nicht so toll, weil ich da noch eine innere Abneigung gegen die Perspektive hatte. Im zweiten Anlauf fand ich die Bücher nun richtig gut und freue mich, dass meine grundsätzlichen Probleme mit dieser Erzählform der Vergangenheit angehören. Ein weiteres Highlight war die Scythe-Trilogie.


    Kommen wir zu den Serien:

    Da habe ich drei Jahreshighlights, zwischen denen ich mich nicht entscheiden kann: "Das Damengambit", "Zoeys Extraordinary Playlist" und "Gotham", von dem ja dieses Jahr die finale Staffel lief. Drei sehr unterschiedliche Serien, deshalb könnte ich mich auch schwer entscheiden, kann man einfach nicht miteinander vergleichen. Ansonsten warte ich immer noch darauf, dass Suits weitergeht. Ist bei mir auch ganz vorne mit dabei, und "New Amsterdam" habe ich auch gerne geschaut.


    Filme habe ich irgendwie kaum geschaut, und ich erinnere mich auch an keine Highlights. Wobei, den zweiten Teil von "Die Eiskönigin" fand ich besser als erwartet, allerdings war die Erwartung auch nicht so hoch, denn oft sind die Disney-Fortsetzungen ja eher so lala (mit Ausnahme von Pocahontas, da fand ich den zweiten Teil auch ebenbürtig mit dem ersten).


    Und sportlicher bin ich geworden, habe inzwischen ein richtiges Sportzimmer inklusive Klimmzugstange. Nicht, dass ich Klimmzüge könnte :D Aber was nicht ist, kann ja noch werden, ich konnte auch mal keine "richtigen" Liegestütze und inzwischen schaffe ich drei saubere, nicht ganz so saubere sogar 5 ^^ Da wird das mit dem Klimmzug ja wohl auch irgendwann mal was werden. Am meisten getan hat sich aber in Sachen Beweglichkeit, seitdem ich auch ein wenig Yoga mache. In der tiefen Hocke mit den Fersen auf dem Boden bleiben oder mit gestreckten Beinen meine Füße berühren können, das ging 2019 noch nicht. Angenehmer Nebeneffekt: Dadurch, dass ich weniger verspannt bin, habe ich viel seltener Kopfschmerzen, also deutlich mehr Lebensqualität.


    Oh, und Love & Peace haben ein neues Gehege bekommen, das ich ganz alleine aufgebaut hab. Okay, es steht ziemlich schief und ich hab Stunden gebraucht, aber es steht und ist bisher auch noch nicht umgefallen :D


    So, genug gelabert, das war mein Jahr so im Großen und Ganzen.

    Ein relativ wenig bekanntes Angebot ist filmfriend.de, eine Streamingplattform, bei der man mit einem Leihausweis vieler Stadtbüchereien ohne Zusatzkosten Filme und Serien anschauen kann. Meine Stadtbücherei ist auch dabei. Ich habe mir ohnehin einen Leihausweis gemacht, um die Onleihe auf meinem Tolino nutzen zu können (also um mir E-Books auszuleihen).

    Filmfriend hat natürlich jetzt nicht unbedingt die großen Blockbuster im Programm, sondern eher Independent-Filme, aber dafür, dass das Angebot nichts extra kostet, kann sich das durchaus sehen lassen. Bei uns zahlt man z.B. nur eine Jahresgebühr von 16 Euro, in Stuttgart waren es 20, manche sind vielleicht noch ein paar Euro teurer, aber wenn man eh einen Büchereiausweis hat, lohnt es sich durchaus, mal einen Blick auf das Angebot zu werfen.

    Gestern habe ich da ganz nostalgisch eine alte Folge der Zeichentrickserie Benjamin Blümchen geschaut, mit Benjamin als Babyelefant :-).

    Den Film habe ich mit Talmine schon 2x gesehen - zuletzt erst vor ca. 1-2 Jahren - und ich finde ihn ganz gut.

    Ganz gut trifft es ganz gut :) Ich finde ihn ganz nett, kann man ab und an mal schauen, wäre jetzt aber nicht unter meinen Favoriten, auch nicht innerhalb des Genres.

    Großartiger Film! Beim ersten Mal ist er natürlich am spannendsten, es ist für mich aber trotzdem ein Film mit hohem Wiederschauwert, was nicht zuletzt der guten Besetzung geschuldet ist.


    IceFox Da der Wiki-Artikel hier das Ende massiv spoilert, denke ich hier wäre es vielleicht eine gute Idee, eine Warnung vor die Beschreibung zu setzen oder diese zu kürzen, könnte sonst vielleicht jemandem beim ersten Schauen die Spannung rausnehmen. Nur ein Vorschlag :-)

    Den Film finde ich sehr gelungen. Übrigens hat mir auch das Buch sehr gut gefallen. Je nach Ausgabe heißt es wie der Film oder auch "Gespräch mit einem Vampir".
    Übrigens bin ich allgemein kein großer Fan von Tom Cruise, finde ihn in diesem Film aber durchaus gut. Auf jeden Fall liegt mir diese Art von Vampirgeschichte deutlich mehr als moderne Teenievariationen, bei denen munter in der Sonne rumgeglitzert wird ;-)