Das Leben sollte mit dem Tod beginnen

  • Das Leben ist ja schön und gut
    als Mensch aus Fleisch und Blut,
    nur eins stört mich so sehr daran,
    dass ich den Rest kaum noch genießen kann.
    Am Ende sterbe ich so dumm,
    ich wollt es wäre andersrum,
    das Leben sollte mit dem Tod beginnen,
    Es würd dabei gewinnen.


    Du wächst auf in einem Altersheim
    auf Früchtetee und Haferschleim,
    die Enkel kommen dich besuchen
    und bringen dir Wein und Kuchen,
    du liegst nur, musst dich kaum bewegen,
    lässt dich von hübschen Schwestern pflegen,
    irendwann ist das leider aus,
    wenn du zu jung wirst, fliegst du raus.


    Doch dank der Rente reicht das Geld,
    du spielst Golf, fliegst um die Welt,
    und ab und zu gehst du in Kur.
    Dann kriegst du deine goldne Uhr
    und steigst als Abteilungsleiter
    ein auf der Karriereleiter.
    Dickes Auto, eigenes Haus
    und hängst den großen Macker raus.


    Das machst du ein paar Jahre,
    davon wachsen deine Haare.
    Wenn das dann leider nicht mehr geht,
    gehst du zur Universität,
    machst einen auf Freak
    und hörst rebellische Musik,
    nimmst Drogen, vögelst rum,
    halt ein normales Studium.


    Dann Dienst, dann Urlaub, Party pur,
    dann machst du dein Abitur.
    Die Schule, die dich amüsiert,
    weil alles immer leichter wird.
    Dann erwachen deine Triebe,
    dann die erste große Liebe,
    dann wird Fußball plötzlich wichtig,
    dann wirst du süßigkeitensüchtig.


    Auf Früchtetee und Haferschleim
    in Mamas Armen ganz daheim
    verschwindest dann in ihrem Schoß
    und lässt dann ganz allmählich los.
    Schmerzloses geistiges Verdumpfen
    im Bewusstsein stets zu schrumpfen.
    Ein Leben das als Orgasmus endet
    war auf keine Fall verschwendet!

    Gestern standen wir noch dicht vorm Abgrund – Heute sind wir schon einen Schritt weiter.

  • hehe@kuboth da hatten wir 2 den selben zweifel ;)


    hier passt es besser rein denke ich...

    »Um sich selbst ins richtige Licht stellen zu können, muss man die anderen in den Schatten stellen.«
    (Gerhard Uhlenbruck, *1929, deutscher Immunbiologe und Aphoristiker)

  • ja ich wusste net genau wohin ich es schreiben sollte,sorry,aber nun hat es ja nen ordentlichen platz bzw ordentliche kategorie gefunden :)


    von wem das is?
    keine ahnung,hab ich von einer freundin gekriegt,die das irgendwo aus dem internet hat... :D

    Gestern standen wir noch dicht vorm Abgrund – Heute sind wir schon einen Schritt weiter.

  • So, jetzt geb ich nochmal meinen Senf hinzu und schreibe hier ein Gedicht rein!


    Mein Lied


    Zwischen Meer und Himmel bin ich zu Haus.
    Gedanken so zahlreich wie die Sterne!
    Du siehst mich hier an diesem Ort,
    Und doch bin ich in weiter Ferne!


    Ich fühle Kälte und Wärme und Schmerz.
    Ich sehe die Straße des Lichts!
    Ich fühle alles, die ganze Welt!
    Und doch fühle ich nichts!!!


    Die Heimat der Liebe kenne ich,
    Herz wird sie genannt!
    Jemand nimmt mich in den Arm,
    Doch die Liebe ist mir unbekannt!


    Keiner kann sagen, was mir gefällt,
    Denn ich weiß es nur ganz allein!
    Ich halte meinen Wunsch ganz fest!
    Kennst du ihn, dann ist er dein!


    Weite, so weit das Auge reicht.
    Freiheit kommt in mir hoch,
    Doch ich bin gefangen hier,
    Den Weg hinaus suche ich noch!


    Milchig schimmert der Mond.
    Ich halte alles in meiner Hand!
    Unruhe lässt mich nicht los!
    Glücklich, wer Frieden fand!!!