Bei welchem Lied habt Ihr geweint oder müsst Ihr weinen?

  • Wir hatten ja schon dieses Thema hier: Bei Welchen Filmen oder Serien habt ihr geweint?


    Gerade Musik ist ja etwas sehr emotionales. Nun hatte ich heute einen entsprechenden Moment und dachte, dass das ein gutes Thema hier wäre. Zu welchen Liedern habt Ihr gewint oder weint ihr?


    Ganz krass war es heute als ich die neue Bodo Wartke DVD angeschaut habe und das Lied "Christine" lief.


    Hier der Text:
    http://www.songtextemania.com/…songtext_bodo_wartke.html


    Das Original gibt es nicht im Netz zu hören, aber hier eine nachgespielte Version, die auch gut ist:



    Ich denke, dass solche Emotionsausbrüche sowohl bei Filmen oder bei Liedern oftmals einfach eigene Erfahrungen und Ängste hervorruft, schließlich ist jeder in seinem Leben von schlimmen Schicksalen betroffen und im Grunde wandelt man als Mensch immer hilflos durchs leben, man kann stets nur versuchen das Beste aus allem zu machen, aber manche Schicksalswege sind einfach unumgänglich und mit diese muss man umgehen und versuchen sich den rest so gut, schön und/oder erträglich wie möglich zu gestalten.

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • Hmmm... ich kenne zum Glück (leider?) nicht viele traurige Lieder. Meiner Meinung nach sollen Lieder ja auch fröhlich klingen. Es ist ja auch kein Geheimnis, dass mein Lebensmotto (nach wie vor) "Ein bisschen Spaß muss sein" ist. Trotzdem höre ich quasi als Gegenstück manchmal auch gerne her traurige Lieder. So etwas brauche ich einfach, um mir selbst immer wieder vorzuhalten, dass das Leben nunmal nicht immer nur eitel Sonnenschein ist.
    Bei einigen liedern habe ich aber wirklich Bäche und Seen aus Tränen geweint.
    Da wäre zum Beispiel das Lied "In der Ferne" bzw. "Somewhere out there" aus Don Bluth's Film "Fievel der Mauswanderer". Und wo wir schon bei Don Bluth sind: Das Schlusslied aus "In einem Land vor unserer Zeit", also "If we hold on together" von Diana Ross hat mich als Kind sehr traurig gemacht.
    Ganz schlimm sind auch zwei Lieder von zwei bekannten Holländern: Einmal "Mamatschi" von heintje und einmal Rudi Carells Rudigramm an seine Mutter.
    Apopo "Mutter": In dem Film "Alvin und die Weltenbummler" besingen die Chipettes sehr rührend ihre Mutter.
    In einer Episode der Chipmunks-Cartoon-serie läuft ihnen ein niedliches Kätzchen zu, dass gegen Ende leider überfahren wird. Sie halten ihre Erinnerungen in einem Lied fest. Da konnte ich meine Tränen auch nicht zurückhalten.
    Gewissermaßen "Klassiker" sind auch Mary Poppins' Lied "füttert die Vögel" bzw. "Feed the birds" und die DEUTSCHE(!) Version von Ernies "ICh möcht' so gern mal zum Mond", gesungen von Gerd Duwner.
    Überraschenderweise gibt es auch Lieder aus der Sendung mit der Maus, die mich zum weinen gebracht haben. Ich glaube, ich habe damals teilweise nicht mal genau verstanden, worum es eigentlich genau ging. Hier sieht man mal wieder, wie sich allein Musik und Athmosphäre auswirken können.
    Ich denke, das wars...

  • Gibt es das Rudigramm im Netz irgendwo zu hören? Das würde mich sehr interessieren. Deine restlichen Beispiele habe ich - mit Ausnahme von Heintje (was ich als Kind auch traurig fand - heute im Grunde auch nocht) - nicht auf dem Schirm.

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • Ach das war das Lied aus der letzten "Rudi Carrell Show"-Sendung am Ende. Das habe ich als Kind gesehen und ich kann mich sogar noch dunkel daran erinnern. Es ist sehr schön und rührend, wobei ich dabei nicht weinen muss.

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

  • Ab der Stelle, wo sie sagt, dass sie sich einfach vorstellt, dass er bei ihr wäre, kann ich nicht mehr! ;(


    Ach ja: Es wird Euch überraschen, aber es gibt sogar ein Lied von K.K. Slider, dass mich immer ein Bisschen traurig stimmt. Und zwar die Live-Version der "K.K. Etüde".

  • Kitsch as Kitsch can ...


    Carrell, mit dem ich nie etwas anfangen konnte, hat mir nur 1 x gefallen: als er kurze Zeit vor seinem Tod sich mit geschädigter hoher Stimme u.a. beim Klinikum Bremen bedankte, das ihm diesen Auftritt ermöglicht habe ... Trockenen Humors ohne Weinerlichkeit oder Pathetik mit dem eigenen Sterben und Tod umgehen können, das hat was und gefällt mir.

  • Bei mir sind es definitiv Lieder, mit dene ich besonders intensive Momente verbinde, die unwiderruflich vorbei sind. Das müssen gar nicht mal traurige Lieder sein, aber beispielsweise das Lieblingslied meiner Exfreundin macht mich immer noch melancholisch.. dann sind sofort wieder Erinnerungen da... und "Memories" aus dem Musical Cats berührt mich ebenfalls... wahrscheinlich weil er genau das behandelt, Erinnerungen... würde das Musical supergerne mal wieder sehen btw, ist Jahre her... mal auf musicals.com gucken, ob es noch läuft, wenn ja, werden Tickets geordert.

  • Als ich das Lied einmal angehört habe, kam gleich der Heimleiter rein, hat mich ausgelacht und gesagt:"Hör mal, das ist so richtige Schunkelmusik, die Du ha hörst." Dabei habe ich mir das angehört, um mein Heimweh besser verarbeiten zu können... ;(

  • @ Conny: Ist das mehr Deine Musikrichtung? (ernstgemeinte Frage)



    Ja das ist sie. Ich liebe diese Gruppen. Ich finde es gibt einige östereichische Gruppen die gut sind. Ich mag z. B. auch EAV. Aber gerade die Seer hat sehr wundervolle Lieder, wo auch der Text richtig unter die Haut geht.
    Das heißt aber nicht, dass ich auch nicht andere Musik gut finde:-) Ich mag auch unheilig oder liebe aber auch rock und Pop aus den achtzigern. Alles gemischt halt