Django Unchained (USA, 2012)

  • ...ich hab ihn mir jedenfalls angeschaut und fühlte mich so lange gut unterhalten, bis die Charaktere von Waltz und DiCaprio das Zeitliche gesegnet hatten....


    Das ging mir GANZ GENAU SO! Besonders in Bezug auf Waltz, aber auch DiCaprio war großartig, die zwei Figruen und Schauspieler haben den Film enorm voran gebracht.


    Die Diskussion der Kukluxklan-Anhänger über ihre misslungenen Kapuzen war übrigens ebenfalls ein völliger Tiefpunkt, den ich eher bei Monthy Python denn bei Tarantino erwartet hätte.


    Das fand ich auch etwas dämlich, aber ich kann da gut drüber hinweg sehen.


    Wegen der gräßlichen Rap-"Musik" musste ich mehrfach den Ton stumm schalten.


    Die fand ich - als nicht Rap-Freund - sehr gut und passend. Ich hab den Film in den letzten Monaten oft nebenher laufen lassen, einfach als stimmungsvolle Berieselung und erst dann ist mir aufgefallen wie gut die Filmmusik ist, die spricht mich sehr an.


    Ansonsten gefällt mir eigentlich die Phase am besten bis sie auf DiCaprio stoßen. Weil die Dialoge wenn gerade jemand zur Strecke gebracht wurde, einfach köstlich sind. Außerdem ist hier richtige "Western-Stimmung" (Wobei der Wilde Western soweit ich weiss so richtig erst nach dem Bürgerkrieg aufkam und der Film gar nicht so weit im Westen spielt.


    Witzig finde ich die historischen Fehler ("Für Elise", "Nofretete", "Mandingo"-Kämpfe) ganz witzig, dass die garnicht in die Zeit und in den Film passen.


    Waltz und DiCaprio waren trotzdem gut!


    Jap!

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide

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  • Witzig finde ich die historischen Fehler ("Für Elise", "Nofretete", "Mandingo"-Kämpfe) ganz witzig, dass die garnicht in die Zeit und in den Film passen.

    "Für Elise" hat Beethoven im Jahr 1810 komponiert - der Film spielt Ende der 1850er Jahre. "Büste der Nofretete" ist klar, ist mir auch aufgefallen. Mandingo-Kämpfe sagt mir gar nichts...


    Es ist immer interessant festzustellen, wenn sich die Seheindrücke so gleichen.

  • "Für Elise" wurde erst 1867 veröffentlicht und war vorher unbekannt.


    "Mandingo"-Kämpfe gab es in wirklichkeit wahrscheinlich nicht. Sie sind u.a. in Romanen (oder einem Werk) von Hanns Heinz Ewers Anfang des 20. Jahrhunderts aufgetaucht.

    „Glaube denen, die die Wahrheit suchen, und zweifle an denen, die sie gefunden haben.“


    André Gide