Männerwirtschaft 1941

  • Ein weiterer "Bauernschwank" mit Carsta Löck und Volker von Collande. Kein anspruchsvoller Film aber eine kurzweilige Unterhaltung mit den "eigenen Gesetzen des Landlebens". Die Auseinandersetzung in der Gastwirtschaft zwischen Erich Fiedler und Volker von Collande wird hoffentlich nicht als "gewaltverherrlichte Szene der NS-Zeit" angesehen.


  • In welcher Region spielt der Film denn? Bei "Bauernschwank" muss ich immer direkt an Bayern und Österreich denken. Von den Namen her der Figuren scheint es sich um Norddeutschland zu handel.

    "Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen."


    Konfizius

  • Ein ganz trostloser und armseliger Film, dessen Frauenbild, wenn auch komödiantisch "entschärft", zum Davonlaufen ist. In Anbetracht des seichten Humors und der schwachen Pointen wirklich nur für die, denen es vor gar nichts graust - auch nicht vor dem Gefühl, das alles schon 2.000 Mal gesehen zu haben.

  • Achja ich mag Deine direkte Art :D Wie ist denn das Frauenbild des Films?

    Danke ;) Na ja, das Frauenbild sieht in etwa so aus, dass man(n) Frauen am besten raubt, anstatt ihnen den Hof zu machen. Das Motto lautet: "Bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt..." Und die Masche verfängt tatsächlich, wenigstens dann, wenn zudem der Kinderwunsch durch geschicktes Posieren mit weinendem Kleinkind geweckt wird. Was macht es da schon, dass die Heldin als technische Zeichnerin materiell unabhängig ist und in Kriegszeiten zudem in ihrem Betrieb mehr gebraucht würde denn als Bauersfrau in der Provinz?
    Wer es lustig findet, wenn renitente Damen ins Wasser getunkt werden, wird in diesem Film ebenfalls bedient.
    Am besten an dieser NS-Variante von Bauer sucht Frau ist noch der Grund, weshalb überhaupt ein Weibe am Hof benötigt wird. Es muss nämlich mal jemand aufräumen... Au weia.


    Gegen diesen Film wirkt Quax in Afrika verhältnismäßig anspruchsvoll - das sagt wohl alles.

  • Ein trostloser und armseliger Film , Zitat "Detlef Fischer " , wie hier geschrieben wurde ????


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  • Vorschaufilm Männerwirtschaft (1941)


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    "Es ist besser, ein einziges kleines Licht anzuzünden, als die Dunkelheit zu verfluchen."


    Konfizius

  • Danke ;) Na ja, das Frauenbild sieht in etwa so aus, dass man(n) Frauen am besten raubt, anstatt ihnen den Hof zu machen. Das Motto lautet: "Bist du nicht willig, so brauch ich Gewalt..." Und die Masche verfängt tatsächlich, wenigstens dann, wenn zudem der Kinderwunsch durch geschicktes Posieren mit weinendem Kleinkind geweckt wird. Was macht es da schon, dass die Heldin als technische Zeichnerin materiell unabhängig ist und in Kriegszeiten zudem in ihrem Betrieb mehr gebraucht würde denn als Bauersfrau in der Provinz?
    Wer es lustig findet, wenn renitente Damen ins Wasser getunkt werden, wird in diesem Film ebenfalls bedient.
    Am besten an dieser NS-Variante von Bauer sucht Frau ist noch der Grund, weshalb überhaupt ein Weibe am Hof benötigt wird. Es muss nämlich mal jemand aufräumen... Au weia.


    Gegen diesen Film wirkt Quax in Afrika verhältnismäßig anspruchsvoll - das sagt wohl alles.

    Auch wenn der Detlef es vor Jahren geschrieben hat, ist mein Kommentar dazu folgender: AU WEIA.


    Sag mal mein lieber Detlef, wie warst Du denn damals drauf? Das ist ein Film der die Menschen vom Krieg ablenken sollte.